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Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungstermine der empfohlenen Projekte,
Gruppen und EinzelkünstlerInnen.
Einen Gesamtüberblick über alle freie Produktionen
im Bereich Theater, Tanz und Performance in Wien bietet das monatliche
Printprogramm spielplan wien, das Sie gratis an allen
Spielorten in Wien sowie ausgewählten weiteren Standorten finden
sowie direkt unter office@freietheater.at bestellen können!
- 25. Oktober 2011
4 on the floor
mehrmonatiges Research- und Theaterprojekt in Kooperation mit unterschiedlichen
Institutionen in Wien und Dschungel Wien
Uraufführung, Schauspiel, 9+
Dschungel Wien, 25.10.2011, 18 Uhr (Premiere); 26.10.2011, 17 Uhr;
27.10.2011, 10.30 u. 17 Uhr; 28.10.2011, 10.30 Uhr; 29.10.2011,
17 Uhr; 30.10.2011, 17 Uhr; 13.12.2011, 10.30 Uhr; 14.12.2011, 10.30
u. 18 Uhr; 15.12.2011, 10.30 Uhr
"Ein comic- und märchenhaftes Schauspiel ist das Heranwachsen
selbst - und so auch dieses Stück."
"Die 13 jährige Lia fühlt sich unverstanden und allein.
Sie möchte aus ihrem Elternhaus ausbrechen. Plötzlich
entdeckt sie ein Geschenkpaket in ihrem Zimmer. In wenigen Minuten
wird die Uhr Mitternacht schlagen und sie hat Geburtstag. Sie ist
neugierig und öffnet es. In dem Geschenkpaket befinden sich
eine Karte und ein Teleskop. Auf der Karte ist ein Reim mit einer
Rätselaufgabe. Sie muss ein bestimmtes Sternenbild entdecken,
und wenn sie es gefunden hat, dann hat sie an ihrem Geburtstag 3
Wünsche frei. Sie findet das Sternenbild und wünscht sich
als erstes ihre vier liebsten Märchen- und Comicfiguren herbei,
die nach und nach in ihrem Zimmer erscheinen. Durch Lias zweiten
versehentlich geäußerten Wunsch beginnen ihre Helden
von ihrer eigenen Kindheit zu erzählen, denn sie alle haben
auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden so manches erlebt, waren Straßenkinder
in ihren eigenen Welten. Nach und nach, wie die verborgenen Geschichten
der Märchen- und Comicfiguren sichtbar werden, gleitet Lia
ihrem dritten und letzten Wunsch entgegen
"
Aus Basis von wahren Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die
in Wien auf der Straße leben, erzählt dieses Stück
von den Problemen des Erwachsenwerdens.
Ein comic- und märchenhaftes Schauspiel ist das Heranwachsen
selbst - und so auch dieses Stück. Eine visuelle und klangliche
Reise in die Phantasie von Kindern und Jugendlichen wie auch von
Erwachsenen.
Es spielen berühmte Comic- und Märchenfiguren mit!
Regie, Idee, Buch: Alev Irmak; Dramaturgie, Buch: Burak Büyük;
Bühne: Ece Anisoglu (Ass. Maria Kuzyk); Kostüm: Sarah
Damovsky, Maria Kuzyk; Musik: Uwe Arthur Felchle; technischer Produktionsdesigner,
Licht, Ton: Sebastian Bauer; Video: Stefan Sladic, Vladimir Petkovic
(ONE IDEAL BOY); Produktion: Alexandra Hutter; Graphic, Web Design:
freidenkers; Regieassistenz: Dorothee Joss; Regiehospitanz: Pia
Kirchler; Dramaturgiehospitanz: Jasmin Surm; DarstellerInnen: Michaela
Bilgeri, Oktay Günes, Wolfgang Fahrner, Simone Fröhlich,
Carola Pojer
wmpfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
www.4onthefloor.at
- 27. Oktober 2011
Kabinett ad Co./Port
Studio PORT, 19 Uhr
Hosts: Rotraud Kern | Paul Wenninger
Das Studio PORT wird von Kabinett ad Co. als Probe und Produktionsstätte
für freies, zeitgenössisches Theater betrieben.
Anfahrt: Siegfriedgasse 23, 1210 Wien (erreichbar: U6, S-Bahn -
Floridsdorf, Straßenbahn 26 Stadtion Hoßplatz)
Jahresempfehlung
www.kabinettadco.at
- 1. November 2011
Theaterverein Romano Svato
Theater in Romanes und Deutsch
Boxen: Ist das was für Frauen? Ist Boxen was für Roma?
Ist Boxen was für Roma-Frauen? In Ungarn werden Roma und Sinti
nicht akzeptiert: Was passiert, wenn eine Zigeunerin den Ungarischen
Meistertitel im Boxen holen möchte? Demokratie, die keine ist,
und ein Frau in einer Männerdomäne. Arbeitscamps, die
an KZs erinnern. In kleinen ungarischen Dörfern sind Soldaten
und Polizisten immer präsent. Was bedeutet das alles? Sind
die Zeiten der Verfolgung zurück? Der deutsche Boxmeister Johann
Rukeli Trollmann hat bereits 1942 das Gleiche erlebt. Wiederholt
sich sein Schicksal? Im Rahmen des Theaterabends werden unterschiedliche
Ebenen der Verfolgung von Roma und Sinti und deren Diskriminierungen
transparent gemacht, aber auch individuelle Zugänge und Lösungen
gezeigt. Im Zentrum der Handlung steht eine junge Frau von heute,
die sich als Boxerin nach oben kämpft und damit zum politischen
Spielball einer rechtsextremistischen Regierung wird. Als erfolgreiche,
integere Sportlerin und Romni wird sie zu einer Bedrohung, weil
gerade ihre Volksgruppe als das "Böse", "Schmutzige",
"Faule" gilt. Die Geschichte der Boxerin wird in memoriam
Johann Rukeli Trollmann erzählt, der als deutscher Sinto- Boxer
einer furchtbaren Verfolgung durch die Nazis ausgesetzt war und
1944 im KZ Neuengamme umgebracht wurde.
Konzept: Simonida Jovanovic & Sandra Selimovic; Text, Buch:
Simonida Jovanovic, Sandra Selimovic, Nehle Dick, Gilda Horvath;
Regie: Nehle Dick; Video: Alexandra Reill; Komposition, Ton: Jürgen
Neuhofer; mit: Sandra Selimovic, Max Hoffmann, Harald Jokesch, Simonida
Jovanovic, Stefan Kurt Reiter, Mariana Catalina Lanza Huidobro,
Zvezdana Ramadanovic
Palais Kabelwerk, 01., 02. u. 03.11.2011, 20 Uhr weitere Vorstellungen
im Dezember 2011
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien, 802 06 50, tickets@palaiskabelwerk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
www.romanosvato.at
- 3. November 2011

Kulturverein für zeitgenössischen Tanz
the ballad of high noon
Tanz
Do not forsake me oh my darling basiert auf dem Filmklassiker
High Noon, in dem es um den großen Kampf des Helden
geht. Sheriff Kane sieht sich von seinen Freunden und seiner Frau
verlassen. Allein muss er den vier Banditen, die sein Leben und
die Sicherheit der Stadt bedrohen, entgegentreten. Dabei ist er
eigentlich nicht mehr im Amt. Doch die innere Verantwortung zwingt
ihn zum Handeln. "Ich muss hier bleiben!" gibt er seiner
Frau zur Antwort, als diese ihn zur Flucht überreden will.
Kane bleibt allein. Das Leitbild ist erfüllt. Kanes Verhalten
ist weder besonders rational noch besonders nachahmenswert; er tut,
was er tun muss, wie alle Western-Helden. Die Struktur von Do
not forsake me oh my darling hält sich an die zeitliche
Abfolge von High Noon. Sheriff Kane hat genau eine Stunde
Zeit, sich auf den großen Showdown vorzubereiten. Nur betrachtet
Nikolaus Adler das ganze Geschehen aus einem anderen Blickwinkel.
Er zeigt die vier wartenden Cowboys: Da rollt sich einer eine Zigarette.
Da sitzt einer und kratzt sich am Bart. Es zirpen die Grillen. Die
Uhr tickt. Da geht einer. Da läßt einer die Puppen tanzen.
Da wird sich ausgeruht unter dem Vordach am Bahnhof. Da steht einer
auf und einer setzt sich nieder. Da spielt einer Gitarre. Da trinkt
einer. Rundum ein kommen und gehen, ein sitzen und stehen, man kommt
mit seiner Intelligenz aber gerade noch mit, um die Handlung zu
verstehen.
Künstlerische Leitung, Choreografie: Nikolaus Adler; Ausstattung:
Ariane I. Unfried;Kostüm: Moana Stemberger; Lichtdesign: Andrea
Korusek; Sounddesign: Pascal Holper; Dramaturgie: Genia Enzelberger;
Produktion: Julian Vogel; Tanz, Musik: Luke Baio, Salvatore La Ferla,
Simon Mayer, Manuel Wagner
Kooperationspartner: WUK Theater/Tanz
WUK, 03.05.11.2011, 20 Uhr
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 25.000
www.wuk.at
Verein zur Rettung der Dinge
Die Engel backen Kekse
Uraufführung, Theater mit Formen, Klängen und Gerüchen
Kekse backen und Geschichten erzählen mit Mitteln des Puppen-,
Schatten- und Lichttheaters. - Immer im Herbst färbt sich der
Himmel am Abend rot. Wir wissen warum: weil bald Weihnachten ist
und im Himmel gebacken wird. Wie das dort vor sich geht, haben wir
beobachtet. Wir haben gesehen, wie aus einem flachen, süßen
Teig mit kleinen Förmchen Figuren ausgestochen werden. Wenn
also die Engel backen, dann lachen sie dabei und erzählen sich
Geschichten, aber wenn sie den Teig anrühren, dann lachen sie
nicht. Dann achten sie darauf, dass alle Zutaten stimmen. Sonst
wären die Kekse so hart wie Stein und man könnte sie nicht
beißen, oder so bröselig wie Sand, und sie würden
zerfallen, wenn man sie berührt. Am Ende der Geschichte liegen
die Kekse auf dem Teller, und jede/r kann sie schmecken. Oder auch
aufheben, bis die Tage wieder länger werden.
Konzept, künstlerische Leitung: Peter Ketturkat; Grafik, Animation:
Karin Bayerle; Endregie: Nika Sommeregger; Spiel: Karin Bayerle,
Peter Ketturkat
Dschungel Wien, 02.11.2011, 16.30 Uhr (Premiere); 03.11.2011,
10.30 u. 16.30 Uhr; 04.11.2011, 10 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
www.dschungelwien.at
- 4. November 2011
MakeMake Produktionen | wien modern | Dschungel Wien
Uraufführung | Schauspiel mit zeitgenössischer Musik,
Tanz, Gesang und Video
Ein rasantes Stück über das Rennen, Rauschen, Ruhen, Rasen
und Rasten. Menschen streben danach, ihre Zeit immer effizienter
und ökonomischer einzuteilen und vergessen dabei, getrieben
von Karriere, Konkurrenz und Leistungsdruck, zur Ruhe zu kommen
und zu reflektieren dieses Phänomen ist mittlerweile
Alltag. Genau hier setzt diese Version des bekannten Romans Momo
von Michael Ende an. Momo wandelt, anders als im Roman, bereits
durch eine Welt der kapitalistischen Hektik, in der selbst
das Verlieben gut geplant sein will. 2011 erzählen wir die
Geschichte aus der Sicht »der Grauen«. Sie sind keine
nummerierten, entmenschlichten Gestalten wie bei Michael Ende, sondern
in Kostüm, Sprache und Gestus überzeichnete ZeitgenossInnen,
die einem heute auf der Straße begegnen könnten
Konzept, Bühne, Video: Christian Schlechter; Konzept, Spielleitung:
Sara Ostertag; Ausstattung: Birgit Kellner; Konzept, Komposition:
Hannes Dufek; Choreografie: Martina Rösler; Dramaturgie, Textfassung:
Anne-Sophie Meusburger; Liedtexte:
Albert Farkas; Produktionsleitung: Julia Wiggers; Regieassistenz:
Amelie Barucha; mit: Katja Göhler, Michael Pöllmann, Simon
Dietersdorfer, Michèle Rohrbach, David Berger; Sängerin:
Lisa Rombach; Instrumentalistinnen: Bojana Popovicki, Theresia Schmidinger,
Jelena Popran
KooperationspartnerInnen: Verein zur Förderung internationaler
wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeit, werk89
Dschungel Wien, 11.11.2011, 18 Uhr (Premiere); 12.11.2011, 16
Uhr; 13.11.2011, 11 u. 16 Uhr; 20.11.2011, 18 Uhr; 21.11.2011, 14.30
Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000
www.dschungelwien.at
- 9. November 2011
Wiener Tanz- und Kunstbewegung (A/F/D) | wien modern | PHACE/contemporary
music | TQW
Uraufführung, Tanz, Performance
In Tableaux Vivants greifen die Kunstformen ineinander und lassen
hybride Beziehungen entstehen. Wenn Performance-Kunst und bildende
Kunst in ihren Formsprachen, ihrer Blicklogik und ihrer Geschichte
aufeinandertreffen, sich gegenseitig beeinflussen, faszinieren,
sich anstecken und aufeinander reagieren, wenn der Körper sich
im Bild fortsetzt und umgekehrt, gerät die Wahrnehmung des
Publikums mit den Genre-Grenzen ins Wanken. Form, Plastizität,
Farbe, Textur und Materialien werden in Bewegung versetzt und durch
die Komposition von Johannes Maria Staud in einem bewegten Bild,
einer räumlichen Assemblage, neu miteinander verbunden.
Konzept: Anne Juren, Roland Rauschmeier; Musik: Johannes Maria Staud;
Bühnenbild: R. R.; Lichtdesign: Martin Schwab; Assistenz: Ruth
Ranacher; PerformerInnen: Alix Eynaudi, A. J., Eun Kyung Lee, Pasi
Mäkelä, R. R., David Subal; Dirigent: Simeon Pironkoff;
Orchester: PHACE
Jahresempfehlung
TQW/Halle G, 09., 11. u. 12.11.2011, 20.30 Uhr
- 17. November 2011
15+
TheaterFOXFIRE | Dschungel Wien
von Benedict Thill
Uraufführung, Sprechtheater
Wie lange kann man mit einer Lüge leben? - Nach einer ausgelassenen
Party fahren Felix und seine Freunde mit dessen Vaters Porsche völlig
zugedröhnt aus der Stadt. Dabei kommt es zu einer unheilvollen
Wette: Felix wettet mit den anderen, dass er es schafft, mit dem
Auto über den zugefrorenen See zu fahren. Doch in der Mitte
des Sees bricht das Eis und das Auto versinkt. Voller Panik machen
sich alle aus dem Staub. Nie soll jemand erfahren, was geschehen
ist. Das Leben der Jugendlichen ist mit einem Schlag »eingebrochen«
und sie müssen sich völlig neu orientieren. Bis sie eines
Tages eine Kassette zugeschickt bekommen, auf der Felix Stimme zu
hören ist
Wie war es möglich, dass er diesen Unfall
überlebt hat, und wo war er all die Jahre?
Regie: Corinne Eckenstein; Bühne: Andreas Pamperl; Kostüme:
Ulli Nö; Musik: Sue-Alice Okukubo; Video: Rainer Berson; Assistenz,
Dramaturgie: Cornelius Edlefsen; mit: Manuel Löwensberg, Helge
Salnikau, Richard Schmetterer, Alexandra Ava Koch, Yap Sun Sun
Dschungel Wien, 17.11.2011, 19.30 Uhr (Premiere); 18., 19., 24.*,
25., 26. u. 28.11.2011, 19.30 Uhr * Am 24.11.2011 findet im Anschluss
an die Vorstellung ein Publikumsgespräch statt
Jahresempfehlung
www.theaterfoxfire.org
www.dschungelwien.at
Pufferfish Kunstverein (A/UK)
Wiederaufnahme, Performance, Videoproduktion, Konzert
Zwischen live Erlebtem und medial Reproduziertem und mit einer Kamera
als dritter Akteurin entsteht ein Duett entlang verschiedener Handlungsstränge.
Das Publikum ist live dabei, wenn sich die beiden Tänzer, begleitet
von in Echtzeit komponierten Sounds, in verschiedensten Posen und
Bewegungen filmen und mit Spezialeffekten und Wahrnehmungstäuschungen
experimentieren. Das Interesse gilt dabei weniger der aufzeichnenden
Funktion von Videokunst als der Untersuchung von performativer Qualität
an der Schnittstelle von physischer und technischer Bewegungen.
Konzept, Realisation, Performance: Luke Baio, Dominik Grünbühel;
Musik: Mathias Koch, Herbert Michael Kopitar; Kostüm: Goran
Bugaric, Stefan Röhrle; Live-Editor: Georg Eckmayr
TQW/Studios, 17.11.2011, 19 Uhr
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Archipelago/the loose collective | D.ID/Dance-Identity | Performanceinitiative
22
Wiederaufnahme, Performance Art Fiction
Ausgangspunkt der futuristischen Performance ist das Original- Libretto
des ersten Broadway-Musicals Extravaganza. The Black Crook von 1866.
Das internationale Kollektiv the loose collective bedient sich in
seinem ersten Projekt der künstlerischen Strategien und des
Potenzials des Feelgood-Genres Musical. Durch einen Zeitsprung in
das Jahr 2110 werden imaginär-physische Räume geöffnet,
die vielleicht in einem Musical der Zukunft existieren könnten.
Zwischen emotionsgeladenen Balladen, Sample-Ohrwürmern und
elektronischem Bossa Nova bahnen sich die Fragestellungen an eine
mögliche Ästhetik der Zukunft an: Welche Felder gilt es
noch zu erobern, welche »heilige Kuh« zu schlachten?
Was kann »Pre-Enactment« auf der Bühne bedeuten?
Und wie verantwortlich sind wir für die Erfüllung unserer
eigenen Prophezeiungen?
Konzept, Performance: Alex Deutinger (A), Michael Dolan (IRL), Alexander
Gottfarb (S), Marta Navaridas (E), Anna Maria Nowak (PL); Komposition,
Live- Musik: 78plus Günther Berger, Stephan Sperlich;
Kostüme: Hanna Hollmann; Licht: Peter Thalhamer
TQW/Halle G, 17.11.2011, 20.30 Uhr
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
- 18. November 2011
Anna Mendelssohn
Wiederaufnahme, Performance-Solo
Eine performative Ein-Frau-Klimakonferenz: Aus der Vielzahl an Meinungen,
Diskussionen und Rhetoriken zum Thema Klimawandel baut sich Anna
Mendelssohn einen assoziativ konstruierten Monolog, in dem sich
Stimmen von Politikern, Wissenschaftlern, Chirurgen, Aktivisten,
Dichtern und Tiefenökologen mit ihren persönlichen Reflexionen verweben.
Sie weint – und tanzt zwischendurch. Choreografie, Performance:
Anna Mendelssohn; künstlerische Zusammenarbeit: Yosi Wanunu; Musik:
Jorge Sanchez-Chiong; Licht: Jan Maertens ÂÂ TQW/Studios, 18.11.2011,
18 Uhr Liquid Loft (A) | TQW Talking Head Wiederaufnahme, Performance
Als Probanden im Twitter-Tube-und-Facebook-Apparat angesiedelt,
entfalten sich in absurde Charaktere nach dem Diktum des momentanen
Online-Geschehens. Doch weder gehorchen die PerformerInnen dem Apparat
noch sind sie in ständigem Widerstand. In Talking Head bewegen sie
sich im Dazwischen, befinden sich in permanenter Simulation und
in gegenseitiger Imitation, in der die Unterscheidung von Original
und Kopie, Vorbild und Abbild, Realität und Imagination unmöglich
gemacht wird.
Choreografie: Chris Haring; Performance, Choreografie: Stephanie
Cumming, Luke Baio; Komposition: Andreas Berger; Stage- und Lichtdesign:
Thomas J. Jelinek; Setdesign: Gerald Priewasser; Produktionsleitung,
Recherche: Marlies Pucher; technische Leitung: Roman Harrer; Videotechnik:
Ella Esque, Niki Passath; Theorie: Fritz Ostermayer; Videodokumentation:
Michael Loizenbauer TQW/Halle G, 18.11.2011, 19.30 Uhr
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
MODErN 2nd Nature | wien modern | TQW
Performance
Auf zwölf seriell angeordneten Stationen, die je aus einer Klangplatte
und einem Automatenklavier bestehen, agieren zwölf TänzerInnen in
einer Feedback-Situation aus Bewegung und sich selbst generierenden
Klängen. So entsteht Musik nur mittelbar: Die Schritte auf der Klangplatte
werden vom Computer übersetzt und auf die Tasten des Automatenklaviers
übertragen, dann wieder zurückgespielt und mit menschlichen Möglichkeiten
neu interpretiert. Die zwölf Einheiten korrespondieren miteinander,
mal solistisch, mal chorisch, synchron oder kontrapunktisch – immer
aber unvorhersehbar in ihrer Abfolge und räumlichen Verteilung.
Konzept: Christine Gaigg, Bernhard Lang, Winfried Ritsch, Philipp
Harnoncourt; Choreografie: C. G.; Komposition: B. L.; Technologie
u. Entwicklung: W. R./ Institut für Elektronische Musik und Akustik;
Raum, Licht: P. H.; Tanz: Quim Bigas Bassart, Sara Canini, Ella
Clarke, Alexander Deutinger, Christine Gaigg, Robert Jackson, Milla
Koistinen, Anna Majder, Asher O’Gorman, Eva-Maria Schaller, Magi
Serra Foraste, Veronika Zott; Kostüme: Peter H. Schindler; Lichttechnik:
Edith Offenhauser; Maschinisten: Peter Innerhofer, Matthias Kronlachner,
Marian Weger; Assistenz: Iris Raffetseder
Semper Depot, Lehárgasse 6–8, 1060 Wien, 18. u. 19.11.2011, 21.30
Uhr
Konzeptförderung
- 19. November 2011
An Kaler (A)
Performance, Ausschnitt
Wie kann eine flexible, sich weiter öffnende und verändernde Bewegungspraxis
strukturiert werden, ohne einzelne Momente zu verfestigen? Wie können
wir in Momenten der Aufführung ein Verständnis von Material als
Unabgeschlossenem entwerfen und aufrechthalten? Was für eine Aufteilung
des Miteinanders in Verantwortlichkeiten und Haltungen streben wir
an und erzeugen wir? Und wie durchsetzen diese die Entschlussfindung
des/der Einzelnen? Insignificant others ist Teil einer länger angelegten
physischen und kreativen Praxis. Während in einer ersten Phase das
Still, das Standbild in Bewegung im Fokus stand, konzentrieren sich
die aktuellen Recherchen zur Bildhaftigkeit von Bewegungsmaterial
auf Anordnung, Aufbau und Verschiebung von Relationen innerhalb
einer Gruppe.
Performance: An Kaler, Tomislav Feller; Licht: Bruno Pocheron; Raum:
Stephanie Rauch
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000 (2012)
TQW/Studios,19.11.2011,17.30 Uhr
- 24. November 2011
14+
schallundrauch Agency
Wiederaufnahme, Tanz, Performance
Ein Performanceabend mit Höhepunkt rund um die schönste Sache der
Welt. – Alles Porno, oder was? Übersexualisierung der Gesellschaft
oder Trendwende hin zu neuer Keuschheit? Und was ist mit Liebe?
Wir wissen es eigentlich auch nicht. Das Stück zeigt Sexualität
von schrägen und braven Seiten; ein Raum voller Geständnisse, Tabus,
Lieder, Tänze und Hormone entsteht, und die fünf PerformerInnen
erzählen mit unverschämter Offenheit von Gefühlen, Begierden und
Unsicherheiten. Vor allem aber geht es um eines: Genuss!
Künstlerische Leitung: Janina Sollmann, Gabriele Wappel; Bühne:
Michael Haller; technische Leitung, Lichtdesign: Silvia Auer; Coach:
Frans Poelstra; sexualtherapeutische Begleitung: Sandra Gathmann,
Carina Kober; Produktionsleitung: Madlene Feyrer, Elisabeth Laufer;
Stückentwicklung, Performance: Michael Haller, Oneka von Schrader,
Janina Sollmann, Kajetan Uranitsch, Gabriele Wappel
Dschungel Wien, 24.11.2011, 19 Uhr; 25.11.2011, 10 u. 19 Uhr
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 16.000
www.schallundrauchagency.at
www.dschungelwien.at
iffland & söhne
von Guy Helminger
Sprechtheater
Abgesehen davon, dass wir es wichtig finden, eine gründliche dramatische
Abrechnung mit unseren Lebensweisen uraufzuführen, ist es wieder
einmal an der Zeit, den großen Geist und Schalk Guy Helminger von
seiner ersten Kanzel, der Bühne, sprechen zu lassen. Der luxemburgische
Dramatiker, Lyriker, Essayist, Performer, Hörspielautor, Bachmann-Preisträger
und Gastgeber des kultigsten Literatursalons deutscher Sprache ist
ein Bühnenwesen – und schafft Bühnenwesen von großer Originalität
und Drastik. Ein drastisches, todkomisches, radikales und wesentliches
Stück. Eine musikalische und pointenreiche Auseinandersetzung mit
dem Unrecht einer saturierten und pervertierten Lebensführung auf
Kosten Dritter – voll brillanter Dialoge und überraschender Wendungen,
in der ein permanentes dunkles Ostinato der Beunruhigung erklingt,
das uns verkündet: Etwas stimmt grundsätzlich nicht mit dieser Welt.
Die internationale Premiere findet am 12. November am Grand Théâtre
Luxembourg statt. Am 18. November 2011 gastiert die Produktion am
Théâtre d’Esch, im Anschluss kommt sie in den Salon 5 nach Wien!
Regie: Anna Maria Krassnigg; Raum, Licht: Andreas Lungenschmid;
Kostüme: Antoaneta Stereva; Musik, Visuals: Christian Mair; mit:
Luc Feit, Philipp Kraiczy, Jana Podlipna, Martin Schwanda, Isabella
Wolf
KoproduzentInnen: Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Kasemattentheater,
Théâtre d’Esch, Drama Shop
Salon5, 24.11.2011, 19.30 Uhr (Premiere); 26. u. 29.11.2011,
19.30 Uhr weitere Vorstellungen im Dezember 2011
Standortempfehlung
Kabinett ad Co./Port
Studio PORT, 19 Uhr
Hosts: Rotraud Kern | Paul Wenninger
Das Studio PORT wird von Kabinett ad Co. als Probe und Produktionsstätte
für freies, zeitgenössisches Theater betrieben.
Anfahrt: Siegfriedgasse 23, 1210 Wien (erreichbar: U6, S-Bahn -
Floridsdorf, Straßenbahn 26 Stadtion Hoßplatz)
Jahresempfehlung
www.kabinettadco.at
- 29. Dezember 2011
THEATER.PUNKT | Art Foundation Wien
Von Helden und Kröten und Fraun
Performance
Anlässlich des 200. Todestages Heinrich von Kleists am 21. November
2011 nähert sich die Performance dem sprachgewaltigen Visionär Heinrich
von Kleist, der im Gestus des Rebellen und Apokalyptikers mit seinem
dichterischen Werk Fragen von bestechender Brisanz und Aktua-lität
aufwirft. Eine spannende Begegnung zweier sehr unterschiedlicher
Künstlerinnen. Performance: Barbara Kraus; Regie: Sabine Mitterecker;
Sound: Andreas Hamza; Exponate: Christian Cerny; Dramaturgie: Uwe
Mattheiss; Assistenz: Camilla Reimitz
kunstbuero, 29.11.2011, 20.30 Uhr (Premiere) weitere Vorstellungen
im Dezember 2011
kunstbuero, Schadekgasse 8, 1060 Wien; Kartenreservierung: kleisttickets@theaterpunkt.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
www.theaterpunkt.com
www.artfoundation.at
Kabinett ad Co./Port
Studio PORT, 19 Uhr
Hosts: Rotraud Kern | Paul Wenninger
Das Studio PORT wird von Kabinett ad Co. als Probe und Produktionsstätte
für freies, zeitgenössisches Theater betrieben.
Anfahrt: Siegfriedgasse 23, 1210 Wien (erreichbar: U6, S-Bahn -
Floridsdorf, Straßenbahn 26 Stadtion Hoßplatz)
Jahresempfehlung
www.kabinettadco.at
- 30. November 2011
13+
TheaterFOXFIRE | Dschungel Wien
von Benedict Thill, inspiriert von Lewis Carrolls Alice im Wunderland
Sprechtheater
Vom Schein und Sein der Dinge. – Was macht das Leben aus? Ist es
wichtig, glücklich zu sein? Und wann muss man die richtigen Entscheidungen
treffen? Alice landet in einer traumartigen Zwischenwelt, die vor
Widersprüchen und Absurditäten nur so strotzt. Gleichzeitig wacht
auch Silvio in einer ihm völlig fremden Umgebung auf. Niemand scheint
ihn mehr zu kennen oder zu wissen, dass er jemals existiert hat.
In einer labyrinthischen Achterbahnfahrt begegnen die beiden skurrilen
Figuren einander, die stets den Eindruck wecken, mehr zu wissen,
aber nichts davon preisgeben …
Regie: Corinne Eckenstein; Bühne: Andreas Pamperl; Kostüme: Ulli
Nö; Musik: Sue-Alice Okukubo; Video, Foto: Rainer Berson; Assistenz:
Anna Sonntag; Lichtdesign: Hannes Röbisch; mit: Rainer Doppler,
Eva Linder, Manuel Löwensberg, Julia Plach, Richard Schmetterer,
Maria Spanring, Yap Sun Sun
Dschungel Wien, 30.11.2011, 19 Uhr
Jahresempfehlung
www.theaterfoxfire.org
www.dschungelwien.at
16+
Playing Mums
revue intim
Gastspiel, Revue
Gibt es »die« weibliche Sexualität als etwas Kollektives
oder ist Intimität ausschließlich individuell?
»Wir waren wieder hinausgefahren in das kleine Wochenendhaus,
bepackt mit Unmengen von Faschiertem und viel, viel Wein
wir wussten warum: Wir wollten über die eigene Sexualität
sprechen. Es wurde geraucht wie noch nie.« Eine Revue,
in der das glitzernde Kollektiv die einzelne Tänzerin absorbiert
und der über alles gelegte Pomp die verletzliche Intimsphäre
jeder einzelnen verschwinden lässt. Eine Nummernfolge, die
Schlaglichter auf unterschiedliche Situationen wirf und mit dem
Innen und Außen spielt.
Konzeption, Text, Regie: Nehle Dick; Video: Susanne Schuda; mit:
Ildiko Babos, Katrin Bernet, Maria Fliri u. a.
KosmosTheater, 30.11.17.12.2011, Mi.Sa., 20 Uhr
KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien, 523 12 26, office@kosmostheater.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000 (2011/2012)
www.kosmostheater.at
Vorschau
Musikwerkstatt Wien
(eingereichter Projekttitel: Nein, ich bereue nichts)
Ein Monolog der Erinnerung für eine Sängerin und ein Piano
Musiktheater (Weiterarbeit einer Arbeit aus dem Jahr 2008)
Ihre Botschaft: Pour toujour le droit daimer! Die beiden
Leiter der Musikwerkstatt Wien stehen wie zu Beginn wieder gemeinsam
auf einer Bühne. Nach 15 Jahren in der Musikszene Wien ist
der Titel des Stücks auch als Statement zu ihrer Arbeit zu
sehen wie auch als Verneigung vor einer Bühnenkünstlerin,
deren Leidenschaft und Kompromisslosigkeit immer noch als Inspiration
dient.
Text: Julya Rabinowich; Regie: Benjamin Prins; Sängerin: Anna-Maria
Birnbauer; Piano: Huw Rhys James
Premiere der Neuproduktion (geplant): Wiener Urania, 02.11.2011
(?)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 17.000
www.musikwerkstatt-wien.com
Verein Gegenwartstanz (konnex) [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Tanz für junges Publikum
Idee, Künstlerische Leitung: Staub, Aurelia
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000
VierHochDrei [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Tanz/Performance
brut Wien, Premiere: N. N.
concept/choreography: Agata Maszkiewicz; choreography/performance:
Magdalena Chowaniec, Agata Maszkiewicz; dramaturgy: Vincent Tirmarche;
light: Lisa Schwarzenbacher; costume: Sabine Desbonnets; production
manager: Lisa Schmidt; production: VierHochDrei; coproduction: brut
wien, old brewery poznan, buda art center kortrijk
The conventional view makes Don Quixote the most perfect
embodiment of the clash between reality and imagination. But Donkey
Szot & Sanczo Paniec will treat him not as a figure of this
disjunction, but on the opposite, of the symbiosis between reality
and fiction. Don Quixote is a child of desire, of making and becoming,
who's adventures are not given or naturally found, but made in some
essential ways: he works with whatever raw materials reality happens
to offer him. He goes around linking everything to everything else,
even when he does not mean it. It reveals a striking philosophy
of 'make-do' in which the real is not denied or eliminated or replaced
by a chivalric construction but inserted into that very construction
as its point of departure.
By using weight (lifting, carrying, moving, pushing) Donkey Szot
& Sanczo Paniec will focus on a struggling, physically engaged
body and will try to confront this concrete, down-to-earth actions
with notions of utopia, daydreaming and determination that can be
taken as madness.
(Text: VierHochDrei; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Schwarz, Jutta [VERSCHOBEN AUF HERBST]
Soloperformance
geglante Spielorte: im Rahmen des Festivals der Bezirke, u. a.
Hernalser Stadttheater
geplante Termine: Herbst 2011 weitere Aufführungen im Theaterraum
(in Planung)
Eine assoziative, nicht lineare Reise durch 150 Jahre Wiener Zeitgeschichte,
gesehen durch die Geschichten und Gesichter meiner Familie - von
der Immigration meiner Urgroßeltern bis hin zu meinen Enkeln,
der 6. Generation. Bruchreiche/erfolgreiche Wege
? In welcher
Zeit, in welchem Sinn? Ich, 4. Generation, wähle aus, verknüpfe
diese Fäden, (un)bewusst
Warum? Wie? Was wirkt in mein
eigenes Leben hinein und wie wirkt es weiter?
Künstlerische Leitung und Performance: Schwarz, Jutta
(Text: J. S.; Stand: 15.10.2010; aktualisiert AH 12.06.2011)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
2012
Verein dis.danse [VERSCHOBEN]
(working title)
Research, Tanz
Tanzquartier Wien, von Veranstalter auf Frühling 2012 verchoben
transnational world ist ein Tanzperformanceprojekt zum Thema
"volkstümliche Musik". Doris Stelzer macht sich auf
die Suche nach ihrer vermeintlichen kulturellen Identität zwischen
sehnsuchtsvollen Texten und transnationalen Trachten. Das kommerzielle
Massenphänomen, dessen Inszenierungsstrategien und Fankult,
angesiedelt zwischen Schlager und traditionellen Volkslied, wird
auf den übernationalen Gemeinsamkeitscharakter untersucht.
Mit einem ironischen performativem Auge wird die Frage gestellt:
Wer schunkelt warum mit? transnational world sammelt konkrete
physische Ein- und Abdrücke aus der Welt der volkstümlichen
Musik, um sie zu defragmentieren, zu dekonstruieren und dekontextualisieren
und in ein künstlerisches abstraktes Statements zu transferieren.
Ziel ist es, mithilfe der Rekontextualisierung in sinnliche performative
Momente das Phänomen und dessen Wirklichkeitskonstruktion zu
hinterfragen, Wahrnehmungen zu verschieben und Denkprozesse anzuregen.
transnational world beziehungsweise das Thema volkstümliche
Musik ist auch Teil des Researchprojektes von Doris Stelzer im Rahmen
von a.pt - advance performance research training. a.pt ist ein postmaster
course in künstlerischer Recherche in Antwerpen, Belgien (www.apass.be).
Der Aufenthalt in Belgien wird durch ein Auslandsstipendium für
Tanz vom bmukk Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur ermöglicht.
Partner ttp WUK, WP Zimmer
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Stelzer (A); Performance,
Choreografie: Valerie Oberleithner (A), Ondrej Vidlár (CZ/BE),
N.N.; künstlerische Mitarbeit: Lieve De Pourcq (BE/A); Raum
und Setdesign: Jan Machacek (A); Soundkonzept: Mariella Greil (A/UK),
Werner Möbius (A/UK); Theorie, dramaturgische Begleitung: Astrid
Peterle (A); PR: SKYunlimited; Produktion: dis.danse (Stand: Dezember
2010)
www.dorisstelzer.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000
Vienna Magic [VERSCHOBEN AUF FRÜHLING 2012]
Tanz/Performance
Tanzquartier Wien, von Veranstalter auf Frühling 2012 verchoben
Mit A Visit to this Planet. Part II setzt Oleg Soulimenko
seine Erforschung eines post-apokalyptischen Szenarios fort und
macht sich an eine Suche nach den Enden nach dem Ende. 4 PerfomerInnen
agieren als ErforscherInnen eines Planeten, der Erde heißt.
Wie bereits im ersten Teil wird auch im zweiten Teil diese Forschungstätigkeit
zu den unterschiedlichsten Feldern der kulturellen Produktion führen,
wie Tanz, Theater, Pop Musik und Text. Dieser Besuch wird begleitet
von einem seltsamen Instrument, das man als E-Gitarre (wieder) erkennen
könnte.
Konzept: Oleg Soulimenko; Performance und Choreografie: Deborah
Hazler, Radek Hewelt, Thomas Kasebacher, Oleg Soulimenko; Bühnenbild:
Anke Philipp; Theorie: Elke Krasny; Dramaturgical Advisor: Judith
Staudinger; Lichtdesign: Roman Streuselberger; Produktionsleitung:
Annette Pfefferkorn, Susanne Guggenberger
Koproduktion: Tanzquartier Wien, art blau-Tanzwerkstatt Braunschweig
(Text: O. S.; Stand: 15.10.2010)
http://tqw.at
http://www.artblau.de
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
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Über weitere aktuelle Termine informieren unter anderem der
österreichweite Theaterspielplan.
Zu Geschichte und Topografie der Theaterorten in Wien die Seite
www.KinTheTop.at.
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