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Hier finden Sie aktuelle Veranstaltungstermine der für Förderungen
durch die Stadt Wien empfohlenen Projekte, Gruppen und EinzelkünstlerInnen.
Einen Gesamtüberblick über alle freie Produktionen
im Bereich Theater, Tanz und Performance in Wien bietet das monatliche
Printprogramm spielplan wien, das Sie gratis an allen
Spielorten in Wien sowie ausgewählten weiteren Standorten finden
sowie direkt unter office@freietheater.at bestellen können!
- 1. Dezember 2011 -
TheaterFOXFIRE | Dschungel Wien
von Benedict Thill, inspiriert von Lewis Carrolls Alice im Wunderland
Sprechtheater
Vom Schein und Sein der Dinge. Alice landet in einer traumartigen
Zwischenwelt, die vor Widersprüchen und Absurditäten nur
so strotzt. Gleichzeitig wacht auch Silvio in einer ihm völlig
fremden Umgebung auf. Niemand scheint ihn mehr zu kennen oder zu
wissen, dass er jemals existiert hat. In einer labyrinthischen Achterbahnfahrt
begegnen sie skurrilen Figuren, die stets den Eindruck wecken, mehr
zu wissen, aber nichts davon preisgeben
Ein witziges und
gleichzeitig tiefsinniges Stück zu Fragen wie »Was macht
das Leben aus?«, »Ist es wichtig glücklich zu sein?«
und »Wann muss man die richtigen Entscheidungen treffen?«
Regie: Corinne Eckenstein; Bühne: Andreas Pamperl; Kostüme:
Ulli Nö; Musik:
Sue-Alice Okukubo; Video, Foto: Rainer Berson; Lichtdesign: Hannes
Röbisch;
mit: Rainer Doppler, Eva Linder, Manuel Löwensberg, Julia Plach,
Richard Schmetterer,
Maria Spanring, Yap Sun Sun
Dschungel Wien, 01.12.2011, 19 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.theaterfoxfire.org
www.dschungelwien.at
Zweijahresförderung
notfoundyet
Erstaufführung | Performance
Tod im Moor, der Roman des englischen Krimiautors Victor Gunn
eine mysteriöse Geschichte mit ominösen Wegweisern, schrillen
Schreien in der Nacht und nebeligen Moorlandschaften ist
Anlass für vier Personen, einander zu treffen und ihrer Passion
für Trashliteratur nachzugeben. Die vier PerformerInnen suchen
nach ihrer Version dieser Kriminalgeschichte
und verwenden den Roman als Materiallager, um mehr zu erfahren.
In Linger erfinden sie die Landschaften des Buches neu, rekonstruieren
diese und versuchen, das Puzzle zusammenzufügen, stets auf
der Suche nach der Antwort auf die Frage der Fragen: Whos
done it? Untersucht wird dabei das Themenpaar Schuld und Geständnis:
Wie lebt man unter diesen
Vorzeichen in einer Gemeinschaft zusammen, und ist die Dichotomie
von Schuld und Geständnis eine regulierende Kraft des Zusammenlebens?
Mit der Beziehung von Schuld und Geständnis ist unauflöslich
die Idee der Freiheit und der Kontrolle über sie verbunden.
Werden die vier PerformerInnen einen Weg zu uneingeschränkter
Freiheit finden?
Konzept & Leitung: Thomas Kasebacher, Laia Fabre; Performance
& Erarbeitung:
Laia Fabre, Núria Lloansi, Arend Pinoy, Thomas Kasebacher;
Text: Thomas
Kasebacher; Songs & Sounddesign: Cherry Sunkist, Bernd Oppl;
Dramaturgie:
Pascale Petralia; Lichtdesign: Joelle Reyns; Kostüme: Sabine
Desbonnets; Raum:
Pia Greven; Produktion: Nicole Schuchardt; Produktionsassistenz:
Andreas Fleck
Eine Koproduktion von notfoundyet, brut Wien und Cultuurcentrum
DeSpil, Roeselare
brut im Künstlerhaus, 01., 02., 03. u. 05.12.2011, 20 Uhr
brut im Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien, 587 05 04, zentrale@brut-wien.at
www.notfoundyettheatre.com
www.brut-wien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Playing Mums
Gastspiel, Revue
Gibt es »die« weibliche Sexualität als etwas Kollektives
oder ist Intimität ausschließlich individuell?
»Wir waren wieder hinausgefahren in das kleine Wochenendhaus,
bepackt mit Unmengen von Faschiertem und viel, viel Wein
wir wussten warum: Wir wollten über die eigene Sexualität
sprechen. Es wurde geraucht wie noch nie.« Eine Revue,
in der das glitzernde Kollektiv die einzelne Tänzerin absorbiert
und der über alles gelegte Pomp die verletzliche Intimsphäre
jeder einzelne verschwinden
lässt. Eine Nummernfolge, die Schlaglichter auf unterschiedliche
Situationen wirf und mit dem Innen und Außen spielt.
Konzeption, Text, Regie: Nehle Dick; Video: Susanne Schuda; mit:
Ildiko Babos, Katrin Bernet, Maria Fliri u. a.
KosmosTheater, 01.17.12.2011, Mi.Sa., 20 Uhr;
nach jeder Vorstellung gibt es das Angebot zum Publikumsgespräch
KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien, 523 12 26, office@kosmostheater.at
www.kosmostheater.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000
THEATER.PUNKT | Art Foundation Wien
Performance
Anlässlich des 200. Todestages Heinrich von Kleists (17771811)
nähert sich die Performance diesem sprachgewaltigen Visionär,
der im Gestus des Rebellen und Apokalyptikers mit seinem dichterischen
Werk Fragen von bestechender Brisanz und Aktualität aufwirft.
Eine spannende Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Künstlerinnen.
kunstbuero, Schadekgasse 8, 1060 Wien; Kartenreservierung: kleisttickets@theaterpunkt.com
Regie: Sabine Mitterecker; Sound: Andreas Hamza; Exponate: Christian
Cerny; Performance: Barbara Kraus
kunstbuero, 01., 02. u. 03.12.2011, 20.30 Uhr
kunstbuero, Schadekgasse 8, 1060 Wien; Kartenreservierung: kleisttickets@theaterpunkt.com
www.theaterpunkt.com
www.artfoundation.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
L.E.O.
Musiktheater
Der nächste große Publikumserfolg aus dem Da-Ponte-Mozart-Zyklus
des Letzten Erfreulichen Operntheaters!
Mit: Elena Schreiber, Kerstin Grotrian, Teresa Gardner, Apostol
Milenkov, Paul Müller, Stefan Fleischhacker; musikalische Leitung:
Stephen Delaney
L.E.O., 01., 04., 07. u. 09.12.2011, 19 Uhr
Jahresförderung
- 2. Dezember 2011 -
TheaterFOXFIRE | Dschungel Wien
Tanztheater
Zwei Generationen treffen aufeinander.
Patchwork erzählt von Mathieu, gerade 16 Jahre alt geworden,
der seit der Trennung seiner Eltern mit seinem Vater
Jacques alleine lebt, und von Marc, acht Jahre alt, dessen Eltern
sich schon kurz nach seiner Geburt getrennt haben, und seiner Mutter
Kim. Eigentlich hat sich Mathieu schon immer einen Bruder gewünscht,
aber dass der auch gleich in sein Zimmer zieht, war nicht sein Plan.
Und eigentlich ist er ja auch schon zu alt für eine neue Mutter,
findet er
Regie, Choreografie: Corinne Eckenstein; Choreografie, Coach: Giordana
Pascucci;
Dramaturgie, Assistenz: Anna Sonntag; Bühne: Andreas Pamperl;
Kostüme: Ulli
Nö; Lichtdesign: Severin Mahrer; mit: Christophe Dumalin, Apollo
Pamperl, Gabriel Scheib, Yap Sun Sun
Dschungel Wien, 02.12.2011, 18.30 Uhr (im Anschluss an die Vorstellung
ein Gespräch zum Thema »Was heißt hier eigentlich
Familie?«); 03.12.2011, 19.30 Uhr; 04.12.2011, 16.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.theaterfoxfire.org
www.dschungelwien.at
Zweijahresförderung
An Kaler
Uraufführung | Tanz
Wie kann eine flexible, sich weiter öffnende und verändernde
Bewegungspraxis strukturiert werden, ohne einzelne Momente zu verfestigen?
Wie können wir speziell in Momenten der Aufführung ein
Verständnis von Material als Unabgeschlossenem entwerfen und
aufrechterhalten? Was für eine Aufteilung des Miteinanders
in Verantwortlichkeiten und Haltungen streben wir an und erzeugen
wir? Und wie durchsetzen diese die Entschlussfindung der Einzelnen?
Insignificant Others ist Teil einer länger angelegten physischen
und kreativen Praxis, die die Choreograf_In An Kaler im Austausch
mit anderen KünstlerInnen entwickelt und die im November 2011
im Rahmen von FEEDBACK bereits als Ausschnitt zu sehen war. Während
in einer ersten Phase das Still, das Standbild in Bewegung, im Fokus
stand, konzentrieren sich ihre Recherchen zur Bildhaftigkeit von
Bewegungsmaterial nun auf Fragestellungen der Anordnung, des Aufbaus
und der Verschiebung von Relationen innerhalb einer Gruppe.
Raum: Stephanie Rauch; Licht: Bruno Pocheron; Performance: An Kaler
und Tomislav Feller
TQW/Studios, 02. u. 03.12.2011, 19 Uhr
TQW, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 581 35 91, tanzquartier@tqw.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
- 3. Dezember 2011 -
Verein zur Rettung der Dinge
Kekse
Theater mit Formen, Klängen und Gerüchen
Kekse backen und Geschichten erzählen mit Mitteln des Puppen-,
Schattenund Lichttheaters.
Immer im Herbst färbt sich der Himmel am Abend rot.
Wir wissen warum: weil bald Weihnachten ist, und weil im Himmel
gebacken wird. Wie das dort vor sich geht, haben wir beobachtet:
Wenn die Engel backen, dann lachen sie dabei und erzählen sich
Geschichten über die Tiere und die Menschen und die
Sterne. Nur wenn sie den Teig anrühren, dann lachen sie nicht.
Dann achten sie darauf, dass alle Zutaten stimmen. Sonst wären
die Kekse so hart wie Stein, dass man sie nicht beißen könnte,
oder so bröselig wie Sand, dass sie zerfallen würden sobald
man sie berührt
Und während der Duft der Kekse
aus
dem Ofen strömt, kommen sogar die Sterne näher. Am Ende
der Geschichte liegen die Kekse auf dem Teller und jeder kann sie
schmecken. Oder auch aufheben, bis die Tage wieder länger werden.
Konzept, künstlerische Leitung: Peter Ketturkat; Grafik, Animation:
Karin Bayerle; Endregie: Nika Sommeregger; mit: Karin Bayerle, Peter
Ketturkat
Dschungel Wien, 03.12.2011, 16 Uhr; 04. u. 22.12.2011, 10.30 u.
16 Uhr; 05., 06., 19., 20. u. 21.10.2011, 10 Uhr; 07.12.2011, 10
u. 16.30 Uhr; 23.12.2011, 16 Uhr; 24.12.2011, 11 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
- 5. Dezember 2011 -
Theaterverein Romano Svato
Theater (in Romanes und Deutsch)
Boxen: Ist das was für Frauen? Ist Boxen was für Roma?
Ist Boxen was für Roma-Frauen? In Ungarn werden Roma und Sinti
nicht akzeptiert: Was passiert, wenn eine Zigeunerin den ungarischen
Meistertitel im Boxen holen möchte? Demokratie, die keine ist,
und ein Frau in einer Männerdomäne. Arbeitscamps, die
an KZs erinnern. In kleinen ungarischen Dörfern sind Soldaten
und Polizisten immer präsent. Was bedeutet das alles? Sind
die Zeiten der Verfolgung zurück? Der deutsche Boxmeister Johann
Rukeli Trollmann hat bereits 1942 das Gleiche erlebt. Wiederholt
sich sein Schicksal?
Im Rahmen des Theaterabends werden unterschiedliche Ebenen der Verfolgung
von Roma und Sinti und Diskriminierungen transparent gemacht, aber
auch individuelle Zugänge und Lösungen damit gezeigt.
Im Zentrum der Handlung steht eine junge Frau von heute, die sich
als Boxerin nach oben kämpft und damit zum politischen Spielball
einer rechtsextremistischen Regierung wird. Als erfolgreiche, integere
Sportlerin und Romni wird sie zu einer Bedrohung, weil gerade ihre
Volksgruppe als das »Böse«, »Schmutzige«,
»Faule« gilt. Die Geschichte der Boxerin wird in memoriam
Johann Rukeli Trollmann erzählt, der als deutscher Sinto-Boxer
einer furchtbaren Verfolgung durch die Nazis ausgesetzt war und
1944 im KZ Neuengamme umgebracht wurde.
Konzept: Simonida Jovanovic & Sandra Selimovic; Text, Buch:
Simonida Jovanovic, Sandra Selimovic, Nehle Dick, Gilda Horvath;
Regie: Nehle Dick; Video: Alexandra Reill; Komposition, Ton: Jürgen
Neuhofer; mit: Sandra Selimovic, Max Hoffmann, Harald Jokesch, Simonida
Jovanovic, Stefan Kurt Reiter, Mariana Catalina Lanza Huidobro,
Zvezdana Ramadanovic
Palais Kabelwerk, 05., 06., 07., 08., 09., 10. u. 11.12.2011, 20
Uhr
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien, tickets@palaiskabelwerk.at,
802 06 50
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
- 6. Dezember 2011 -
Marie Thérèse Escribano
Theater
Das Vorbild muss auf jeden Fall ein positives Bild bieten und so
leben, dass die Jungen es kaum erwarten können, in 50 Jahren
eine ebenso erfüllte, weise und gesunde Existenz zu führen.
Auch ein Schuss Extravaganz oder Originalität wird oft von
den geplagten Vorbildern verlangt. Auf keinen Fall das, was man
ohnehin kennt und sieht: Hilflosigkeit,
Gedächtnis- und Zahnverlust. Ich befinde mich in der für
mich unangenehmen Lage, öfter hören zu müssen: Du
bist mein Vorbild. Der Satz wird zweifelsohne in der Absicht formuliert,
mir eine Freude zu bereiten. Ich frage mich aber immer sogleich:
Was wird von mir erwartet? Dazu plagen mich Schuldgefühle,
denn schließlich lebe ich schon über die von den Statistiken
vorgeschriebene
Zeit hinaus. Aber so unbequem es ist, den Titel »Vorbild«
zu tragen, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn mit Lässigkeit
zu ertragen und die gesellschaftliche Verpflichtung auf mich zu
nehmen. (Marie Thérèse Escribano)
Filme: Ulrich Kaufmann; Gitarre, Akkordeon: Rosemarie Radtke; Konzept,
Gesang, Erzählung: Marie Thérèse Escribano
Theater Drachengasse/Bar&Co, 06. u. 07.12.2011, 20 Uhr
Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22, 1010 Wien, 513 14 44
www.escribano.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
dreizehnterjanuar | GARAGE X
Uraufführung | Theater
Working class zero ist ein Stück Arbeit zwischen Selbstverwirklichung
und Selbstaufgabe. Können wir uns ein Leben ohne Arbeit
noch vorstellen? Was ist denn Arbeit überhaupt? Gibt es genug
für alle? Und was, wenn nicht?
Working class zero nimmt die Zukunft von Arbeit und die Entwicklung
ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen unter die Lupe. Zerbricht
die Wohlstandsgesellschaft in zwei konkurrierende Lager? Für
welche Seite entscheiden Sie sich: Wohlstand oder Gesellschaft?
Es gibt so viel zu tun, und niemand will es bezahlen.
Inszenierung: Fanny Brunner; mit: Katrin Grumeth, Johanna Orsini-Rosenberg,
Horst Heiß, Johannes Schüchner
GARAGE X, 06., 09., 10.12.2011, 20 Uhr
GARAGE X, Petersplatz 1, 1010 Wien, 535 32 00, reservierung@garage-x.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 12.000
- 7. Dezember 2011 -
theater.wozek | Dschungel Wien
Schauspiel
Wie man die Tage vor Weihnachten nicht nur überbrücken,
sondern auch genießen kann! Immer dann, wenn die Zeit
zu Weihnachten hin knapp zu werden beginnt, reißt sämtlichen
Kindern der Geduldsfaden: »Wann kommt das Christkind?«,
lautet die brennende Frage, die bei der kleinen Marina in der Endlosschleife
läuft. Und »in 24 Tagen« ist keine befriedigende
Antwort. Wie soll man sich das vorstellen können? Und vor allem:
Wie bringt man diese ewig erscheinende Zeitspanne dazu, möglichst
schnell
zu vergehen? Genau hier kommt Adi Kali der lebender Adventkalender
ins Spiel. Jeden Tag bringt er neue Überraschungen: Seifenblasen,
ein »Zaubertuch« oder einen Lachsack. Und so ganz nebenbei
werden Kekse gebacken und es wird gezeichnet. Marina freut sich
jeden Tag auf Adi Kali und merkt dabei gar nicht, wie die Adventszeit
tatsächlich rasend schnell vergeht
Regie, Konzept: Karl Wozek; Bühne: Charly Vozenilek, Hannes
Röbisch; Lichtdesign: Hannes Röbisch; mit: Felicitas Lukas,
Michaela Kaspar, Martin Oberhauser
Dschungel Wien, 07.12.2011, 9 u. 10.30 Uhr; 08. u. 10.12.2011, 16.30
Uhr; 09. u. 11.12.2011, 10.30 u. 16.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
Zweijahresförderung
- 8. Dezember 2011 -
progetto semiserio | Theater Nestroyhof Hamakom
Uraufführung | Musiktheater
»Sein Kind zu überleben ist antizyklisch, ist in unserer
Lebensplanung nicht vorgesehen, irritiert, reißt Löcher,
die sich nicht wieder schließen lassen.« Mater
dolorosa ist ein Stück über die Liebe: nicht über
die romantische Liebe, über die pure Menschenliebe. Ein Stück
über die Urkraft, über das allgegenwärtige Gefühl
der Verbundenheit. Es existiert keine innigere Liebesbindung als
die zwischen Eltern und Kindern. Selbst der Versuch, das Wesen des
Menschen in ein biologisches,
intellektuelles und spirituelles Wesen zu teilen, scheitert an dieser
Liebesbindung. Mater dolorosa ist ein Stück über Verlust
über den Verlust des eigenen Kindes.
Ein Musiktheater über den Tod des eigenen Kindes ein
Versuch der Annäherung an das Unvorstellbare, das Unaussprechliche,
das Unvergleichbare.
Konzept, Text, Gesamtleitung: Georg Steker; Regie, Bühne: Radovan
Grahovac; Komposition, musikalische Leitung: Jörg Ulrich Krah;
Dramaturgie: Radovan Grahovac, Georg Steker; Masken, Kostüme:
Vesna Tuek; Projektionen: Matija Serdar; mit: Bert Gstettner,
Melita Juriic, Christina Kummer
Theater Nestroyhof/Hamakom, 08.12.2011, 20 Uhr; 10., 11., 13., 15.
u. 17.12.2011, 20 Uhr
Theater Nestroyhof Hamakom, Nestroyplatz 1, 1020 Wien, 89 00 314,
contact@hamakom.at
www.progettosemiserio.at
www.hamakom.at
Jahresförderung
- 12. Dezember 2011 -
Spitzer/Heginger/Frodl
Texte von Christine Lavant
Sprach-Ton-Performance
Das Selbst ist ein herrliches Geheimnis hinter tausend einem Elend
und niemals darstellbar ... das wahrhaft Erlebte oder vielmehr die
stückweisen Spiegelbilder davon finden sich mehr oder weniger
verzaubertverdichtet in meinen Büchern. (Christine Lavant)
In ungewöhnlicher Besetzung Sprechstimme, Cello, singende
Säge, Singstimme werden die Rauschhaftigkeit des schöpferischen
Aktes im Schreiben, das Gefangen-Sein in den eigenen Befindlichkeiten
und der wilde Drang, sich durch und mit Worten aus ebendiesen zu
befreien, zum Tönen gebracht.
Gesang, Stimme: Agnes Heginger; Violoncello, singende Säge:
Maria Frodl; Rezitation: Martina Spitzer
Theater Drachengasse/Bar&Co, 12.17.12.2011, 20 Uhr
Theater Drachengasse, Fleischmarkt 22, 1010 Wien, 513 14 44
www.drachengasse.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 6.500
- 14. Dezember 2011 -
Jutta Schwarz
oder Wie wird man
ÖsterrreicherIn?
Gastspiel | Performance
Eine assoziative, nichtlineare Expedition durch 150 Jahre Zeitgeschichte
gesehen durch die Gesichter und Geschichten meiner Familie(n).
Der Versuch, Fäden aufzuspüren, individuelle und gesellschaftliche,
die sich zwischen den Generationen ziehen; damals heute
morgen? Ein Resümee über Brüche und Gründe,
über die sich ein Leben spannt: Kriegskind Schauspielerin
Theaterschaffende Frau der 68er Mutter Großmutter
Es geht um Immigration und Assimilation, um Emanzipation
und Zivilcourage, um Liebe, Täuschung, Geld, und Krisen
und immer wieder ein Neuanfang, die Hoffnung auf ein besseres Leben
für die nächste Generation.
Konzept, Performance: Jutta Schwarz; Musik: Jorge Sànchez-Chiong;
Video: Armin Asadi; Produktionsassistenz: Vanja und Peter Fuchs
Theater SPIELRAUM, 14.17.12.2011, 20 Uhr
Theater SPIELRAUM, Kaiserstraße 46, 1070 Wien, 713 04 6060,
office@theaterspielraum.at
www.theaterspielraum.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
Agata Maszkiewicz
Erstaufführung | Tanz | Performance
Kiewicz & Waniec sind moderne Inkarnationen von Don Quijote
und Sancho Panza. Ihre Abenteuer bestehen sie auf einer Baustelle,
einem Ort, an dem harte körperliche Arbeit die Realität
bestimmt. Die schwere Arbeit vermischt sich in einem Betonmischer
mit Idealismus und den utopischen Visionen des modernen Quijote
von Agata Maszkiewicz. Sowohl die Bühnenlandschaft wie auch
die fiktionalen Charaktere in Don Kiewicz neuen Abenteuern
bestehen aus Baumaterialen und Arbeitsgeräten, die von den
beiden Performerinnen in ständiger Bewegung gehalten werden,
während sie gegen Monster kämpfen oder Liebeserklärungen
abgeben. Episoden aus dem Roman mischen sich mit Tanzszenen ohne
Worte und aktuellen Dialogen. Die Härte der physischen Arbeit
trifft auf die Leichtigkeit des quijotesken Idealismus. Letztlich
ergibt sich aus diesem Aufeinanderprallen der Gegensätze ein
Bild, in dem Solidarität, Fairness, Gemeinschaftlichkeit und
die Grenze zum Wahnsinn in der heutigen Gesellschaft dargestellt
werden.
Konzept: Agata Maszkiewicz; Text: Paula Caspão, Agata Maszkiewicz;
Kostüme: Sabine Desbonnets; Musik: Walking Dead Cats; Video,
Licht: Vincent Tirmarche; Dramaturgie: Paula Caspão, Vincent
Tirmarche; Produktionsleitung: Lisa Schmidt; Choreografie &
Performance: Magdalena Chowaniec, Agata Maszkiewicz
KoproduzentInnen: Zeitraumexit Mannheim, Beursschouwburg Brüssel,
brut Wien; in Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien
brut im Künstlerhaus, 14.16.12.2011, 20 Uhr
brut im Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien, 587 05 04, zentrale@brut-wien.at
www.brut-wien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
L.E.O.
Musiktheater
Puccinis berühmte Oper gilt als das meistgespielte Bühnenwerk
der Musikgeschichte!
Mit: Theresa Gardner, Elena Schreiber, Michael Havlicek, Apostol
Milenkov, Stefan Fleischhacker; musikalische Leitung: Stephen Delaney
L.E.O., 14. u. 16.12.2011, 19.30 Uhr
Jahresförderung
4 on the floor
Uraufführung | Schauspiel
Die 13-jährige Lia hat die ewigen Streitereien ihrer Eltern
satt und fasst einen Entschluss: »Ich hau ab!« Da entdeckt
sie plötzlich ein Paket in ihrem Zimmer. Darin findet sie eine
Rätselaufgabe und ein Teleskop. Wenn sie ein bestimmtes Sternbild
am Himmel entdeckt, dann hat sie drei Wünsche frei. Auf magische
Weise löst sie die Aufgabe und wünscht sich ihre vier
liebsten Märchen- und Comicfiguren herbei. Und tatsächlich
fallen plötzlich alle vier in ihrem Zimmer ein, und ein witziger
Tumult entsteht
Auf der Basis wahrer Geschichten von Kindern und Jugendlichen,
die in Wien auf der Straße leben, erzählt dieses Stück
auf ebenso witzige wie nachdenklich machende Weise von den Problemen
und Hindernissen des Erwachsenwerdens. Eine visuelle und klangliche
Reise in die Fantasie von Kindern und Jugendlichen
Idee, Buch, Regie: Alev Irmak; Dramaturgie, Buch: Burak Büyük;
technischer Produktionsdesigner, Licht, Ton: Sebastian Bauer; Musik:
Uwe Arthur Felchle; Kostüm: Sarah Damovsky, Maria Kuzyk; Choreografie:
Susanne Rietz; Bühne: Ece Anisoglu;
Video: Stefan Sladic, Vladimir Petkovic//ONE IDEAL BOY; mit: Michaela
Bilgeri, Oktay Günes, Wolfgang Fahrner, Simone Fröhlich,
Carola Pojer
Dschungel Wien, 14.12.2011, 18 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 18.000
- 16. Dezember 2011 -
Kabinett ad Co.
Uraufführung | Tanz
Paul Wenninger beschäftigt sich in seiner neuen Arbeit mit
dem, was Menschen miteinander verbindet, mit dem, was zwischen ihnen
liegt und sie erst zu einem Verhältnis macht. Ob es nun Dinge
sind, die sich als Objekte konkret miteinander verbinden, oder ob
es um die Geste geht, die als »Sprache« zwischen den
Körpern liegt. Ausgehend vom Begriff »Fleisch«,
den Maurice Merleau-Ponty in seiner Spätphilosophie als das
Ineinander-Verflochten-Sein von Welt und Leib im Fleisch definiert,
als gelebte, gespürte, phänomenal erfahrene Materialität,
untersucht Paul Wenninger das Verhältnis von Beteiligt-Sein,
Teilhaben und Abgrenzung in seiner Umgebung.
Konzept: Paul Wenninger; Komposition: Peter Jakober, Tiziana Bertoncini;
Bühne, Lichtkörper: Leo Schatzl; Licht: Reto Schubiger;
Tanz: Adriana Cubides, Raul Maia, Rotraud Kern, Paul Wenninger
In Koproduktion mit Tanzquartier Wien
TQW, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 581 35 91, tanzquartier@tqw.at
TQW/Halle G, 16. u. 17.12.2011, 20.30 Uhr
Jahresförderung
- 18. Dezember 2011 -
L.E.O.
Szenischer Liederabend | Wiederaufnahme
Brahms-Lieder im ersten, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen
sowie dessen Rückert-Lieder im zweiten Teil dieses ungewöhnlichen
L.E.O.Abends.
Es singt Stephan Fleischhacker, begleitet von Tatjana Kandyba
L.E.O., 18.12.2011, 17 Uhr
Jahresförderung
- 19. Dezember 2011 -
theater.wozek
Sprechtheater
Die neue Regiearbeit von Karl Wozek ist eine Reise ins Ungewisse;
ein performativer Road Movie. Die Produktion agiert grenzüberschreitend
und unterstützt den Dialog der Völker. Sie postuliert
menschenwürdige Völkerwanderung, Toleranz, Intensität,
Gastfreundschaft und Spontaneität, präsentiert sich als
Show und Film, ist Straßentheater und Hausmusik. Und sie erzählt
und variiert dabei Kafkas Parabel Vor dem Gesetz. Eine ungewöhnliche
Expedition!
Regie: Karl Wozek; mit: Roman Binder, Martin Oberhauser, Charly
Vozenilek
Palais Kabelwerk, 18.12.2011, 20 Uhr (Premiere); 19., 20., 21. u.
22.12.2011, 20 Uhr
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien, Karten unter: Tickets
0664/73642502
Zweijahresförderung
- 30. Dezember 2011 -
Wiener Tanz- und Kunstbewegung
Tanz | Performance
Die in Wien lebende französische Choreografin Anne Juren und
die New Yorker Regisseurin Annie Dorsen verzaubern in ihren Tanzstück
Magical ihr Publikum mit einer Mischung aus illusionären Tricks
und Zitaten aus dem Kanon feministischer Performancekunst. Der konsumierende
Blick auf den weiblichen Körper wird dabei ebenso befriedigt
wie die kindliche
Faszination für das Spektakuläre: ein Spiel mit Bildern
und Zitaten aus berühmten Arbeiten der großen Künstler-Heroinen,
in dem es nicht immer gelingt, einen prüfenden Abstand zu bewahren.
Schicht für Schicht wird das scheinbare Geheimnis der Frau
gelüftet, bis selbst das Innerste für Überraschung
sorgt. Jurens Körper wird zur Projektionsfläche sämtlicher
visionärer und sexueller Fantasien darüber, was Frau alles
sein kann: Hausfrau, Kämpferin, Opfer, Mutter und Maschine.
Realisierung: Annie Dorsen & Anne Juren; Bühne: Roland
Rauschmeier; Bühnenassistenz: Sebastian Bauer; Licht: Bruno
Pocheron, Rut Waldeyer; Kostümbild: Miriam Draxl; Kostümbildassistenz:
Ruth Ranacher; Performance: Anne Juren; Magier: Steve Cuiffo; Musik:
Christophe Demarthe
Eine Koproduktion mit ImPulsTanz
brut im Künstlerhaus, 30.12.2011, 20 Uhr; 31.12.2011, 22 Uhr
brut im Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien, 587 05 04, zentrale@brut-wien.at
Zweijahresförderung
- 31. Dezember 2011
L.E.O.
Gala
Ein musikalisch-kabarettistisches Feuerwerk mit Vergnüglichem
aus den unterschiedlichsten L.E.O.-Programmen, opulentem Büffet
und Spumante in Strömen!
L.E.O., 31.12.2011, 18 u. 22 Uhr
L.E.O., Ungargasse 18, 1030 Wien, 712 14 27
www.theaterleo.at
Jahresförderung
2012
- 5. Jänner 2011 -
Theater Scaramouche
Wiederaufnahme, nonverbales Theater mit Masken
Eine bürokratisch-romantische Komödie über Altersstarrsinn
und Jugendwahn. Drei Büroangestellte, kurz vor der Pension,
verlieben sich in ihre neue, junge Kollegin. Die Monotonie ihres
jahrzehntelangen stupiden Arbeitsalltags bricht auf in wildesten
Träumen über alles vermeintlich Versäumte im Leben.
Die junge Frau hat alle Hände voll zu tun, sich gegen
die Avancen ihrer alten Kollegen zu wehren. Mit skurriler Komik
und liebevollen Charakteren zeichnet Amour Fou
ein Stück Leben nach, in dessen triste Routine eine unbeherrschbare
Leidenschaft bricht.
Der Schauspieler, Regisseur und Maskenbauer Martin Schwanda hat
seine jahrelangen Erfahrungen im Bereich des Maskentheaters zusammengetragen
und in Wien nun sein eigenes Ensemble gegründet. Jede Maske
hat Schwanda in Handarbeit eigens für die Köpfe des Ensembles
kreiert. Im nonverbalen Maskenspiel verbinden sich Elemente des
Schauspiels, der Commedia dellarte, der Stummfilmkomödie
und des Körpertheaters eine international verständliche,
da wortlose, Theaterästhetik.
Regie: Martin Schwanda; Musik. Klaus Karlbauer; mit: Florentina
Kubizek, Anne Wiederhold, Peter Bocek, Florian Tröbinger
WUK Saal, 05.08.01.2012, 20 Uhr
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, 401 21 36, www.shop.wuk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 16.000
- 9. Jänner 2011 -
Einmaliges Gastspiel
Wiederaufnahme, Sprechtheater
Über die Fähigkeiten und Kräfte des Menschen und
die Verrichtungen des Gehirns. Wohl durch die jüngsten
Erkenntnisse der Hirnforschung motiviert, richtet sich das Allgemeininteresse
zunehmend auf das System der psychischen Erkrankungen. Sie werden
nicht mehr verschwiegen oder als etwas Morbides in dunklen Winkeln
abgehandelt: Ilse A. leidet unter Angst und Panikattacken; Eva-Maria
Sch. unter schizophrener Denkstörung; von Franz A. wird behauptet,
er sei alkoholkrank; Frau S. ist
manisch-depressiv; Elli H. leidet unter Waschzwang; Herr W. laboriert
schon lange an einer schizo-affektiven Störung mit religiösem
Erlösungswahn; Karoline K. will sich jetzt endlich als Frau
fühlen; Herr Franz Sch. hat oft sehr starke Schmerzen, die
Ärzte jedoch behaupten, er sei gesund; Frau St. weiß
nicht genau, wo sie sich befindet und warum
Und DU? Psychiatrie-Klone
treten an die Öffentlichkeit und berichten aus ihrer Welt.
Wer auch immer die Gelegenheit hat, der medizinischen Befragung
psychisch Kranker beizuwohnen, erlebt in manchen biografischen Details
bzw. Sensationen dieser Kranken verwirrende Parallelen zu eigenen
Erlebnissen mit sich selbst. Aber wann hatte ich diese Spur des
schwankenden Bodens verlassen, um mich wieder auf die Seite des
»Gesunden« zu schlagen?
Palais Kabelwerk, 09. u. 10.01.2012, 20 Uhr
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien, tickets@palaiskabelwerk.at,
802 06 50
www.einmaligesgastspiel.at
www.palaiskabelwerk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 22.000
- 10. Jänner 2011 -
L.E.O.
Theater
In diesem Programm beleuchten wir aus historischer Sicht und mit
gewohntem Augenzwinkern, den Umgang der Wiener mit den »Zuagrasten«
und das Aufeinanderprallen der unterschiedlichen Auffassungen von
»Heimat« und »Tradition«.
Mit: Antonia Lersch, Stefan Fleischhacker und Werner Riegler
L.E.O., 10., 12. u. 18.01.2012, 20 Uhr
L.E.O., Ungargasse 18, 1030 Wien, 0680/335 47 32, karten@theaterleo.at
www.theaterleo.at
Jahresförderung
- 11. Jänner 2011 -
Gesellschaft für musische Unterhaltung (GMU) | Salon 5
nach dem Roman von Stephen King (1974), deutsch von Wolfgang Neuhaus;
in einer Bühnenfassung von Jérôme Junod
Gastspiel, Schauspiel
Carrie White hat es nicht leicht. Zwischen den Hänseleien und
Demütigungen ihrer MitschülerInnen und der gnadenlosen
Unterdrückung durch ihre religionsfanatische Mutter versucht
sie den langen Weg bis zum Schulabschluss zu gehen. Zwar wollen
ihr einige wohlmeinende Menschen helfen, doch eines wissen sie nicht:
Carrie besitzt telekinetische Kräfte. Und wenn diese einmal
ausbrechen, sind die Auswirkungen katastrophal
»Kein lauter Schocker, sondern eine schaurige und beklemmende,
[
] clever inszenierte Ein-Frau-Show.« (Der Standard,
2010)
Regie: Jérôme Junod; Bühne: Lydia Hofmann; Licht:
Felix Dietlinger; mit: Petra Staduan
Dschungel Wien, 11.13.01.2012, 19.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.salon5.at
www.dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 13.000
- 13. Jänner 2011 -
Vienna Magic
Uraufführung, Tanz
Dann, wenn die Welt zu Ende ist: Im Fokus von A Visit To This Planet.
Part II, dem zweiten Teil der von Oleg Soulimenko bereits 2010 am
Tanzquartier Wien begonnenen choreografischen Erkundung, stehen
nicht die Versprechen der Zukunft, sondern eine Situation nach der
Apokalypse. Das Szenario: Vier PerformerInnen, die als Forscher
auf einem Planeten namens »Erde« stranden, wo sie, begleitet
von eigenartigen Hilfsmitteln, die an E-Gitarren erinnern, auf die
unterschiedlichsten Bereiche und
Materialien kultureller Produktion stoßen Tanz, Theater,
Pop Musik oder Poesie. Ihr fragender Blick von außen legt
dabei ein menschliches Paradox frei. Denn obwohl sie durch aller
Art globale Krisen beängstigt scheinen, bleiben die privaten
Leben der Erdenbürger davon offenbar unberührt; obwohl
der nächste Krieg nur ein paar hundert Kilometer entfernt ist,
scheint er in fast surrealen, filmhaften Bildern und Fotos eingefangen
und auf Distanz gehalten. Eine Performance auf der Suche nach den
Möglichkeiten des Endes und der Frage nach unserer eigenen
Position in der gegenwärtigen Welt.
Konzept: Oleg Soulimenko; Choreografie, Performance: Thomas Kasebacher,
Oleg Soulimenko, Radek Hewelt, Deborah Hazler; Bühne, Kostüm:
Anke Philipp; Dramaturgie: Judith Staudinger; Licht: Roman Streuselberger;
Produktionsleitung: Edit Rainsborough; Produktionsassistenz: Annette
Pfefferkorn
TQW/Halle G, 13. u. 14.01.2012, 20.30 Uhr (Einführung zu den
Veranstaltungen jeweils 19.45 Uhr in den TQW/Studios)
http://tqw.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
- 17. Jänner 2011 -
TheaterFOXFIRE | Dschungel Wien
von Benedict Thill
Uraufführung, Schauspiel mit Musik
WIE LANGE KANN MAN MIT EINER LÜGE LEBEN? Felix ist ein
ziemlich durchschnittlicher Junge bis zu dem Tag, an dem
er beschließt, sich neu zu erfinden
Nach einer ausgelassenen
Party fahren er und seine Freunde mit dem Porsche von Felix Vater
völlig zugedröhnt aus der Stadt. Dabei kommt es zu einer
unheilvollen Wette: Felix wettet, dass er es schafft, mit dem Auto
über den zugefrorenen See zu fahren. Doch in der Mitte des
Sees bricht das Eis und der Wagen versinkt wie ein Stein.
Panisch machen sich alle aus dem Staub. Nie soll jemand erfahren,
was in jener Nacht geschehen ist ...
Mit Thriller- und Krimi-Elementen erzählt Die Wette davon,
was mit einem jungen Menschen passiert, wenn sich durch ein Ereignis
schlagartig alles verändert und man seine Unschuld verliert.
Konzept, Regie: Corinne Eckenstein; Komposition, musikalische Leitung:
Sue-Alice Okukubo; Songtextbearbeitung: Cornelius Edlefsen, Sue
Alice Okukbo; Bühne: Andreas Pamperl; Kostüme: Ulli Nö;
Lichtdesign: Hannes Röbisch; mit: Manuel Löwensberg/Cornelius
Edlefsen, Helge Salnikau, Richard Schmetterer, Alexandra Ava Koch,
Yap Sun Sun
Dschungel Wien, 17.20.01.2012, 19.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.dschungelwien.at
Zweijahresförderung
- 18. Jänner 2011 -
Schubert Theater
Puppentheater (in englischer Sprache)
Michael Jackson ist tot! Der King of Pop lebt! Becoming Peter Pan
An Epilogue to Michael Jackson erzählt die fiktive Geschichte
eines Menschen, der einmal der größte Entertainer aller
Zeiten war. Das Schubert Theater Wien präsentiert ein faszinierendes
Panoptikum aus realer Biografie und Fantasie über den Künstler
und den Menschen hinter der Kunstfigur Michael Jackson, der wie
kaum ein anderer Künstler unserer Zeit immer noch Reflektionsfläche
für Millionen ist. Ein Drama inspiriert vom »King
of Pop«, der sein Leben zur größten Show des Universums
machte während er immer mehr zu seinem Alter Ego »Peter
Pan« geworden ist und dabei gleichermaßen verstört
und fasziniert hat.
Buch und Regie: Simon Meusburger; Puppendesign: Nikolaus Habjan;
mit: Nikolaus Habjan
Schubert Theater, 18., 19. u. 20.01.2012, 19.30 Uhr
Schubert Theater, Währinger Straße 46, 1090 Wien, 0676/443
48 60, info@schuberttheater.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 14.000
DANS.KIAS
von Saskia Hölbling und Laurent Goldring nach einer Idee von
Saskia Hölbling
Uraufführung, Tanz
body in a metal structure bildet den Start der Squatting Projects,
einer Serie von Tanzperformance-Appointments, die sich parasitär
an Orten ansiedeln, an denen sie eigentlich fehl am Platz sind,
indem sie vorhandene Strukturen besetzen und an ihren Infrastrukturen
schmarotzen: Ein unauffällig unnützes Baugerüst,
gleichzeitig mobile Skulptur und Performancestätte, reiht sich
in den Wildwuchs von Baustellen, die angesichts ihrer Omnipräsenz
bereits unserem Wahrnehmungsfeld entschwinden.
Im Zentrum dieser Skulptur, die immer ein wenig fehl am Platz wirkt,
macht sich ein Körper daran, die Beziehungen zu seinem urbanen
Umfeld zu dekonstruieren, wobei er ganz diskret Akte des zivilen
Ungehorsams setzt. Saskia Hölbling und Laurent Goldring kreieren
mit body in a metal structure ein delikates und stilles organisches
Manifest inmitten funktioneller Strukturen, eine neue Form der Kunstokkupation
in durchorganisierten Ballungsräumen.
Choreografie, Inszenierung: Saskia Hölbling und Laurent Goldring,
Tanz, Performance: Saskia Hölbling; Skulptur, Performance-Gerüst:
Gudrun Lenk-Wane; Musik, Ton: Nik HummerM; Licht: Reto Schubiger,
Produktion, Management: Simon Hajós
WUK Projektraum, 18., 19. u. 20.01.2012, 20 Uhr
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, 401 21 36, www.shop.wuk.at
www.wuk.at
Jahresförderung
theater ångstrøm
von Claudia Tondl
Uraufführung, Gastspiel, Sprechtheater
Alfa, Betta, Gemma und Heidi, das rangdynamische Team einer Webagentur,
kreieren Avatare am laufenden Band. Die Produktion der virtuellen
Identitäten läuft auf Hochtouren, die einzelnen Mitglieder
hingegen schlittern in heftige Identitätskrisen: Der visionslose
Agenturchef verfängt sich in selbstzerstörerischer Reflexion,
seine Stellvertreterin hetzt der Profitmaximierung hinterher, der
treue Mitarbeiter flieht aus der Orientierungslosigkeit ins Büro,
das er nicht mehr verlässt, und die junge Kollegin
begibt sich auf die Suche nach den letzten Resten Menschlichkeit.
Claudia Tondls preisgekröntes Stück ist eine groteske
Komödie über die Arbeitswelt der New Economy, ein irrlichterndes
Spiel mit den Identitätskrisen, Zwangsneurosen und Lebensskizzen
unserer Zeit.
Regie: Dora Schneider; Bühne, Video: Christian Weißenberger;
Kostüme: Silke Fischer; Musik: Thomas Richter; mit: Deniz Cooper,
Karola Niederhuber, Mirko Roggenbock, Katharina Solzbacher
KosmosTheater, 18.01.04.02.2012, Mi.Sa., 20.30 Uhr
KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien, 523 12 26, office@kosmostheater.at
www.kosmostheater.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000
new space company | Garage X
von Nurkan Erpulat und Jens Hillje frei nach dem Film La Journée
de la Jupe von Jean-Paul Lilienfeld
Österreichische Erstaufführung, Sprechtheater
Projekttag Friedrich Schiller. Sonia Kelich, hoch motiviert und
mit Reclam-Heften unter dem Arm, bemüht sich, ihren Schülern
Schillers idealistische Vorstellung vom klassischen deutschen Theater
zu vermitteln. Doch Bastian, Hakim und Musa randalieren und boykottieren
den Unterricht. Da fällt plötzlich in einem Gerangel eine
Pistole aus Musas Tasche. Sonia Kelich nimmt kurz entschlossen die
Waffe an sich, zwingt die Schüler mit vorgehaltener Pistole,
Räuber und Kabale und Liebe zu spielen und versucht so, die
Ideale der Aufklärung zu vermitteln. Mit dieser Geiselnahme
beginnt nicht nur ein abgründiger Tanz der Genres
vom Thriller über die Komödie zum Melodrama, sondern auch
die spielfreudige und provokante Dekonstruktion aller vermeintlich
klaren Rollen und Identitäten. Die aberwitzige Situation entlarvt
aberwitzige gesellschaftliche Positionen der Migrationsdebatte.
Inszenierung: Volker Schmidt; mit: Karin Yoko Jochum, Oktay Günes,
Nancy Mensah-Offel, Kara Mustafa, Benjamin Muth, Khaled Sharaf El
Din, Serkan Temel u. a.
GARAGE 1, 18., 20. (mit Publikumsgespräch), 21., 29. u. 30.01.2012,
20 Uhr
weitere Vorstellungen im Februar und März 2012
GARAGE X, Petersplatz 1, 1010 Wien, 535 32 00, reservierung@garage-x.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000
- 21. Jänner 2011 -
L.E.O.
von Giacomo Puccini
Musiktheater
Fernab vom gewohnten »Breitwandspektakel« präsentiert
das Letzte Erfreuliche Operntheater Puccinis Meisterwerk um die
grausame und schöne Prinzessin Turandot als intim-stimmungsvolles
Märchen, gepaart mit Elementen aus der italienischen »Commedia
dellarte«.
Mit: Annette Fischer, Teresa Gardner, Stefan Fleischhacker, Apostol
Milenkov und Georg Grigorian; am Klavier: Kaori Asahara
L.E.O., 21., 24., 28. u. 31.01.2012, 20 Uhr
L.E.O., Ungargasse 18, 1030 Wien, 0680/335 47 32, karten@theaterleo.at
www.theaterleo.at
Jahresförderung
- 25. Jänner 2011 -
Company Two In One
Uraufführung, Tanz, Parkour, Akrobatik
EIN VER-RÜCKTER EINBLICK IN EIN APARTMENT: trautes Heim, Glück
allein!
Aber: für alle von uns? Home Parkour setzt sich
mit
dem kleinen Raum eines Wohnzimmers auseinander, wo die drei ProtagonistInnen
beengt ihr tägliches Leben zubringen. Realistische Objekte
wie Stuhl, Couchtisch, Lampe und Hindernisse wie Fenster, Tür
und Wand beeinflussen die Raumwege.
Die Charaktere müssen, um von A nach B zu kommen, ganzen körperlichen
Einsatz leisten, um einander nicht in die Quere zu kommen, und das
führt natürlich zu Schnittpunkten und Konflikten. In Home
Parkour lehnen sich die KünstlerInnen an Aspekte des Zirkus
an. Die Performance aus zeitgenössischem Blickpunkt liebäugelt
humorvoll mit Elementen des Cirque contemporain wohl wissend,
dass der Begriff »Entertainment« im zeitgenössischen
Performancebereich misstrauisch begutachtet wird.
Choreografie, Regie: Ákos Hargitay; Musik, Bühne: Gammon;
Performance: Seo Youn Kim, Sung-hyun Kim, Ákos Hargitay
Dschungel Wien, 25.01.2012, 19.30 Uhr (Premiere); 26. u. 27.01.2012,
19.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000
- 27. Jänner 2011 -
Katinka Theater Projekt
Uraufführung, Erzähltheater mit Live-Zeichnungen
EIN AUFMÜPFIGES MÄRCHEN ÜBER ARBEIT UND MUSSE, FREI
NACH DEN BRÜDERN GRIMM. Auf der Bühne wird das
Märchen Die drei Spinnerinnen als Anleitung zum Müßiggang
erzählt. Im Spiel der beiden DarstellerInnen nehmen Flausen
und Fantasiebilder Form an. Mit Stift und Stimme erzählen sie
die vergnügliche Heldenreise eines eigenwilligen Mädchens
und geben damit einen neuen Blick auf das Faulsein. Eine Einladung
zum Spinnen, Schwelgen und Spielen! Was passiert, wenn man nichts
tut wenn man das Glück kommen lässt, anstatt ihm
nachzujagen?
Idee, Konzept: katinka; Regie: Katrin Artl; Bühne, Illustration:
Kerstin Rajnar_frau mag rosa pink; Bühnentechnik: Bettina Fabian;
Lichtdesign: Stefan Enderle; Dramaturgie: Philipp Scholze; Assistenz:
Susi Muller; mit: Ina Theißen, Jürgen Knittl
Dschungel Wien, 27.01.2012, 14.30 Uhr; 28.01.2012, 16.30 Uhr
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 2020, tickets@dschungelwien.at
www.dschungelwien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 15.000
Einmaliges Gastspiel
Wiederaufnahme, Sprechtheater
Seit man sich mit den psychischen Folgen von Traumatisierungen beschäftigt,
hat es immer wieder heftige Diskussionen darum gegeben, ob Patienten
mit posttraumatischen Leiden Fürsorge verdienen oder Verachtung,
ob sie wirklich leiden oder nur so tun, ob ihre Geschichten wahr
oder erfunden sind, und wenn sie erfunden sind, ob sie einer Einbildung
entspringen oder böswillig konstruiert wurden. Die Symptome
bei traumatisierten Menschen weisen auf die Existenz von Unaussprechlichem
hin und lenken gleichzeitig davon ab. Durch diese Dialektik entstehen
komplexe, manchmal unheimliche Bewusstseinsveränderungen.
(Judith Herman)
Untersuchung des Theatralen im normal-bürgerlichen Leben.
Trauma! will den Blick öffnen: auf besondere seelische und
intellektuelle Bewältigungsmechanismen und deren zeitweiliges
Scheitern. Es zeigt, wie durch die Übersetzung in ein künstlerisches
Medium, Realität begreifbarer werden kann.
Regie: Jan Jedenak; Performance: Eva Linder, Katrin Kröncke,
Gabriela Hütter, Judith Humer, Hagnot Elischka
Palais Kabelwerk, 27. u. 28.01.2012, 20 Uhr
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien, tickets@palaiskabelwerk.at,
802 06 50
www.einmaligesgastspiel.at
www.palaiskabelwerk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000
VORSCHAU
Verein Gegenwartstanz (konnex) [VERSCHOBEN]
Tanz für junges Publikum
Idee, Künstlerische Leitung: Staub, Aurelia
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000
Verein dis.danse [VERSCHOBEN]
(working title)
Research, Tanz
Tanzquartier Wien, von Veranstalter auf Frühling 2012 verchoben
transnational world ist ein Tanzperformanceprojekt zum Thema
"volkstümliche Musik". Doris Stelzer macht sich auf
die Suche nach ihrer vermeintlichen kulturellen Identität zwischen
sehnsuchtsvollen Texten und transnationalen Trachten. Das kommerzielle
Massenphänomen, dessen Inszenierungsstrategien und Fankult,
angesiedelt zwischen Schlager und traditionellen Volkslied, wird
auf den übernationalen Gemeinsamkeitscharakter untersucht.
Mit einem ironischen performativem Auge wird die Frage gestellt:
Wer schunkelt warum mit? transnational world sammelt konkrete
physische Ein- und Abdrücke aus der Welt der volkstümlichen
Musik, um sie zu defragmentieren, zu dekonstruieren und dekontextualisieren
und in ein künstlerisches abstraktes Statements zu transferieren.
Ziel ist es, mithilfe der Rekontextualisierung in sinnliche performative
Momente das Phänomen und dessen Wirklichkeitskonstruktion zu
hinterfragen, Wahrnehmungen zu verschieben und Denkprozesse anzuregen.
transnational world beziehungsweise das Thema volkstümliche
Musik ist auch Teil des Researchprojektes von Doris Stelzer im Rahmen
von a.pt - advance performance research training. a.pt ist ein postmaster
course in künstlerischer Recherche in Antwerpen, Belgien (www.apass.be).
Der Aufenthalt in Belgien wird durch ein Auslandsstipendium für
Tanz vom bmukk Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur ermöglicht.
Partner ttp WUK, WP Zimmer
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Stelzer (A); Performance,
Choreografie: Valerie Oberleithner (A), Ondrej Vidlár (CZ/BE),
N.N.; künstlerische Mitarbeit: Lieve De Pourcq (BE/A); Raum
und Setdesign: Jan Machacek (A); Soundkonzept: Mariella Greil (A/UK),
Werner Möbius (A/UK); Theorie, dramaturgische Begleitung: Astrid
Peterle (A); PR: SKYunlimited; Produktion: dis.danse (Stand: Dezember
2010)
www.dorisstelzer.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000
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Über weitere aktuelle Termine informieren unter anderem der
österreichweite Theaterspielplan.
Zu Geschichte und Topografie der Theaterorten in Wien die Seite
www.KinTheTop.at.
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