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| Termine Sommer 2011 |
Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungstermine
der empfohlenen Projekte, Gruppen und EinzelkünstlerInnen.
Einen Gesamtüberblick über alle freie Produktionen im Bereich
Theater, Tanz und Performance in Wien bietet das monatliche Printprogramm
spielplan wien, das Sie gratis an allen Spielorten in Wien sowie
ausgewählten weiteren Standorten finden sowie direkt unter office@freietheater.at
bestellen können!
 
Verein Luster [REALISIERT]
I almost love you
Ein Traum und Vortrag über Liebe und Künstlichkeit
Performance/Installation
WUK/Großer Saal im Rahmen von Jacuzzi 2011, Juli 2011
weitere Vorstellungen: 12.07.2011, Meetfactory Prag, www.meetfactory.cz
Fanni Futterknecht untersucht szenische Darstellungsmechanismen auf
ihr Potenzial zur Ausverhandlung von abstrakten aber distinkten Sinneshaltungen.
Eine surreale Figur führt das Publikum durch den Abend in eine
scheinbar andere Realität, in der Liebesdimensionen bis zum unerfüllbaren
Zustand vermessen werden. Verinnerlicht die Gefühlswelt Konzepte
der Repräsentation, ist der Begriff von Authentizität nicht
selbst hierbei hinter sich zu lassen und sich dem Artifiziellen anzunehmen?
Abseits einer psychologischen Aufarbeitung, externalisiert sie Gefühlslagen
in ein Spiel von ästhetisierter Objektivierung und Entfremdung,
welche lediglich durch Assoziationenkonkrete Situationen, starke Emotionen
oder Konflikte etablieren. Dabei werden im Deckmantel süßer
Naivität auch die dunklen Seiten unserer Empfindungen angesprochen.
Ein Konstrukt von Ideen und Projektionen über den jeweiligen
anderen, im Hochglanz einer tableauisierten Überstilisierung.
Im Tanz von Farben, Tönen und Licht fordert der fortdauerende
installative Charakter das Publikum auf über die Präsentation
hinaus im Stück zu verweilen. Als fortwährender Entwicklungsprozess
angelegt, redefiniert sich die Gestalt der Performance gemäß
Ort und Kontext.
Idee, Konzept: Fanni Futterknecht
Konzept und Künstlerische Leitung: Fanni Futterknecht; Performance
und Live-Musik: Camilo Latorre, Fanni Futterknecht; Unterstützung
Recherche und Dramaturgie: Barbara Toifl- Soreff, Julia Dick, Lichtgestaltung:
Bartek Kubiak; mit herzlichem Dank an Robert Steijn
Eine Produktion von Fanni Futterknecht in Koproduktion mit WUK unterstützt
durch die Stadt Wien MA 7.
Danke an Szene Salzburg und Meetfactory Prag durch die Unterstützung
in Form von Residencies.
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Cabula 6 [REALISIERT]
FREE HAIR CUT
Vienna Wig - Come, Sit down and Be a Work of Art
WUK/Museumsräume, Währingerstraße 59, 1090 Wien, 06.-09.07.2011,
19-23 Uhr
CABULA6 inszeniert Hair, das 60er-Jahre-Rockmusical, in einer
Interpretation des 21. Jahrhunderts. "Beauftragt von der Stadt
Wien" entwickelt CABULA6 in Kooperation mit Friseursalons ein
Kunstwerk: die "Wien-Perücke". Von 6. bis 9. Juli 2011
werden in einer Non-stop-Performance die Haare hunderter Menschen
zu einer Perücke geknüpft. Parallel dazu bieten zwei Friseure
die Möglichkeit, sich kostenlos und öffentlich die Haare
schneiden zu lassen und damit weiteres Material für die Perücke
beizutragen. Die Installation wird mit einer Performance eröffnet
und geschlossen.
Konzept: Igor Dobricic, Claudia Heu, Michael Pinsky, Jeremy Xido;
Performance: Claudia Heu, Martin Fabini, Michael Pinsky, Jeremy Xido,
Gabriele Martin, Charlotte Miklau, Dance Art Project; Choreografie:
Mirjam Klebel; Musik: Martin Fabini, Michae Pinsky; Soundinstallation:
Earzumba; Produktion: Anna Feldbein, Lisa Lengheimer, Amrei Plattner
Weitere Info unter: www.c6hair.com
empfohlener Projektkostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 30.000
Verein shock body [IN REALISIERUNG]
LOUD ENOUGH
Performance
Künstlerische Leitung: MacRae, Anna
Zurzeit keine Angaben zum künstlerischen Konzept.
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 16.000
STAATSAFFAIRE [REALISIERT]
MONSTERFRAU
tribute & deconstruction AC/DC
fluc Wanne, 09.07.2011
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Otmar Wagner [REALISIERT]
DIE LANGE NACHT DER GITARRENZERTRÜMMERUNG
eine lecture performance
WUK Wie/Projektraum, Währinger Straße 59, 1090 Wien, 09.07.2011,
21-3 Uhr im Rahmen von JACUZZI. Some days of performance, party
& public
In der sechsstündigen lecture-performance skizziert Otmar Wagner
eine - bisher noch nicht existierende - Universalgeschichte der Gitarrenzertrümmerung.
Ausgehend von der These, dass Pete Townshends (The Who) Gitarrenzertrümmerungen
auf die Begegnung mit und die Rezeption von Gustav Metzger und seiner
Konzeption der "auto-destructive Art" zurückzuführen
seien, vollzieht sich eine Geschichte, die einerseits beinahe ausnahmslos
im Rekurs auf den Mythos der Gitarrenzertrümmerung im Rockkonzert
(der Kunst-Kontext wird dabei in der Regel vernachlässigt) steht,
andererseits in alle nur denkbaren und unvermuteten Richtungen explodiert.
Diese Richtungen werden in der lecture / essay / performance exzessiv
durchstreift.
Daneben wird es Exkurse geben (z.B. zu Wolf Vostells De/Collage-Prinzip,
zu einem Text des Philosophen Boyan Manchev, zum Konzept der auto-destruktiven
Kunst von Gustav Metzger usw.) - und natürlich auch performative
Aktionen in Zusammenarbeit mit dem in Dresden lebenden Musiker Nikolaus
Woernle, der zudem mit verschiedenen Soundinstallationen arbeiten
wird.
Flankiert und hinterfragt werden Aspekte der Geschichte der Gitarrenzertrümmerung
durch den deutschen Philosophen und Kunstwissenschaftler Friedrich
Hausen. Voraussichtlich wird er - neben verschiedenen Kommentaren
- auch einen Exkurs zu Tabu / Tabubruch und zum Wesen von Opferritualen
liefern.
Idee, Konzept, Performance: Otmar Wagner; Sounds/Musik: Nikolaus Woernle;
special guest: Friedrich Hausen (Philosoph)
Das Projekt ist eine Koproduktion mit dem WUK Wien, gefördert
durch die Kulturabteilung der Stadt Wien
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 10.000 (anteilig)
Grabinger, Silke [REALISIERT]
Versuchsperson
Tanz
im Rahmen von IMPULSTANZ 2011
"6 unterschiedliche, in Österreich lebende ChoreografInnen
arbeiten mit einer 'Versuchsperson' , welche von Silke Grabinger dargestellt
wird, zusammen. Es sollen 6 zirka zehnminütige, direkt aneinandergereiht
aufgeführte Einzelstücke entstehen. Die Arbeitsphasen mit
den jeweiligen ChoreografInnen sollen im Frühjahr/Sommer 2010
stattfinden. Die Uraufführung im Juli/August 2010." (Stand:
05.10.09)
Tanz: Silke Grabinger; Choreografie: Anne Juren, Philippe Rièra,
Oleg Soulimenko, Doris Uhlich; Willi Dorner, Arash Riahi (angefragt)
PartnerInnen: Salzburg, Linz
www.silk.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000,--
Sirene Operntheater
alf laila wa laila. 11 aus 1001
11 Kammeropern nach Erzählungen aus 1001 Nacht
Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik, 1100 Wien
25., 26., 27., 29., 30., 31.08.2011, 19.30 Uhr
02., 03., 04.09.2011, 19.30 Uhr
07., 08., 09.09.2011, 20.30 Uhr
Das sirene Operntheater feiert 2011 mit dem erwachenden Orient und
verneigt sich vor einem uralten Kulturgut - den Erzählungen aus
1001 Nacht. 11 österreichische Komponisten vertonen Geschichten
aus "alf leila wa leila", aus "Tausend und eine Nacht". Die Erzählungen
aus dem arabischen Mittelalter erweisen sich als aktuelle Kommentare
zu zeitlosen Themen wie Unterdrückung und Freiheit, Reichtum und Armut,
Selbstbestimmung und Schicksal. Unter dem Motto "Schicksal", "Hoffnung"
und "Glück" werden die 11 Opern - von einstündigen Kammeropern
über Kurzopern bis zu Balletten - an drei unterschiedlichen Programmabenden
in der Expedithalle der ehemaligen Ankerfabrik auf 2000 Quadratmeter
inszeniert. Das ist aber noch nicht alles. Ein Rahmenprogramm aus
fünf Kunstpositionen zu Orientklischees und kurze Vorträge
eloquenter Fachleute und Reisespezialisten, die jeden Abend zu verschiedenen
Themen sprechen werden, erweitern das Festival zum Gesamtkunstwerk.
Zudem werden nach jedem Opernabend Musikgruppen mit orientalischem
Hintergrund für Stimmung sorgen und somit auch einen Einblick
in das populäre Musikgeschehen des modernen arabischen Raumes
gewähren. An drei Abenden ist außerdem das Tanztheater
TAMAMU mit dem Café ORIENTAL zu Gast und entführt das
Publikum mit Tanz, Schauspiel, Musik und einem live vor Ort entstehenden
Bühnenbild in die geheimnisvolle Welt des Orients.
Schicksal - Musik von Paul Koutnik, Matthias Kranebitter, Willi Spuller
und Robert M. Wildling
Hoffnung - Musik von Akos Banlaky, René Clemencic, Lukas Haselböck
und Kurt Schwertsik
Glück - Musik von Francois-Pierre Descamps, Jury Everhartz und
Oliver Weber
Libretti von Kristine Tornquist
Realisiert im Rahmen der 2-Jahres-Förderung 2011/2012 (100.000
Euro).
Pink Zebra Theatre/ peter fuxx, Vanja Fuchs [VERSCHOBEN]
Mma Courage (Arbeitstitel)
Schauspiel
geplanter Spielort in Wien: Dschungel Wien
Termin: August 2011
Regie: Mpumelelo Paul Grootboom; Co-Regie & Bühne: peter
fuxx; Musik: Jörg Ulrich Krah; Dramaturgie: Vanja Fuchs; Produktionsleitung:
Nicole Delle Karth; mit SchauspielerInnen und MusikerInnen des South
African State Theatre Pretoria
Eine Zusammenarbeit mit dem South African State Theatre Pretoria/Tshwane
und Market Theatre, Johannesburg
"Mma Courage (Arbeitstitel) ist eine österreichisch-südafrikanische
Koproduktion, die Themen und Motive aus Mutter Courage und ihre
Kinder ins heutige Südafrika überträgt. Als Synthese
von unterschiedlichen kulturellen Einflüssen entsteht entlang
der Bruchlinien zwischen Brechts Inspiration und südafrikanischer
Adaption ein neues Stück, das den Courage-Stoff im Kontext
der Globalisierung untersucht. Reibungen und Konflikte, die im Arbeitsprozess
aufeinander prallen, werden als wesentliche Bestandteile und Stilmittel
bewusst in die Aufführung integriert." (Stand: 05.10.09)
www.pinkzebra.org
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000,--
Verein IMEKA [VERSCHOBEN]
Short Stories of SOS (eingereichter Titel: Little Stories
about SOS)
You blindfold us, but actually we must blindfold you!!
Creation with 5 performers/dancers
geplante Vorstellungen: Fukuoka, February 826, 2011 (19 days);
premier show: February 26, 2011, Imuzu Hall, Fukuoka
further performance: March 4 and 5, 2011, Ai hall, Itami (2 performances)
Performances in Vienna: ImPulsTanz 2011 (in Verhandlung)
Little stories about SOS ist eine Performance über die
"unbeschwerten" Seiten von "SOS-Notfällen,
die die "Notlage in einer oberflächlichen, ja kitschigen
Art und Weise deutet. Es werden zwölf Szenen erarbeitet, die
zwölf eigenständige und in sich geschlossene Geschichten
über je eine Notsituation erzählen. Die Performance ist
der bizarre Versuch, einen journalistischen Standpunkt außerhalb
des Geschehens einzunehmen und diesen im Stück einzuspielen.
Die PerformerInnen benutzen auf der Bühne Video- und Fotokameras,
um die Aktionen mit Bildern zu dokumentieren. Die so produzierten
Materialien werden während der Live-Performance auf eine Leinwand
projiziert; das, was sich gerade jetzt ereignet, gerade noch Gegenwart
ist, wird schon im nächsten Moment nur noch dokumentierte Vergangenheit
sein.
Die Performance soll von 5 Performer/innen erarbeitet, interpretiert
und dargestellt werden.
Die Performance soll das Ergebnis eines intensiven, mehrwöchigen
Recherche und Probenprozesses der 5 PerformerInnen sein.
Die "Basis" - textuell, dramaturgisch, performativ
- der Performance wird in gemeinsamer Anstrengung und Auseinandersetzung
gefunden und erfunden. Am Ende wird es ein geschriebenes Stück
Performance mit einem
Index der Szenen sein.
Die Performancesoll einen schillernden Blick auf die vielfachen
Bedeutungen und Bedeutsamkeiten von "SOS" wagen: den vielfachen
Formen und Arten in unserer Gesellschaft, in Wirtschaft und Kommerz,
in den Medien und im Militär, in der Kunst,
aber auch auf den vielfachen Ebenen alltäglicher Aktivitäten
und Abläufe.
Konzept und Choreografie by Akemi Takeya; mit 5 PerformerInnen
Koproduktions-, KooperationspartnerInnen: Japan Contemporary Dance
Network ( JCDN) http://www.jcdn.org; FUKUOKA City Foundation for
Arts and Cultural Promotion http://www.ffac.or.jp; Co.D.Ex for dance
communication http://d-codex.com
(Text: A. T.; Stand: 15.10.2010)
http://www.akemitakeya.com
http://www.ims.co.jp/information/hall.php
http://www.aihall.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Georg Blaschke
Trainings-Lab Feldenkrais-Contemporary Technique / Georg Blaschke
& Sascha Krausneker
im Rahmen von Impulstanz 2011, Woche 4
http://www.impulstanz.com
http://www.georgblaschke.com
VORSCHAU HERBST 2011
Staatsaffaire
MONSTERFRAU
im Rahmen des Festivals Auf zu neuen Ufern
VHS Donaustadt, 02.09.2011, 20.30 Uhr
Auszüge aus der Underground Opera von Sascha Neudeck und
Lena Wicke-Aengenheyster bringen den Innenhof der Volkshochschule
Donaustadt am 2. September zum Vibrieren. Feinster electro noise
von Sascha Neudeck ergibt mit der kraftvollen Stimme von Lena Wicke-Aengenheyster
eine Einheit. Sie ist die Göttin der ersten Minute. Was hat
sie zu sagen? Körper und Kapital - Queen mother! Im letzten
Jahr entwickelt geht es um Wertigkeiten, um Geld - da entfleucht
ihre Stimme in die weite Unendlichkeit um das Publikum anschließend
aufzurufen zur Souveränität. Die sagenhafte Präsenz
von Lena Wicke-Aengenheyster zieht die Zuschauer in ihren Bann.
Ein einmaliges Ereignis. Auf zu neuen Ufern.
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit/Gin/i Müller
Who shot the Princess? - Boxstop Telenovelas
Wiederaufnahme, Theater/Performance
brut Wien, 16., 17., 23., 24.09.2011, 20 Uhr
Regie, Text, Musik Gin/i Müller Schauspiel Flor Edwarda Gurrola
Videobild Nils Olger Schauspiel, Musik Sabine Marte Schauspiel Philipp
Eisenmann, Katia Tirado, Chris Thaler Bühne Rupert Müller
Text Martin Plattner, Tiosha Bojorquez Stimme Elfriede Jelinek Produktion
Malin Brewi Dramaturgische Beratung Martin Zistler, Chris Standfest
Assistenz Katka Csanyiova, Paula Pfoser
Empfohlener Produktionskostenzuschuss der im Herbst 2010 uraufgeführten
Performance durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000,00
Tambwe Bakambamba, Elisabeth
BALL OF CONFUSION(eingereicht als Why don't you love my
man mum?)
Performance
Künstlerische Leitung: Tambwe, Elisabeth
WUK, 22.-24.09.2011, 20 Uhr
The tyrannical and degrading dependance on the concept of normality
lies at the center of my work. But what is this "normality"?
Who is "normal "? Who is abnormal"? These are questions
constantly posed, and debated ad infinitum, because norms change
all the time and become ever more represive.Even if their evolution
changes the definition of normality and her codes,uncertainty over
what belongs and what doesn´t reassert itself.The project
at hand builds on Anomalic , but Ball of Confusion
will be more focused on the sensible and fragile dimensions of the
body.It´s a kind of "mise á nue".
Idee, Konzept, Installation: Elisabeth Tambwe Bakambamba; dramaturgische
Begleitung: Raúl Maía; Tanz, Performance: Adriana
Cubides; Musik: Gilles Leleu; Licht: Peter Thallamer
eine Koproduktion mit WUK Wien
www.ciedixit-elisabethtambwe.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 12.000
Konfiguration jenseits des Todes (KJDT)
Jahresprojekt WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE XI (2011)
theatrales Forschungsprojekt zum Thema Notation
Wolokolamsker Chaussee 1 und 2
u. a. m. Anna Sydorenko, Sergej Yakunin, Geräuschorchester
(Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - Institut
für Komposition und Elektroakustik, Prof. Igor Lintz-Maues)
Heeresgeschichtliches Museum Wien, 23. u. 24.09.2011, 19 Uhr
Symposion
zur Rezeption der Wolokolamsker Chaussee in Osteuropa und
die politischen und künstlerischen Entwicklungen der performativen
und bildenden Künste Osteuropas in den letzten zwei Jahrzehnten
Heeresgeschichtliches Museum Wien, 25.24.09.2011, 14-18 Uhr
Wolokolamsker Chaussee 3
Performance mit fünf SchauspielerInnen und dem zeitgenössischen
Komponisten Günther Zechberger
Project Space der Kunsthalle Wien, 07.-09.10.2011, 20 Uhr (zusätzlich
tagsüber interaktive Klanginstallation für die BesucherInnen)
Wolokolamsker Chaussee 4 und 5
u. a. m. Ensemble AntiSonic zusammen mit 10 SchauspielerInnen
Ehemalige Druckerei (Karl Schwanzer Archiv), Pfeiffergass, 1150
Wien 21.-23.10.2011, 20 Uhr
Wolokolamsker Chaussee (alle Teile)
Werkstatt zur Wolokolamsker Chaussee X und XI mit Lehrenden, Studierenden
und Theaterschaffenden
in Kooperation mit Kristin Schulz
Transitraum Berlin - Humboldt Universität Berlin/Heiner Müller
Bibliothek, 23.-25.11.2011
"Anknüpfend an die Arbeits- und Forschungsergebnisse von
WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE X werden fünf mehrtägige
Präsentationen in Form von Performances, Installationen, Diskussionsveranstaltungen,
Videoprojektionen organisiert und der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Osteuropäische KünstlerInnen, die bereits 2010
am Projekt beteiligt waren, werden nach Wien eingeladen, um das
erarbeitete Material im Austausch mit KJDT zu präsentieren.
Ab November werden ausgewählte Teile des Dokumentations- und
Notationsmaterials bei internationalen Festivals eingereicht. Zusätzlich
wird anhand aller schriftlichen und grafischen Dokumente ein Katalog
publiziert." (Stand: 15.05.2010)
Alle Veranstaltungen finden zwischen September und Ende November
statt. Danach werden die Videos und Kompositionen bearbeitet und
zu diversen Festivals geschickt.
Kooperation mit der Technischen Universität Wien, Städtebau
(Erich Raith und Christoph Luchsinger), u. a. Teilnahme an der
Kurzen Nacht der Stadterneuerung; Kooperation mit der Universität
für Musik und darstellende Kunst Wien; weitere PartnerInnen:
Ekaterina Shapiro-Obermair (Video), Ilya Filimonov, Nastya Geinrikh
(aktualisierte Details 12.06.2011)
Details auf Konfiguration
jenseits des Todes (KJDT)
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 35.000,00
Musikwerkstatt Wien [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Piaf (eingereichter Projekttitel: Nein, ich bereue nichts)
Ein Monolog der Erinnerung für eine Sängerin und ein Piano
Musiktheater (Weiterarbeit einer Arbeit aus dem Jahr 2008)
Premiere der Neuproduktion (geplant): Wiener Urania, 02.11.2011
Ihre Botschaft: Pour toujour le droit daimer! Die beiden
Leiter der Musikwerkstatt Wien stehen wie zu Beginn wieder gemeinsam
auf einer Bühne. Nach 15 Jahren in der Musikszene Wien ist
der Titel des Stücks auch als Statement zu ihrer Arbeit zu
sehen wie auch als Verneigung vor einer Bühnenkünstlerin,
deren Leidenschaft und Kompromisslosigkeit immer noch als Inspiration
dient.
Text: Julya Rabinowich; Regie: Benjamin Prins; Sängerin: Anna-Maria
Birnbauer; Piano: Huw Rhys James
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 17.000
http://www.musikwerkstatt-wien.com
Kulturverein für zeitgenössischen Tanz [VERSCHOBEN AUF
HERBST 2011]
Do not forsake me, oh my darling
Tanz
WUK Wien, Premiere: 03.11.2011, 20 Uhr
Zu Beginn treffen sich drei Banditen. Ihr Auftrag lautet am Bahnhof
auf die Ankunft ihres Boss zu warten, um dann mit ihm den Sheriff
der Stadt zu erschießen ... Der Ausgangspunkt des Westernklassikers
High Noon bildet die formale Struktur dieser Arbeit. Das
Interesse des Abends gilt den Pausen, dem im Film nicht Gezeigten
und Inszenierten. Der überhöhte Habitus und Gestus des
Männerbildes dieses Filmes wird zum Thema. Nach dem Projekt
Jennifer für homunculus, welches sich dem veränderten
Frauenbild annimmt, gilt es nun, männliche Klischees zu untersuchen
und nötigenfalls aufzubrechen. (Text: N. A.; Stand: 15.10.2010)
Künstlerische Leitung, Choreografie: Nikolaus Adler; Produktion:
Andrea Huemer; Dramaturgie: Genia Enzelberger; Choreografie, Tanz:
Luke Baio, Alexander Gottfarb, Simon Mayer, Karl Schreiner; Ausstattung:
Ariane I. Unfried
Kooperationspartner: WUK Theater/Tanz
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 25.000
Verein dis.danse [VERSCHOBEN]
transnational world (working title)
Research, Tanz
Aufführungsort Tanzquartier Wien (Herbst 2011); Produktionszeitraum
N. N.
transnational world ist ein Tanzperformanceprojekt zum Thema
"volkstümliche Musik". Doris Stelzer macht sich auf
die Suche nach ihrer vermeintlichen kulturellen Identität zwischen
sehnsuchtsvollen Texten und transnationalen Trachten. Das kommerzielle
Massenphänomen, dessen Inszenierungsstrategien und Fankult,
angesiedelt zwischen Schlager und traditionellen Volkslied, wird
auf den übernationalen Gemeinsamkeitscharakter untersucht.
Mit einem ironischen performativem Auge wird die Frage gestellt:
Wer schunkelt warum mit? transnational world sammelt konkrete
physische Ein- und Abdrücke aus der Welt der volkstümlichen
Musik, um sie zu defragmentieren, zu dekonstruieren und dekontextualisieren
und in ein künstlerisches abstraktes Statements zu transferieren.
Ziel ist es, mithilfe der Rekontextualisierung in sinnliche performative
Momente das Phänomen und dessen Wirklichkeitskonstruktion zu
hinterfragen, Wahrnehmungen zu verschieben und Denkprozesse anzuregen.
transnational world beziehungsweise das Thema volkstümliche
Musik ist auch Teil des Researchprojektes von Doris Stelzer im Rahmen
von a.pt - advance performance research training. a.pt ist ein postmaster
course in künstlerischer Recherche in Antwerpen, Belgien (www.apass.be).
Der Aufenthalt in Belgien wird durch ein Auslandsstipendium für
Tanz vom bmukk Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur ermöglicht.
Partner ttp WUK, WP Zimmer
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Stelzer (A); Performance,
Choreografie: Valerie Oberleithner (A), Ondrej Vidlár (CZ/BE),
N.N.; künstlerische Mitarbeit: Lieve De Pourcq (BE/A); Raum
und Setdesign: Jan Machacek (A); Soundkonzept: Mariella Greil (A/UK),
Werner Möbius (A/UK); Theorie, dramaturgische Begleitung: Astrid
Peterle (A); PR: SKYunlimited; Produktion: dis.danse
(Stand: Dezember 2010)
www.dorisstelzer.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000
Verein Gegenwartstanz (konnex) [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Visitkarte/Identitäten
Tanz für junges Publikum
Idee, Künstlerische Leitung: Staub, Aurelia
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000
VierHochDrei [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Donkey Szot & Sanczo Paniec
Tanz/Performance
brut Wien, Premiere: N. N.
concept/choreography: Agata Maszkiewicz; choreography/performance:
Magdalena Chowaniec, Agata Maszkiewicz; dramaturgy: Vincent Tirmarche;
light: Lisa Schwarzenbacher; costume: Sabine Desbonnets; production
manager: Lisa Schmidt; production: VierHochDrei; coproduction: brut
wien, old brewery poznan, buda art center kortrijk
The conventional view makes Don Quixote the most perfect
embodiment of the clash between reality and imagination. But Donkey
Szot & Sanczo Paniec will treat him not as a figure of this
disjunction, but on the opposite, of the symbiosis between reality
and fiction. Don Quixote is a child of desire, of making and becoming,
who's adventures are not given or naturally found, but made in some
essential ways: he works with whatever raw materials reality happens
to offer him. He goes around linking everything to everything else,
even when he does not mean it. It reveals a striking philosophy
of 'make-do' in which the real is not denied or eliminated or replaced
by a chivalric construction but inserted into that very construction
as its point of departure.
By using weight (lifting, carrying, moving, pushing) Donkey Szot
& Sanczo Paniec will focus on a struggling, physically engaged
body and will try to confront this concrete, down-to-earth actions
with notions of utopia, daydreaming and determination that can be
taken as madness.
(Text: VierHochDrei; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Schwarz, Jutta [VERSCHOBEN AUF HERBST]
seXtegeneration - oder:wie wird man Österreicherin?
Soloperformance
geglante Spielorte: im Rahmen des Festivals der Bezirke, u. a.
Hernalser Stadttheater
geplante Termine:Herbst 2011 weitere Aufführungen im Theaterraum
(in Planung)
Eine assoziative, nicht lineare Reise durch 150 Jahre Wiener Zeitgeschichte,
gesehen durch die Geschichten und Gesichter meiner Familie - von
der Immigration meiner Urgroßeltern bis hin zu meinen Enkeln,
der 6. Generation. Bruchreiche/erfolgreiche Wege
? In welcher
Zeit, in welchem Sinn? Ich, 4. Generation, wähle aus, verknüpfe
diese Fäden, (un)bewusst
Warum? Wie? Was wirkt in mein
eigenes Leben hinein und wie wirkt es weiter?
Künstlerische Leitung und Performance: Schwarz, Jutta
(Text: J. S.; Stand: 15.10.2010; aktualisiert AH 12.06.2011)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
VierHochDrei [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Donkey Szot & Sanczo Paniec
Tanz/Performance
brut Wien, Premiere: N. N.
concept/choreography: Agata Maszkiewicz; choreography/performance:
Magdalena Chowaniec, Agata Maszkiewicz; dramaturgy: Vincent Tirmarche;
light: Lisa Schwarzenbacher; costume: Sabine Desbonnets; production
manager: Lisa Schmidt; production: VierHochDrei; coproduction: brut
wien, old brewery poznan, buda art center kortrijk
The conventional view makes Don Quixote the most perfect
embodiment of the clash between reality and imagination. But Donkey
Szot & Sanczo Paniec will treat him not as a figure of this
disjunction, but on the opposite, of the symbiosis between reality
and fiction. Don Quixote is a child of desire, of making and becoming,
who's adventures are not given or naturally found, but made in some
essential ways: he works with whatever raw materials reality happens
to offer him. He goes around linking everything to everything else,
even when he does not mean it. It reveals a striking philosophy
of 'make-do' in which the real is not denied or eliminated or replaced
by a chivalric construction but inserted into that very construction
as its point of departure.
By using weight (lifting, carrying, moving, pushing) Donkey Szot
& Sanczo Paniec will focus on a struggling, physically engaged
body and will try to confront this concrete, down-to-earth actions
with notions of utopia, daydreaming and determination that can be
taken as madness.
(Text: VierHochDrei; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Vorschau 2012
Vienna Magic [VERSCHOBEN AUF FRÜHLING 2012]
A Visit To This Planet. Part II
Tanz/Performance
geplanter Spielort: TQW/Halle G, Museumsquartier, 1010 Wien
geplante Premiere: April 2011
Mit A Visit to this Planet. Part II setzt Oleg Soulimenko
seine Erforschung eines post-apokalyptischen Szenarios fort und
macht sich an eine Suche nach den Enden nach dem Ende. 4 PerfomerInnen
agieren als ErforscherInnen eines Planeten, der Erde heißt.
Wie bereits im ersten Teil wird auch im zweiten Teil diese Forschungstätigkeit
zu den unterschiedlichsten Feldern der kulturellen Produktion führen,
wie Tanz, Theater, Pop Musik und Text. Dieser Besuch wird begleitet
von einem seltsamen Instrument, das man als E-Gitarre (wieder) erkennen
könnte.
Konzept: Oleg Soulimenko; Performance und Choreografie: Deborah
Hazler, Radek Hewelt, Thomas Kasebacher, Oleg Soulimenko; Bühnenbild:
Anke Philipp; Theorie: Elke Krasny; Dramaturgical Advisor: Judith
Staudinger; Lichtdesign: Roman Streuselberger; Produktionsleitung:
Annette Pfefferkorn, Susanne Guggenberger
Koproduktion: Tanzquartier Wien, art blau-Tanzwerkstatt Braunschweig
(Text: O. S.; Stand: 15.10.2010)
http://tqw.at
http://www.artblau.de
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
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Über weitere aktuelle Termine informieren unter anderem der
österreichweite Theaterspielplan.
Zu Geschichte und Topografie der Theaterorten in Wien die Seite
www.KinTheTop.at.
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