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Empfehlungen zum Einreichtermin 15. Juni 2010  



Projektempfehlungen für Projekte im Zeitraum von
1. Jänner bis 31. August 2011
Stand: 25.04.2011


Aigner, Franziska/Busy Rocks (Brüssel/Wien) [REALISIERT]
Fields (disintegrating light/different kinds of air)
Künstlerische Leitung: Aigner, Franziska
Erstaufführung | Performance
brut im Künstlerhaus, 15. u. 16.03.2011, 20 Uhr (im Rahmen von imagetanz 2011)
Wie hängen Choreografie und Geografie miteinander zusammen? Die beiden Performerinnen und Choreografinnen Franziska Aigner und Sirah Foighel Brutmann widmen sich gemeinsam mit dem bildenden Künstler Mathias Windelberg dem Theaterraum. Sie tauchen ab in die unergründlichen Tiefen der Bühne, kriechen in die Zwischenräume, entdecken neue Welten.
Fields ist eine Vermessung des Theaterraumes, ein Blick auf das Innere einer Welt. Die Bühne wird zum unbekannten Kontinent. Materialien, Texturen und atmosphärische Zustände sind die eigentlichen Protagonisten. Durch Falten, Auffalten, Aufstauen, Herausquellen, Zerfallen, Verstecken, Glätten und Aufrauen wird das Materielle performativ.
Entwicklung und Performance: Sirah Foighel Brutmann, Mathias Windelberg, Franziska Aigner
Eine Koproduktion von Busy Rocks, imagetanz/brut Wien, Beursschouwburg Brüssel und Konstnärsnämden
Stand: 30.01.2011 (Text: www.brut-wien.at)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000 Euro

aqua.materia/Clélia Colonna und Charlotta Ruth (Paris/Stockholm/Wien) [REALISIERT]
Fan-Mania
Erstaufführung | Performance
brut im Konzerthaus, 05.03.2011, 20-23 Uhr; 06.03.2011, 17-20 Uhr
With this process, Colonna and Ruth have entered a cycle focusing on pop culture and mass hysteria. FAN-MANIA is an experience similar to visiting a 2-3 hour live radio-show taking place in a laboratory/rock-stage space. A program sometimes so intense that you have no other choice but staying in front of it staring. At other times it extends into nothingness meaning you can easily change to another program, go for a pee, or grab something to eat and drink before returning to the 1.000 pieces jigsaw puzzle that in the mean time unfolds for you. By examining fanatic behavior and lifting it away from its original context we aim to question and confuse rules of conduct. A breath away from fanatic joy, we explore phenomenon of pop-culture and social media era, where everyone is eager to perform on the stage of the worldwide web.
By Clélia Colonna & Charlotta Ruth, with Joachim Kapuy, Renaud Baur, Georg Eckmayer, Adriana Cubides, Südstadt Fanatics, Junk Freak & Friend's Orchestra (Statement der Künstlerinnen, Herbst 2010)
Der Fan heißt Fan, weil er ein kleiner Fanatiker ist. Mit FAN-MANIA beginnen Clélia Colonna und Charlotta Ruth einen Zyklus über Popkultur und Massenhysterie. Die beiden Performerinnen führen enthusiastisches und fanatisches Verhalten vor. Sie befreien es von seinem Kontext und legen damit die Mechanismen offen, wie kollektive Energien und Ausnahmezustände entstehen und sich moralischer Kontrolle entziehen. In FAN-MANIA befinden sich die ZuschauerInnen in einer Mischung aus Radiostudio, Proberaum oder Konzertbühne, sie können jederzeit kommen und gehen. Das dort live gestaltete, dreistündige Radio-Programm wechselt zwischen Gastauftritten, Feldstudien und verrückten Analysen von Fanverhalten und Social Media. Der vorgesehene Ablauf wird durch Unfälle und Krisen gestört, von Großereignissen und Live-Acts unterbrochen, über die natürlich sofort berichtet werden muss. Denn alles ist ja "live on air". (Stand: 30.01.2011; Text: www.brut-wien.at)
Konzept und Regie: Clélia Colonna & Charlotta Ruth; Performance: Renaud Bauer, Clélia Colonna, Joachim Kapuy, Marie Wårell Öhman sowie Gäste live und per Video; Licht: Peter Thalhammer; mit Beiträgen von Colonnas und Ruths Alter-Egos Junk Freak & Friends Orchestra; eine Koproduktion von Physical Behaviour/aqua.materia, imagetanz/brut Wien und Moderna Dansteatern
http://thefanmania.wordpress.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Art*Act Kunstverein [REALISIERT]
Artist at Resort, Term V
Showings | Tanz | Performance | Residencies
Künstlerische Leitung: Bert Gstettner
Tanz*Hotel Resort 1020, Februar bis Juni 2011; Präsentationen im April und Juni 2011
Artist at Resort - Förderung von zeitgenössischem Tanzschaffen durch die Öffnung unseres Produktionsraums für aufgehende Sterne am Performancehimmel. 3 bis 5 KünstlerInnen- bzw. Künstlerkooperationen werden zum jeweiligen Term nach Bewerbung eingeladen, ihre Solo- bis Triovorhaben in einem individuell vereinbarten Zeitraum auszuarbeiten und an einem gemeinsamen Termin zu präsentieren. Artists at Resort werden vorzugsweise künstlerisch von Bert Gstettner begleitet und/oder organisatorisch unterstützt und können die Räumlichkeiten von Tanz*Hotel für ihre Proben nutzen. Bisher zeichnete sich das Projekt durch eine Balance aus österreichischen und internationalen TeilnehmerInnen und ebenso durch die Öffnung zur inklusive Tanzbewegung hin aus.
Bisherige AAR TeilnehmeriInnen: Paolo Baccarani (I), Howool Baek (KOR), Sharon Booth (CAN), Sonja Browne & danse brut (A), Tobias Draeger (D), Fanni Futterknecht (A), Deborah Hazler (A), Veronika Mayerböck (A), Michael Turinsky & Cie. (A), Natalie Trs (A), Stefanie Wieser (A), Lina Maria Venegas (KOL)
www.tanzhotel.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

Auf Grund [REALISIERT]
Die Quadratur des Kreisky
Eine Diskurs-Revue
KosmosTheater, 02.–14.05.2011, Mi.–Sa., 20.30 Uhr
Die Quadratur des Kreisky befasst sich mit der Vaterfigur der österreichischen Sozialdemokratie, Bruno Kreisky, und dessen Einfluss und Auswirkungen. Das 40-jährige Jubiläum (2010) des historischen Wahlsieges und der 100. Geburtstag (2011) von Bruno Kreisky waren die Ausgangspunkte einer umfassenden Recherche, die zu dieser Diskurs-Revue inspirierte. Im Mittelpunkt steht der Begriff »Arbeit« und die Kreisky’sche Ideologie der Vollbeschäftigung, die bis heute noch als Allheilmittel wirtschaftlicher Probleme kommuniziert wird. Das Problem der Vollbeschäftigung blinkt in Zeiten, in denen uns die Arbeit ausgeht, prekär-rot auf. Das höchste Ziel, die Vollbeschäftigung – um welchen ökologischen oder bürokratischen Preis auch immer – begleitet durch die Szenerie, versucht historisch-ideologische Verbindungen zu beleuchten und Alternativen zu besingen.
Regie: Tanja Witzmann; Dramaturgie: Petra Freimund, Nina Stuhldreher; Musik: Imre Bozoki-Lichtenberger, Moritz Wallmüller; Kostüme: Julia Schaller, Renate Vogg; mit: Alexander Braunshör, Kajetan Dick, Suse Lichtenberger, Sissi Noé
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

BU! [REALISIERT]
the beat goes on
a theatrical solo-concert
eingereichter Spielort: brut Wien
genannter Termin: April/Mai 2011
I write these words on Sunday the 10th of October. Yesterday I sprained my ankle, I also performed together with Robert Steijn holy shit during Tanznacht for 4 hours in a row in the sewer of Vienna (we were exhausted afterwards), just now my computer broke down (I'm writing this on another computer), which means I don' have access to the 'Einreichung' text of The beat goes on. Furthermore coming Friday the 15th Milli Bitterli and I will premiere our piece 'a donut has a hole' at TQW and I have made music for that piece, which is in my computer. I don't know if this is all relevant information but somehow I feel there is a connection with the title of the piece 'The beat goes on'. Now that I have to write something about the project the lyrics of Sonny and Cher's song come into my mind again:
The beat goes on, the beat goes on
Drums keep pounding a rhythm to my brain
La de da de de, la de da de da

Makes me feel better ... And well, nothing much has chanced since I wrote the 'Einreichung' of The beat goes on, yes, it still goes on! I am happy I received money to do this project and I'm looking forward to start working on it. For the rest, if people are curious about the project I advise them to read my 'Einreichung'. I enjoyed writing it and I think it's fun to read it! I will put it on my blog on the website of united sorry under The beat goes on.
(Frans Poelstra)
Künstlerische Leitung: Poelstra, Frans
(Text: F. P.; Stand: 15.10.2010)
http://www.unitedsorry.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 14.000


CABULA6 [REALISIERT]
HAIR, eine Oper in drei Akten (eingereicht als HAIR Vienna)
Research, Performance
WUK/Projektraum, 06.-09.07.2011
Pressetext 2011:
AKT I: Im Salon, das Sammeln beginnt am 1. April 2011, als CABULA6 in 15 Wiener Haarsalon dazu eingeladen hat, Haare, Geräusche, Bilder, Styling und Rat beizutragen.
AKT II: Im Theater, verwandeln
Dieser Akt beginnt an einem heissen Sommerabend, am 6. Juli 2011 in den Museumsräumen des WUK. In den vergangenen vier Tagen haben zwei Perückenmacherinnen rund um die Uhr an der Herstellung der Wiener Perücke gearbeitet. Hier in diesen Räumen endet heute abend, am 9. Juli 2011, um 23.00 Uhr der Akt II. Um Mitternacht wird die Wien- Perücke das Gebäude des WUK verlassen und der Welt präsentiert.
AKT III: Im Museum, ausstellen
Dieser Akt beginnt am 10. Juli 2011 damit, dass die Wien- Perücke zum ersten Mal im renommierten MAK - Museum für angewandte Kunst gezeigt wird, bevor sie ihre Weltreise durch die Kunstmuseen antritt. Wir laden Sie ein, sich mit uns mittags vor dem Museum zu versammeln und die Perücke auf ihrem Weg durch die Sammlung zu begleiten.
Projektkonzept 2010:
Produktions/Veranstaltungsort für das genannte Projekt: Haarsalon, Wohnungen, öffentlicher Raum, Galerie, Museum
Datum der Premiere und Folgevorstellung in Wien: Anfang Juni 2011; weitere Veranstaltungen: Juni/Juli/August 2011
Besetzung: Michael Pinsky, Igor Dobricic, Jeremy Xido, Claudia Heu, Anja Hitzenberger, Marlies Pucher, Mirjam Klebel, Friseurinnen, WissenschafterInnen etc.
Koproduktions und KooperationspartnerInnen für das Projekt: WUK, Galerie/Ausstellungsraum (in Verhandlung), MAK (in Verhandlung), Sommerszene Salzburg, Tanzfabrik Berlin (im Gespräch)
CABULA6 arbeitet mit Friseurinnen, Wissenschafterinnen, Nonnen, Buddhisten, Muslimen, Punks u. a. zusammen. Resourcen des jeweiligen Ortes, die sozial-politische Umwelt sowie der Ort kreeiren die Form der Arbeit. Kontext ist von äußester Wichtigkeit und ist gleichzeitig Inhalt und Plattform der Arbeit. HAIR Vienna wird zusammen mit Michael Pinsky, Igor Dobricic, Anja Hitzenberger und Mirjiam Klebel entwickelt. (Text: C. H.; Stand: 15.10.2010)
Konzept: Igor Dobricic, Claudia Heu, Michael Pinsky, Jeremy Xido; Performane: Claudia Heu, Martin Fabini, Michael Pinsky, Jeremy Xido, Gabriel Martin, Charlotte Miklau, Muhammed Sarac
www.cabula6.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 30.000

cattravelsnotalone/Sabine Holzer [REALISIERT]
APPROACHING MYSELF AS A STRANGER
Performance | Research
WUK Projektraum, 26., 27.04.2011, 20 Uhr
aproaching myself as a stranger ist der Versuch einer Annäherung durch Sprache und Stimme an die (Er-)Lebenswelten von Frauen aus dem arabischen Raum durch die Verbindung unterschiedlicher Texturen und Praktiken. | Schrift, Schlinge, Schlange. Schlingeln. |Schlängeln. Schneiden. | Die Erkundung der Stadt Wien im Aufsuchen von arabischen, muslimischen Institutionen, Vereinen, Geschäften & Veranstaltungen. | Schrift, Linie, Faden, Textur, Gewebe. Gespräche mit arabischen, muslimischen Frauen zu ihren Lebenssituationen, Lebenszusammenhängen, Gedanken, Vorstellungen, Erinnerungen, Träumen und Wünschen. Text als Körper. Schreiben als Bewegung. Arabische Literatur und Theorie mit feministischen Hintergrund. | Schnitt. Unterbrechung. | Eins und Eins. Nicht Eins.
Texte: Farideh Akashe-Böhme, Miral al Tahawi, Hélèn Cixous, Assia Djebar Sabina Holzer, Bettina Mathes, Fatima Mernissi, Christina von Braun u. a.; Textsammlung, Performance: Sabina Holzer; konzeptuelle Begleitung, Raum: Jack Hauser
/www.cattravelsnotalone.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 4.000


Copypaste [REALISIERT]
Viral Radio
mehrstündiges Performanceprojekt anlässlich des von Ö1 Kunstradio jährlich gefeierten Art's Birthday
Radiokulturhaus, 17.01.2011, ab 19 Uhr
Viral Radio operiert an der Schnittstelle von Performance, Radiokunst, Musik, Cultural Hacking, social networking und Netzwerkkunst. Es beginnt im Internet und mündet später in einen mehrstündigen Performanceabend, der sich entlang von drei Präsentationsformaten entfaltet: Lecture Performance, radiophone Soundperformance mit Radio-Live-Übertragung (Ö1) und Lounge mit Installationsraum. (Text: B. W.; Stand: 15.10.2010)
künstlerische Leitung: Brigitte Wilfing; musikalische Leitung: Jorge Sánchez-Chiong; in Kooperation mit Ö1 Kunstradio
http://www.kunstradio.at
http://www.subnet.at
http://www.newair.at

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000

Copypaste [REALISIERT]

How Far Can We Talk?
Performance
Tanzquartier Wien, 01. u. 04.06.2011 (im Rahmen der Wiener Festwochen 2011); Cankarjev Dom Ljubljana, 19. u. 20.09.2011, 20 Uhr im Rahmen des Festivals Exponto (International Performing Arts Festival EXPONTO)
"How Far Can We Talk? ist ein Hybrid aus Performance, Konzert, Film und Vortrag, eine Talk Show über das Versagen des 'Talks', in der die Auflösung der Sprache in Musik, Bewegungen, Bilder und Lärm zelebriert wird - ein Happening an der fiktiven Schwelle zwischen 'Talk' und 'Show'."
Konzept: Martina Ruhsam; Choreografie, Performance und künstlerische Mitarbeit: Amanda Pina, Gabriele Einsiedl, Barbara Skubic, Maja Kalafatic, Jan Machacek, Andrej Andrianov, Aneta Stojnic, Robert Steijn, Daniel Aschwanden; Video: Vlado Gotvan Repnik; babaLAN - Institute for Contemporary Art; Live-Musik: Overatthestars
Koproduktionspartner: Kino Šiška - Center for Urban Art, Ljubljana
(Text: M. R.; Stand: 11.07.2011)
http://exponto.net/en/festivals/exponto_festival/
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 8.000
Die Produktion wurde im Anschluss an die Empfehlung im Herbst 2010 zu den Wiener Festwochen 2011 eingeladen!

dark city [REALISIERT]
Kirschgarten. Summer now.
Bringt mir den Kopf von Robert Mitchum nach dem Stück von Anton Tschechow
Sprechtheater
GARAGE 1, 09.03.2011, 20 Uhr (Premiere); 12., 23. u. 24.03.2011, 20 Uhr
Der Kirschgarten erzählt vom Niedergang der feudalistischen Gesellschaftsordnung am Vorabend der Oktoberrevolution in Russland. Tschechows überschuldete Adlige geben sich im Angesicht ihres Untergangs romantischem Eskapismus hin und haben so der nüchternen Verwertungslogik des aufkommenden Kapitalismus nichts entgegenzusetzen. Gerhard Fresacher, der schon in der vergangenen Saison mit der Produktion Ich trage einen Schlachthof in mir im Programm der Garage X vertreten war, nimmt diesen Klassiker der Theaterliteratur als Ausgangsmaterial für eine interdisziplinäre Untersuchung der gegenwärtigen Symptome gesellchaftlicher Umwälzungen und entdeckt Parallelen zum fin de siècle.
Inszenierung: Gerhard Fresacher; mit: N. N.
eine Koproduktion mit Garage X
http://www.label-1.at
http://de.youtube.com/watch?v=xyWTyjWjseE
www.garage-x.at

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 25.000

dasSchaufenster [REALISIERT]

it's time
Performance-Reihe
Kubus EXPORT/Transparenter Raum, 10.-16.06.2011
Huntsville/Texas. Mit den Worten "it’s time" wird der zu Tode Verurteilte aus der Zelle abgeholt. Es ist der Beginn eines immer gleichen Rituals, bis zu seinem Last Statement. Dies ist die letzte Handlung, bevor er durch eine Abfolge von drei verschiedenen Giften betäubt und getötet wird. Die Last Statements der 466 seit 1982 in Texas Hingerichteten sind Vorlage der Performancereihe. Ihre letzten Worte kreisen um existenzielle Bereiche des Lebens - Ritual, Rausch, Gewalt, Trauer. Aus dem transparenten Raum werden die Stimmen der PerformerInnen und Live-Musik, Gastbeiträge und O-Töne aus dem Todestrakt akustisch in einen Container übertragen. Von dort kann das Publikum durch ein "Schau-Fenster" die Performance sowie den Alltag auf der Straße verfolgen.
Kubus EXPORT, Lerchenfelder Gürtel, Bogen 43 (U6-Station Josefstädter Straße), 1080 Wien
Performance: Barbara Spitz, Yosi Wanunu; Live-Musik: Fritz Ostermayer, Sir Tralala und Herbert Tampier; Live-Musik-Mix: Boris Kopeinig; it's time-Radiosendung Peter Stamer; it's time-Stimmenrecorder: elffiede i.a. & fishy; it's time-Abschlusveranstaltung: Fritz Ostermayer; Konzept und Inszenierung: Hannes P. "fishy" Wurm; Dramaturgie: Christine Standfest; Raum: Judith Fegerl; Sound-Design Andreas Hamza; technische Leitung: Stefan Parnreiter-Mathys; Abendspielleitung: Julia Muralter
Details auf das schaufenster
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000

Dekolta's Handwerk [REALISIERT]
Unter dem Milchwald (Under Milk Wood)
Sprachinstallation für Stimmen und Objekte in deutscher und englischer Sprache
Performance | Installation
Novaragasse 49, 15.03.2011, 19.30 Uhr (Premiere); 17., 18., 19., 22., 24., 25., 26., 29. u. 31.03.2011, 19.30 Uhr;
01., 02., 05., 07., 08., 09., 12., 13., 14. u. 15.04.2011, 19.30 Uhr

Under Milk Wood von Dylan Thomas ist die zyklische Erzählung eines Frühlingstages im fiktiven walisischen Ort Llareggub und ein Porträt seiner skurrilen Bewohner. In lyrisch poetischer Prosa berichten zwei Stimmen von den Geheimnissen, den Verrückt- und Verruchtheiten sowie den kleinen und großen Abgründen der Menschen von Llareggub am Meer unter dem Milchwald.
Wir vereinen Schauspiel, skulpturale Installation, Musik und experimentieren mit dem Einsatz von Gerüchen. Ein ehemaliges Geschäftslokal im zweiten Wiener Gemeindebezirk wird von uns zur Werkstatt, zum Proberaum und zur Aufführungsstätte adaptiert und an 20 Vorstellungsabenden zum Erlebnisort für alle Sinne.
Künstlerische Leitung: Regie, Bühnenbild, Prothesen und Figuren: Jan Jedenak. Musikalische Leitung: Ruei-Ran Wu. Performance: Noemi Fischer, Florentin Groll, Barbara Lehner, Gina Mattiello, Ruei-Ran Wu. Dramaturgie: Elisa Weingartner. Produktion: Peter Ardmar. Kostüm und Figuren: Daniela Tidl. Licht und Ton: Gordana Grnko. Geruchsdesign: Yogesh Kumar.
Details auf www.dekoltashandwerk.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

dreizurdritten [REALISIERT]
dreizurdritten
Figurentheaterfestival für Erwachsene
Figurentheater LILARUM, Göllnergasse 8, 1030 Wien
Termine: Arbeitseinsichten zum Welttag des Figurentheaters, 21.03.2011; Chitin (gruppe krokodil; Georg Pöchhacker & Team); 28.-30.04.2011; sitzen bleiben ( Anna Brodacz & Team); 05.-07.05.2011;für die Nightline-Vorstellungen zu den genannten Terminen sind weitere Projekte in Planung; Gradualistische Annäherung an eine Ehe (Astrid Kjaer Jensen/DK; Rudolf-von-Ems Preis 2010), Termin in Planung; Projekt von Christoph Bochdansky, Hannes Löschel & die Strottern, Termin in Planung
Die beiden Gruppen krokodil und Brodacz & Team haben an Nachwuchsprogrammen von dreizurdritten teilgenommen.
Gecoacht werden sie für die aktuellen Projekte von einer/m figurentheatererfahrenen Regisseur/in.
Künstlerische Leitung: Moritz, Andreas
KooperationspartnerInnen: gruppe krokodil, Anna Brodacz u. a. m.
http:// www.dreizurdritten.at
http://www.facebook.com/dreizurdritten
http://www.twitter.com/dreizurdritten
http://www.myspace.com/gruppekrokodil

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

EINMALIGES GASTSPIEL [REALISIERT]
TraumaCity
ein dokumentarisches Kunstprojekt ÜBER DIE FÄHIGKEITEN UND KRÄFTE DES MENSCHEN UND DIE VERRICHTUNGEN DES GEHIRNS II
Palais Kabelwerk, ab 14.06.2011 (Details siehe unter Termine Juni 2011)
Diskurs und Dokumentarisierung des Theatralen, wenn es sich manifestiert im normalen Leben. Mit besonderem Blick auf psycho-physische Phänomene der Posttraumatischen Belastungsstörung, d.h.: der Fehldeutung, Wahrnehmungsverschiebung und der Flashbacks in Kommunikation und Erinnerung. (Hagnot Elischka)
Regie: Jan Jedenak; Performance: Eva Linder, Gabriela Hütter, Hagnot Elischka, Judith Humer, Katrin Kröncke; Lichtdesign: Johann Egger; eine Produktion von Hagnot Elischka
(Text: H. E.; Stand: 15.10.2010; aktualisiert AH 12.06.2011)
"Traumacity nimmt sich nun eines weiteren Kapitels aus dem Lehrbuch der psychiatrischen Krankheiten an. Jene Sogwirkung, die Psychiatrie! dank der detailreichen, authentischen Darstellung psychiatrischer Erkrankungen entwickelte, vermag Traumacity nicht in allen Szenen aufzubauen. Fesselnd ist dieses bemerkenswerte Stück allemal. (Stefan Schlögl, derStandard.at, 27.6.2011); http://derstandard.at/1308679707541/Theaterperformance-Flashback-in-die-Psycho-Hoelle
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000

ensemble adhoc [REALISIERT]

vocal textures
Vokalisen aus 6 Jahrhunderten – eine szenische Untersuchung Musiktheater ohne Text
DAS OFF THEATER Wien/Weißer Saal, 11.02.2011, 20 Uhr (Premiere); 13., 14. u. 16.02.2011, 20 Uhr

Was erzählt sich, wenn gar nichts erzählt wird? Und wer erzählt, wenn sich die menschliche (Sing-)Stimme dem Text, ihrem symbiotischen Partner, entzieht? Auf den Spuren des szenischen Ausdrucks jenseits des Textes.
Reine Vokalisen – Gesangswerke ohne Textverwendung – bilden vokale Texturen, Schichten, Materia-lien, Stoffe, die in Korrespondenz, in Widerspruch, in Konfrontation treten mit dem Licht- und dem szenischen Raum, in dem sie entstehen, an dem sie sich stoßen.
Von Originalkompositionen von Hildegard von Bingen bis Erik Satie, von W. A. Mozart über Oliver Messiaen, Igor Strawinski und John Cage bis hin zu Uraufführungen von Katharina Klement, Wolfgang Sauseng u. v. a. erstreckt sich der tönend-szenische Bogen dieser ungewöhnlichen theatralen Zeitreise durch sechs Jahrhunderte Vokalkompositionen.
Nach dem vielbeachteten Erfolg der Monooper Das Medium von Peter Maxwell Davies 2008 im 3raum Anatomietheater betritt das Wiener ensemble adhoc erneut zeitgenössisches musiktheatrales Forschungsgebiet.
Regie: Leo Krischke; Lichtdesign: Norbert Chmel; Mezzosopran & Konzept: Annette Schönmüller; Klavier: Volker Nemmer; Produktionsleitung: Renate Vavera
www.off-theater.at
www.schoenmueller.at
http://members.chello.at/leo.krischke/index.html

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 17.000

flowmotion dance company [REALISIERT]
12+
Flowmotion Dance Company
Virtual Insanity
Uraufführung | visuell-aktives Tanztheater
Dschungel Wien/Saal 1, 27.04.2011, 19.30 Uhr (Premiere); 28. u. 29.04.2011, 10.30 u. 19.30 Uhr; 30.04.2011, 19.30 Uhr
Das ändert alles. Wieder einmal – Virtual Insanity beschäftigt sich mit den Symbolen, Reizen, Möglichkeiten und Gefahren von Online-Communities und zeitgenössischen Kommunikationsformen. Seit iPhone, Smartphone und Ähnlichem sind virtuelle Welten nicht mehr an Computer gebunden, sondern ein fixer Teil unseres Alltags. Egal ob in der U-Bahn, in der Schule oder beim Essen im Restaurant – Virtualität ist Teil der Realität.
Abkürzungen wie Smileys, »lol« oder »hdl« sollten digitale Kommunikation vereinfachen und helfen, sie zu emotionalisieren. Gleichzeitig haben diese aber auch begonnen, unsere tatsächliche Sprache zu beeinflussen und zu verändern.
In Virtual Insanity geht es um Verhaltensweisen von Communities; um ihre Denkweisen, ihre Lust zu spielen und zu kämpfen: eine Gruppe von jungen Menschen auf der Suche nach Balance; gefangen zwischen Alias-Charakteren und Freundschaft; getrieben von Sehnsucht, Einsamkeit und Neugierde.
Künstlerische Leitung: Florian Berger
http:// www.flowmotiondancecompany.com
http://www.motionlab.at
http://www.facebook.com/flowmotiondancecompany

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000

Freunde und Förderer des Schubert Theaters
Freaks
Theaterperformance für Schauspieler und Puppen
Geplant sind 5-10 Vorstellungen im Juni 2011 sowie weitere 10-15 Vorstellungen im September und Oktober 2011
Freaks basiert auf dem gleichnamigen Film von Tod Browning aus dem Jahr 1932. Ort der Handlung ist eine Kuriositätenshow bei einem Zirkus. Einer der Darsteller, der kleinwüchsige Hans, verliebt sich – obwohl er schon mit der ebenfalls kleinwüchsigen Frieda verlobt ist – in die schöne Trapezkünstlerin Cleopatra. Als diese erfährt, dass Hans ein beträchtliches Vermögen geerbt hat, nutzt sie die Situation schamlos aus. Sie heiratet Hans schließlich und versucht ihn zu vergiften. Als dieser aber überlebt und die anderen Freaks Cleopatras Plan enthüllen, nehmen sie furchtbare Rache und entstellen Cleopatra schließlich selbst zu einem Freak.
Der Film, der in den Dreißigerjahren ein Skandal war, weil Browning mit echten missgebildeten Menschen drehte, bildet die Grundlage, die Rahmenhandlung für unsere Performance. Die echten Biografien der Protagonisten sollen aber in das Stück eingearbeitet werden. Sie sind mindestens so faszinierend und verstörend wie der Film selbst und in diesen Biografien dieser besonderen Menschen erzählt sich die ursprüngliche Intention des Machers unserer Meinung nach noch kraftvoller. Denn in der ersten Rezeption des Filmes in den Dreißigerjahren wurde gerade dieser Authentizitätsanspruch häufig missverstanden. Der Film wurde verboten und aus dem Programm genommen, aus Angst, die Menschen darin würden vorgeführt und ausgenutzt, und das obwohl der geschlossene Cast hinter dem Projekt stand. Dass Normalität und Abartigkeit nicht im Zusammenhang mit der äußeren Erscheinung stehen, dass es auch Lebenskonzepte abseits der Norm gibt, die so ungewöhnlich und dennoch wundervoll einfach sind, all das zeigen uns diese Geschichten von Menschen, die abgeschoben in ihrer eigenen Welt ein Gegenkonzept zur allgemein gültigen Norm entwickelt haben.
Wir möchten diese Montage aus der klassischen Hollywood Vorlage und den echten Biografien der damaligen Darsteller als Performance mit Schauspielern und Puppen umsetzen. Die "Freaks" werden dabei als Puppen dargestellt. Die Menschen, die sich im Lauf der Handlung als die eigentlich, "innerlich" entstellten herausstellen, werden von "echten" DarstellerInnen gespielt. Das Theater soll möglichst in eine echte Kuriositätenshow verwandelt werden. Auch der Innenhof soll mitbespielt werden, sodass der Besucher das Gefühl hat, eine dieser Kuriositätenshows zu besuchen.
Buch (basierend auf dem Film Tod Brownings Freaks): Nikolaus Habjan und Simon Meusburger; Puppendesign: Nikolaus Habjan; Regie: Simon Meusburger; Puppenspiel: Nikolaus Habjan, Manuela Linshalm; Darsteller: Vivien Löschner, Christoph Hackenberg; 1-2 Artisten für Preshow im Hof
(Text: S. M./N. H.; Stand: 15.11.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 15.000


gruppe krokodil [REALISIERT]
Norbert liebt dich (eingereichter Arbeitstitel: chitin.)
Figurentheater für Erwachsene mit Live-Musik
Figurentheater Lilarum, 28., 29., 30.04.2011, 20 Uhr
Die Freude des Generals ist groß, als ihm der Minister den Einsatz-Befehl zur Sicherung der Grenze gibt. Alles, wofür er gelebt hat, ist endlich Wirklichkeit geworden: Der Ernstfall. Der Kompanie-Koch hingegen klammert sich an die Hoffnung auf das baldige Ende des Einsatzes, während plötzlich auf rätselhafte Weise immer mehr Rekruten im winterkalten Grenzland verschwinden ...
Konzept: Georg Pöchhacker; Figuren & Bühnenbild: Rüdiger Reisenberger, Tobias Gossow; Spiel: Julia Rudolph, Angelika Seppi u. a.; Band: Bernhard Rehn, Maria Putz, Andreas Leitner, Monika Hasleder; Tontechnik: Martin Fuchsluger; in Koproduktion mit dreizurdritten - Figurentheaterfestival für Erwachsene
Mehr auf http://www.dreizurdritten.at/2011/03/27/norbert-liebt-dich
http:// www.myspace.com/gruppekrokodil
http://www.dreizurdritten.at
http://www.lilarum.at
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=0XW0ML7LhBM
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000


ISKRA [REALISIERT]
Mädchen(t)räume
Uraufführung, Stationentheater in sechs Bildern, Schauspiel mit Livemusik im Rahmen von Dschungel Wien Extern
Dschungel Wien (Treffpunkt/Start), 01.06.2011, 18.30 Uhr - Stationen: U3 Station "Volkstheater", Aufgang Bellariastraße - Theseustempel Volksgarten - Maria-Theresia-Denkmal - Mädchenklo in der AHS Rahlgasse - Vorplatz U2 Station "MuseumsQuartier" beim Omofuma-Denkmal
WAS MACHEN DIE MÄDCHEN? Träumen sie oder sind sie wach und haben deshalb wunderbare Träume?
"Wir machen keine Abenteuer im Park. Wir reden, reden, reden und reden. Und dann? Dann? Na dann sind wir angekommen", erwidert das 13-jährige Mädchen Tasnim auf die Frage, was Mädchen tun, wenn sie hinausgehen und sich unbeobachtet fühlen.
Was tun Mädchen, wenn sie nichts tun?
Was tun sie überhaupt und wie spielen Mädchen spazieren spielen?
Worüber reden Mädchen, wenn sie im Park, am Spielplatz, auf der Straße, am Schulklo oder sonst wo sind? Was verbirgt sich hinter vorgehaltener Hand? Und in welcher Sprache reden Mädchen eigentlich miteinander?
Sind alle Mädchen Königinnen, Herrscherinnen, Kaiserinnen und trägt jede eine Krone auf dem Kopf?
So wenig Raum steht Mädchen zu, dabei hätten sie so viel zu sagen.
Regie, Konzept, Gesamtleitung: Nika Sommeregger; Bühnenbild: Peter Ketturkat, Karin Bayerle (Ass.); Kostüme: Renate Wichtl; mit: Hannah Daum, Nadin Hadžiefendic, Julia Kneussel, Theresa Martini, Amelie Prinz, Marlene Prinz, Ioana Spataru, Johanna Wratschko, Sara Zlanabitnik, Charlotte Zorell
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 30.000

Barbara Ungepflegt/Kremser, Barbara [REALISIERT]
NOTSTAND

Installation und Performance im Rahmen des Festivals Freischwimmer 2011
brut Künstlerhaus/Vorplatz, 08.–16.04.2011, ab 19 Uhr
Wie lebt es sich im finanziellen, sexuellen, geistigen, emotionalen und politischen NOTSTAND? Ist die Notalge eine Schieflage, oder gar Hanglage? Dürfen wir in der Not? Oder haben Sie in der Zeit? Und was, wenn die Aussicht auf Not verbaut ist?
NOTSTAND gibt notdürftige Antworten auf notwendige Fragen, NOTSTAND ist eine Notunterkunft, die auf Notstände hinweist und eine Plattform für Notstände ist. NOTSTAND ist eine Skulptur, sowie im Rahmen der Wiener Festwochen 2011die den Menschen ermöglicht, ihren NOTSTAND kundzutun. NOTSTAND bietet die Aussicht auf Notstände, richtet seinen Fokus auf Missstände, bietet aber auch Ablenkung von den eigenen Notständen. Im und um den NOTSTAND werden temporär notdürftige Performances von Barbara Ungepflegt gezeigt. Jede Performance ist eine Notlüge, ein Minidrama der Not. Der NOTSTAND wird Schauplatz für einen Event der Notgeilheit.
Die Zentrale des NOTSTANDs wird ab Anfang April 2011 bis Ende Juni 2011 vor dem brut Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1040 Wien zu besichtigen sein. Eine NOTSTANDsFiliale geht nach Berlin (sophiensaele), Hamburg (Kampnagel), Zürich (Gessnerallee) und Düsseldorf (FFT) auf Tour.
Künstlerische Leitung: Kremser, Barbara
http://www.escortservice-ungepflegt.com/
http://www.freischwimmer-festival.com/
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 8.000
Die Produktion wurde im Herbst 2010 zu den Wiener Festwochen 2011 eingeladen!

Kulturverein Archivfieber [REALISIERT]
12 Songs
Musik-/Tanzperformance
TQW/Studios, 20. u. 21.05.2011, 20.30 Uhr
Wenn ein Song wiederkehrt und dabei die Zeitschleife, die seine eigene Wiederkehr ist, besingt, dann ist das die Magie jenes fremdartigen Geschenks an die kollektive Seele, das die afroamerikobritische Popmusik ist. 12 Songs ist eine historischaffektive Entdeckungsreise durch die Geschichte der Popmusik, die sich in ihren Songs selbst erzählt. Die Performance ist zugleich experimentelle Versuchsanordnung und ein Nachtclub der Erinnerungen. Wie lässt sich dieses gewaltige Gedächtnis verkörpern?
Sind wir "Passengers" (Iggy Pop), die durch die Songs, wie sie durch uns? Und wie zeigen, dass er, nachdem er so lange erwartet wurde, auch schon lang wieder vergangen ist? (Crosby, Stills, Nash: "Long Time Gone") - die Möbiusschleife der Revolution. Die "Songs" werden auf vielerlei Weise umspielt, zitiert, verdichtet, gedehnt, gemieden und kommentiert.
Konzept, künstlerische Leitung und Performance: Radek Hewelt, Katherina Zakravsky in Zusammenarbeit mit Luke Baio, Andreas Berger, Michael Loizenbauer und Chris Standfest
www.tqw.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 12.000


Kulturverein für zeitgenössischen Tanz [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Do not forsake me, oh my darling
the ballad of high noon
Tanz
WUK Wien, 03.-05.11.2011, 20 Uhr
Do not forsake me oh my darling basiert auf dem Filmklassiker High Noon, in dem es um den großen Kampf des Helden geht. Sheriff Kane sieht sich von seinen Freunden und seiner Frau verlassen. Allein muss er den vier Banditen, die sein Leben und die Sicherheit der Stadt bedrohen, entgegentreten. Dabei ist er eigentlich nicht mehr im Amt. Doch die innere Verantwortung zwingt ihn zum Handeln. "Ich muss hier bleiben!" gibt er seiner Frau zur Antwort, als diese ihn zur Flucht überreden will. Kane bleibt allein. Das Leitbild ist erfüllt. Kanes Verhalten ist weder besonders rational noch besonders nachahmenswert; er tut, was er tun muss, wie alle Western-Helden. Die Struktur von Do not forsake me oh my darling hält sich an die zeitliche Abfolge von High Noon. Sheriff Kane hat genau eine Stunde Zeit, sich auf den großen Showdown vorzubereiten. Nur betrachtet Nikolaus Adler das ganze Geschehen aus einem anderen Blickwinkel. Er zeigt die vier wartenden Cowboys: Da rollt sich einer eine Zigarette. Da sitzt einer und kratzt sich am Bart. Es zirpen die Grillen. Die Uhr tickt. Da geht einer. Da läßt einer die Puppen tanzen. Da wird sich ausgeruht unter dem Vordach am Bahnhof. Da steht einer auf und einer setzt sich nieder. Da spielt einer Gitarre. Da trinkt einer. Rundum ein kommen und gehen, ein sitzen und stehen, man kommt mit seiner Intelligenz aber gerade noch mit, um die Handlung zu verstehen.
Künstlerische Leitung, Choreografie: Nikolaus Adler; Ausstattung: Ariane I. Unfried;Kostüm: Moana Stemberger; Lichtdesign: Andrea Korusek; Sounddesign: Pascal Holper; Dramaturgie: Genia Enzelberger;
Produktion: Julian Vogel; Tanz, Musik: Luke Baio, Salvatore La Ferla, Simon Mayer, Manuel Wagner
Kooperationspartner: WUK Theater/Tanz
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 25.000

Maia, Raul [REALISIERT]
The Ballet of Sam Hogue and Augustus Benjamin
Research, Tanz/Performance
WUK Saal, 31.03.-02.04.2011, 20 Uhr
The Ballet of Sam Hogue and Augustus Benjamin is an ongoing artistic process based on the development of a real-time, non-representational kinetic movement system. Throughout their process they have performed their ballet on a daily basis in many streets, parks, museums, official buildings, beaches, backyards, countryside locations, studios, as well as occasionally in theatres. For this stage performance they will contextualize their movement system through the instinctive use of random and surreal theatrical elements. The result is that of a ritual 'mystic ballet' in which these two fictional movement entities with a tropical attitude invite the public to meditate on the possibilities of perceiving meaning in movement.
Concept: Raul Maia/Thomas Steyaert; Performance: Sam Hogue/Augustus Benjamin; Light: Bas Devos
www.wuk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

mediated meetings/Jan Machacek [REALISIERT]
Show Ghost
Medienperformance
Tanzquartier Wien, Frühjahr 2011 (im Rahmen der Wiener Festwochen 2011)
Für seine neue Arbeit bringt Jan Machacek einen Bühnentrick des 19. Jahrhunderts, pepper's ghost, eine Glasreflektion, mit der man Geister erscheinen lassen kann, ins 21. Jahrhundert. Spiegelungen und Projektionen, die in einem modellhaften Raum mit der Dynamik von Live-Feedbacks generiert werden, werden in ihrer Übertragung in die Wirklichkeit getrieben und gestört, bis die Räume ihre Beziehung sprengen und selbst Akteure werden. Geplante und erfahrbare Wirklichkeit geraten in ein veritables Missverhältnis, bei dessen Entfaltung auch noch Geister auftauchen, von denen man nicht weiß, ob sie gut oder böse sind.Konzept & Performance: Jan Machacek; Live-Musik: Oliver Stotz; Lichtdesign: Bartek Kubiak; Dramaturgie: Judith Staudinger; Bauten: Jakob Scheid; Produktion: Marlies Pillhofer; Koproduktionspartner: Tanzquartier Wien
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000
Die von bereits kuratierte Arbeit wurde im Herbst 2010 zu den Wiener Festwochen 2011 eingeladen.

Miss Amen Kunst und Kulturverein [REALISIERT]
art for a lonely heart
Performance
Tanzquartier WienMai/Juni 2011 (im Rahmen der Wiener Festwochen 2011);
21. u. 22.01.2012: Gastspiel im Théâtre de l'Usine, Genf
"In art for a lonely heart will ich den Dialog als Hoffnungsträger, als politische, rhetorische, performative Praxis untersuchen. Wie reden wir miteinander - auf der privaten Bühne ebenso wie auf der öffentlichen? Unter welchen Bedingungen ist der Dialog eine realistische Option in der Konfliktlösung? Inwiefern kann ich der Sprache der "anderen" vertrauen? Wie dialogisch funktioniert unsere Demokratie tatsächlich? Welchen Einfluß hat die Art und Weise unserer Alltagssprache auf unsere politische Sprache und vice versa?" (Text: A. M.; Stand: 20.10.2010)
Konzept/Künstlerische Leitung: Anna Mendelssohn; Performance: Anna Mendelssohn und Jacob Banigan; Regie: Yosi Wanunu; Licht: Jan Maertens; Musik: Jorge Sánchez-Chiong
Koproduktionspartner: Tanzquartier Wien, Arena Festival, Erlangen
Residenzen: Buda Kunstencentrum (Kortrijk, Belgien)/PACT Zollverein (Essen, Deutschland)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000
Die von bereits kuratierte Arbeit wurde im Herbst 2010 zu den Wiener Festwochen 2011 eingeladen.

monochrom [REALISIERT]
ISS.2011: Our first year in space
ein Fortsetzungstheaterstück von monochrom
Performance-Reihe
GARAGE 1, 16.03.2011, 20 Uhr (Premiere); weitere Vorstellungen im April 2011
Das erste Einsatzjahr auf der Weltraumstation ISS stößt an natürliche Grenzen, da die realen Möglichkeiten interstellarer Fortbewegung der Erforschung und Kolonialisierung des Weltraums und möglichen Begegnungen mit außerirdischen Zivilisationen widersprechen. Auch die besonderen Bedingungen des Weltraums beeinträchtigen den Arbeitsalltag, trotzdem ist der Griff nach den Sternen für die multinationale Mannschaft Realität: die Überwindung der künstlich geschaffenen ethnischen und nationalstaatlichen Grenzen. Auch Grezen des interkulturellen Austausches und irdische Grundprobleme des Zusammenlebens verlangen auf der Mikrobühne einer Raumstation nach Lösungen.
Monochrom vollziehen in diesem Reality-Theaterstück die Erkenntnis nach, dass technologischer Fortschritt allein keine grundlegenden veränderungen bewirken kann, solange die sozialen und gesellschaftlichen Beziehungen nicht fundamental geändert werden.
Inszenierung: monochrom; eine Koproduktion mit Garage X
www.garage-x.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

Musikwerkstatt Wien [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Piaf (eingereichter Projekttitel: Nein, ich bereue nichts)
Ein Monolog der Erinnerung für eine Sängerin und ein Piano
Musiktheater (Weiterarbeit einer Arbeit aus dem Jahr 2008)
Premiere (geplant): Wiener Urania, 02.11.2011
Ihre Botschaft: Pour toujour – le droit d’aimer! Die beiden Leiter der Musikwerkstatt Wien stehen wie zu Beginn wieder gemeinsam auf einer Bühne. Nach 15 Jahren in der Musikszene Wien ist der Titel des Stücks auch als Statement zu ihrer Arbeit zu sehen wie auch als Verneigung vor einer Bühnenkünstlerin, deren Leidenschaft und Kompromisslosigkeit immer noch als Inspiration dient.
Text: Julya Rabinowich; Regie: Benjamin Prins; Sängerin: Anna-Maria Birnbauer; Piano: Huw Rhys James
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 17.000
http://www.musikwerkstatt-wien.com

nadaproductions [REALISIERT]
nadaLokal
Performance-Reihen, Artist-Programme, Showings
Produktions-/Veranstaltungsorte für das genannte Projekt: nadaLokal, Reindorfgasse 8, 1150, Wien
Datum der Premiere und der Folgevorstellungen in Wien: siehe laufend auf http://www.nadalokal.at.vu
"Im Zeitraum Jänner bis August 2011 werden wir sechs Veranstaltungen im nadaLokal, zwei davon im Rahmen von Künstlerresidenzen, durchführen.
Die Reihe der kuratierten öffentlichen Momente mit KünstlerInnen aus der Performance-, der bildenden Kunst, Fotografie, Architektur, Film und Musik, die 2009 begann, wird fortgesetzt und stellt aktuelle kritische Positionen interdisziplinärer Gegenwartskunst zur Diskussion. Unser künstlerisches Interesse mit dieser Veranstaltungsreihe im nadaLokal liegt in der Frage, wie kann Kunst durch eine Erfahrung zwischen den Menschen ausserhalb vom regulierten Konsummarkt entstehen, ausserhalb eines Instituionellen Rahmens, in einem Schaufensterlokal eines ehemaligen Zuckerlbäckergeschäfts im 15. Bezirk.
Unser Ziel ist es, einen lebendigen Kulturplatz im Bezirk anzubieten, sowohl für die AnrainerInnen als auch für international tätige Kunstschaffende. Ein Ort, an dem Menschen einander treffen, sich austauschen, diskutieren und forschen. Ein Ort, an dem verschiedene Sparten der Kunst in Dialog kommen." (Text: A.P./D.Z.; Stand: 30.10.2010)
Besetzung: Amanda Piña, Daniel Zimmermann, Katharina Bernard, Lisa Hinterreithner, Elisabeth Hirner; Produktion: nadaproduction; Koproduktions-, KooperationspartnerInnen für das Projekt: Bezirkvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus 1150 Wien, Verein 'Kunst am Grund'
http:// www.nadalokal.at.vu
http://www.nadaproductions.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000


Odradek 3000 (Amir/Covic) [IN REALISIERUNG]
Dolce & Afghaner (D''N''A): Theater des Wissens
Performances, Lectures
Horny Pony I: Post coitum omne animal triste est, sive gallus et mulier im Rahmen der Ausstellung Misologie, G9, 19.05.2011
Horny Pony II: Revolutionary Fever, WUK, 15.06.2011 (Details siehe Termine Juni 2011)
Im Jahr 2011 werden D“N“A die große Performance Theater des Wissens- Kampf in der Stadt nach Vereinbarung mit und bei den Koproduktions-, KooperationspartnerInnen WUK Wien sowie Kampnagel Hamburg in der zweiten Hälfte 2011 zeigen.
Das kleinformatige, mindestens dreiteilige Projekt Horny Pony, das sich mit Tieren, Städten, Kunst und Politik beschäftigt, wird im 2011 durch temporäre Übernahmen von Spaces in Wien und Hamburg (WUK Wien, Kampnagel Hamburg) und anderen, öffentlichen Kontexten gezeigt.
Künstlerische Leitung, Regie und Dramaturgie: Fahim Amir und Djana Covic (Dolce & Afghaner)
(Text: Amir/Covic; Stand: 15.10.2010; aktualisiert AH 12.06.2011)
http://www.bmeia.gv.at/botschaft/den-haag/aktuelles/kulturelle-veranstaltungen/2010/festival-de-wereld-van-witte-de-with-2010.html
http://www.igbildendekunst.at/kunst/ausstellungen-2010/2-or-3-things.htm
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 25.000

PAN Vienna Performance Art Network Vienna [REALISIERT]]
Lecture-Performance-Reihe
PANik 1: Performance als Konzert
Vier künstlerische Positionen - Arbeitsexzerpte + Diskussion
WUK Projektraum, 04.03.2011, 20 Uhr
Wieviel Performance steckt in einem Konzert? Und wieviel Konzert steckt in einer Performance?
PAN Vienna bittet international agierende Performance-Künstler und -Gruppen auf die Bühne, um sich diesen Fragen zu stellen. Jan Machacek (Wien) und das Performance-Duo Eisenaecher & Harder CLAIMS (Berlin) und weitere Künstler zeigen Ausschnitte aus ihren Werken, geben Einblick in ihre Arbeitsweisen und stellen sich einer Diskussion mit dem Publikum. PAN Vienna ist ein selbstorganisiertes Netzwerk Wiener Performance-KünstlerInnen.
Künstlerische Leitung: Noah Holtwiesche, Otmar Wagner
PANik 2: Performance als Lecture
Kunsthalle Project Space, 08.06.2011, 20 Uhr
Künstlerische Leitung:Noah Holtwiesche & Brigitte Wilfing
Mit: Red Park u. a.
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 12.000

POLYMORPH PERFORMANCE [REALISIERT]
Die Grenzfrequenz des Denkens (Trilogie)
Teil I & II

Performance-Reihe
Teil 1: ABFALL oder MY LIFE IN A HOLE CALLED CAPITALISM
Eine Konzert-Performance im Zorn, im Zorn als arbeitender Kunde, als Kaufkraft, als Sozialnummer, als Asozialer, gedeckelt unter der Armutsgrenze, gehänselt von der Wachstumsideologie der Liberalismus-Diktatur. Was tun? - Begriffe zerhackstückeln, Marktmechanismen singen, zermahlen und auskotzen in wunderschönen Soundfiles, all das, was eingetrichtert wird ins Hirn durch die News und Newsletters der Marktforscher, Trendanalysten, der Politiker und politisch Korrekten. Sich die Orgie der Verarschung einverleiben, sich den eigenen Arsch lecken, zart, mit Vaseline. Kunst - ist gleich - meine artifiziell aufgeforstete Lebensgestaltung, meine sexuell aufgetörnte Furie der Verzweiflung.
Ich singe, ich singe Hallelujah. Ich halte Hochzeit mit den Nutten des Kapitalismus: mit Glaubens-Swinger-Obama ("Yes we can"), mit Fuck-Me-Aber-Vorsichtig-Merkel ("Stopp die innere Überdehnung"), mit Sorglos-Sucker-Berlusconi ("Es steht jedem Asylbewerber frei, ein Bier trinken zu gehen") und vielen vielen anderen, die in die Welt gevögelt sind und daran glauben, dass sie fliegen können (frei nach Werner Schwab). Und vielleicht kann ich ja auch fliegen.
Eine Soundperformance ohne Moral, ohne Lehre: ein kathartischer Exorzismus. Hallelujah.
Von und mit Otmar Wagner und Gästen
geplanter Aufführungsort: in Verhandlung
geplanter Aufführungstermin: Ende April
special guests: werden als Überraschungsgäste kurzfristig eingeladen
Teil 2: DIE LANGE NACHT DER GITARRENZERTRÜMMERUNG
Lecture | Essay | Performance
Im zweiten Teil der Trilogie geht es mir um die Skizzierung einer - bisher noch nicht existierenden - Universalgeschichte der Gitarrenzertrümmerung. Derzeit gehe ich davon aus, dass die Länge der Lecture/Essay/Performance etwa 5 bis 6 Stunden betragen wird. Ausgehend von der These, dass Pete Townshends (The Who) Gitarrenzertrümmerungen auf die Begegnung mit und die Rezeption von Gustav Metzger und seiner Konzeption der "auto-destructive Art" zurückzuführen seien, vollzieht sich eine Geschichte, die einerseits beinahe ausnahmslos im Rekurs auf den Mythos der Gitarrenzertrümmerung im Rockkonzert (der Kunst-Kontext wird dabei in der Regel vernachlässigt) steht, andererseits in alle nur denkbaren und unvermuteten Richtungen explodiert. Diese Richtungen werden in der Lecture/Essay/Performance exzessiv durchstreift:
Es geht um die Klassiker der Gitarrenzertrümmerung und ihre Strategien, um die hochartifiziellen Ausformungen der Gitarrenzertrümmerung in verschiedenen Konzertshows, um die Neuinszenierungen der Gitarrenzertrümmerung als außer Kontrolle geratenes Desaster, um die symbolische und erotische Besetzung der Gitarre, um Inszenierungen von Gitarrenzertrümmerungen in Filmen und in der Werbung, um die Ikonographie von Zertrümmerungsposen, um Gitarrenzertrümmerung als Massenaktion und im Wettbewerb, um Spielarten von privaten Gitarrenzertrümmerungen im Garten, im Haus und auf der Strasse, um die verschiedenen Ausformungen der Gitarrenzertrümmerung beim Militär, in Kasernen, in Camps von Kriegseinsatzgebieten, am Lagerfeuer, usw.
Daneben wird es Exkurse geben (z. B. zu Wolf Vostells De/Collage-Prinzip, zu einem Text des Philosophen Boyan Manchev, zum Konzept der auto-destruktiven Kunst von Gustav Metzger usw.) - und natürlich auch performative Aktionen, von und gemeinsam mit den Gästen.
Aufführungsort: WUK Wien
Aufführungstermin: 09.07.2011, 21-3 Uhr früh im Rahmen von Jacuzzi
Gäste: anvisiert sind Florian Feigl (Berlin), Armin Chodzinski (Hamburg), Michael Strohmann (Wien)
(Text: O. W..; Stand: 15.11.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Pufferfish Kunstverein [REALISIERT]
shoot me (eingereicht unter dem Titel CurveTrackTilt)
Tanz/Performance
Tanzquartier WienMai/Juni 2011 (im Rahmen der Wiener Festwochen 2011)
Performance und Filmdreh passieren parallel zueinander. Die Kamera wird manipuliert oder kontrolliert durch die Performer und Hilfsmittel. Wie wird der Blick der ZuschauerInnen gelenkt? Kann dieselbe Handlung eine komplett andere Bedeutung für Live-ZuschauerInnen und Kamera haben?
Künstlerische Leitung: Luke Baio und Dominik Grünbühel; Besetzung: N. N.
Koproduzent: Tanzquartier Wien
(Text: D. G.; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000
Die Produktion wurde im Herbst 2010 zu den Wiener Festwochen 2011 eingeladen!

red park [REALISIERT]
Institut zur Erforschung und Verschönerung des alltäglichen Lebens (eingereicht als: Institut für Alltagsforschung)
Research, Performance-Reihe
GARAGE 1, 17.03.2011, 20 Uhr; 31.03.2011, 20 Uhr
; GARAGE 2, 14.04.2011, 20 Uhr
sowie zahlreiche weitere Veranstaltungen und Einladungen zu Festivals in Wien und inernational (siehe auch Termin!)

red park gründet das Institut für Alltagsforschung als temporäre Plattform für künstlerische Recherchen und Aktionen im alltäglichen Leben. Ein zur mobilen Forschungsstation umgebauter Wohnwagen wird vier Monate lang an verschiedenen Orten in Wien andocken, um eines der merkwürdigsten Phänomene des urbanen Lebens zu erforschen - den Alltag als Sensation und Zumutung. Das Team des Instituts nutzt Überwachungskameras und GPS-Geräte, poetische Kartierungen und Strategien des fiktionalen Dokumentarismus, um alltäglichen Rhythmen und Routinen nachzugehen, die sinnlich-sanften Strategien von Konsum-Designern unter die Lupe zu nehmen oder neue Techniken der Subversion zu erfinden. Die im Rahmen des Instituts durchgeführten Recherchen und Projekte werden ab dem 03. Februar in einer Performance-Serie präsentiert. Institut für Alltagsforschung: Manipulation der Gegenwart als angewandte Zukunftsforschung.
Konzept und Performance: red park/Lars Schmid; Jörg Thums, Mitarbeit: Hanna Kessler (Stand: 01/2011)
Das Institut für Alltagsforschung eröffnet im Februar 2011 als temporäre Plattform für künstlerische Recherchen und Aktionen im alltäglichen Leben. Für vier Monate richtet sich das Institut in einem Ladenlokal im 1. Bezirk ein, um eines der merkwürdigsten Phänomene des urbanen Lebens zu erforschen – den Alltag als Sensation und Zumutung. Der Auftrag des Instituts lautet: Herauszufinden, woraus das alltägliche Leben eigentlich besteht, und dann zu fragen, woraus es nicht besteht, aber bestehen könnte oder bestehen sollte - Manipulation der Gegenwart als angewandte Zukunftsforschung. red park und Gäste werden im Rahmen des Instituts eine Reihe von künstlerischen Feldforschungen, Experimenten und Expeditionen durchführen. Die einzelnen Projekte nutzen Spielregeln und Instructions als künstlerische Strategie, arbeiten streng unwissenschaftlich mit Techniken des fiktionalen Dokumentarismus und des performativen Mappings, entwenden Methoden der Kriminalistik und der Ethnologie, arbeiten mit Bildern aus Überwachungskameras und Daten aus GPS-Geräten. Wir werden Vorschläge zur Neugestaltung alltäglicher Wege machen, den sinnlich-sanften Strategien von Konsum-Designern auf den Grund gehen und die Neugier auf die übersehenen Sehenswürdigkeiten des Alltags wecken. In einer Serie von Performances werden die Projekte des Instituts von Mitte März an in der Garage X präsentiert. (Lars Schmid; Stand: Herbst 2010)
http:// www.red-park.net
http:// www.alltagsforschung.org
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

REWRITE [REALISIERT]
37 JAHRE ZU SPÄT - DIE SHOW (Arbeitstitel Making of - Part 3)
Lecture Performance
FLATZ Museum Dornbirn, 02.12.2010
brut im Konzerthaus, 28. u. 29.04.2011, 20 Uhr
In 37 Jahre zu spät begeben sich die beiden Performerinnen Andrea Salzmann und Julia Kläring auf die Spuren einst revolutionärer Performance- Kunst. In einem Showformat mit Liveübertragung präsentieren sie als Special Guest eine Koryphäe in Sachen performative Selbstverletzung. Außerdem zeigen sie bisher unveröffentlichte Dokumente, die authentische Einblicke in die Performance-Geschichte ermöglichen und unerwartete Schlüsse für die Zukunft zulassen. 37 Jahre zu spät - Die Show wirft Fragen nach der Aktualität von berühmten Performances auf, die wegen ihrer Gesellschaftskritik nichts an Relevanz eingebüßt haben. Populäre Gesten treffen dabei auf feministische, künstlerische Zugänge. Wilde Interpretationen von Dokumentationsmaterial, verwegene Spekulationen und wagemutige Selbstversuche werden zur Kampfansage an ein System, in dem jede Kritik sofort verinnerlicht und in der nächsten Werbekampagne aufgriffen wird.
Performance: Julia Kläring, Andrea Salzmann; Dramaturgie: Gin/i Müller; Musik: Stefan Geissler; eine Koproduktion mit brut Wien
http://salzmann.klingt.org
http://www.bo-ring.net/?page_id=550
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Scaramouche [REALISIERT]

Amour fou
Maskentheater
geplanter Spielort: WUK/Großer Saal
WUK Wien, 03., 06., 07., 08., 09.06.2011, 20 Uhr; weitere internationale Gastspiele in Planung
Amour fou ist ein Stück für 4 Maskenspieler und einen Musiker. Eine Komödie über große Sehnsüchte und ungelebte Träume, über den Alltag, der uns manchmal auffrisst und das Ausbrechen aus ihm, über Kleinlichkeiten und Zwänge, über die große Liebe, über Liebeswahn, -lust und -schmerz, über Männerfreundschaften, Hierarchien, Leidenschaften und darüber, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Gespielt wird ohne Sprache mit eigens für dieses Projekt entwickelten und gebauten Vollmasken.
Leitung, Maskenbau, Maskenspiel: Martin Schwanda; Komposition und Live-Musik: Klaus Karlbauer; Ausstattung: Daniela Hirsch
Maskenspiel: N. N., eine Koproduktion mit WUK Wien
Amour-fou-Trailer
Scaramouche-Trailer
Mehr auf Scaramouche/Martin Schwanda
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000

Schwarz, Jutta [VERSCHOBEN AUF HERBST]
seXtegeneration - oder:wie wird man Österreicherin?
Soloperformance
geglante Spielorte: im Rahmen des Festivals der Bezirke, u. a. Hernalser Stadttheater
geplante Termine:Herbst 2011 weitere Aufführungen im Theaterraum (in Planung)
Eine assoziative, nicht lineare Reise durch 150 Jahre Wiener Zeitgeschichte, gesehen durch die Geschichten und Gesichter meiner Familie - von der Immigration meiner Urgroßeltern bis hin zu meinen Enkeln, der 6. Generation. Bruchreiche/erfolgreiche Wege …? In welcher Zeit, in welchem Sinn? Ich, 4. Generation, wähle aus, verknüpfe diese Fäden, (un)bewusst … Warum? Wie? Was wirkt in mein eigenes Leben hinein und wie wirkt es weiter?
Künstlerische Leitung und Performance: Schwarz, Jutta
(Text: J. S.; Stand: 15.10.2010; aktualisiert AH 12.06.2011)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

SPACES [REALISIERT]
DISRUPTED : DER ZERRISSENE von Nestroy
Theater-Performance
Theater Nestroyhof/Hamakom, März 2011
DISRUPTED: DER ZERRISSENE von Nestroy ist das erste Projekt einer achtteiligen Reihe, die sich mit dem Thema Verschwinden des Menschen beschäftigt: mit dem Verschwinden der Idee des freien selbstbestimmten Individuums und seiner Ablösung durch die funktionale Einheit des global standardisierten Konsumenten. Material für die Projekte sind Schlüsseltexte österreichischer Autor/innen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute, die Bruchlinien dieser Entwicklung markieren. DISRUPTED ist eine Bearbeitung von Nestroys Posse DER ZERRISSENE mit Texteinschüben von Heiner Müller. Vor allem Müllers geschichtskritischer Gedichtzyklus DER GLÜCKLOSE ENGEL kommentiert Nestroys scharfe Analyse der beginnenden Moderne und der einzigen Wahl, die sie letztlich für uns bereithalten wird: Kapitalist oder Knecht - versinnbildlicht im Höllensturz des Herrn von Lips. Die dichterische Antinomie Nestroy/Müller ergibt einen Textraum, der in seiner ganzen widersprüchlichen Fülle das Feld der Projektreihe eröffnet: der Auftritt des modernen Menschen und sein zeitgleich beginnendes Verschwinden.
Inszenierung, Szenografie, Kostüm: Andreas Hutter; mit: Evelyn Fuchs, Susanne Litschauer, Gottfried Neuner u. a.
(Text: A. H.; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

STAATSAFAIRE production-diffusion [REALISIERT]
Monsterfrau
eine Intervention zur Infragestellung von Zuordnungen und Verschiebung von Wertigkeiten im Format der Konzertperformance
Fluc, 23.02.2011, 22 Uhr; WUK Saal und Foyer, 25.03.2011, 22 Uhr
im Rahmen von ART AND POLICY - female empowerment, ART of the NOW)
Hose, Burka und Bikini. Die Bühne wird zum Laufsteg zwischen Hier und Jetzt. The UNMENTIONABLES machen die Burka auch für die Stehpinklerin interessant. Bester Mindfuck trumpft Partygeschwätz und das absolute Souverän MONSTERFRAU immigriert aus dem Jenseits und leitet an zum Ritual der Selbstbefreiung eines jeden Kapitalisten. For fashion and freedom - das Lächeln der Mona Lisa.
Göttin der ersten Minute, zielstrebige Zuversicht, Souverän. Proklamiert, konfrontiert, thematisiert. Aus dem Jetzt heraus in das Jetzt hinein. Omnipotent, optimierte Strategie, betsens getarnt.
Mit: the feminists in Burqa, Mindfuck, KlitClique und MONSTERFRAU, DJing; in Kooperation mit WUK Theater/Tanz Wien
(Pressetext Jänner 2011; ; Quelle www.wuk.at); künstlerische Leitung und Performance Lena Wicke-Aengenheyster, Sound Sascha Neudeck, Video Susanne Schuda u. a. m.
www.staatsaffaire.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Subal, David [VERSCHOBEN]
HERE YOU ARE. The Book Project
Choreografie
geplanter Aufführungsort: voraussichtlich TQW Studios (in Verhandlung)
HERE YOU ARE ist eine Choreografie die ihren Ausgang im Theater nimmt, dort aber unaufgeführt, stattdessen gebündelt in einem Buch mit nach Hause genommen wird, um dort bei Zeiten, in privater Stille performt zu werden.
The Book Project
ist ein Versuch, die Performance heraus aus der öffentlichen Zur-Schau-Stellung von Körpern und hinein in das Un-Gesehene, ins Private, in das sogar intime Verhältnis unseres Körpers mit seiner Umwelt zu tragen. Es ist eine Choreografie für den Hausgebrauch, die erst im Engagement des Betrachters erlebbar, existent wird. Der Leser beobachtet also seinen Tänzer, sich selbst, wie dieser sich von Schreibtisch zu Couch manövriert, seine Arme in Waschtisch, Hosentasche und Sockenfach steckt.
Idee, Konzept, künstlerische Leitung: Subal, David; geplantes Erarbeitungsteam: Audrey Gaisan Doncel, Miriam van Imschoot, Karin Zogmayer, Florian Kovacic, Laurent Pichaud
Erarbeitungsorte: diverse Wohnungen, PAF, Workspace Brussel
(Text: D. S.; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 8.000


Tambwe Bakambamba, Elisabeth [VERSCHOBEN AUF HERBST]
BALL OF CONFUSION (eingereicht als Why don't you love my man mum?)
Performance
WUK, 22.-24.09.2011, 20 Uhr
The tyrannical and degrading dependance on the concept of normality lies at the center of my work. But what is this "normality"?
Who is "normal "? Who is abnormal"? These are questions constantly posed, and debated ad infinitum, because norms change all the time and become ever more represive. Even if their evolution changes the definition of normality and her codes, uncertainty over what belongs and what doesn't reassert itself.
The project at hand builds on Anomalic, though Ball of Confusion will be more focused on the sensible and fragile dimensions of the body.It´s a kind of "mise á nue".
Idee, Konzept, Installation: Elisabeth Tambwe Bakambamba; dramaturgische Begleitung: Raúl Maía; Tanz, Performance: Adriana Cubides; Musik: Gilles Leleu; Licht: Peter Thallamer
eine Koproduktion mit WUK Wien
www.ciedixit-elisabethtambwe.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 12.000


tanz.coop [REALISIERT]
TANZTAG.11
2 Tage Festival 6 Uraufführungen - 2 Tanzworkshops - 2 Filmabende - Künstlergespräche
zeitgenössischer Tanz, Tanztheater, Performance, Installation
WERK - Kunst und Kulturzentrum, 29., 30.04.2011, 19.30 Uhr
Anlässlich des international gefeierten Welttanztags präsentiert TanzTag.11 unter dem Motto, einen neuen unkonventionellen Raum für zeitgenössischen Tanz zu erschließen, sechs Stücke junger aufstrebender NachwuchschoreografInnen und KünstlerInnen aus Österreich, Portugal, Polen und USA.
Aus 25 Einreichungen wurden Konzepte aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Tanztheater, Performance und Installation ausgewählt. Den TänzerInnen und ChoreografInnen wird die einzigartige Möglichkeit gegeben ein Monat lang in den Räumlichkeiten des WERK - Kunst und Kulturzentrum ihre Arbeiten vor Ort zu erarbeiten. KünstlerInnen: Andrea Nagl (AUT), André Soares (PT), Agnieszka Dmochowska (POL) & Karin Pauer (AUT), Leonie Humitsch & Markus Rainer (AUT), Gerlinde Roidinger (AUT), Gina M. Kohler (USA) u. a.
TanzTag wird von tanz.coop - verein for arts bereits zum dritten Mal veranstaltet. TanzTag steht für die Förderung des zeitgenössischen Tanzes und des choreografischen Nachwuchs, der Verwirklichung innovativer Stückideen, der Vernetzung und Unterstützung von künstlerischen Laufbahnen und der steten Suche nach Tendenzen im zeitgenössischen Tanz.
2009 fand TanzTag am 29. April in der Galerie Kandinsky statt. Wegen des großen Publikumserfolg bespielte TanzTag.10 die Fabrikhallen von Wirtschaftspark Breitensee.
Künstlerische Leitung: Gisela Elisa Heredia & Stefanie Wieser; Produktionsleitung: Ulla Steyrleuthner
www.tanzcoop.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 15.000


Tanztheater perForm [REALISIERT]
eingereichter Projekttitel: Die Pippibande/ Welcome to Richistan
Research, Performance
realisiert unter dem Titel
VOICES OF THE UNKNOWN - THE BREATH OF SILENCE
Uraufführung | Performance
TQW/Studios, 06. u. 07.05.2011, 20.30 Uhr
"Du kannst dich vom Leiden der Welt zurückhalten: Es liegt in deinem Ermessen, [...] aber vielleicht ist genau dieses Zurückhalten das einzige Leiden, das du vermeiden könntest." (Franz Kafka)
Nachdem sich Barbara Kraus bereits in früheren Performances mit den Möglichkeiten und Bedingungeneines guten Lebens für alle auseinandersetzte, sind der gegenwärtige Zustand der Welt und unsere Handlungsfähigkeit darin auch Ausgangspunkt ihrer neuen Arbeit. In Anbetracht vonzunehmend ökologischen Krisen und aktuellen Armutsentwicklungen beobachtet die österreichische Performerin und Choreografin, wie wir uns individuell, aber auch kollektiv von dem Schmerz und der Verzweiflung, die mit dem Zustand der Erde verbunden sind, abwenden und unsere Reaktionsfähigkeit zunehmend von Rückzug, Passivität und Ohnmacht geprägt sind. Die Performance versucht diesen verdrängten Gefühlen mit künstlerischen Mitteln Gehör und Gespür zuverleihen, indem sie das Verhältnis von präsenten und verborgenen Stimmen, Emotionen und ihrem körperlichen Ausdruck untersucht. Durch einen abstrahierenden und körperbetonten Ansatz stellt Kraus die vordergründige Eindeutigkeit und vermeintliche Zuordenbarkeit von Sprache infrage und kreiert mit ihrer Stimme assoziative, traumähnliche, neue Bedeutungsebenen eines kollektiv traumatisierten Körperempfindens.
Eine akustisch/kinästhetische Performance beyond words von und mit Barbara Kraus in Zusammenarbeit mit Andreas Hamza (Ton und LiveKomposition); Probenbegleitung und Stimmarbeit: Lisi Lutz; Produktionsleitung und Raumgestaltung/fishy; DANK AN: Ulrike GilmerTiefenthaler, Pema Chödrön, Joanna Macy, Ivo Dimchev, GFK Peergroup, Deborah Bellamy, tiefenökologische Ausbildungsgruppe, Garten der Generationen und die Pippibande
www.tqw.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

Teatro barocco/Bernd Roger Bienert [REALISIERT]
The Puzzled Wife (eingereicht unter dem Titel das mädchen aus der verlorenen form)
Theater/Tanz
geplanter Spielort: Kosmostheater/Wien
Showing im Februar 2011 im Bank Austria Kunstforum;
KosmosTheater, 26.05.2011, 20.30 Uhr (Premiere); weitere Vorstellungen im Mai 2011
Der Text eines fiktiven Monologs wird in Gebärdensprache übertragen. Gefilterte Lautsprache wird zu lesbarer Gestik. Mittels künstlerischer Überhöhung der aus Worten entstehenden Körperzeichen, wird choreografisch eine optische Umsetzung des Ursprungstextes gefunden. Diese Aufführung widme ich der Erinnerung an Elisabeth Ann Millar-Rueprecht. (B. R. B.)
Konzept, Text, Regie: Bernd R. Bienert; Schauspiel: Susanna Szameit; Tanz: Martina Haager, Ursula Szameit, Karl Schreiner, Kira von Zierotin; Gebärdendarstellerin: Nadia Kichler; Lichtdesign und technische Leitung: Silvia Auer; Kostüm: Christopher Leon Green; Musik: Bruno Liberda; Videoinstallation: Walter K. Mirtl
(Text: B. B.; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 25.000

THEATER.PUNKT [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Gewalt und Leidenschaft nach Gruppo di famiglia in un internovon Luchino Visconti
Sprechtheater
geplanter Spielort: Künstlerhaus Wien
geplanter Projektzeitraum: N. N.
Künstlerische Leitung: Sabine Mitterecker
"Über Besetzung, Präsentationsformat, etwaige Partner kann ich seriöserweise zum jetzigen Zeitpunkt keine verbindlichen Angaben machen, ich arbeite an der Klärung, vor allem an der Finanzierung des Projekts." (Text: S. M., Stand: 15.10.2010)
ACHTUNG: Verändertes Konzept/Projekt! Nähere Informationen in Kürze!
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 30.000

Theaterhimmel [REALISIERT]
Sterbebett mit Pappendeckeln
Uraufführung | Fuga in drei Dekorationen von Andreas Okopenko
Theater SPIELRAUM, 27.05.2011, 20 Uhr (Premiere); 28.–31.05.2011, 20 Uhr
Matthes, »im Chaos der Gegenwart«: Er liegt im Spital und ringt mit dem Tod. Seine Verwandten haben andere Probleme. Er aber will das Eigentliche des Existierens unbedingt zum Ausdruck bringen. Doch die Möglichkeiten der Sprache sind begrenzt. Und alles Liebgewonnene rennt gegen die Pappendeckeln dieser Welt.
Regie: Sandy Tomsits; Dramaturgie und Textfassung: Michael Cerha; Ausstattung: Ilona
Glöckel; Bühnenbildassistenz/Malerei: Astrid Hofstätter; Komposition (live): Karlheinz Essl; Video: Reinhard May; mit: Sierk Radzei, Charis Nass, Emanuel Fellmer, Imke Büchel, Karin Müller-Fischbach, Cordula Bremer
Tomsits
Aktuell: Ein englischer Artikel über die Produktion ist im Londoner Theatermagazin PLAYS für Juli 2011 geplant!
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 25.000


Theaterverein Globus/Predrag Pocrnja [REALISIERT]
Schönbrunner Story
oder Der Blick des Glasauges
Gastspiel | Sprechtheater
WUK Projektraum, 15.-21.03.2011, 20 Uhr
Das einstündige Drama hat sich das berühmte Stück Zoo Story von Edward Albee zum Vorbild genommen. Auf einer Bank nah dem Zoogarten Schönbrunn stoßen Petar, ein traumatisierter bosnischer Kriegsflüchtling, und Hans, ein ganz gewöhnlicher Wiener Pensionist, aufeinander. In seinem verzweifelten Bedürfnis nach emotionalem Kontakt versucht Petar, Hans dazu zu bringen, dass er sich seine "Zoogeschichte" anhört. Diese Geschichte fängt mit dem Witz von einem Nazioffizier und einem jüdischen Lagerinsassen: Petar: Hans, kennst du den Witz von dem Nazioffizier und dem jüdischen Lagerinsassen? Der Offizier sagt zum Lagerinsassen, um sich ein bisschen zu amüsieren: "Wenn du erraten kannst, welches meiner Augen ein Glasauge ist, werde ich dir das Leben verschonen; solltest du dich aber irren, wirst du in der Gaskammer enden. Komm schon, versuche es, deine Chancen stehen fifty-fifty." Der Jude versucht sich verzweifelt zu konzentrieren und das Glasauge zu erkennen. Am Ende sagt er leise: "Das linke." "Bravo", sagt der Offizier, "du bist gerettet, aber sag mir, bitte, wie konntest du das erraten?" Und der Lagerinsasse sagt: "Es hat was Menschliches"! Petars verzweifelte Suche nach emotionaler Nähe endet mit einem tragischen Missverständnis. Offen bleibt die Frage: Ist die "Wärme des Glasauges" das Höchste, was ein Mensch von dem anderen
in diesem globalisierten Zoogarten erwarten kann?
Regie: Predrag Pocrnja; mit: Marcus Zeindlinger und Peter Malzer
www.wuk.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Theaterverein Metamorphosis [REALISIERT]
Ausgehen

nach dem Roman von Barbi Markovic
Theater
GARAGE 1, 25. u. 26.03.2011, 20 Uhr
Das Nachtleben in Bars und Clubs ist gemeinhin unverdächtig, mit der Welt Thomas Bernhards viel gemein zu haben. Und doch war sein Werk Gehen für die in Wien lebende Autorin Barbara Markovic die Vorlage für ihr "rmx" (Remix) genanntes Werk Ausgehen. Die junge Regisseurin Selma Abdic sucht in ihrer Bearbeitung nach den Katastrophen im Hosenladen des Wiener Nachtlebens und, in der Tradition Bernhards, nach dem Horror des Spießigen in Österreich.
Inszenierung: Selma Abdic; eine Koproduktion mit GARAGE X
http://thefancompany.wordpress.com
www.garage-x.at

empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000

Up [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Kollaborateure
Eine Gruppenarbeit initiiert von Lisa Hinterreithner
"In diesem Kunstprojekt interessiere ich mich für künstlerische Gruppenprozesse. Ich möchte ein Projekt verwirklichen, welches sich mit der Entstehung von Tanz - oder Performancearbeit auseinandersetzt und einen radikal(en) zeitgemäßen Ansatz postuliert. Hier soll Künstlerkollaboration entstehen und angewendet werden. [...] Der Aufruf lautet: EgoistInnen, NarzisstenkünstlerInnen kommt mit an Board und gebt alles von euch, um am Ende im besten Sinne in der großen Performanceöffentlichkeit (und darüber hinaus) unterzugehen. Lassen wir das Name Dropping (akademisch: Autorschaft) hinter uns und bauen wir einen neuen Turm von Pisa (ein(Wahr)zeichen in Schräglage) der noch viel schiefer und schöner ist. Lassen wir den Spieltrieb walten und fragen wir uns WIE wir im Sinne einer Gruppe (Gemeinschaft) künstlerisch agieren werden wollen um (wieder) Neues zu entdecken. Ein Ziehen der Notbremse oder ein Raketenstart? Es muss ein Forschungsprozess stattfinden, welcher bekannte künstlerische Kreationsverfahren verlässt oder auf jene aufbaut, die sich mit Thema Kollaboration in künstlerischen Gruppenarbeiten bereits beschäftigt haben. Gesellschaftlich relevante, gegenwärtige Gruppensysteme (wie etwa das Verständnis von Gruppen im Internet) sollen analysiert werden um mutige (Gegen)modelle zu entwickeln." (Lisa Hinterreithner)
Am Beginn der Gruppe steht Lisa Hinterreithner als Initiatorin des Projekts. Sie sucht die erste Mitspielerin, den ersten Mitspieler. Die neue Mitspielerin, der neue Mitspieler wählt die nächste Person aus und so weiter. Im späteren Projektverlauf (zweite Spielrunde) kommen noch mindestens drei KünstlerInnen dazu.
Es stellt sich die Frage, wie KünstlerInnen innerhalb eines gemeinsamen Kunstprozesses in neuen Ansätzen und Verbänden mit - für und gegeneinander agieren können und dabei ihre Autorschaften von der Spielfläche fegen. Die Zusammenkünfte der KünstlerInnen haben Workshopcharakter und wechseln sich mit Phasen der Einzelrecherche und Reflexion ab.
Inhaltliche Strategien und organisatorische Abläufe müssen in der ersten Projektphase gedacht und erfüllt werden. Sämtliche strukturelle Aufgaben werden von allen TeilnehmerInnenn ausgeführt. Die Workshop-Treffen werden an verschiedenen Orten, je nach Zusammensetzung der TeilnehmerInnen durchgeführt. Die Gruppe nutzt lokale und internationale Netzwerke um Partner für Workshop-Residenzen zu gewinnen. In der zweiten Spielzeit heißt es, die aufgestellten Spielregeln als "Werkzeuge" zu nutzen. Es wird eine Performance gestaltet. In einer performativen Gestaltung wird der Prozess öffentlich gemacht, vom "Anschlagen" der Regeln bis hin zur finalen Performance. Der gesamte zweite Teil wird kreativ künstlerisch, spielerisch gestaltet und für ein Publikum geöffnet. Am Ende steht ein Kunstwerk.
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

Urban Arts & Culture (AT) | Montäzh PAC (US) | KosmosTheater Wien (AT) [REALISIERT]
Ladies Of Hip Hop
Hip Hop Performances & Workshops | Europa-Premiere
KosmosTheater, 08.-12.03.2011, 20.30 Uhr
Die Ladies of Hip Hop kommen 2011 erstmals nach Europa! Hip Hop jenseits frauenverachtender Rollenklischees mit den Hip Hop-Größen Tweetie, B-Girl Mega (Rock Steady Crew), DJ Reborn, Charlene Smith, Michele Byrd-McPhee, Nubian NeNe sowie "Soulosophy" (zusammen mit "Youth" und "Queens of Style").
Der 2004 von Michele Byrd-McPhee gegründete und seither in NYC bzw. Philadelphia (US) stattfindende "Ladies of Hip Hop"-Event ist alljährlich lebendiger künstlerischer Kontrapunkt zur traditionell männlich dominierten Hip Hop-Szene und repräsentiert Hip Hop-Kultur in ihrer schillernden Vielfältigkeit - von Breaking, Popping, Locking und House über MC-ing, DJ-ing und Graffiti Art bis hin zu African Dance.
Neben dem Kick-Off am Internationalen Frauentag (08.03.2011) samt anschließender Party mit DJ Reborn, verschiedenen Performances und einer Podiumsdiskussion (10.03.2011), werden von den "Ladies" auch Tanz- und DJ-Workshops für AnfängerInnen und Fortgeschrittene angeboten.
www.kosmostheater.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Verein dis.danse [VERSCHOBEN AUF FEBRUAR 2012]
transnational world (working title)
Research, Tanz
Aufführungsort Tanzquartier Wien/Studios; Produktionszeitraum ab April 2011, erste Showings im April und Mai, Hauptproben im Juni und ab September 2011, Endproben Herbst 2011, Aufführungen in Wien im Februar 2012!
transnational world ist ein Tanzperformanceprojekt zum Thema "volkstümliche Musik". Doris Stelzer macht sich auf die Suche nach ihrer vermeintlichen kulturellen Identität zwischen sehnsuchtsvollen Texten und transnationalen Trachten. Das kommerzielle Massenphänomen, dessen Inszenierungsstrategien und Fankult, angesiedelt zwischen Schlager und traditionellen Volkslied, wird auf den übernationalen Gemeinsamkeitscharakter untersucht. Mit einem ironischen performativem Auge wird die Frage gestellt: Wer schunkelt warum mit? transnational world sammelt konkrete physische Ein- und Abdrücke aus der Welt der volkstümlichen Musik, um sie zu defragmentieren, zu dekonstruieren und dekontextualisieren und in ein künstlerisches abstraktes Statements zu transferieren. Ziel ist es, mithilfe der Rekontextualisierung in sinnliche performative Momente das Phänomen und dessen Wirklichkeitskonstruktion zu hinterfragen, Wahrnehmungen zu verschieben und Denkprozesse anzuregen.
transnational world beziehungsweise das Thema volkstümliche Musik ist auch Teil des Researchprojektes von Doris Stelzer im Rahmen von a.pt - advance performance research training. a.pt ist ein postmaster course in künstlerischer Recherche in Antwerpen, Belgien (www.apass.be). Der Aufenthalt in Belgien wird durch ein Auslandsstipendium für Tanz vom bmukk Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ermöglicht.
Partner ttp WUK, WP Zimmer
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Stelzer (A); Performance, Choreografie: Valerie Oberleithner (A), Ondrej Vidlár (CZ/BE), N.N.; künstlerische Mitarbeit: Lieve De Pourcq (BE/A); Raum und Setdesign: Jan Machacek (A); Soundkonzept: Mariella Greil (A/UK), Werner Möbius (A/UK); Theorie, dramaturgische Begleitung: Astrid Peterle (A); PR: SKYunlimited; Produktion: dis.danse
(Stand: Dezember 2010)
www.dorisstelzer.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 30.000


Verein Gegenwartstanz (konnex) [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Visitkarte/Identitäten
Tanz für junges Publikum
Idee, Künstlerische Leitung: Staub, Aurelia
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

Verein IMEKA [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Short Stories of SOS (eingereichter Titel: Little Stories about SOS)
You blindfold us, but actually we must blindfold you!!
Creation with 5 performers/dancers
geplante Vorstellungen: Fukuoka, February 8–26, 2011 (19 days); premier show: February 26, 2011, Imuzu Hall, Fukuoka
further performance: March 4 and 5, 2011, Ai hall, Itami (2 performances)
performances in Vienna: ImPulsTanz 2011 (in Verhandlung)
Little stories about SOS ist eine Performance über die "unbeschwerten" Seiten von "SOS“-Notfällen, die die "Notlage“ in einer oberflächlichen, ja kitschigen Art und Weise deutet. Es werden zwölf Szenen erarbeitet, die zwölf eigenständige und in sich geschlossene Geschichten über je eine Notsituation erzählen. Die Performance ist der bizarre Versuch, einen journalistischen Standpunkt außerhalb des Geschehens einzunehmen und diesen im Stück einzuspielen. Die PerformerInnen benutzen auf der Bühne Video- und Fotokameras, um die Aktionen mit Bildern zu dokumentieren. Die so produzierten Materialien werden während der Live-Performance auf eine Leinwand projiziert; das, was sich gerade jetzt ereignet, gerade noch Gegenwart ist, wird schon im nächsten Moment nur noch dokumentierte Vergangenheit sein.
• Die Performance soll von 5 Performer/innen erarbeitet, interpretiert und dargestellt werden.
• Die Performance soll das Ergebnis eines intensiven, mehrwöchigen Recherche und Probenprozesses der 5 PerformerInnen sein.
• Die "Basis" - textuell, dramaturgisch, performativ - der Performance wird in gemeinsamer Anstrengung und Auseinandersetzung gefunden und erfunden. Am Ende wird es ein geschriebenes Stück Performance mit einem
Index der Szenen sein.
• Die Performancesoll einen schillernden Blick auf die vielfachen Bedeutungen und Bedeutsamkeiten von "SOS" wagen: den vielfachen Formen und Arten in unserer Gesellschaft, in Wirtschaft und Kommerz, in den Medien und im Militär, in der Kunst,
aber auch auf den vielfachen Ebenen alltäglicher Aktivitäten und Abläufe.
Konzept und Choreografie by Akemi Takeya; mit 5 PerformerInnen
Koproduktions-, KooperationspartnerInnen: Japan Contemporary Dance Network ( JCDN) http://www.jcdn.org; FUKUOKA City Foundation for Arts and Cultural Promotion http://www.ffac.or.jp; Co.D.Ex for dance communication http://d-codex.com
(Text: A. T.; Stand: 15.10.2010)
http://www.akemitakeya.com
http://www.ims.co.jp/information/hall.php
http://www.aihall.com
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000


Verein Luster [REALISIERT]
I almost love you
Ein Traum und Vortrag über Liebe und Künstlichkeit
Performance
WUK, 06., 07.07.2011, 20 Uhr im Rahmen von Jacuzzi 2011, Juli 2011
im Anschluss weitere Vorstellungen im Rahm von tanzwut Festival Wien, November 2011
weitere internationale Präsentationen am 12 Juli in der Meetfactory Prag; am 16. September 2011 im Rahmen des Festivals incubate in Tillburg sowie am 9. Oktober 2011 im Rahmen des Explore Dance Festival Bucharest
Fanni Futterknecht untersucht szenische Darstellungsmechanismen auf ihr Potenzial zur Ausverhandlung von abstrakten aber distinkten Sinneshaltungen. Eine surreale Figur führt das Publikum durch den Abend in eine scheinbar andere Realität, in der Liebesdimensionen bis zum unerfüllbaren Zustand vermessen werden. Verinnerlicht die Gefühlswelt Konzepte der Repräsentation, ist der Begriff von Authentizität nicht selbst hierbei hinter sich zu lassen und sich dem Artifiziellen anzunehmen? Abseits einer psychologischen Aufarbeitung, externalisiert sie Gefühlslagen in ein Spiel von ästhetisierter Objektivierung und Entfremdung, welche lediglich durch Assoziationenkonkrete Situationen, starke Emotionen oder Konflikte etablieren. Dabei werden im Deckmantel süßer Naivität auch die dunklen Seiten unserer Empfindungen angesprochen. Ein Konstrukt von Ideen und Projektionen über den jeweiligen anderen, im Hochglanz einer tableauisierten Überstilisierung. Im Tanz von Farben, Tönen und Licht fordert der fortdauerende installative Charakter das Publikum auf über die Präsentation hinaus im Stück zu verweilen Als fortwährender Entwicklungsprozess angelegt, redefiniert sich die Gestalt der Performance gemäß Ort und Kontext.
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I almost love you: a lecture and dream about love and artificiality. I almost love you re-measures the performative playground for the ‘acting out’ of affection. On a sugary glaze of installed artificialness, tableau-like projections within relationships are reflecting themselves and mechanisms of objectification are getting rubbed against a subjective potency of performer and spectator. A masked performance in plastic, protected from authenticity and sentiments – almost.
Idee und Konzept: Fanni Futterknecht; Performance und Live-Musik: Raphael Michon, Camilo Latorre, Fanni Futterknecht; künstlerische Recherche: Barbara Toifl-Soreff; Dramaturgie-Assistenz: Julia Dick; Licht-Idee: Bartek Kubiak
Danke an Robert Steijn und Camilo Latorre
(Text: F. F.; Stand: 20.10.2010; Aktualisierung: Herbst 2011)
http://www.incubate.org
http://www.exploredancefestival.ro
http://www.meetfactory.cz
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

Verein shock body [REALISIERT]
LOUD ENOUGH
Performance
WUK, 06., 07.07.2011, 20 Uhr im Rahmen von Jacuzzi 2011, Juli 2011
Künstlerische Leitung: MacRae, Anna
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000



Verein TanzArt - schall und rauch agency [REALISIERT]
Sex ist eine perfekte Zahl (Arbeitstitel, eingereicht unter dem Titel: 6)
Research & Jugendstück (14+)
geplanter Spielort: Dschungel Wien
geplanter Termin: 06.06.2011 (Premiere)
Wir fordern Fülle! Nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Ungenügen (FLOP) sowie der ausführlichen Suche nach sich selbst (Mein Toaster spinnt) begibt sich die schall und rauch agency erneut auf Glatteis und forscht zum Thema Sex. In Arbeit:
Flashmob: Szene Bunte Wähne Tanzfestival Februar 2011
Blümchensex: Leihperformance für 2-3 Personen im grünen Prater ab 1. Mai 2011
Sex ist eine perfekte Zahl
Künstlerische Leitung: Gabriele Wappel und Janina Sollmann; Stückentwicklung und Performance: Harald Sickha; Bühne: Michael Haller; technische Leitung und Lichtdesign: Silvia Auer; Coach: Frans Poelstra; mit: Gabriele Wappel und Janina Sollmann u. a. m.
Zusammenarbeit mit Sexshop Liebenswert
(Text: Wappel/Sollmann; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 16.000
www.schallundrauchagency.at


THEARTE [REALISIERT]
LUCKY BOY
Eine wilde Rockballade mit Live-Musik für alle Cowboys und -girls
DSCHUNGEL WIEN, 21.01.2011, 10 Uhr Vorpremiere; 18 Uhr Premiere; 22.01., 23.01.2011, 17 Uhr; 24.01., 25.01.2011, 10.30 Uhr; 26.01.2011, 10 Uhr
Regie, Idee: Yvonne Zahn; Dramaturgie, Buch: Stephan Lack; Musik, Komposition: Wolfgang Köck; grafische Gestaltung, Bühne: Emanuel Jesse; Kostüm: Anna Sonner; Kostümassistenz: Sarah Damovsky; Regieassistenz: Barbara Dauer; künstlerische Leitung, Produktion: Alexandra Hutter; mit: Roman Binder, Florian Hackspiel; Die Mexikaner: Wolfgang Köck, Christoph Schödl
THEARTE darf alles, muss alles, kann alles, will alles. LUCKY BOY erzählt die Geschichte eines jungen Cowboys, der einsam und ein wenig stoppelbärtig durch die weitläufige Prärie des Wilden Westens zieht und seinen Gegenspieler RINGO KID nach einem Überfall auf eine Eisenbahn dingfest machen will. Begleitet wird er nur von seinem Pferd Esteban, das Musik über alles liebt.
Mit dem Einsatz modernster Medien, wie z. B. dem System des computergraphischen Mappings, wird die atemberaubende Landschaft des Wilden Westens mitsamt dem Pferd zeichnerisch und filmisch auf die Bühne gebracht. Die stimmungsvolle, eigens für das Stück komponierte Musik der MEXIKANER reicht von Pop und Rock bis Country und Western und läßt die Zuschauer in eine Welt voller Freiheit und Abenteuer eintauchen. LUCKY BOY agiert im Spannungsfeld zwischen Gelassenheit und Tatendrang und zeigt, was es bedeutet wirklich mutig zu sein. (Text: A. H.; Stand: 15.10.2010; Aktualisierung 07.11.2011)
THEARTE
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 22.000

verein violet lake [REALISIERT]
Zeichensturm - The Concert in sign language

Tanz/Performance
brut im Künstlerhaus, 17.–20.02.2011, 20 Uhr; am 18.02.2011 im Anschluss an die Vorstellung Publikumsgespräch
Nach seiner gesellschaftskritischen Arbeit DANEBEN mit 30 AsylwerberInnen präsentiert der in Wien lebende japanische Künstler Michikazu Matsune mit ZEICHENSTURM eine Performance in und über Gebärdensprache und Gehörlosigkeit. Sein Interesse gilt Kommunikationsbarrieren und Übersetzungsvorgängen wie jenen zwischen der Welt der Töne und der Welt der Zeichen. Gemeinsam mit gehörlosen und schwerhörigen Menschen realisiert er eine Performance, in der die Gebärdensprache als Ausdrucksform einer Minderheit mit eigener Kultur, Gemeinschaft und Geschichte in Szene gesetzt wird. Unter anderem beschäftigen sie sich mit Musik, die entgegen der weitverbreiteten Meinung wichtiger Bestandteil der Welt von Gehörlosen ist. Durch die Auseinandersetzung mit unserem Wahrnehmungssystem aus einer anderen Perspektive eröffnen sich gerade auch für den/die Hörende/n neue Horizonte. ZEICHENSTURM regt zum Nachdenken über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Verstehens und Imaginierens an. Und während Augen sprechen und Hände hören, werden die Zeichen zu Stimmen.
Come and watch these voices!
Konzept, Regie: Michikazu Matsune; Performance: Xiaoshu Alice Hu, Paulina Sarbinowska und ZeichenstürmerInnen; Sound: Florian Kovacic; Cinematography: Mischa G. Hendel; Assistenz: Martina Gimplinger; Produktionsleitung: Nicole Schuchardt
www.brut-wien.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000

(© Vance_Gellert)
Vienna Magic [VERSCHOBEN AUF FRÜHLING 2012]
A Visit To This Planet. Part II
Tanz/Performance
geplanter Spielort: TQW/Halle G, Museumsquartier, 1010 Wien
Mit A Visit to this Planet. Part II setzt Oleg Soulimenko seine Erforschung eines post-apokalyptischen Szenarios fort und macht sich an eine Suche nach den Enden nach dem Ende. 4 PerfomerInnen agieren als ErforscherInnen eines Planeten, der Erde heißt. Wie bereits im ersten Teil wird auch im zweiten Teil diese Forschungstätigkeit zu den unterschiedlichsten Feldern der kulturellen Produktion führen, wie Tanz, Theater, Pop Musik und Text. Dieser Besuch wird begleitet von einem seltsamen Instrument, das man als E-Gitarre (wieder) erkennen könnte.
Konzept: Oleg Soulimenko; Performance und Choreografie: Deborah Hazler, Radek Hewelt, Thomas Kasebacher, Oleg Soulimenko; Bühnenbild: Anke Philipp; Theorie: Elke Krasny; Dramaturgical Advisor: Judith Staudinger; Lichtdesign: Roman Streuselberger; Produktionsleitung: Annette Pfefferkorn, Susanne Guggenberger
Koproduktion: Tanzquartier Wien, art blau-Tanzwerkstatt Braunschweig
(Text: O. S.; Stand: 15.10.2010)
http://tqw.at
http://www.artblau.de
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000


mariamagdalena (PL/A) (einreichender Verein: VierHochDrei) [REALISIERT]
BIS DASS DER TOD UNS SCHEIDET
Performance-Party
brut im Künstlerhaus, 08.04.2011, 21 Uhr (einmalige Vorstellung!; Dresscode: Abendgarderobe)

Magdalena Chowaniec lädt zur polnischen Hochzeitsfeier und zum gefährlichen Fröhlichsein. Ein rauschendes Fest, bei dem getanzt, gesungen, getrunken und genossen werden darf und muss. Von alten und neuen Klischees über traditionellen und zeitgenössischen Kitsch bis hin zu deftigem polnischem Essen und echter polnischer Musik erfährt die Hochzeitsgesellschaft, was es bedeuten kann, »polnisch zu sein« ...
Idee, Konzept: Magdalena Chowaniec zusammen mit den PerformerInnen Mirjam Klebel, Georg Hobmeier, Thomas Proksch und Gästen; dramaturgische Unterstützung Robert Steijn | Koproduziert von Art Station Foundation Poznan
http://www.lisaschmidt.at/magdalenachowaniec
http//www.myspace.com/rockthemob
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000

VierHochDrei [VERSCHOBEN AUF HERBST 2011]
Donkey Szot & Sanczo Paniec
Tanz/Performance
brut Wien, Premiere: N. N.
concept/choreography: Agata Maszkiewicz; choreography/performance: Magdalena Chowaniec, Agata Maszkiewicz; dramaturgy: Vincent Tirmarche; light: Lisa Schwarzenbacher; costume: Sabine Desbonnets; production manager: Lisa Schmidt; production: VierHochDrei; coproduction: brut wien, old brewery poznan, buda art center kortrijk
The conventional view makes Don Quixote the most perfect embodiment of the clash between reality and imagination. But Donkey Szot & Sanczo Paniec will treat him not as a figure of this disjunction, but on the opposite, of the symbiosis between reality and fiction. Don Quixote is a child of desire, of making and becoming, who's adventures are not given or naturally found, but made in some essential ways: he works with whatever raw materials reality happens to offer him. He goes around linking everything to everything else, even when he does not mean it. It reveals a striking philosophy of 'make-do' in which the real is not denied or eliminated or replaced by a chivalric construction but inserted into that very construction as its point of departure.
By using weight (lifting, carrying, moving, pushing) Donkey Szot & Sanczo Paniec will focus on a struggling, physically engaged body and will try to confront this concrete, down-to-earth actions with notions of utopia, daydreaming and determination that can be taken as madness.
(Text: VierHochDrei; Stand: 15.10.2010)
empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 10.000


Weitere (Realisation Ende 2010)

NOMADtheatre [REALISIERT]
Underground City 21 [REALISIERT]
Künstlerische Leitung: Jelinek, Thomas & Bibawi, Amira
Theater Nestroyhof Hamakom & NOMADtheatre, 04.-10.10.2010
sowie Garage X, 22.04.2011
Zum Projekt im Detail siehe:
http://labfactory.at/242819.0
http://www.hamakom.at/index.php?id=383
http://nomad-theatre.eu/login/start.htm?forumid=335
www.garage-x.at
empfohlener Produktionskostenzuschuss aus dem Budget 2011 der Kulturabteilung der Stadt Wien: 20.000

tanzpool [REALISIERT]
tanzwut
Tanzfestival
geplanter Spielort: KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien
geplanter Termin: 9.–20. November 2010
tanzwut steht ganz im Zeichen der Vielfalt der zeitgenössischen Tanz- und Performancekunst. Nach dem gelungen Festivalstart 2009 werden auch heuer etablierte wie junge Tanz- und Performanceschaffende der heimischen und internationalen Szene präsentiert. tanzwut versteht sich als Plattform, die unterschiedlichste ästhetische Ansätze vereint. So sind die neuesten Produktionen der tanzpool-artists-in-residence Fanni Futterknecht*, Julia Mach* und Claudia Wagner* ebenso zu sehen wie
Performances von Roderich Madl**, Raul Maia** und Elisabeth Tambwe*.
Neu im Festivalprogramm ist freeride: Von 18. bis 20.November 2010 zeigen KünstlerInnen Kurzstücke – frei und unkuratiert
15.11.2010, 15 Uhr: tanzwut Podium: Kulturpolitik und Kuratorium – Richtlinien, Kriterien, Visionen – Eintritt frei!
Künstlerische Leitung: Silvia Payer, Andreas Payer
Eine Koproduktion von tanzpool und KosmosTheater
empfohlener Produktionskostenzuschuss (2. Teilzahlung) aus dem Budget 2011 der Kulturabteilung der Stadt Wien: 5.000

* Die gezeigten Projekte Fanni Futterknecht (where life has no value, paradise sometimes has its price; Einreichtermin 15.06.2009); Julia Mach (alien anonymous, Arbeitstitel Solaris, Einreichtermin 15.06.2009) und Claudia Wagner (Zeilenabstand; Einreichtermin 15.06.2009) sowie Elisabeth Tambwe (Anomalic; Einreichtermin 15.06.2009) wurden ebenfalls von der Kulturabteilung der Stadt Wien in der Höhe von gesamt 34.000 Euro gefördert; die Residencies zur Erarbeitung dieser Stücke im Rahmen von tanzpool wurden von der Kulturabteilung der Stadt Wien in der Höhe von 20.000 Euro gefördert.
Die zusätzliche Gesamtförderung des Festivals durch die Kulturabteilung der Stadt Wien beträgt insgesamt 25.000 Euro.
** Roderich Madl wurde mit seinem Projekt Dark (WUK, September 2010) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert (Einreichtermin: 15.06.2009); Raul Maia wurde mit seinem aktuellen Projekt The Ballet of Sam Hogue and Augustus Benjamin von der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert (Einreichtermin: 15.06.2010).


Stand: 10. Juni 2011
Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung sind bei allen gelisteten Projekten vorbehalten!


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