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Projekte vor und nach diesem Zeitraum können
nicht beurteilt werden.
Für Projekte, die nach dem 31. August 2010 realisiert werden,
laden wir herzlich ein, den Einreichtermin 15. Jänner 2010
noch einmal zu nutzen!
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abadon production/Maria Hengge [REALISIERT]
GARAGE X Theater Petersplatz, Petersplatz 1, 1010 Wien
16.02.2010, 20 Uhr (Premiere); 17.02.2010, 20 Uhr; 21.02.2010,
18 Uhr
24. u. 26.03.2010, 18 Uhr
Übersetzung, Regie: Maria Hengge; mit: Maria Hengge u. Alexandre
Soares
geplanter Spielort in Wien: Ensemble Theater
Warum bin ich geboren mit einem anderen Gesicht?
Warum gleich' ich dem Rest meiner Rasse nicht?
Wenn ich blicke und spreche, sind sie mir Feind,
verhalt ich mich stumm, verlier' ich den Freund
und werte ab, was ich schreibe und mal',
degradiere mich selbst zur eigenen Qual,
und der Stift wird mir Schrecken, der Pinsel
zur Scham,
mein Können begrab' ich und töte
den Ruhm.
Ich werd' entweder zu hoch oder zu niedrig
geschätzt,
meine Begeisterung trifft Neid,
meine Sanftmut wird verletzt.
(William Blake in einem Brief an Thomas Butt, 16. August 1803, übersetzt
von Maria Hengge)
www.thelastbus.de
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Ariadne Theater/Evelyn Fuchs [REALISIERT]
eine Kleist-Bearbeitung von Evelyn Fuchs
KosmosTheater, Siebensterngasse 42, 1070 Wien, 523 12 26, http://www.kosmostheater.at
09.-26.06.2010, 20.30 Uhr
Regie/Raum: Evelyn Fuchs; Ausstattung: Andreas Hutter; Sound: Wolfgang
Reisinger; mit: Randolf Destaller, Sven Kaschte, Cornelia Lippert,
Susanne Litschauer, Monika Palua, Michael Schefts, Roland Stelzig,
Piroska Szekely
"Harmonisierung von Idee und Handlung, Trennung von Trieb und
Vernunft, Ordnung zwischen Mann und Frau: Dieser Regelkanon klassischer
Dichtung formt die Machtverhältnisse der modernen Gesellschaft
vor - Kleists Werke sprengen dieses Regulativ, er empfindet die
politische Gewalt, die davon ausgeht, seine sprachliche Bilderflut
zerreißt die Ordnung der Dinge und schafft Momente tieferen
Verstehens. Diese Zerrissenheit soll in der Arbeit freigelegt und
die Beziehung zwischen Sprache und Bild untersucht werden. Das ganze
Ensemble ist durchgehend auf der Bühne präsent, die Frauen
greifen nonverbal in die Männerszenen ein und umgekehrt, sodass
jede Szene vertieft, entblößt, versinnbildlicht werden
kann." (Evelyn Fuchs, 05.10.09)
www.ariadne-theater.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 24.000
Arteria Kulturbureau/Marcelo Cardoso Gama [ABGESAGT]
für fünf Frauenstimmen und Cello von Georges Aperghis
und Francois Regnault nach Charles Darwin
Musiktheater
geplanter Spielort in Wien: Naturhistorisches Museum
Regie: Marcelo Cardoso Gama; Choreografie: Johanna Kienzl; musikalische
Leitung: Alexander Adiarte; Ausstattung: Manuela Geissler; 3 SängerInnen,
1 Cello
internationale Koproduktion
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Georg Blaschke [REALISIERT]
Performance
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien, 401 21 36, www.shop.wuk.at,
www.wuk.at
14.16.04.2010, 20 Uhr
Künstlerische Leitung: Georg Blaschke
"Das neue Format erweitert den unter dem Übertitel körper.
bauen. stellen. in den letzten 3 Jahren entwickelten performativen
Ansatz zu Körper, Schwerkraft, entleertem Raum und Choreografie.
Somatische Zugänge basieren auf der Feldenkrais-Methode, der
Release-Technik und einer Movement Research, die Objekt und Architektur
eines gegebenen Raumes miteinbezieht. Stille und Endzustand einer
Bewegungsspur formulieren den installativen Charakter einer choreografischen
Dramaturgie, die von der Phänomenologie zur zeitgenössischen
Skulptur und deren räumlicher Verortung beeinflusst ist. Erste
Vorarbeiten dazu fanden im September [2009] in Form von performativer
Recherche mit dem Dramaturgen, Performer und Tänzer Robert
Steijn in Den Haag und in Form von Filmstudien in Schlesien mit
dem Medienkünstler Daniel Zimmermann statt. (Georg Blaschke,
5. Oktober 2009)
www.georgblaschke.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 17.000
Aus heiterem Himmel/Natascha Gundacker und Joachim Berger
[REALISIERT]
Figurentheater
WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien, 401 21 36, www.shop.wuk.at,
www.wuk.at
25.05.2010, 15 Uhr (Premiere); 26.05.2010, 9, 10.30 u. 15 Uhr;
27. u. 28.05.2010, 9.30 u. 15 Uhr; 29.05.2010, 15 Uhr; 30.05.2010,
11 Uhr (Matinee)
"Grundidee ist, gänzlich mit weißen Objekten und
elastischem Material zu arbeiten. 'Weiß' strahlt eine gewisse
archetypische Symbolik aus, welche Begriffe wie 'Reinheit', 'Kälte',
'Schwerelosigkeit', 'Sterilität' oder 'Himmel' vereint. Anstelle
von gesprochenem Text wird eine universale, auf Stimmlauten basierende
Sprache gefunden. Das musikalische Konzept basiert in Verbindung
mit den Themen 'Zeit-Zeitlosigkeit' auf dem Grundrhythmus von 60
Schlägen pro Minute. Die Musik spiegelt die visuelle Ebene
mit live dargebrachten flächigen, sphärischen 'Sound-Scapes'.
(Stand: 10.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Bienert, Bernd R./teatro barocco [REALISIERT]
Tanz
Washington, 25.01.2010
Odeon Wien, 04. u. 05.02.2010 (im Rahmen von Odeon Tanz)
Konzept und Realisation: Bernd Roger Bienert; Sign Language Supervisor:
Elke Schaumberger; Musik: Bruno Liberda; Kostüme: Christopher
Leon Green; Videoinstallation: Walter Mirtl; Assistenz: Violanta
de Raulino; Gebärdensprachdarstellerin: Nadia Kichler; TänzerInnen:
Yukina Hasebe; Boris Nebyla; Karl Schreiner; Ursula Szameit; Harmen
Tromp; Sandra Zelechowski
"SCHRIFTzeichnen stellt die sprachlich konkret gefasste
Information der Gebärdensprache den emotionalen Mitteilungen
des Körpers gegenüber und verbindet beide zu einer intuitiv
erlebbaren Form der visuellen Kommunikation als vermittelnde Brücke
zwischen performativem und tänzerischem Kunstwerk. Tanz und
Gebärdensprachen sind Formen eines zwischenmenschlichen Kommunikationssystems.
Wie alle Lautsprachen sind auch die Gebärdensprachen auf natürliche
Weise entstanden. Ähnlich dem Ursprung des Tanzens fanden Menschen
intuitiv einen Weg der nonverbalen Form der zwischenmenschlichen
Mitteilung. Gebärdensprachen vermitteln den Inhalt schriftlicher
Mitteilung durch Transkription in Bewegung, Tanz visualisiert innere
Vorgänge. Zu der manuell-visuellen gebärdensprachlichen
Vermittlung durch Hände und Augen kommt durch die Möglichkeiten
des Tanzes der Ausdruck des (gesamten) Körpers im Raum hinzu.
Text dient als Trägerbasis der sich daraus entwickelnden Formen
der Bewegung. Aus geschriebenen Zeichen ergibt sich auf dem Weg
der Umsetzung in die Dreidimensionalität eine Choreografie
der Zeichen, Schrift wird in den Raum gezeichnet. Text wird mittels
Bewegungen der Gebärdensprache zu Tanz. Schritt für Schritt
kann der Zuschauer diese Phasen der Entwicklung vom Text zum Tanz
mitverfolgen und für sich versuchen, dem Text der dieser Arbeit
zu Grunde liegt, nachzuspüren." (Bernd R. Bienert, 10/2009)
www.bienert.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Bu!/Frans Poelstra & Robert Steijn [REALISIERT]
Performance
brut Wien
April 2010
"Two sophisticated gentlemen (Frans Poelstra and Robert Steijn)
discover different abstract landscapes, but they can't engage themselves
with them. They don't see that the changing outside world is mirroring
their inside struggling with life. Instead of being honest to themselves,
and working on their inner disturbances, they get irritated and
start to get in a conflict with each other. Although their words
remain elegant and superficial, they can't avoid violent physical
contact at a moment. Lost in paradise will be a combination
between psychological drama like in the cinema, a range of sophisticated
dialogues and a lot of abstract dancing. For the dancing we will
concentrate on authentic movement research, body mind centering
and working with silence and stillness. The research will be how
to find an emotional physical body that communicates with the public
in a not obvious direct way. The surroundings will be a collection
of objects of the dutch visual artist Yvonne Dröge Wendl. Ed
Hauswirth of Theater im Bahnhof in Graz will do the final direction,
where we also will show some try-outs. Rehearsals will start in
march 2010 in Viena, the premiere will be in brut (may 2010)."
(Robert Steijn, 05.10.09)
www.unitedsorry.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 17.000
BUB (Bibliothek ungelesener Bücher)/Julius Deutschbauer
[REALISIERT]
Performance, Installation u. a. m.
Künstlerhaus Wien u. a. ab Dezember 2009
Künstlerhaus/Ranftlzimmer 04.02.2010, 18-21 Uhr(letzte
Vorstellung der Agentur des Verhinderns)
im Anschluss im Rahmen des
donaufestival 2010/Partykeller im Parkhotel, 06.-08.05.2010,
ab 21.59 Uhr durchgehend
"Die Kunst wird so lange erweitert, bis darin auch die Verhinderung
enthalten ist. Sofern dieses Theater als Prototyp einer Institution
der Verhinderung fungiert, kommen jeder/m, DarstellerIn wie Publikum,
die inhibierenden Fähigkeiten der anderen zugute, was wiederum
erleichtert, dass jede/r sich seiner/ihrer spezifischen boykott-
und sabotierenden Begabungen sowie der eigenen gestalterischen Kraft
- seines/ihrer verhindernden Potenzials - bewusst wird. Während
das Theater des Verhinderns mit seiner Einstandsproduktion
von Juni 2009 im brut auf Tournee geht (Donaufestival Krems) oder
mit der Besentanzdisco am Tanzkongress Deutschland in Hamburg gastiert,
baut es sein Verhinderungsangebot weiter aus. Das zeigt sich in
der jüngsten Produktion Agentur des Verhinderns im Künstlerhaus
Wien (5.11.-3.12.2009, 18-21 Uhr). Weiters arbeitet es an einem
Radio des Verhinderns, gründet eine Hochschule für
abgewandte Kunst (kurz: Die Abgewandte) mit Schwerpunkt auf
Sprachverhinderung der Kunst oder beschäftigt sich auch mal
mit Herzmanovsky-Orlandos Gaulschreck im Rosennetz (und ist
dabei in Planungsgesprächen mit WUK, brut Wien, Kunsthalle
Wien und KÖR). Im öffentlichen Raum macht das Theaters
des Verhinderns mittels Plakataktion auf sich aufmerksam."
(Stand: 25.10.09; 15.05.2010)
www.julius-deutschbauer.com
www.bibliothek-ungelesener-buecher.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Cie two in one/Verein für zeitgenössischen Tanz, Street
Art und Cross Art/Àkos Hargitai [REALISIERT]
Tanz
Dschungel Wien/Saal 1
17.05.2010, 19.30 Uhr (Premiere); 18.05.2010, 10.30 u. 19.30
Uhr; 21.05.2010, 19.30 Uhr
weitere Spielorte: sbw, Salzburg (tanz_house festival) sowie bei
tanzhochdrei in Berlin 2010
Bodyparkour in Concert ist die Fortsetzung der erfolgreichen Performance
Freerunning & Bodyparkour, die für den STELLA 10 Darstellender.Kunst.Preis
in zwei Kategorien nominiert ist. Wieder ist der Raum gefüllt
mit TänzerInnen und SportlerInnen, die alle das Gleiche wollen:
sich selbst in der Herausforderung spüren und diesmal mit dem
eigenen Körper Teil eines Konzerts der anderen Art werden wollen.
(Text: April 2010 im Rahmen der Veranstaltungsankündigung Wien)
geplante PartnerInnen: Dschungel Wien, szene bunte wähne, SEAD
Salzburg
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 16.000
Compagnie Smafu/Elisabeth Orlowsky (Verein Kunstgriff/Rainer
Warrings) [REALISIERT]
Tanz/Performance | 6+
Dschungel Wien
23.04.2010, 16.30 Uhr (Premiere); 24. u. 25.04.2010, 16.30 Uhr
weitere Vorstellungen im Mai 2010
Team: Elisabeth Orlowsky, Andrea Nagl, Dominik Grünbühel
u. a.; Produktionsleitung: Rainer Warrings
"'In Tante Rosas Garten haben mich das erste Mal Ameisen
an den Zehen gekitzelt oder eine Überdosis unreifer Birnen
Bauchzwicken verursacht. Aber dort hat mich auch der Karl mit auf
seine Burg genommen, weit, weit rauf, bis man in den Garten des
Nachbarn schauen konnte.' - Licht- und Videoprojektionen schaffen
einen fantastischen, dreidimensional erscheinenden (Bühnen-)Raum,
Sinnbild des magischen Gartens unserer Kindheit. Der Garten, als
ein Ort der Fantasie und Introspektive, sowohl für Kinder als
auch rückblickend in unserer subjektiven Erinnerung, bietet
als ein geschützter Freiraum Platz zum Experimentieren mit
Identitätsentwürfen. Themen wie Anderssein, Sich-Behaupten
und Abgrenzen, aber auch Freundschaft und Ich-Findung können
hier spielerisch erprobt werden. Gemeinsam mit den projizierten
Bildwelten begleiten vier TänzerInnen die jungen ZuschauerInnen
auf eine Reise ins Innere des 'Ich'." (Stand: 19.10.09)
www.compagniesmafu.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
dreizehnterjanuar (131)/Fanny Brunner [REALISIERT]
Ein Stück über Manieren
von Fanny Brunner und Hans-Jürgen Hauptmann
Garage X Theater am Petersplatz, Petersplatz 1, 1010 Wien
19.02.2010, 20.15 Uhr (Premiere); 20.02.2010, 20.15 Uhr; 21.02.2010,
18 Uhr
24., 25. u. 28.03.2010, 20 Uhr
"Pompe Funèbre oder die Verabschiedung der Manieren
in 26 Teilen ist eine Stückentwicklung zum Thema Manieren
von Fanny Brunner (Inszenierung) und Hans-Jürgen Hauptmann
(Dramaturgie). Text- und szenische Montage aus Quellen praktischer
und theoretischer Natur. Besetzung: 2 Frauen, 2 Männer, 1 Musiker;
jeder Abend bietet einen späten Überraschungsgast und
ein anschließendes Publikumsgespräch im Sinne eines die
Grenzen zwischen Publikum und Bühne verwischenden speakeasy.
Probenzeitraum ist Jänne/Februar 2010, Premiere ab März
2010." (Stand: 07.10.09)
www.dreizehnterjanuar.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
DREIZURDRITTEN/Andreas Moritz [REALISIERT]
Figurentheaterfestival
Lilarum
Februar 2010
Durch
- Koproduktionen mit jungen KünstlerInnen
- regelmäßige Spielserien (dreizurdritten Figurentheaterfestival
& dreizurdritten zwischendurch)
- die Nachwuchsförderung Frische Bühne und
- Österreichs erstes Figurentheater-Weblog www.dreizurdritten.at
verkörpert dreizurdritten das Bestreben, das Figurentheater
für Erwachsene in Österreich als interdisziplinäre
Kunstform zwischen darstellender und bildender Kunst, Musik und
Video- und Animationsfilmkunst ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit
zu rücken.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Einmaliges Gastspiel/Hagnot Elischka [REALISIERT]
(eingereichter
Arbeitstitel: Exploration Zukunft)
Performance
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien
Premiere 29. April 2010, 20 Uhr;
weitere Vorstellungen 2010 (Auswahl): Theater am Lend, 23.10.2010,
20 Uhr
weitere internationale Vorstellungen 2011: 19. u. 20.02.2011, 20
Uhr; 27.02.2011, Theater Rampe/Stuttgart; 01.03.2011, Posthof/Linz;
01.05.2011, Sammlung Prinzhorn im Rahmen des Heidelberger Stückemarktes
2011 ; 21.10.2011, TAK/Liechtenstein
"An den Grenzen der Belastbarkeit unseres zeitgemäßen
Modells 'Vernunft': Während der medizinischen Befragung psychisch
Kranker kann man an ihren biographischen Details und Sensationen,
verwirrende Parallelen zu Eigenem erkennen. Wie jongliert unser
als gesund empfundenes Konstrukt "Ich" mithilfe welcher
Verarbeitungsstrategien an den Krisen vorbei? Standardisierte PatientInnen
treten an die Öffentlichkeit." (Hagnot Elischka, 05.10.09)
Ilse A. leidet unter Angst und Panik-Attacken; Eva-Maria Sch. unter
schizophrener Denkstörung; von Franz A. wird behauptet, er
sei alkoholkrank; Frau S. ist manisch-depressiv; Elli H. leidet
unter Waschzwang; Herr W. laboriert schon lange an einer schizo-affektiven
Störung mit religiösem Erlösungswahn; Karoline K.
will sich jetzt endlich als Frau fühlen; Herr Franz Sch. hat
oft sehr starke Schmerzen, die Ärzte jedoch behaupten, er sei
gesund; Frau St. weiß nicht genau, wo sie sich befindet und
warum ... Und DU? Ein Blick in die Welt der Psychiatrie-Klone (Pressetext)
Regie: Jan-Christoph Gockel; mit: Hagnot Elischka, Gabriela Hütter,
Katrin Kröncke, Eva Linder
Nominierung zum Nestroy-Preis 2010
Bericht zum Projekt auf 3sat, 28.01.2011, 19.20 Uhr
"Traumacity nimmt sich nun eines weiteren Kapitels aus
dem Lehrbuch der psychiatrischen Krankheiten an. Jene Sogwirkung,
die Psychiatrie! dank der detailreichen, authentischen Darstellung
psychiatrischer Erkrankungen entwickelte, vermag Traumacity
nicht in allen Szenen aufzubauen. Fesselnd ist dieses bemerkenswerte
Stück allemal. (Stefan Schlögl, derStandard.at, 27.6.2011);
http://derstandard.at/1308679707541/Theaterperformance-Flashback-in-die-Psycho-Hoelle
www.einmaligesgastspiel.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 22.000
Ensemble Europa/Manuela Seidl [REALISIERT]
Dschungel Wien, Museumsquartier, 1070 Wien
Premiere 06.06.2010, 18 Uhr; weitere Vorstellungen: 07., 08.
u. 10.06.2010, 19 Uhr; 09. u. 11.06.2010, 10 Uhr
Projektleitung: Manuela Seidl, Marius Schiener und Florian Jung
"Was bisher geschah? Meetings mit Stephan Rabl vom Dschungel
Wien zwecks Terminisierung und Ablaufes des Projektes;
Brainstorming von Manuela Seidl, Florian Jung und Marius Schiener
bezüglich Ausschreibung und genauer Formulierung des Aufrufes
bzw. dessen Gestaltung, Kontaktaufnahme mit Stadtschulrat und Schulen,
Sponsorensuche, Einreichung für Förderungen vom Bund."
(Marius Schiener; Stand: 05.10.09)
www.ensembleeuropa.eu
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Epileptic Solders/Cezary Tomaszewski [SHOWING/PRE-VIEW JÄNNER
2011]
Performance
brut Wien
Jänner 2011
Künstlerische Leitung, Regie, Choreografie: Cezary Tomaszewski;
Text, Dramaturgy: Rosemarie Poiarkov; set design: NN; Light: Bartek
Kubiak; production managers: NN; performance (3): Agata Winska,
Wolfgang Graser, NN; musician: NN (keyboard); production: Epileptic
Soldiers
"After the successful production of Die lustige Witwe Epileptic
Soldiers continue to explore new ways of approaching music theatre.
This time the focus goes on Dirty Dancing - the American
cult movie musical from 1987, and one of the most loved and recognizable
movie brands of all time. NO REENACTMENT BUT RECONSTRUCTION: Our
project works with the idea of what one remembers from or about
the movie, more than copying or reenacting scenes from it. Therefore
our staging goes pretty far away from the original and all what
we know about it, following the way how our memory functions. The
structure of the show is build up based on the Dirty Dancing
soundtrack's immanent dramaturgy. Instead of the original movie
script, we gonna write a new one based on interviews with random
chosen peopleof different ages, who had the chance to see that movie
at any time in their lives. You Dirty Dancing! is a proposal
for a staging of very personal memories, provoked and focused around
the movie, which became a history and for many an unforgettable
moment in life - Dirty Dancing." (Stand: August 2009)
www.cezary-tomaszewski.blogspot.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 14.500
Erfolgstheater/Sandra Schüddekopf [REALISIERT]
Eine dunkle Recycling-Symphonie
GARAGE X Theater Petersplatz, Petersplatz 1, 1010 Wien
15.02.2010, 20.15 Uhr (Premiere); 16.02.2010, 20.15 Uhr; 21.02.2010,
18 Uhr
22. u. 23.03.2010, 20 Uhr; 28.03.2010, 18 Uhr
Entwicklung: Sandra Schüddekopf und Susanne Pirker; Regie:
Sandra Schüddekopf; Dramaturgie: Susanne Pirker; mit: Christian
Strasser u. a.
"Das Projekt Alraune ist die Suche nach einer zeitgenössischen
Form der Auseinandersetzung mit moralischen Werten und der conditio
humana. Als Material dienen Roman und Verfilmung, deren fantasmagorische
Plots unsere Fragen nach Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit,
Rollenzuschreibungen, Widersprüchen in ein gleißendes
Licht tauchen werden. Wer bin ich und wenn nein, warum? Durch die
Collage von Szenen und Motiven, theoretischen Texten und weiteren
Fremdtexten soll ein Abend entstehen, in dem sich die subjektive
Wahrnehmung der Figuren theatral niederschlägt und durch verschiedene
visuelle, sprachliche und darstellerische Stile abgebildet wird."
(Sandra Schüddekopf, 05.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 22.000
Faimme/Alexander Matthias Kosnopfl [REALISIERT]
Dschungel Wien, Museumsquartier, 1070 Wien, http://www.dschungelwien.at
17., 18., 21.06.2010, 10.30 u. 19.30 Uhr; 19.06.2010, 19.30 Uhr
Text und Musik: Sophie Reyer; Regie: Tanja Witzmann; Dramaturgie:
Alexander Matthias Kosnopfl; mit: Gina Mattiello, Ruth Ranacher,
Heike Möller
"Sophie Reyers Schneewittchenpsychose ist ein dramatisches
Zuschreibungsgefecht einer inneren Katastrophe: Nanas Handlungsspielraum
ist von der Krankheit Anorexia Nervosa dominiert. Abgeschnitten
von ihrer Umgebung, baut sie sich ihre eigene Märchenwelt -
bevölkert von Peter Pans Libellen und der Utopie der Kindfrau
'Schneewittchen'. Nana findet eine Begleiterin, die das idealisierte
Bild einer illustren Welt verkörpert, in der Schönheit,
Jugend, Anmut und - nicht zuletzt - der Körper allein Schlüssel
zu aller versprochenen Wahrheit ist. In der Schneewittchenpsychose
tragen drei Figuren ihre Kämpfe am Schlachtfeld Körper
aus." (Stand: 01.11.09)
www.faimme.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
FUP Theaterverein der Freunde unnützer Praktiken/Miki Malör
[REALISIERT]
Performance-Zyklus aus 7 Teilen: 1. DER RITUS DER AMEISEN; 2. DER
RITUS DER SCHNECKEN; 3. DER RITUS DER FLIEGEN; 4. DER RITUS DER
WÜRMER, MADEN und BLUTEGEL; 5. DER RITUS DER SCHABEN und KÄFER;
6. DER RITUS DER BIENEN und SCHMETTERLINGE; 7. DER RITUS DER RATTEN
und MÄUSE
Museumsquartier (MQ)/Raum D/Quartier21, Museumsplatz 1, 1070
Wien
19.-21.05.2010, 18 Uhr
"Eine Performerin stellt sich einer Vielzahl von Tieren radikal
zur Verfügung. Sie interagiert nicht von sich aus mit ihnen,
sie lässt sich betreten, bespielen, beschreiben, nutzen. Zärtlichkeit,
Liebkosungen, Hingabe, anstelle von Ekel und Abwehr. 7 Arbeiten
an der Schnittstelle zwischen Minidrama, Performance und Installation.
Wir erarbeiten Bausteine, die sich über die nächsten Jahre
in verschiedenem Kontext anbieten lassen: an Museen, Galerien, Festivals
(Donaufestival, Ars Electronica) u. v. m. Zunächst geplant
sind Präsentationen im Tanzquartier, im MAK und im Raum D/Quartier21."
(Stand: 05.12.2009)
www.maloer.org
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 25.000
Futterknecht, Fanni [REALISIERT]
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien, www.wuk.at
WUK/Saal, 15., 16. u. 17.05.2010, 20 Uhr
KosmosTheater, 16. u. 17.11.2010, 20 Uhr
von Fanni Futterknecht in Zusammenarbeit mit Florian Flueras
"In diesem Performance-Projekt möchten wir die Wirkung
bildhafter Darstellungen auf einem persönlichen und sozialen
Level untersuchen. Wir wollen grundlegende menschliche Zustände
und Erfahrungen wie Liebe, Tod, Angst, Verzweiflung, Konflikt, Tragödie
und Glück aufgreifen. Unsere Absicht ist es nicht, diese Zustände
zu erleben oder sie psychologisch zu beschreiben, sondern sie stilistisch
zu ästhetisieren und in weiterer Folge daraus eine neue Bildsprache
auf der Bühne zu entwickeln.
Wir greifen Filmklischees auf und wollen deren Effekt bzw. Auswirkung
auf den/die BetrachterIn, hinterfragen (in Hinblick auf Dramaturgie,
Bildaufbau, Pathos). Es ist eine Faszination für Filmszenen
bestimmter Genre entstanden und den Pathos, welche diese in sich
tragen." (Stand: 05.10.09)
www.fannifutterknecht.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
performancereviewcommitee [REALISIERT]
theatrale Erarbeitung des Films Good News von Ulrich Seidl
Spielort: Garage X
Termin: 16., 17. u. 26.11.2010, 20 Uhr
"Die Kronenzeitung ist nicht nur in ihrer Berichterstattung
aus gröberem Holz geschnitzt, auch ihre Vertriebsmethoden sind
entsprechend. Die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zeitungsverkäufer,
die Dichands Ergüsse auf den Straßen Wiens verkaufen,
waren vor Jahren Stoff für einen handfesten Skandal. Dem nahm
sich Ulrich Seidl in GOOD NEWS an, ein Film über moderne
Sklaven und moderne Sklavenhalter, von kleinen Tieren, kleinen Wohnungen,
kleinen Leuten und kleinen Geschichten, vom Wahnsinn der Normalität
in Österreich. Der Regisseur Christoph Ernst nimmt Seidls Film
als Ausgangsmaterial für eine Untersuchung über die Ausgegrenzten
auf unseren Straßen." (www.garage-x.at; Stand: 29.10.2010)
Konzept:Christoph Ernst, Michael von zur Mühlen; Inszenierung:
Michael von zur Mühlen; Bühne: Christoph Ernst
www.garage-x.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 17.000
Gesellschaft für musikalische Unterhaltung (GMU)/Jérôme
Junod, Sarantos Zervoulakos [REALISIERT]
Schauspiel
Salon5
18.02.2010, 19.30 Uhr (Premiere); 20., 24., 25. u. 26.02.2010,
19.30 Uhr;
02., 05., 06., 07. u. 09.03.2010, 19.30 Uhr
Carrie White hat es nicht leicht. Zwischen den Hänseleien und
Demütigungen ihrer Mitschülerinnen und der gnadenlosen
Unterdrückung ihrer religionsfanatischen Mutter versucht sie
den langen Weg bis zum High-School-Abschluss zu gehen. Ihre erste
Menstruation mit 17 wird zur öffentlichen Erniedrigung. Zwar
versuchen einige wohlmeinende Menschen ihr zu helfen, doch eines
wissen sie nicht: Carrie besitzt telekinetische Kräfte. Und
wenn diese einmal wirklich ausbrechen, sind die Auswirkungen katastrophal
... Stephen Kings erster Roman aus dem Jahr 1974 brachte seinem
Autor auf Anhieb Ruhm und Erfolg. Mehrmals umgesetzt (in Film und
Musical) wird diesmal Carrie als Solo-Performance aufgeführt.
(Pressetext, Jänner 2010)
Adaption, Regie und Dramaturgie Jérôme Junod; Bühne:
Lydia Hofmann; Spiel: Petra Staduan
www.jeromejunod.ch
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 13.000

Grabinger, Silke [REALISIERT 2011]
Tanz, Performance
Schauspielhaus Wien, im Rahmen von impulstanz 2011, Juli/August
2011
Text 2011: "die methode: silke grabinger stellt sich fünf
chreographen/gestaltern zur verfügung. es ist ihre idee, es
wird ihr stück werden. die künstlerInnen sollen ihre fähigkeiten,
ihre gestaltungsmöglichkeiten erkennen erkennen im versuch,
erkennen in der versuchsperson. was zu tun ist, welche geschichte
gespielt wird, entscheiden die choreographInnen, grabinger wird
zu den geschichten, macht sie zu ihren eigenen.
kein gestalter kennt die arbeiten der anderen. niemand weiß,
was der abend in seiner gesamtheit bringt. der ablauf hat die zufälligkeit
von chance-operations in john cage stücken, von william s.
burroughs cut-up methode. der context, das gesamtstück entsteht
im lauf des abends. im zufall der reihenfolge, im aufeinandertreffen
der unterschiedlichen geschichten ergibt sich ein gesamtbild - take
it as it comes. m.s."
Tanz: Silke Grabinger; Choreografie: Anne Juren, Philippe Rièra,
Oleg Soulimenko u. a.
Ein Projekt von szene salzburg und impulstanz wien
Konzept 2009: "6 unterschiedliche, in Österreich lebende
ChoreografInnen arbeiten mit einer 'Versuchsperson' , welche von
Silke Grabinger dargestellt wird, zusammen. Es sollen 6 zirka zehnminütige,
direkt aneinandergereiht aufgeführte Einzelstücke entstehen.
Die Arbeitsphasen mit den jeweiligen ChoreografInnen sollen im Frühjahr/Sommer
2010 stattfinden. Die Uraufführung im Juli/August 2010."
(Stand: 05.10.09)
www.silk.at
http://www.youtube.com/watch?v=Nb55imEIsoo
http://www.silk.at/projects/projectsdetail/news/versuchsperson-silke-grabinger-5.html?tx_ttnews[backPid]=1&cHash=8226b1d9c207c993a1c9f75254b6fb69
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000,--
Gruppe Krokodil (Verein in Gründung)/Georg Pöchhacker
[REALISIERT]
Figurentheater Lilarum, 1030 Wien
21.01.2010, 20.30 Uhr (Premiere); 22. u. 23.01.2010, 22 Uhr (Dauer:
60 Minuten)
Konzept & Umsetzung: Georg Pöchhacker, Rüdiger Reisenberger,
Julia Rudolph; SpielerInnen: Rüdiger Reisenberger, Julia Rudolph,
Angelika Seppi, Barbara Wild; Figuren: Rüdiger Reisenberger;
Projektionen: Tobias Gossow; Musik: Serge ÖHN;Band: Monika
Hasleder, Andreas Leitner, Georg Pöchhacker, Maria Putz, Bernhard
Rehn; Tontechnik: Martin Fuchsluger; mit den Stimmen von: Max Hoffmann,
Oliver Dötzl, Annalena Stabauer, Michael Scheed u. v. m.
Eine Koproduktion mit dreizurdritten
"Schauplatz: Ein Zinshaus, dessen Querschnitt das Zusammenleben
sichtbar macht als ein Neben-Ein-Ander vieler Einzelner.
In drei Fragmenten erforscht Rosmarin als transdisziplinäres
Projekt zwischen Figurentheater, Musik und Philosophie von
Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Liebe. Drei Fragmente,
die durchwachsen sind von Rosmarin jener Pflanze, die als
Symbol für die Liebe und das Gedenken an die Toten steht. Ein
Figurentheater mit Live-Musik." (aktueller Stand: 08.12.09)
www.myspace.com/gruppekrokodil
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Up.Produktion/Lisa Hinterreithner, Rotraud Kern [REALISIERT]
Live- und Videoperformance
Tanzquartier Wien/Studios, 1010 Wien
28. u. 29.01.2010, 20.30 Uhr
Projektleitung und Darstellerinnen: Lisa Hinterreithner, Rotraud
Kern; Video: Nils Olger; Dramaturgie: Paul Wenninger; Produktion:
Elisabeth Hirner
"Im Stück Caravan (Arbeitstitel) wird mit verschiedenen
Ebenen von Live- und Videoperformance gearbeitet, umdie Verhältnisse
von BetrachterIn und Akteurin im Natur- und Innenraum zu thematisieren.
Die ausgewählte Landschaft ist ein Waldrand mit angrenzender
Wiese, in dem das choreografische und filmische Material aufgenommen
wird.
Aus einzelnen Videosequenzen wird ein konstruiertes Skript entwickelt,
welches durch eine exakt festgelegte Dramaturgie über Monitore
im Bühnenraum dem Publikum präsentiert wird. Die Monitore
geben im Theaterraum den Kamerablick frei, zeigen Blicke der Protagonistinnen
und laden die BetrachterInnen ein, selbst zu VoyeurInnen zu werden."
(Stand: 20.10.2009)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
homunculus Theaterverein/Nikolaus Selimov [REALISIERT]
Der Zerfall einer Orientierungsstruktur/Vergänglichkeit:
Maschine1: Hamlet; Maschine2: Ophelia
Tanzperformance
KosmosTheater, 25. u. 27.03.2010 (Preview/Solo/Short Work);
04.-14.05.2010
weitere Spielorte: Festspielhaus St. Pölten, europäische
Festspiele Passau
Künstlerische Leitung: Manfred Aichinger; Text: Heiner Müller
(Die Hamletmaschine); Tänzerinnen: Martina Haager, Sako
Kanako u. a.; Tänzer im Video: Amadeus Berauer, Kun Chen Shih;
SchauspielerInnen: N. N.; Produktionsleitung: Sonja Haupt
"Choreograf und Regisseur Manfred Aichinger bezieht sich in
seiner Inszenierung auf Heiner Müllers Hamletmaschine.
In seiner Interpretation wird jedoch Ophelia in den Mittelpunkt
gestellt, beleuchtet, vermessen und skelettiert. Hamlet verkörpert
den 'verwirrten Geist', der das Grauen beobachtet und erkennt, der
aber nicht fähig ist, seine Erfahrungen in Initiativen zu übersetzen.
Er verharrt in Unentschiedenheit und Verzweiflung. Er scheitert,
zerbricht, artikuliert seine Hilflosigkeit auf der emotionalen Sprachebene,
gefangen in seiner Handlungsunfähigkeit. Ophelia spiegelt Hamlets,
sowie ihre eigene Ohnmacht. Sie scheitert und zerbricht an den Machtstrukturen
und findet ihren Selbstausdruck auf physischer Ebene. Hamlet und
Ophelia, einander bedingend und einander zerstörend: auf intellektueller,
körperlicher und dynamisch-emotionaler Ebene. DIE opheliaMASCHINE
folgt nicht dem üblichen Kategorisierungskanon, will einfach
ins Fleisch gehen
skurril, albtraumartig für sich sprechend,
ohne etwas zu erklären, aber mit der Wut bis jetzt keine Antwort
auf die aktuellen Fragen gefunden zu haben!" (Stand: 16.10.09)
www.homunculus.co.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 22.000
Imeka/Akemi Takeya [REALISIERT]
(L.S. Project - L.S. = Lemon Synthesizer)
Installation, Performance, Film
Präsentation im Rahmen der TQW-TanzNacht 2009, 10.10.2009;
Arbeitsdemonstration im Rahmen des Festivals Jacuzzi des WUK im
WUK Saal, 17.05.2010, 21 Uhr; Premiere im Herbst 2010 im WUK Saal
L.S. performance - Untitled#1/#2/#3 will be presented on 7.,
8., 9. December in WUK;
L.S installation with 339 lemons + performance co produced by MAK
- date is not fixed (Stand: 15.10.2010)
Idea, sound & visual concept, text, camera, choreography, dramaturgy,
performance, artistic direction: Akemi Takeya; sound concept &
composition, live processing: Noid; audio technical development:
Akemi Takeya, Noid and Gordon Monahan; video realization: Florian
Gehrer; photography, animation set up: Lena Novotony; programming:
Marcus Saravia; visual Supervisor: Jan Machacek; production: IMEKA
"L.S. project represents a unique approach to art, science
and invention, using a citrus-based interface derived from daily
life. Naturally occurring voltages in lemons are used as signal
controllers for an audio synthesizer to manipulate audio processing
- the contents of a lemon are never stagnant and are constantly
changing and self-renewing. L.S. project focuses on the interrelations
between body, space, sound and media. Each collaborator conceives
and develops different perspectives of the project. This provides
the opportunity to mix specific ideas from each artists field
of expertise, eventually uniting diverse essences from each. Initially
a work in progress. [...] Associatively the work is a sort of poetry
by me, as the I-artist who is writing a creative dairy about a vision
of the future, re-identification of the self between the western
and eastern cultures. In this work I observe tragedy and comedy
from two perspectives on the public and on the artist. I
draw my conclusions by observing myself as a female performer, the
solo of surviving on career. Tragedy is my main concern, and I consider
myself as the double (Ersatz) - the doll with a lemon-head
that is connected to the sound system. The doll-object suggests
a super-artificial world where we would overlap and associate to
our own reality and provoked imagination. So I analyze the relations
between character and action, speech, plot and the story in the
performance. I think up examples of good plots and examine the reactions
the plays awake in the audience. Many of my "rules" of
the switch-play between myself and the doll are made in relation
to and mixed up with the visual effect and technical possibilities
through live processing of the camera image and an animation movie."
(Akemi Takeya, Vienna, October 18, 2009)
www.akemitakeya.com
www.myspace.com/497620319
www.imeka.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
insert Theaterverein/Doris Uhlich [REALISIERT]
Performance
geplanter Spielort in Wien: brut Wien
Choreografie, Performance: Doris Uhlich; Produktionsleitung: Marlies
Pillhofer
"'[...] With an inner voice the river ran | Down it floated
a dying swan | And loudly did lament [...] (aus: Alfred Lord
Tennyson,
The Dying Swan)
Doris Uhlich wird an einem Solo arbeiten, dessen Ausgangspunkt das
berühmte Tanzsolo Der sterbende Schwan der Primaballerina
Anna Pavlova aus dem Jahr 1907 ist. Das Interesse ist, eine Vorlage
zu haben und sie zu etwas Eigenem zu machen. Dadurch soll es kein
erkennbares Zitat mehr sein, sondern eine neue Form annehmen. Der
sterbende Schwan wird in das Jahr 2010 geholt und findet eine neue
Umsetzung jenseits des klassischen Tanzes. Die Wucht und die Leichtigkeit
des Flügelschlags einer Anna Pavlova, das Auf und Ab des sterbenden
Schwans werden in unterschiedlichen Herangehensweisen neu interpretiert."
(Stand: 05.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
Kamelzimmer (Verein in Gründung)/Marisa Growaldt [REALISIERT]
Performance, Film
Dopplinger Filmstudio, Huglgasse 8, 1150 Wien (U3-Station "Schwegler
Straße")
08., 09. u. 10.02.2010, 19-22 Uhr
freier Eintritt
Buch und Regie: Marisa Growaldt; Franza: Victoire Debré |
Korbinian: Markus Schleinzer | Maxim: Markus Bauer-Parker | Gundula:
Brigitte Kren; Lahzen: El Razzougui | Bildgestaltung: Eric Ferranti
| Oberbeleuchter: Mario Minichmayr | Stadycamoperator: Armin Golisano
Produktionsleitung: Viktoria Zellner | Grafik, Photo: Michaela Mück
| Master of Ceremony: Andreas Erstling; Crewcatering: Roman Steger
| Ausstattung: Kozek Hörlonski | Auto: Jakob Scheid | Make-Up
und Haare: Wolfgang Lindenhofer | Voice-Over-Recording: René
Kornfeld@innenhofstudios Wien | engl. Übersetzung: Veronika
Nagy
Im Laufe von drei Performances wird eine Plansequenz choreografiert,
es entsteht ein Film. Das dramatische Thema kreist um die Fragestellung
nach der politischen Dimension privaten Handelns. Die in Mitteleuropa
verorteten Handlungssequenzen werden als Erinnerungen, Träume
und Phantasmen in dafür konstruierten Installationen inszeniert
und zeitgleich verfilmt. Die ZuseherInnen wirken als DarstellerInnen
mit, begrenzen das Spielfeld und schaffen eine Form von schützendem
Rahmen. Formal werden die verschiedenen Schauplätze nacheinander
gereiht. Bodenmarkierungen und wenige Ausstattungselemente kennzeichnen
das Spielfeld. Die Kamera fokussiert das jeweilige Geschehen und
durchwandert wie eine TräumerIn die verschiedenen Orte. (Website,
25.01.2010)
www.marisagrowaldt.com/kamelzim1.html
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 22.000
Karin Schäfer Figurentheater, Verein Fadenschein/Peter Hauptmann
[REALISIERT]
Figurentheater
geplante Spielorte in Wien: Konzerthaus Wien, Dschungel Wien
weitere Orte international in Planung
mit Karin Schäfer, Peter Hauptmann, Christine Wörl, Gilson
de Assis u. a.
"Welche Möglichkeiten haben Menschen, Kontakt aufzunehmen
mit anderen Menschen, Ländern und Kulturen? Wie gehen
sie es an? Was sind die Hindernisse, die Missverständnisse,
die Herausforderungen? Wo sind die Gemeinsamkeiten, wie können
sie sich verständigen, was können sie miteinander tauschen
und voneinander lernen? Zwischen 1405 und 1433 leitete der chinesische
Admiral Zheng He sieben gewaltige Expeditionen über den Pazifik
und den Indischen Ozean weit in den Westen fast 100 Jahre
vor Christoph Columbus. Wir erzählen diese Geschichte aus der
Sicht derjenigen Menschen, die ihm begegnet sind oder die von ihm
gehört haben ganz ohne Worte und in einer vollkommen
neuartigen Form der Kombination und Integration von Figurentheater,
Trickfilm und Musik." (Stand: 05.10.09)
www.figurentheater.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
Kinder- und Jugendtheater Wien/Jakub Kavin [REALISIERT]
Stückentwicklung mit Jugendlichen
Theater SPIELRAUM, Kaiserstraße 46, 1070 Wien, 713 04 6060,
office@theaterspielraum.at, www.theaterspielraum.at
27.29.05.2010, 20 Uhr
Projektleitung: Jakub Kavin, Frau Franz (Franziska Koger) u. a.
"1 Literaturwettbewerb - 3 Einakter - 1 Stück: Anlässlich
einer Klassenfahrt nach Auschwitz des Wiener Gymnasiums Albertgasse
im April 2009 machten Schüler durch antisemitische Äußerungen
auf sich aufmerksam. Das Kinder- und Jugendtheater Wien möchte
nun im Rahmen eines Literaturwettbewerbs österreichischen SchülerInnen
die Möglichkeit bieten, dieses Thema aufzuarbeiten. Die drei
Gewinnerbeiträge werden von uns innerhalb eines Stücks
auf die Bühne gebracht (Regie: Jakub Kavin/ Franziska Koger).
Die Premiere findet in einem Wiener Theater statt, danach wird das
Stück in Schulen gespielt." (Stand: 05.10.09)
www.kinderundjugendtheater.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Kinoki - Verein für audiovisuelle Selbstbestimmung/Tina
Leisch und Ulli Fuchs [REALISIERT]
Roma-Revue mit Galgen und Gesang
GARAGE X, Petersplatz 1, 1010 Wien
07., 09., 14., 15. u. 16.04.2010, 13 Uhr
Regie: Tina Leisch, Sandra Selimovic; mit: Simonida Jovanovic, Radisa
Barbul, Matilda Leko, Milesa Markovic u. a.; Komposition und Gesang:
Martina Leko; musik. Begleitung: Harri Stojka, Goran Elvis, Marko
Zivadinovic;; Puppenspiel: Susita Fink
"Ein Ensemble aus Stars des Romatheaters und LaiendarstellerInnen
hat historischen Dokumenten ein wildes Leben eingehaucht. Ein Verhörprotokoll
aus dem Jahre 1718, die Zigeunererlasse Maria Theresias, die Dissertation
der NS-Rasseforscherin Eva Justin und Opferfürsorgeakten burgenländischer
Roma, dienten als Ausgangsmaterial für diese Revue, die alle
Register der Volksbelustigung zieht, um die bitteren Geschichten
mit Galgenhumor zu präsentieren. Scharf gewürzt mit Matilda
Lekos Kompositionen und ihrer schöne Balkan-Jazz-Stimme, Harri
Stojkas Gitarrenmusik und Susita Finks Figurentheaterideen. |
Ensemblo katar o Romatheater (Sandra Selimovic, Ambrol Stoika, Radisa
Barbul) purde wadno Traio ande e historikane Lila.
Jek Protokollo katar jek suralo pushimos anda o bersh 1718, e Maria
Theresiake Worbi pe romani Sama, i doktorikani budji a Eva Justinaki
tai e dschore Manuschenge katar e Rom anda o Burgenland. Godola
Budja sas line te dradas i Revue, godi asawel ai berrastasi be sako
momento, te garawel e gerke Paramidji katar e Rom, surales djilabel
i Mathilda Leko beske Compositia tai präsemtiril besko hango,
bashe o Harri Stojka tai a Susita Finkaki Pipatheater.
Bestellkontakt für Schulen: laufdavon@gmx.at oder unter Tel.
0699/108 149 15" (Stand: 14.10.09)
www.laufdavon.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000
Kulturverein Dachtheater/Cordula Nossek, Gernot Ebenlechner
[REALISIERT]
Theater für die Allerkleinsten
Figuren- und Objekttheater | 1+
Theater des Augenblicks, Edelhofgasse 10, 1180 Wien
09.05.2010, 11 Uhr (Matinee); 10.–12.05.2010, 9.30 u. 15.30 Uhr
Stückentwicklung: Gernot Ebenlechner und Cordula Nossek; Regie:
Gernot Ebenlechner; Spiel: Cordula Nossek; Kostüm: Tehilla
Gitterle; Dramaturgie: Sarah Argent
"Seit 2002 ist das "Theater für die Allerkleinsten"
ein fester Bestandteil unserer Theaterarbeit. Die Themenwahl und
der Arbeitsgegenstand beziehen sich auf das Begreifen der Welt -
wiederkehrende Abläufe im Alltag und die großen Zusammenhänge
in der Natur. Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung eines Stückes
ist die Tatsache, dass "[
] Kinder in Bildern denken.
Wahrnehmungen rufen Bilder hervor. Bilder fügen sich zu Geschichten
[
]" (Gerd E. Schäfer)
"Kinder sind von Anfang an notwendig kreativ."
Das Figuren- und Objekttheater bietet mit seiner Vielfalt an Mitteln
und Möglichkeiten einen interessanten Ausgangspunkt für
die Umsetzung des Themas 'Ebbe & Flut'." (Stand: 05.10.09)
www.dachtheater.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Kulturverein FeinSinn/Elke Pichler [REALISIERT]
Tanz- und Musikperformance mit Video
Österreichisches Theatermuseum, 29.10.2010, 19.30 Uhr (Premiere);
30.10.2010, 19.30 Uhr

Choreografie, Tanz: Elke Pichler u. a.; Dramaturgie: Andrea Salzmann;
Musik: Alexander Nantschev
"Zahlreiche frühe Ausdruckstänzerinnen studierten philosophische
Werke. Vor allem Nietzsche wurde gerne gelesen und wurde zur Ressource
für eigenes künstlerisches Schaffen. Eine Verbindung von
Tanz und indisch beeinflusster Philosophie gab es in Wien im frühen
20. Jahrhundert speziell durch die Person Dr. Susanne Schmida, einer
Schülerin Robert Reiningers, die auch den bekannten Reininger-Kreis
gründete. Sie war eine der ersten weiblichen Doktoren, die
an der Universität in Wien promovierten: 1919 dissertierte
sie mit einer Arbeit zur Philosophie der ewigen Wiederkehr. Nur
wenige Jahre später wurde sie durch Hilda Hager, die eine Schülerin
der Loheland Schule war und seit 1918 in Wien Gymnastik und Tanz
unterrichtete, mit der Gymnastik- und Tanzbewegung bekannt. Etwa
zur selben Zeit beschäftigte sie sich immer intensiver mit
indischer Philosophie und Yoga. Mehrere Jahrzehnte lang betrieb
Susanne Schmida eine Schule für Tanz, Philosophie und Yoga.
Sie organisierte Tanzabende mit ihren Schülern, hielt Vorträge
und leitete Ausbildungen. Der Nachlass Susanne Schmidas dient unserer
Arbeit als Grundlage. Zahlreiche Aufzeichnungen philosophischer,
tänzerischer und musikalischer Art sind erhalten. Photos ihrer
Tanzabende sind die Basis der Bewegungsrecherche. Für den Tanzunterricht
Susanne Schmidas geschaffene Kompositionen (Hans Dokoupil) werden
in die musikalische Arbeit Alexander Nantschevs einfließen.
Interviews mit ehemaligen Schülern Susanne Schmidas sind ebenso
ein wichtiger Stützpunkt unseres Forschens. Das gefundene Material
wird nach gründlicher Recherche in einen zeitgenössische
Kontext gestellt." (Stand: 05.10.09; 15.05.2010)
Kritiken: http://derstandard.at/1285200770674/Tanz-Performance-Auf-den-Spuren-einer-Pionierin;
http://www.youtube.com/watch?v=frw1Sxuo0t8
www.feinsinn.org
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Kunstverein Archipelago/Alexander Gottfarb [REALISIERT]
brutstätte im Rahmen von imagetanz 2010
13. u. 14.03.2010, 20 Uhr
Idee, Konzept, Choreografie: Alexander Gottfarb; Dramaturgie und
Theorie: Nathalie Koger; Licht: Peter Thalhammer; mit: Nanina Kotlowsky,
Alexander Gottfarb u. a. m.
"Rock it, honey. Kiss the goose and get rid of the tumor!
- Political Movements (Arbeitstitel) betrachtet und untersucht,
inwiefern
Ideologien verkörpert sind, sowohl individuell als auch in
der Masse. Als Ausgangspunkt dienen Propagandafilme, Dokumentationen
politischer Bewegungen, journalistische Fotografie und Amateurjournalismus.
Es untersucht die Qualität und Interpretation der Bewegungen
und evoziert auf gleicher Ebene das kulturelle Bildgedächtnis."
(Stand: 09.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Kunstverein upside down/Christian Piplits, Moravia Naranjo [REALISIERT
2011]
Performance für 2 TänzerInnen und 4 MusikerInnen
geplanter Spielort in Wien: ImPulsTanz
Konzept und künstlerische Leitung: Moravia Naranjo; Tanz und
Choreografie: Moravia Naranjo, Anna McRae; Bühne/technische
Leitung: Krisha Piplitz; Licht: Reto Schubiger; Ton: Gerald Pappenberger;
Gesangstrainer: Ernestine Halbwidl; Musiker:N. N.
"voices of the skin ist eine Performance für zwei
Tänzer und vier Musiker, in der Tanz, Stimme, life Musik, Texte
und Dub-Poetry
zusammenwirken. Wir versuchen, auf die Stimme der Haut zu hören:
wie sie vom Körper abgezogen und gedehnt wurde, aber genauso
geschrumpft werden kann. Prozesse, die als Metapher für Wiedergeburt
und Transformation dienen, um die Verformbarkeit eines menschlichen
Organs hervorzuheben und seine Bereitschaft, zwischen Chaos und
Ordnung, zwischen Freiheit und Unterdrückung, zwischen Toleranz
und Revolte hin- und her zu wechseln. Die Bühne wird sich ebenfalls
verändern: an Orte unter freiem Himmel, wie die Straße,
oder Innenräume wie einen Vortragssaal oder einen Brutkasten
erinnern oder aber Gefühlszustände aus dem Körperinneren
wiedergeben. Während der Performance werden wir uns symbolisch
entkleiden, das bedeutet für den Tänzer, die Bewegung
aufzugeben, für den Musiker, sein Instrument abzustellen, um
schließlich unsere Stimmen zu einer einzigen zu verschmelzen:
die Stimme der Haut von uns allen." (Stand: 19.10.09)
www.naranjo.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 12.500
Mach, Julia [REALISIERT]
ALIEN ANONYMOUS
nach dem Roman Solaris von Stanislaw Lem
Tanz
unter dem Titel ALIEN ANONYMOUS EA im Odeon Wien im Rahmen von
ODEON TANZ
05.02.2010, 20 Uhr
unter dem Titel ALIEN ANONYMOUS EA im KosmosTheater im Rahmen
von tanzwut Festival 2010
12. u. 13.11.2010, 20 Uhr
Konzept, künstlerische Leitung: Julia Mach Choreografie, Tanz:
Julia Mach, Anna Nowak; Choreografische Assistenz: Filip Szatarski,
Ula Zerek; Musik: Rafal Detkos, Grzegorz Welizarowicz; Dramaturgie:
Filip Szatarski; Video: Kamila Chomicz; Kostüm: Julia Botak
"In meiner Annäherung an den Stoff von Solaris
interessiert mich vor allem der Charakter von 'Harey' als jener
weiblichen Figur, die in diesem Werk zwar im Mittelpunkt des Geschehens
steht, deren subjektive Position aber vom Autor nicht dargestellt
wird. Ihre Realität und das gesamte Bild ihrer selbst werden
von den sie umgebenden Charakteren radikal in Frage gestellt; sie
wird sich zunehmend fremd. Ihre Geschichte entwickelt sich als eine
Auseinandersetzung mit der Übermacht des Unbekannten." (Stand:
15.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
mediated meetings/Jan Machacek [REALISIERT]
Medienperformance
brut Konzerthaus, 21.-24.04. 2010, 20 Uhr
"close-up land befragt Beziehungen angesichts ihrer
Vermittlung durch neue Medien. In einem installativen Raumsetting
treffen drei PerformerInnen auf einen hybriden Bild-Apparat. Sie
testen die (Ver)messbarkeit von Nähe und Distanz mit den Werkzeuge
dieser Umgebung, einer automatisierten Kamera, akustischer Verfremdung,
flexiblen Projektionsflächen. Die bildliche und mediale Wiedergabe
der Performance soll der Präsenz der PerformerInnen und dem
Eigensinn ihren Aktionen gegenüber stehen.
Visuelle Strategien der Archivierung (etwa das Microfiche-Verfahren),
Film-Zitate (Blow-up von Antonioni, Le Fils der Brüder
Dardenne) und Texte der Beteiligten sollen in den Enstehungsprozess
einfliessen. close-up land versucht anhand der 'blinden Flecken'
von Live-Moment und Abbild einen Bereich zwischen Erlebtem und Gesehenem
zu beschreiben." (Stand 25.10.09)
Konzept, Realisation: Jan Machacek; ProtagonistInnen: Anat Stainberg,
N. N., N. N.; Sounddesign: Martin Siewert; Software: Oliver Stotz;
technische Beratung: Thomas Sandri; Bauten: Chris Janka; inhaltliche
Begleitung: Radostina Patulova; dramaturgische Betreuung: Judith
Helmer
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
Foto: TimTom
Mendelssohn, Anna [REALISIERT]
Ein Performance-Projekt
21. u. 22.05.2010, 20.30 Uhr: TQW Wien
22. u. 23.09.2011: Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg
06.10.2011: eXplore dance festival Bukarest
18.11.2011: TQW Wien - Wiederaufnahme
02.-04.02.1012: Frankfurter Kunstverein, im Rahmen der Ausstellung
making normative orders
Projektleitung, Performance: Anna Mendelssohn: dramaturgisches Coaching:
Yosi Wanunu
"Ich möchte ein Stück machen, in dem ich mit den
Gletschern und polaren Eiskappen spreche. Ich möchte mit ihnen
über das Schmelzen reden, über Eisbären und Energiesparlampen
und darüber, was wahr und was wichtig ist." (Stand: 06.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000
nada productions/Amanda Pina, Daniel Zimmermann [REALISIERT]
Tanzperformance
Tanzquartier Wien
Herbst 2010
weitere Orte geplant: ImPulsTanz (in Verhandlung) sowie international
Konzept und Idee: Amanda Pina, Regie und Dramaturgie: Daniel Zimmermann;
Regie und Choreografie: Amanda Pina; PerformerInnen: Ewa Bankowska,
Rotraud Kern, Georg Blaschke, Markus Frietsch, Amanda Pina, Daniel
Zimmermann; Musik: Earzumba Christian Dergarabedian; Licht: Markus
Frietsch
"In dieser choreografischen Arbeit untersuchen, betrachten
und verkörpern wir Widerstandsbewegungen, die an verschiedensten
politischen Wendepunkten in der Geschichte enstanden sind. Wir betrachten
sie losgelöst von ihrem politischen Sinngehalt als pure körperliche
Erscheinungsformen. Im enstehenden Tanz forschen wir kollektiven
Erinnerungen an Widerstand und zivile Ungehorsamkeit nach und untersuchen
diese auf ihre Bewegungsqualitäten hin. Uns interessieren die
Bewegungen und Energien die Individuuen hervorbingen, die ihr Leben
für größere Ziele riskierten." (Stand: 19.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
new space company/Volker Schmidt, Alexandra Hutter [REALISIERT]
Bearbeitung von Volker Schmidt nach dem Film La Haine von
Mathieu Kassowitz
Stationentheater
Gaswerk Leopoldau im Rahmen der Wiener Festwochen 2010; Treffpunkt:
brut Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien
27.-30.05. sowie 03.-06. u. 10.-13.06.2010, 18 Uhr
Regie: Volker Schmidt; Kostüm: Anna Jarritz; Produktion: Alexandra
Hutter; Darsteller: Daniel Wagner, Stephen Appelton, Maryam Zanee
u. a. sowie jugendliche DarstellerInnen
"La Haine gilt als Meilenstein des französischen
Kinos der 1990er. Der Film erzählt einen Tag im Leben dreier
Jugendlicher in der franzöischen Banlieue am Tag nach Zusammenstößen
mit der Polizei. Volker Schmidt adaptiert den Stoff für das
Gaswerk Leopoldau, eine Industriebrache am Rande Wiens. Die Banlieue
wird zum fiktiven Vorort, ein Niemandsland am Rande einer Großstadt
irgendwo in Europa. Mit mehrsprachigen Schauspielern und Jugendlichen
mit Migrationshintergrund erzählt er die Geschichte als Stationentheater,
als Tour durch den Lebensraum der Ausgeschlossenen und Chancenlosen
auf der ständigen Flucht vor der Polizei. Breakdance, Rap,
Graffiti und Humor sind das Vokabluar, mit dem sie ihrer Ohnmacht
eine Sprache geben." (Stand: 28.11.2009)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
notfoundyet Verein zur Förderung neuer Theaterformen/Thomas
Kasebacher, Laia Fabre [REALISIERT 2011]
ein Theater-/Performance-Projekt von Thomas Kasebacher und Laia
Fabre
geplanter Spielort in Wien: brut Wien
PREVIEW im Rahmen des Festivals WUK ttp: KIOSK59, 8.-10. April
2010; Aufführungen Februar 2011
Regie: Thomas Kasebacher; Performance und Bühnenbild: Laia
Fabre; Performer: Georg Klüver-Pfandtner, Laia Fabre, Thomas
Kasebacher; visuelle Gestaltung und Produktionsleitung: Waltraud
Brauner; Musik: Bernd Oppl; Dramaturgie: Heidi Wilm
"'The other day I was wrestling over one lone package of Omega
3 in the sales bin with a feisty customer. She won!' (anonym, Internet
Blog) - Everyday something can be picked up (Arbeitstitel)
beginnt kurz vor Ende der Öffnungszeit eines 1-Euro-Geschäfts
und spielt mit den verschiedenen Elementen die in einem solchen
Ambiente aufeinandertreffen können: der Ort des Konsums kurz
vor Ladenschluss, die persönlichen Geschichten der Charaktere
im Geschäft; erzählt wird durch die populäre Sprache
von Liedern, Tänzen und Produktpräsentation im Show-Teil.
Die Performance beschäftigt sich mit diesen Kodes und den Auswirkungen
derselben und des Ortes auf den Menschen der sich in diesen bewegt.
Sie sucht auch den größeren Kontext, indem sie sich mit
den Produktionsbedingungen der Produkte und der Geschichte der Entstehung
derselben beschäftigt und auch Biografien von GeschäftsinhaberInnen
und KundInnen und Motivationen, sich in 1-Euro-Geschäften mit
Produkten eindecken, miteinbezieht. Everyday someting can be
picked up ist Show einerseits und Produktpräsentation andererseits."
(Stand: 19.10.09)
www.notfoundyettheatre.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Olliwood/Oliver Hangl [REALISIERT]
mobile Performance
22.-26.06.2010, 18.30 Uhr
Ort: Line 2, Ottakringer Straße/Erdbrustgasse, 1160 Wien
Regie: Oliver Hangl, Regieassistenz und Schnitt: Philipp A. Knopf;
Produktionsleitung: Camilla Reimitz; 30 bis 40 DarstellerInnen
"Inszenierte Fiktion versus inszenierte Realität? Die
Straßenbahn als Kinosaal, die vorbeiziehende Stadt als Laufbild!
Oliver Hangl inszeniert eine Kino im Kopf spezial-Produktion,
in der die BesucherInnen die Hörfilmfassung eines bekannten
Filmes hören und den öffentlichen Raum als Bühne
erleben, auf der eine Reihe von DarstellerInnen intervenieren. In
der Schnittmenge aus selbst gewähltem Bild und Tonspur sieht
jede/r BesucherIn ihren/seinen eigenen Film: das Kinopublikum als
Interface zwischen Innen und Außen, zwischen Bild und Ton
in einem urbanen, nahezu unkontrollierbaren Setting. (Stand: 19.10.09)
www.olliwood.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 7.000
Oper unterwegs/Helga Utz [REALISIERT 2011]
(eingereicht als ... im Winter erst recht)
Musiktheaterprojekt auf der Grundlage der Vokalkomposition von Georges
Aperghis
Waldbad Penzing, 06., 07., 12., 13., 14.04.2011, 21.15; 10.,
17.04.2011, 20.15
Regie: Helga Utz; musikalische Leitung: Raoul Grüneis; Ausstattung:
Thomas Unthan; mit: Franziska Sörensen, Benjamin Klon, Fiona
Aschenbrenner
www.oper-unterwegs.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 13.500
Oral Office - Verein für Zwischenbereiche von Sprache, Musik
und visuellen Künsten/Christian Reiner [REALISIERT]
Eine Off-Theaterproduktion
Dschungel Wien EXTERN im Theater des Augenblicks
06.05.2010, 20 Uhr (Premiere); 07.05.2010, 10.30 u. 20 Uhr; 08.05.2010,
20 Uhr
Konzept, Text: Christian Reiner; Text-Beratung: Wolf Wondratschek;
Performance/Musik: Erik Schaefer, Philipp Zoubek, Richard Koch;
Bühne/Film: Hannes Böck
wassergasse.org/reiner/
www.tagtool.org
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
PILOTTANZT/Roderich Madl [REALISIERT]
Performance, Tanz, Installation
WUK, 25., 26. u. 27. September 2010, 20 Uhr
Idee, Konzept, Choreografie: Roderich Madl; TänzerInnen: Silke
Grabinger, Katherina Meves, Georg Blaschke, Luke Baio; TänzerInnen
im Video: Chris Haring, Doris Ebner u. a.; Licht: Christian Weißkircher;
Musik: Andreas Berger, Vladi Tchapanov
"Nature in darkness groans and men are bound to sullen contemplation
in the night: restless they turn on beds of sorrow; in their inmost
brain feeling the crushing wheels, they rise, they write the bitter
words of stern philosophy and knead the bread of knowledge with
tears and groans." (William Blake)
"PILOTTANZT begibt sich mit dem bildenden Künstler Michael
Kienzer auf Spurensuche nach Fragmenten der physischen Erscheinung
und deren Ausdruck innerhalb eines komplexen Systems aus Formeln,
Licht und undurchsichtigen Ritualen.
Eine Komposition nach Steve Reich's,'Clapping Music'wird in Körper-Lichtsequenzen
sichtbar. Körper tauchen ins Licht und fallen wieder in Dunkelheit
zurück. Nackte Rücken vollziehen ein Ritual und ziehen
sich ins Zwielicht zurück. Ein DJ bedient die Plattenteller
aus denen er Licht generiert um dieses an Orte des Nichtstattfindens
zu lenken. Eine manipulative, unbekannte Menschenmasse heizt die
Stimmung an und lässt den Raum erbeben. Wer ist ZuschauerIn,
wer ist AkteurIn?" (18.11.2009)
"Mit seinem neuen Stück DARK begibt sich Roderich
Madl auf Spurensuche nach Fragmenten der physischen Erscheinung
und deren Ausdruck innerhalb eines komplexen Systems aus Formeln,
Licht und codierten Zeichen. Eine Komposition nach Steve Reich's,
'Clapping Music' wird in Körper-Lichtsequenzen sichtbar. Drei
Tänzer vollziehen ein Ritual, ziehen sich ins Zwielicht zurück
oder werden in einer düsteren Meditation verschluckt.
Idee, Konzept, Choreografie: Roderich Madl; Lichtdesign: Peter Thalhammer;
Musik: Sam Vahdat; Tontechnik: MIXSimon Katzböck;Video: Florian
Knispel; mit: Alexander Gottfarb, Dominik Grünbühel, Tomas
Danielis; Produktion: Ricky Renier; Dank an Chris Haring
(Presseaussendung; Quelle: http://www.wuk.at/event/id/14713; letzter
Zugriff: 20.10.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
Pink Zebra Theatre/ peter fuxx, Vanja Fuchs [REALISIERT]
Performance
In ihrer Performance Super Zoom setzen Mmakgosi Kgabi und
Awelani Lena Moyo die gängige Klischees vor allem des Verhältnisses
Europas zu Afrika immer wieder der Lächerlichkeit aus. Rund
um und in den drei Casting-Blöcken persifliert das Duo auch
gleich noch die gängigen TV-Show-Formate, wobei sie sich beim
Niedermachen von KandidatInnen erfreulich zurückhalten, sie
setzen eher aufs "Motivieren": "Glaub an dich!"
... Ein vergnüglich-nachdenklicher Abend
So wie's derzeit
aussieht leider nur wenige Male auf dem Programm. (http://kurier.at/nachrichten/kiku/4144237.php)
Dschungel Wien, August 2011
www.pinkzebra.org
http://superzoom.at
http://www.facebook.com/pages/pink-zebra-theatre/233935589958721
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Plaisiranstalt Theaterverein/Paola Aguilera [REALISIERT]
Schauspiel von Raoul Biltgen
TAG, Gumpendorfer Straße 67, 1060 Wien
24. (Premiere), 25., 26., 27., 29., 30. u. 31.03.2010, 20 Uhr
(im Anschluss auf Wunsch offene Fragerunde nach jeder Vorstellung)
Regie: Paola Aguilera; mit: Raoul Biltgen, Sven Kaschte und Guiseppe
Rizzo; Dramaturgie: Eva Maria Schachenhofer
"Drei Männer. Drei Penisse. Sie reden darüber. In
Zeiten der sexuellen Überflutung durch Fernsehen und Internet
residiert in den Schlafzimmern biederste Schamhaftigkeit. Besonders
Männer verstecken sich gerne hinter der Annahme, derbe Witze
und alkoholgetränkte Pseudogespräche wären zur Behandlung
des Themas genug. Nicht so diese drei. Sie wollen mit den Vorurteilen
und Geheimniskrämereien aufräumen. In ihrem so informativen
wie vergnüglichen Abend reden sie von Vor- und Nachteilen von
hand- über Techniken des blow-jobs bis zum ewigen Thema Schwanzlängen.
Sie reden einfach über alles. Und noch ein wenig mehr."
(Raoul Biltgen, 19.10.09)
www.plaisiranstalt.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 12.500
Progetto semiserio/Georg Steker [REALISIERT]
Musiktheater | UA
Schauspielhaus, 24. August 2010, 20 Uhr (Premiere)
Komposition und Libretto: Periklis Liakakis; Regie, Konzept: Annika
Haller (Berlin/Wien); Sängerin: Agnes Heginger
DarstellerInnen: Markus Heinicke; Ausstattung: Daniela Juckel; Dramaturgie:
Wolfgang Stahl
"Spams sind das Material für das neue Musiktheater von
progetto semiserio Gain extra inches! Zufälliges Textmaterial,
Geschichten, Werbung werden collagiert zu einem Stück über
Schicksale (erfunden oder wahr), Sehnsüchte und Hoffnung (suggeriert
oder echt). Es kristallisiert sich eine Geschichte heraus, der Prozess
der sich verändernden Wahrnehmung des Protagonisten. Eine abendfüllende
Suche nach dem Konkreten jenseits der medialen Suggestion. Die Interaktion
zwischen Technologie und Mensch als prägendes Phänomen
unserer Gegenwart wird also Thema dieser Uraufführung."
(Stand: 13.10.09)
www.progettosemiserio.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
red park Wien/Frankfurt (theater transformation)/Lars Schmid
[REALISIERT]
System Specific Performance
Margaretenstraße 38, 1040 Wien
12.-26.06.2010, 12-20 Uhr
Lars Schmid, Gerhard Naujoks, Jule Hillgärtner, Jörg Thums
Stop being yourself. Its boring. BUYDENTITY.
Ein Ladenlokal im 4. Wiener Bezirk wird zum Schauplatz einer Intervention
in den Alltag der Konsumgesellschaft. Im BUYDENTITY-Store wird all
das verkauft, was bisher als unverkäuflich galt: melancholische
Erinnerungen, lässige Moves oder atemberaubende Ereignisse
im Alltagsleben. Und viele andere feine Produkte aus der Welt des
Life- und Selbst-Desgins. Mit der Kollektion von BUYDENTITY fügen
Sie Ihrer Persönlichkeit aufregende neue Facetten hinzu. In
einem Akt der radikalen Überaffirmation des Trends zur Selbstvermarktung
wird das Ich zur Ware, das nach allen Regeln Konsumkunst unter die
Leute gebracht wird. Go buy yourself. BUYDENTITY. (Text: Mai 2010)
www.red-park.net
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 11.000
Schubert Theaters (Freunde und Förderer des Schubert Theaters)/Tobias
Hellinger [REALISIERT]
Bitterböses Puppentheater für Erwachsene | 14+
Schuberttheater
Jänner: 07., 08., 28., 29., 30.01.2010;
Februar: 14., 15.02.2010, 19.30 Uhr;
April: 08., 09. u. 10.04.2010, 19.30 Uhr
Buch: Nikolaus Habjan und Simon Meusburger; Regie: Simon Meusburger;
Puppendesign und -bau: Nikolaus Habjan; Musikarrangement: Nikolaus
Habjan und Simon Meusburger; PuppenspielerInnen: Nikolaus Habjan,
Martina Ebm/Manuela Linshalm, Christoph Hackenberg/Christoph Steiner
"Herr Berni macht Urlaub erzählt die Vorgeschichte des
Puppenüberraschungshits der letzten Saison Schlag sie tot.
Herr Berni, ein Wiener Pensionist, wird von seiner Tochter zwangsweise
auf Kreuzfahrt geschickt. Wie der grantigste Wiener seit Herrn Karl
und Mundl damit umgeht, sehen Sie in dem Prequel zu dem bitterbösen
Puppentheater für Erwachsene. Auch diesmal wieder mit skurillen
Figuren und einer brandneuen Geschichte rund um dieses Wiener Original,
der schon fast - gegen seinen Willen - zu einer Kultfigur wurde.
Begeben Sie sich an Bord des Luxuskreuzfahrtdampfers MS MEERSALZ
und machen Sie Bekanntschaft mit Bärbel Brandter, der pensionierten
und passionierten AHS-Lehrerin oder mit Adelheid von Schnotz, der
bösartigen Exfrau von Herrn Berni. Bewundern Sie den schlechtesten
Zauberer der Welt und lassen sie sich vom skurillsten Schuffskoch
aller zeiten verwöhnen - Viel Vergnügen und ein fröhliches
Ahoi!" (Stand: 15.10.09)
www.schuberttheater.at
Eingereichter/Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000
Theater ohne Furcht und Tadel/Sonja Graf, Markus Hummel, Klaus
Joachim Keller (Sinn & Wahn Verein zur Förderung von Kunst
und Kultur) [REALISIERT]
nach Jakob Wassermann
Eine freie dramatische Bearbeitung von Sonja Graf
Schauspiel mit Film und Musik
geplanter Spielort in Wien: Museum des Instituts für Geschichte
der Medizin; bzw. Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum (Stationen)
Künstlerische Leitung: Sonja Graf und Markus Hummel
"Realisiert werden soll eine freie dramatische Bearbeitung
des Caspar-Hauser-Stoffes nach Jakob Wassermann für ein kleines
Schauspielerensemble (sowie für ein bis zwei Musiker) mit Klanginstallationen
und Filmeinspielungen. In rascher Szenenfolge werden die 'äußeren'
Stationen eines Lebens erzählt, das zum Synonym geworden ist
für soziale Ausgrenzung, für Isolation und für die
Entfremdung eines Menschen unter den Menschen. Und das tragisch
zerbricht - an der Eiseskälte seiner Umwelt, an der nackten
Gleichgültigkeit und an der schieren Selbstsuch der 'anderen'.
Nürnberg 1828. Das innere Erleben Caspars, seine Träume
und seine Erinnerungen, die Spuren, die die Welt blutig in sein
Innerstes schürft, das dunkle Eigenleben, das sein will, aber
nicht sein darf, das Erlernen und das Vergessen der eigenen Identität
- all das wird als assoziative Bilderwelt zwischen die Szenen seiner
Geschichte geworfen. Doch nicht nur Hauser hat seine Zeit nicht
verstanden. Sie hat auch ihn nicht begriffen. Denn mit ihm hat sich
etwas bis dahin völlig Neues und Unbekanntes am Horizont des
abendländischen Denkens abgezeichnet. Das in sich gespaltene
Bewußtsein der Moderne." (Stand: 12.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 16.000
Spaces - Verein zur Förderung von Kunst und Kultur/Andreas
Hutter [REALISIERT]
zwei Texte von Heiner Müller - Ein Brief/Brief an Mitko
Gotscheff (1983), Traumtext (1995)
Performance
MAK Säulenhalle, 16.03.2010, 20 Uhr
Palais Kabelwerk, 19., 20., 24., 25., 26. u. 27.03.2010, 20.30 Uhr
Regie: Andreas Hutter; mit: Evelyn Fuchs; Sound: Eva Müller
Eine Kooperation mit Troubleyn/Jan Fabre Laboratorium und Theater
Monty, Antwerpen
"UND KEINE HAND. ZEIT, MÖRDERIN, ALTERSLOSE ist die
Relektüre zweier Texte Heiner Müllers, die gegen alle
politischen Systeme die Vision einer solidarischen Gesellschaft
verfolgen: "Brief an Mitko Gotscheff", bisher noch nie
inszeniert, und "Traumtext". In die Textmontage integriert
sind handschriftliche Korrekturen des Autors bei der Arbeit an den
Texten.
Der Frage nach dem Handlungsspielraum zwischen geschichtlicher Zeit,
Theaterzeit und Lebenszeit entspricht eine szenische Konzeption,
in der Körper, Sprache und Raum in einen Sog geraten, der zur
eigenen Auslöschung führt oder in neue Räume."
(Stand: 08.10.09)
www.spaces-andreashutter.net
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000

studio 5 - Verein zur Förderung des Verständnisses
für zeitgenössische Kunstformen/Andrea Maurer und Thomas
Brandstätter [REALISIERT]
(Arbeitstitel 2009
Should we put an end to projection?)
Stückentwicklung, Performance
brut Künstlerhaus, 09. u. 10.03.2011 (im Rahmen
von imagetanz 2011)
Maurer und Brandstätter untersuchen in ihrem neuen Stück
das Phänomen der Projektion und den Begriff der Illusion.
THE END ist eine handgemachte Filmmontage in Echtzeit. Die PerformerInnen
erzeugen eine Reihe von Bildern, in die sie ein- und aussteigen,
die sie ergänzen, auseinandernehmen, drehen und umkehren. Wie
in einem optischen Schaukasten führen sie dem Publikum eine
Abfolge von Experimenten vor, wobei sie mit dem Ende beginnen und
Bild für Bild versuchen, der Frage nach der Zeit auf den Grund
zu gehen. Das schwarzweiße Spektakel reicht von grammatikalischem
Hokuspokus bis zur pop-philosophischen Abhandlung über Dehnung
und Verdichtung der Gegenwart. Ein dadaistischer Film-Noir rund
um Zeit Licht, Schatten, Sinn und optischen Schein.
Idee und Konzept: Andrea Maurer, Thomas Brandstätter; Performance
und Entwicklung: Andrea Maurer, Thomas Kasebacher, Nicholas Hoffman;
Kamera, Bildregie und Videotechnik: Thomas Brandstätter; Musik:
David Muth; Animation: Andrea Maurer, Thomas Brandstätter;
Ausstattung und Objekte: Andrea Maurer, Marlene Liska, Teresa Prothmann;
Produktion: studio 5
(Stand: 07.01.2011)
www.studio-5.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000

Tambwe, Elisabeth Bakambamba/Cie Dixit (Staatsaffaire) [REALISIERT]
Tanz-Performance
WUK Saal, 10.-12. Mai 2010, 20 Uhr
KosmosTheater, 16. u. 17.11.2010, 10 Uhr
They said: "Trust us with photoshop, we can make some miracle."
So now, I'm a barbie girl in a barbie world life in plastic it's
so fantastic you can brush my hair and fuck me everywhere I'm elastic
that's fantastic ...
Idea, concept, dance: Elizabeth Bakambamba Tambwe; music: Gilles
Leleu; video-/photocut: Francois Ntambue, Agnes Zorell; dramaturgy:
Johannes Maile
Thanks to Stéphanie Cumming
A STAATSAFFAIRE production in coproduction with WUK Theatre Vienna,
in Collaboration with Théatre Garage "Cie Oiseau-Mouche"
Roubaix/F.
Produktion: Staatsaffaire//Lena Wicke-Aengenheyste
www.ciedixit-elisabethtambwe.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Tanz*Hotel - Art*Act Kunstverein/Bert Gstettner [REALISIERT]
Choreografie/Tanz/Performance (raumspezifisch)
Kuppelsaal der alten TU Wien
09., 10., 11., 12. u. 13.02.2010, 20 Uhr; 14.02.2010, 13 Uhr
Künstlerische Leitung, Choreografie, Raumbühne: Bert Gstettner;
Kostüm, Ausstattung: Devi Saha; Klangregie: Günther Rabl,
Thomas Gorbach; TänzerInnen: Sharon Booth, Meirav Enchalev,
Bert Gstettner, Deborah
Hazler, Esther Koller, Andrea Nagl, Martin Tomann, Michael Turinsky;
Musik: Günther Rabl, Bernard Parmegiani
Eine Produktion von Tanz*Hotel in Kooperation mit canto crudo und
The Electroacoustic Project
Eine Veranstaltung von The Electroacoustic Project / TU Wien
"Tanz*Hotel performt den dreiteiligen choreografischen Abend
S*CARGO (R*Roller / D*Orphée / C*Cargo) im revitalisierten
Kuppelsaal der Technischen Universität Wien. In Bert Gstettners
raumspezifischen Choreografien begegnen die Tänzer/Performer
den elektroakustischen Werken von Bernard Parmegiani und Günther
Rabl. S*Cargo blickt auf die überfrachtete Welt. Auf
der Klanginszenierung des Raums segeln die Cargonauten von bekannten
Ufern durch die okkulte Mitte über den Rand der Welt hinaus.
Sie transportieren. Fracht, Gedanken, Informationen, Sinnliches,
sich selbst und einander. Weit öffnet sich der Raum hinein
in dionysische Abgründe und menschliche Fragen. Und über
den kultischen Symbolhandlungen und ritualisierten Bemühungen
lächelt die Ahnung, dass die magische Nuss die Antwort bereits
kennt." (Stand: 19.10.09)
www.tanzhotel.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
tanz.coop Verein for arts/Gisela Heredia, Stefanie Wieser [REALISIERT]
Ausschreibung - Auswahl - Workshops - Performances
1150 Wien
29. April 2010
Künstlerische und Produktionsleitung tanz.coop: Gisela Heredia
und Stefanie Wieser
Der TanzTag.10 legt den Fokus auf zeitgenössischen Tanz.
Ein besonderes Anliegen ist es, vor allem jungen KünstlerInnen
die Möglichkeit zu geben, ihre Stücke zu präsentieren.
Interdisziplinarität wird groß geschrieben: Eine Zusammenarbeit
von Tänzern, ChoreografInnen, MusikerInnen, BühnenbildnerInnen
und ModeschöpferInnen soll stattfinden. Die Wahl des Veranstaltungsortes
geht auf den Gedanken site specific zurück: das heißt,
den KünstlerInnen einen Raum zu geben, der nicht einer typischen
Bühnensituation entspricht und Platz für Inspiration und
Kreativität lässt. (Stand: 05.10.09)
www.tanzcoop.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 11.000
Tanzpool/Silvia Payer-Both, Andreas Payer [REALISIERT]
Tanz
Studio Schmida, 1040 Wien
Künstlerische Leitung: Silvia Both
"tanzpool artist in residence unterstützt KünstlerInnen
jenseits ästethischer und produktorientierter Vorgaben. Die
artist-in-residence-KünstlerInnen für das Produktionsjahr
2010 sind: Fanni Futterknecht, Julia Mach und Claudia Wagner. tanzpool
stellt den KünstlerInnen sämtliche infrastrukturellen
Möglichkeiten wie Studio, Produktion, Coaching und Aufführungstage
zur Verfügung. Alle KünstlerInnen haben die Möglichkeit
garantierte Aufführungstage im Rahmen von tanzwut Festival
und tanzpool touring in Anspruch zu nehmen." (Stand: 08.11.2009)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
Theaterblau/Michaela Hurdes-Galli [REALISIERT]
Performance
Palais Kabelwerk
Juni 2010
Regie: Michaela Hurdes-Galli
"Was will das einundzwanzigste Jahrhundert tun? Arbeit wird
mit Geld gleichgesetzt, aber ist das richtig so? Und wohin führt
das? Woran soll sich eine Beschäftigung orientieren? Was machen
Sie am liebsten mit Geld? Können Sie sich eine Welt ohne Geld
vorstellen? Warum? - Fragen über Fragen. In jeder der Vorstellungen
werden Gäste (u. a. aus dem Finanzbereich) eingeladen, die
als Diskussionspartner mitwirken, um dem Mysterium des Geldes auf
die Spur zu kommen." (Stand: 07.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 13.500
Theaterverein Das Spiegelkabinett/Richard Schmetterer [REALISIERT]
Ein multidisziplinäres Theaterstück für Kinder ab
2 Jahre
Dschungel Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 20–20, tickets@dschungelwien.at,
www.dschungelwien.at
26.05.2010, 16.30 Uhr (Premiere); 27. u. 28.05.2010, 10.30 u.
16.30 Uhr
Konzept/Regie: Richard Schmetterer; Bühne/Kostüm: Karoline
Hogl; Musik: Christoph Richter; mit: Michaela Mark und Rainer Bräuner
"Die Struktur von Wer bist du? bietet eine Spielwiese
für zwei SchauspielerInnen, auf der realistische wie absurde
Begegnungen stattfinden. Einmal all die seltsamen, freundlichen,
grimmigen Figuren eines fantastischen Alltags zu treffen, uns auf
die Begegnungen einzulassen und zu sehen, wo sie uns hinführen,
das ist die Vorgabe. Mit manchen werden wir uns gut verstehen, einige
werden wir das nächste Mal meiden, ein paar wenige werden uns
Angst einjagen und ganz nebenbei werden wir merken, dass auch wir
uns verändern, je nachdem, wer uns gegenüber steht.
Der/Die (junge) ZuseherIn soll motiviert werden, sich auf Begegnungen
einzulassen, sich für den anderen zu interessieren; auch wenn
der erste Eindruck verwirrend oder gar abschreckend ist. Die Freude
an der Interaktion, die gutmütige Neugier sollen vom Stück
vermittelt werden. All das soll klar, verständlich und unterhaltsam
sein und mit einem Minimum an Dialog und Sprache auskommen, so dass
es für ZuschauerInnen ab 2 Jahren ein Erlebnis bietet."
(Stand: 09.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 13.500
theater.wozek/Karl Wozek [REALISIERT]
nach Ödon von Horváth
eine Dramatisierung für junges Publikum aus dem heutigen gesellschaftlich-globalen
Kontext von theater.wozek
Eine Theaterperformance
TAG und Dschungel Wien
Termine ab Dezember 2009
Regie: Karl Wozek; Bühne Michael Haller; DarstellerInnen: Barbara
Sotel, Charly Vozenilek, Martin Oberhauser
"'Ich bin Soldat. Und ich bin gerne Soldat.' So beginnt Ödön
von Horváths Roman Ein Kind unserer Zeit - und endet
damit, dass der bei einem Blitzangriff gegen ein kleines Land verwundete
junge Mann enttäuscht und angeekelt von der grausam funktionierenden
Kriegsmaschinerie heimkehrt, seine große Liebe nicht wiederfindet,
aus Hass gegen die herrschenden Verhältnisse einen Mord begeht
und schließlich auf einer Parkbank erfriert. Story telling,
ausgespielte Szenen, Songs, assoziative Sequenzen und Visuals prägen
das Spiel." (Stand: 05.10.09)
www.theater-wozek.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 24.000
Trio infernal/Peter Dutz [REALISIERT]
Improvisationstheater
Gebietsbetreuung Stadterneuerung, 27. April 2010, 19.30 Uhr
Regie/Moderator: Kurt Raubal; mit Peter Dutz, Marius Schiener, Max
Mayerhofer, Manuela Seidl, Bernadette Mold
"Das Projekt beginnt mit der Recherche bei der Gebietsbetreuung
von Gemeindebauten über Rahmenbedingungen und spezielle Bedürfnisse
des jeweiligen Gemeindebaus sowie dem Erkunden von Problem und Konfliktfeldern
seiner BewohnerInnen.
Die Kontaktaufnahme der Playback-Theatergruppe mit den BewohnerInnen
geschieht an Einkaufsmärkten, Trafiken und bei Greißlern.
In unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort treten die verkleideten
SchauspielerInnen und ein Musiker auf. Mit Elementen aus der Commedia
dellarte und Musik machen sie auf die Playback-Theateraufführung
aufmerksam. Am Aufführungsort werden die ZuschauerInnen/ BewohnerInnen
des Gemeindebaus vom Moderator begrüßt. Eröffnet
wird die Aufführung mit dem gemeinsamen Aufwärmen. Playback-Theater
macht sichtbar, was in Personen, Gruppen oder Organisationen vorgeht,
und bietet die Möglichkeit der Betrachtung aus mehreren Perspektiven.
Bei komplexeren Geschichten oder subtilen Fragestellungen können
vor Ort Folgeveranstaltungen organisiert werden." (Stand: 05.10.09)
"Wir spielen die Geschichten, die SIE und das Publikum erzählen.
Ihre persönliche Erlebnisse und Alltagsgeschichten werden von
uns sorgsam und überraschend - eben mit dem Zauber des spontanen
Theaters - auf der Bühne gespielt. Playback-Theater ist eine
Form des Impro-Theaters, in der Zuschauer Geschichten aus ihrem
Leben erzählen und sie auf der Bühne als Szene mit Musik
betrachten." (Stand: 27.04.2010)
Mit: Gerhard Dominek, Rudolf Görnet, Florian Jung, Bernadette
Mold, Maren Rahmann, Kurt Raubal, Thomas Wackerlig u. a. m.
Koproduzent: DIE IMPROLETEN
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
ttp WUK/Joachim Kapuy, Veronika Larsen, Regina Picker u. v. a.
m. [REALISIERT]
Festival für Tanz, Theater und Performance
WUK GELÄNDE
8.-10. April 2010
Festivalorganisationsteam: Gina Battistich, Gyöngyver Bulkai,
Joachim Kapuy, Judit Keri, Veronika Larsen und Regina Picker
Beteiligte KünstlerInnen: Anita Kaya; EinAndereR und aRoLaRi;
Carpa Theater; Christian Apschner; Doris Stelzer; Martin Tomann;
Nadu; Sabine Sonnenschein; Sylvia Scheidl; TdU Wien; kapbatt; EAR;
The Kissinsky Family; Incorporated; Eject; Gina Battistich; F.R.O.H.;
Judit Kéri; ttp Trainingsgruppe; dielaemmer; Goldfuß
unlimited; Kernteam: Gina Battistich, Joachim Kapuy, Judit Kéri,
Regina Picker, Gyöngyver Bulkai, Veronika Larsen; Beirat: Oleg
Soulimenko und Doris Stelzer
KooperationspartnerInnen: Im_flieger, WUK und WUK Theater
"KiosK 59 - tanz theater performance Festival der ttp
WUK wird von 8.10. April 2010 im und ums WUK über die
vielen Bühnen des Hauses und der Umgebung gehen. Im Vordergrund
steht, die ttp WUK als Kollektiv vieler KünstlerInnen unterschiedlicher
Sparten der darstellenden Kunst und angrenzenden Bereiche sichtbar
zu machen sowie die Produktionsstätte WUK als Fabrik für
Kunst und Kultur zu öffnen, um an Ort und Stelle Produkte,
Prozesse und Projekte erlebbar zu machen. Um ein breites Publikum
anzusprechen, wird das Festival ein viel gefächertes Angebot
darbieten. Rund 20 KünstlerInnen und -gruppen der ttp, zum
Teil in Kooperation mit Gruppen aus den anderen autonomen WUK-Bereichen,
sowie Gäste von außerhalb des WUK zeigen während
der drei Tage Performances aus den Feldern Tanz, Körpertheater,
Sprechtheater, Aktionsperformance, Video, geben Workshops, unter
anderem in Feldenkrais, Contact Improvisation, Stimm- und Körperarbeit
etc., leiten Diskussionsrunden rund um die Themen Kulturpolitik-Selbstverwaltung,
Somatic Movement ... Des Weiteren konzentriert sich das Festival
auf die Vernetzung von KünstlerInnen sowie der Vermischung
von BesucherInnen und PerformerInnen: Diese Vernetzung passiert
regional mit dem direkt angrenzenden Umfeld des WUK, welche in Kooperation
mit VIEW Vision Entwicklung Westgürtel umliegende Kunst-
und Kulturhäuser einbeziehen möchte. Angedacht ist z.
B. eine Diskussionsveranstaltung, zu der Leitung und KünstlerInnen
der Häuser WUK und Volksoper eingeladen werden können.
International vernetzt sich die ttp WUK mit dem KünstlerInnenkollektiv
EMBASSY OF - welches im Zeitraum des Festivals einen Arbeitsraum
im WUK bezieht und sich aktiv in das Geschehen mischt.
Der Vermischung und Vernetzung von KünstlerInnen außerhalb
und innerhalb der ttp wird Raum gegeben so wird es neben
einem fixen Programm die Möglichkeit für alle FestivalteilnehmerInnen
und BesucherInnen zu spontanen Aktionen geben, in einem dafür
vorgesehenen Raum im WUK, der für Zusammenarbeiten, Improvisationen,
Showings vor Ort reserviert und vielfältig
genutzt werden kann." (Stand: 05.10.09)
Kontakt: ttpbrainstorming@gmail.com
www.wuk.at/index.php/idee/daswuk/theatertanz/daswuk_gruppe_tanz.html
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
vienna magic/Oleg Soulimenko [REALISIERT]
ein Bühnenstück für 4 TänzerInnen/PerformerInnen
Performance
TQW Studios, 18. u. 19.11.2010, 20.30 Uhr
Was passiert nach dem Ende der Welt? Mit dieser komplexen Ausgangssituation
erzeugt der russische Choreographer Oleg Soulimenko ein mögliches
post-apokalyptisches Szenario auf der Suche nach den Enden nach
dem Ende. Drei männliche Performer erscheinen als Erforscher
des 'seltsamen' Planeten. Der Zeitpunkt ihres Besuchs ist ein unwahrscheinlicher.
Die Besucher haben den Planeten nach einer Krise erreicht und versuchen
nun, das zu appropriieren, was übrig geblieben ist. Ihre Erforschung
führt sie zu den unterschiedlichsten Gebieten der kulturellen
Produktion wie Tanz, Film, Oper, Rock Musik, Theater und Text. Die
Verweise und Zitate führen ein starkes Eigenleben in ständiger
dialektischer Spannung mit den Vorstellungen und den Körpern
der performenden Besucher. Das, was sie finden, geht ihnen unter
die Haut, sie lassen es zu, dass die menschlichen Zitate ein Teil
von ihnen werden und finden sich deshalb in merkwürdigen Situationen,
die zwischen
bitterem Humor, zynischer Groteske, selbstanalytischer Ironie, hochdosiertem
Entertainment und Melancholie oszillieren.
Konzept: Oleg Soulimenko; Choreografie und Performance: Thomas Kasebacher,
Oleg Soulimenko, Radek Hewelt; Lichtdesign: Roman Streuselberger;
Bühnenbild: Anke Philipp; theoretische Begleitung: Elke Krasny;
Produktionsleitung: Annette Pfefferkorn, Susanne Guggenberger; PartnerInnen:
Tanzquartier Wien, in Kollaboration mit PACT Zollverein, Essen
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
vierhochdrei (Lisa Schmidt) für Agata Maskiewicz und Alix
Eynaudi [REALISIERT]
Performance
brut Wien Konzerthaus
05.03.2010, 20 Uhr (ÖEA im Rahmen von imagetanz 2010)
internationale Uraufführung: 3. November 2009, BUDA/Kortrijk
(B)
Konzept und Performance/concept & performance: Agata Maskiewicz,
Alix Eynaudi; künstlerische Mitarbeit/artistic collaboration:
Paula Caspao; Produktion: Margarita Production for the other vzw
& Lisa Schmidt/VierHochDrei (A)
Koproduzenten/coproduction: Kaaitheater, Kunstencentrum BUDA/Kortrijk
(B)
PartnerInnen/in partnership with: WorkSpace Brussels (B), Dans.Kias
studios (A), brut Wien (A)
"It is a piece made with love. It is a case for inside-out
ocular witnesses. It is a dance piece with two dance reporters,
noisy shoes, and a poem, trying to get attuned. It is a duet looking
for different means of transportation between dimensions. It is
a dance piece that goes through different modes of doing and looking
at dancescapes. It splits. It is a time-space machine that tests
relationships in a wide sense. It is the misinterpretation of a
duet, choreographed by two women who stretch and shrink each others
visions, traces and sound-tracks. It is made for a psycho squirrel.
It is a short long piece made of long short pieces." (Stand:
07.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
VierHochDrei (Lisa Schmidt) für Magdalena Chowaniec
[REALISIERT]
Performance
brut im Künstlerhaus im Rahmen von imagetanz 2010
16.03.2010, ca. 22 Uhr
Konzept: Magdalena Chowaniec (PL/A); Performance: Magdalena Chowaniec
(PL/A), Gabri Einsiedl (A), Radek Hewelt (PL)
Production Management: Lisa Schmidt; Produktion: VierHochDrei
"Empathy Project aims to gather various artists in order
to create multiple works of different formats in which the word
empathy would play a significant role. In Vol. 1.: To be together
three people explore the idea of homelessness, alienation, lack
of acceptance, and of social ignorance. Researching the life, logic
and physicality of junkies on one side and the power of gangs, paramilitary
formations and illegal communities on another, they cross the borders
between life and theatre. Reflections upon the outsiders - people
living on the outskirts of society because of addiction, illness,
incapability to integrate or their own will, lead to the questions
about what's allowed, acceptable and what inappropriate in the society
of theatre. Following the empathic approach, they leave their keys,
money and documents at home and melt with the city becoming a part
of the homeless landscape like Jacek Hugo Bader, polish reporter.
They put themselves into extreme situations to look for new sensations,
physical qualities, new reactions and ways of communication. This
project is an attempt to escape general division processes happening
on a social as well as on artistic level. To be together
experiments with the form of working process and with a format and
content of the final outcome. It questions the value and quality
of art as such, trying to create another point of view onto life;
using the homeless esthetic, it turns excluded into exclusive."
(Stand: 05.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Vitamins of Society - gesellschaftliche Vitamine, Zweigstelle
Leogang - Verein zur Schrift- und Sprachbeförderung/Rainer
Doppler, Johann Wolfgang Lamp, Jens Claßen [REALISIERT]
Palais Kabelwerk, 21.01.2010, 19.30 Uhr
weitere Termine in Wien im Frühling 2010
Team: Johann Wolfgang Lampl, Rainer Doppler, Jens Claßen,
Susanna Bihari, Sissi Noé, Barbara Kramer, Valie Göschl,
Andrea Kramer und Jimi Lend
"Nachdem Jimi Lend von diversen internationalen Poesie-Festivals
im Oktober [2009] heimgekehrt ist, werden die Vitamins Of Society
ihre Köpfe zusammenstecken und ihr Konzept gemäß
den gegebenen monetären Möglichkeiten adaptieren. Noch
im Oktober [2009] machen wir die Ausschreibung für die erste
Drama Slam im Jänner 2010. Es wird bis April 2010 3
Drama Slams geben; die daraus hervorgehenden besten Stücke
werden in einer klassischen Probenphase zu einem eigenständigen
Theaterabend im Mai/Juni 2009 weiterverarbeitet. Wir freuen uns
auf zahlreiche Einsendungen und außerdem darauf, ins neueröffnete
Palais Kabelwerk einzuziehen." (Stand: 16.10.09)
www.dramaslam.eu
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 9.000
Claudia Wagner/changing positions [REALISIERT]
Theater Brett
Juni 2010
im Rahmen von tanzwut Festival 2010
KosmosTheater, 12. u. 13.11.2020, 20 Uhr
PartnerInnen: tanzpool, Erinnern für die Zukunft
Konzept, Regie, Choreografie, Performance: Claudia Wagner; Musik:
Martin Kratochwil; Film: Gerald Igor Hauzenberger
"zeilenabstand ist die choreografische Auseinandersetzung
mit Feldpost aus dem 2. Weltkrieg: Der Briefwechsel eines jung verheitateten
Paares, das kriegsbedingt getrennt lebte, ist ein subtiler Bericht
einer medial vermittelten Liebe. Die theatrale Bearbeitung intendiert
eine Neuinterpretation der Thematik jenseits von Sentimentalität
und Kriegsromantik. Die Auseinandersetzung mit der sprachlichen
Struktur der Texte bietet die Folie, vor deren Hintergrund die verbale
Konstruktion von 'Liebe', 'Heimat', 'Alltag' und 'Normalität'
aufgedeckt wird." (Stand: 05.10.09; 15.10.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Otmar Wagner [REALISIERT]
OBSZÖN oder OKZIDENT KAPITAL VOODOO
essay performance
WUK, Währinger Straße 59, 1090 Wien
WUK Saal, 01. u. 02.10.2010, 20 Uhr
Mit Otmar Wagner, Noah Holtwiesche, Lena Wicke u. a.
Mit OBSZÖN oder OKZIDENT KAPITAL VOODOO entwirft Otmar
Wagner eine szenische Kreuzung zwischen Essay, Performance und Sound-Art.
Als Utopie- und Sehnsuchtsforscher setzt Wagner den Begriff des
»Obszönen« und seine schwer
zu fassende Ambivalenz zwischen Empörung und Reiz, zwischen
Geschmacklosigkeit und Lust, zwischen Entblößung und
Verheimlichung ins Spiel. Zu erwarten ist ein delirischer Assoziationstrip,
in dem es um Humankapital und sexuelle Konnotationen ökonomischer
Wachstumsbegriffe vor der Folie okzidentaler Globalisierungsmythen,
um das Körperkapital des Performancekünstlers, um Wiens
2. Bezirk, um Johann Baptist Homanns Schlaraffenland-Kartografie,
um geschundene Gitarrenkörper, um Supermärkte, Alltag
und die Philosophie des Obszönen geht ... (Text zur Performance
im WUK, Herbst 2010).
" Wie im vorläufigen Arbeitstitel angedeutet, setze ich
mich aus künstlerischer Sicht mit den Begriffen Obszönität
und Kapital auseinander. Formale und inhaltliche Basis der Untersuchung
bilden einerseits so genannte 'kuriose Kartografien', andererseits
ökonomische, politische, philosophische und soziologische Theorien,
Modelle und mediale Rhetoriken. Recherchierte Bild-, Text- und Audiomaterialien
werde ich in spezifischer Weise zu essayistischen Streifzügen
sowie Soundscapes und Songs verarbeiten. Hintergrund für Letztere
bildet die Vorstellung von 'Territorien, die gesungen werden müssen',
also Aneignung bzw. Einverleibung von (Denk-)Räumen durch Gesang
im weitesten Sinn. OBSZÖN oder OKZIDENT KAPITAL VOODOO
ist formal als szenische Kreuzung zwischen Konzert und Essay, die
in die performative Aktionen einschneiden, strukturiert. Es handelt
sich in erster Linie um eine Solo-Arbeit, die allerdings voraussichtlich
durch einen special guest (Irene Coticchio), einen dramaturgischen
Berater (Noah Holtwiesche) und eine technische Assistenz (N. N.)
erweitert wird. (Otmar Wagner, 18.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Zenith Productions für Theater und Musik/Deborah Gzesh,
Kari Rakkola [REALISIERT]
Ein szenisches Mosaik
Theater Spielraum, Kaiserstraße 44-46, 1070 Wien
01.16.04.2010, Di.Sa., 20 Uhr
Regie: Kari Rakkola; Schauspiel: Eri Bakala, Sandra Knoll, Mathias
Lenz, Kari Rakkola, Alexe Schmid, Christian Schmidt; Konzept: Sandra
Knoll, Kari Rakkola, Alexe Schmid; Technik/Video: Markus Strohmeier;
Bühnenbild: Ingeburg Mehl; Musik: Florian Wagner; PR: Gamuekl,
Fotos: Nurith Wagner-Strauss
"Ein szenisches Mosaik über Gleichberechtigung, die Definition
'des Menschlichen an sich', den Zwang zur Kontrolle, Rollenmodelle,
Körperkult, gesellschaftliche Ideale und das Scheitern daran,
- vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen. Eine Arbeit
an der Schnittstelle von Körpertheater, Sprechtheater und bildender
Kunst. Ziel ist die Sensibilisierung der Zuschauer für die
unbewusste oder vermeintlich bewußte Aufnahme und Verarbeitung
allgegenwärtiger Symbolik, Verhaltensweisen und zwischenmenschlicher
Informationen." (Stand: 05.10.09)
www.zenithproductions.net
Empfohlener Produktionskostenzuschuss; 15.000
Zeppelin Weltraum Clique/Yvonne Zahn [REALISIERT HERBST 2010]
Ein Bilderreigen rund ums glücklich und unglücklich sein
für Kinder ab 3 Jahren
frei nach Motiven von William Shakespeare
Dschungel Wien
Team: Yvonne Zahn; Co-Regie, Kamera/Schnitt: Gregor Grkinic; Buch:
Reinhold Stumpf; Musik: Wolfgang Köck; mit: Gloria Dürnberger
u. a.
"Reinhold Stumpf und ich untersuchen die Freundschaft zwischen
Hermia und Helena intensiv und beleuchten die Teile, die wir sprachlich
umsetzten möchten. Davon ausgehend, bestimmen wir die Bilder
und den Einsatz der filmischen Komponente.
Die Arbeitsschritte sind darauf ausgerichtet, den Text zu reduzieren
und eine theatrale Bildsprache zu entwickeln. In der momentanen
Arbeitsphase steht die enge Zusammenarbeit zwischen Autor und Regie
im Vordergrund. Es bedarf der Prüfung, welche Konflikte und
diesbezüglich welche Textstellen für kleine Kinder geeignet
sind." (Stand: 05.10.09)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 17.000
Stand: 30.08.2011
Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung
bei allen gelisteten Projekten bleiben den KünstlerInnen vorbehalten
und werden auf dieser Website laufend kommuniziert.
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