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Stand: 20. April 2011
BU!
Frans Poelstra/Robert Steijn
Performance-Reihe 2011
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000
Cabula6
Claudia Heu/Jeremy Xido
Performance-Projekte
Alle Details auf Cabula
6
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000
God's Entertainment
Kollektiv
Performance-Projekte
Alle Details auf God's
Entertainment
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000,00
Iffland und Söhne
Anna Maria Krassnigg/Christian Mair
Robert Neumann: Die Kinder von Wien
Jahresprojekt, Sprechtheater
Alle Details auf http://www.ifflandundsoehne.com/
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000
insert
Uhlich, Doris
Tanz, Performance
Alle Details auf insert/Doris
Uhlich
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 60.000,00
L.E.O.
Fleischhacker, Stefan
Musiktheater
Alle Details auf L.E.O.
- Letztes erfreuliches Operntheater
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 25.000,00
M.A.P.
Blaschke, Georg
Performance, Tanz
Alle Detaila auf Georg
Blaschke
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000,00
Tanztheaterverein Divers/Kabinett ad Co.
Wenninger, Paul
Tanz, Performance, Studio PORT
Alle Details auf kabinettadco/PORT/Divers/Paul
Wenninger
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000,00
Verein Chimera
Aschwanden, Daniel
Performances, Jahreprojekte Flugfeld Aspern u. a.
Alle Details auf dadax/Bilderwerfer/(Verein)
Chimera/Daniel Aschwanden
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000,00
Verein für modernes Tanztheater/Tanz Company Gervasi
Gervasi, Elio
Tanz
Alle Details auf www.tanz.company.gervasi.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000,00
Verein Vienna Magic
Oleg Soulimenko
Tanz, Performance
zurzeit kein Link
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000
Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit
Novelas - Melodrama en Rebelde
Projektreihe, Sprechtheater, Performances
Wofür und mit welchen Mitteln lohnt es sich heute noch zu kämpfen
und wie erhalte ich meine Passion dafür aufrecht, braucht es
mehr melodramatische Anrufungen in der Politik oder herzhafte Politik
im Melodrama? Ausgehend von spezifischen Fragestellungen und Stückfragmenten
werden verschiedene AutorInnen und PerformerInnen (aus der EU und
Mexiko) eine Serie von theatralen Telenovela-Interpretationen erarbeiten.
Dabei geht es um einen fächerübergreifenden Zusammenschluss
von Theater, Telenovela, Film, und politischer zivilgesellschaftlicher
Kompetenzen. Die gemeinsam erarbeiteten "Performance Novelas"
spielen vorwiegend in politischen Kontexten und sozialen Bewegungen,
die auf verschiedenen Ebenen Gewaltverhältnisse, mit besonderem
Fokus auf die Genderebene, verhandeln. "Tatorte" der seriellen
(ca. 10-15 min.) und mehrsprachigen Episoden sind sowohl Mexiko
als auch Europa.
Team: Gin/i Müller, Flor Edwarda Gurrola Katia Tirado, Chris
Thaler, Sabine Marte, Nils Olger, Tiosha Bojorquez , Fran Illich,
Martin Plattner, Martin Zistler, Tom Waibel, usw.
Februa-April 2012: performatives Forschungprojekt in Mexiko; Herbst
2012 Proben und Aufführungen in Wien und evtl. in Düsseldorf
Orte/PartnerInnen: brut Wien, Laboratorio Arte Alameda (Mexico City),
Fundacion Gurrola, evtl. Forum Freies Theater Düsseldorf;
mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des
Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 40.000
Stand: 30.08.2011
4 on the floor
mehrmonatiges Research- und Theaterprojekt in Kooperation mit unterschiedlichen
Institutionen in Wien und Dschungel Wien
Uraufführung, Schauspiel, 9+
"Ein comic- und märchenhaftes Schauspiel ist das Heranwachsen
selbst - und so auch dieses Stück."
"Die 13 jährige Lia fühlt sich unverstanden und allein.
Sie möchte aus ihrem Elternhaus ausbrechen. Plötzlich
entdeckt sie ein Geschenkpaket in ihrem Zimmer. In wenigen Minuten
wird die Uhr Mitternacht schlagen und sie hat Geburtstag. Sie ist
neugierig und öffnet es. In dem Geschenkpaket befinden sich
eine Karte und ein Teleskop. Auf der Karte ist ein Reim mit einer
Rätselaufgabe. Sie muss ein bestimmtes Sternenbild entdecken,
und wenn sie es gefunden hat, dann hat sie an ihrem Geburtstag 3
Wünsche frei. Sie findet das Sternenbild und wünscht sich
als erstes ihre vier liebsten Märchen- und Comicfiguren herbei,
die nach und nach in ihrem Zimmer erscheinen. Durch Lias zweiten
versehentlich geäußerten Wunsch beginnen ihre Helden
von ihrer eigenen Kindheit zu erzählen, denn sie alle haben
auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden so manches erlebt, waren Straßenkinder
in ihren eigenen Welten. Nach und nach, wie die verborgenen Geschichten
der Märchen- und Comicfiguren sichtbar werden, gleitet Lia
ihrem dritten und letzten Wunsch entgegen
"
Aus Basis von wahren Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die
in Wien auf der Straße leben, erzählt dieses Stück
von den Problemen des Erwachsenwerdens.
Ein comic- und märchenhaftes Schauspiel ist das Heranwachsen
selbst - und so auch dieses Stück. Eine visuelle und klangliche
Reise in die Phantasie von Kindern und Jugendlichen wie auch von
Erwachsenen.
Es spielen berühmte Comic- und Märchenfiguren mit!
Regie, Idee, Buch: Alev Irmak; Dramaturgie, Buch: Burak Büyük;
DarstellerInnen: Michaela Bilgeri, Oktay Günes, Wolfgang Fahrner,
Simone Fröhlich, Carola Pojer; Kostüm: N.N.; Musik: Uwe
Arthur Felchle; Bühne: Ece Anisoglu; technischer Produktionsdesigner,
Licht, Ton: Sebastian Bauer; Video: Stefan Sladic, Vladimir Petkovic
(ONE IDEAL BOY)
Dschungel Wien, 25.10.2011, 18 Uhr (Premiere); 26.10.2011, 17 Uhr;
27.10.2011, 10.30 u. 17 Uhr; 28.10.2011, 10.30 Uhr; 29.10.2011,
17 Uhr; 30.10.2011, 17 Uhr; 13.12.2011, 10.30 Uhr; 14.12.2011, 10.30
u. 18 Uhr; 15.12.2011, 10.30 Uhr
www.4onthefloor.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
Art*Act Kunstverein/Tanz*Hotel
Bert Gstettner
SOLIMAN*REVISITED
Tanz, Performance
Odeon Theater, 1020 Wien, Taborstraße 10, 08. u. 09.10.2011
im Rahmen des Festivals ODEONTANZ3
Angelo Soliman, Parade-Migrant, hochgebildeter Mann, angesehener
Freimaurer und Prinzenerzieher im fürstlichen Hause Liechtenstein,
war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts.
Durch die skandalöse Präparation und Präsentation
als Schaustück im K. K. Naturalienkabinett, ist er bis heute
Projektions- und Kunstfigur sowie Subjekt von Untersuchungen und
Spekulationen geblieben. Diesem Phänomen widmet sich das neue
Tanz*Hotel Projekt Soliman*Revisited.
Der Inszenierungsplan steuert auf eine, aus heutiger Interpretation
des Soliman-Stoffes zu: Performance, Lecture, Tanz, Musik.
Die neu entstehende Choreografie setzt auf spielerische Übergänge,
ineinander aufgehenden Sparten und multimediale Darstellungsformen.
Die Frage nach dem Umgang mit dem historischen Stoff und der Umsetzung
in einer gegenwärtigen Performance ist zu stellen. Wie wird
dieser Körper als Choreografie reflektiert? Wohin führt
uns Angelo Solimans Spur?
Sonderausstellung zur Person Angelo Soliman im Wien Museum ab
29.09.2011.
Choreografie, Inszenierung: Bert Gstettner; Tanz, choreografische
Mitarbeit: Julio Lepe, Jules Lazare Montekontchou, Elisabeth Prohaska,
Michael Turinsky u. a.; Bühne, Ausstattung: Bert Gstettner,
Devi Saha; Kostüme: Devi Saha; Licht: Klaus Greif; wissenschaftliche
Mitarbeit: Monika Firla; dramaturgische Mitarbeit: Allan Browne,
Reinhard Handl; Produktionsleitung: Julia Wiggers
www.tanzhotel.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
copypaste [REALISIERT]
If I can't dance, its not my revolution! abwärts beschleunigen
a long song beschäftigt sich mit der Zukunft und
Vergangenheit von Underground und versteht Subkultur als die Verlängerung
des Politischen in den Körper und als den Versuch, der affektiven
Seite von Politik Raum zu geben: dem Zorn über die Verhältnisse,
der Lust auf neue Verhältnisse und die Begeisterung für
andere kollektive Praxen. Im Mittelpunkt der Performance steht die
körperliche Seite der Rebellion, die Posen der Dissidenz, die
Gesten der Subversion und das Lebensgefühl des Anders-Seins,
das revolutionäre Bewegungen sexy macht. Und es fragt danach,
wie man sich im Zeitalter der Dekonstruktion noch dissident positionieren
kann, ohne in alte Rituale zurückzufallen. Wie könnte
eine postmoderne Widerstandspose aussehen? Das Stück nützt
die Struktur des Popsongs, um die Geschichte des Widerstandes aus
einer immer anderen Perspektive neu aufzurollen. Es entsteht ein
inhaltliches und räumliches Zirkulieren. Dass die Performerin
dabei bis zur Erschöpfung alles selbst bedient, reflektiert
die Do-it-yourself-Mentalität in alternativen Bewegungen und
dessen ambivalente Funktion zwischen Selbstermächtigung und
Selbstüberforderung.
Konzept, Performance: Brigitte Wilfing; Dramaturgie: Jan Deck, Thomas
Jelinek; Text: Brigitte Wilfing, Katherina Zakravsky; Videoprojektion:
Philipp Kerber; Musik: Bikini Kill, demimondaine, Kid 606, Massimo,
Pure, I:gor, JSX; Licht, Raum: Thomas Jelinek; Beschallungskonzept:
Jorge Sánchez-Chiong
mediaOpera präsentiert am 20. August 2011 einen dreiteiligen
musikalischen, performativen, multimedialen Abend exklusiv gestaltet
von den KünstlerInnen Otmar Wagner, Brigitte Wilfing und Jorge
Sánchez-Chiong im einmaligen Ambiente der denkmalgeschützten
Rinderhallen in Neu Marx. Der Performancekünstler Otmar Wagner
hat diverse Objekte aus Atelier und Kinderzimmer zusammengetragen
und bringt diese live zum Klingen während Brigitte Wilfing
sich in ihrer Performance mit der Vergangenheit und Zukunft von
Subkulturen beschäftigt. Abgerundet wird der Abend durch eine
Musikperformance von Jorge Sánchez-Chiong.
Rinderhalle St. Marx, 20.08.2011, 22.30 Uhr!
PACT Zollverein, 16.09.2011
weitere Vorstellungen in Wien und international sind geplant
www.viralradio.at
www.sympornonom.com
www.myspace.com/mcdemimondaine
www.myspace.com/comeelectric
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 14.000
dreizehnterjanuar
Robojob.Working Class Zero
Theater
Ort: N. N.
Termine: N. N.
Where does my fist go when I open my hand? (Alan Watts)
Den Menschen geht die Arbeit aus ein unaufhaltsamer Trend,
der so unvorstellbar ist, dass er offen zu Tage liegend nicht recht
erkannt werden will. Mit Robojob.Working Class Zero beschäftigt
sich dreizehnterjanuar mit den drei Dimensionen von menschlicher
Betätigung: Arbeit, Herstellen und möglicher (politischer)
Handlung. Indem wir freie Theaterschaffende einer Arbeit nachgehen,
die nicht unmittelbar notwendig scheint und erst zu existieren beginnt,
wenn wir sie herstellen, sind wir darauf angewiesen, Ideen zu verwirklichen,
um überhaupt arbeiten zu können und produzieren dabei
keine Werte sondern Mehrwerte, die im Idealfall bis zur politischen
Dimension von Handlungsspielräumen anwachsen können.
"Es besteht allgemeine Übereinkunft darüber, dass
wechselseitige Bewegungen, die von einer Gruppe von Personen ausgeführt
werden, die einem rhythmischen Schema folgen, Befriedigung gewähren
ganz abgesehen davon, was durch die Bewegungen hervorgebracht
wird. (Charles P. Walker, Toward the automatic Factory)
Regie: Fanny Brunner; Dramaturgie: Hans-Jürgen Hauptmann; Mitarbeit
Ausstattung: Andrea Flachs; Produktionsassistenz: Birgit Heigl;
PR & Kommunikation: Petra Reichenberger; mit: Katrin Grumeth,
Johanna Orsini-Rosenberg, Horst Heiß, Johannes Schüchner
u. v. a.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 12.000
dreizurdritten figurentheater
Andreas Moritz
dreizurdritten Herbst 2011
Figurentheater-Festival
Lilarum, 1030 Wien
3 Koproduktionen kommen im September zur Premiere: Stonebelly
von Wild Theatre (NZL/A), eine Koproduktion mit dreizurdritten,
Wien, und Little Angel Theatre (London); Premiere: 5. September
2011, weitere Vorstellungen: 14. und 15. September 2011: Das Objekttheaterstück
kombiniert Treibholz von den fernen Stränden Neuseelands mit
Fundstücken von Wiener Flohmärkten. Es erzählt von
den Ränden unserer Gesellschaft, von denen, die durch die unzähligen
Risse im sozialen Netz gefallen sind
Lebensgrund - Die weißen Puppenschuhe von
Angelika Hoffmann (Dortmund, D), Koprodruktion mit dreizurdritten,
Wien, undTheater im Depot, Dortmund; Premiere: 16. September, weitere
Vorstellung: 17. September 2011: Ein riesiges Paar weißer
Puppenschuhe dominiert die Bühne. Der eine wird von innen mit
Licht- und Schattenprojektionen bespielt, der andere dient als Perkussionsinstrument.
Die Performance orientiert sich an einer Erzählung von Vladimir
Nabokov (Entsetzen) über das Grauen, das jemand empfindet,
dem die Welt und jeder Körper in zusammenhangslose Teile zerfällt.
Bademeister der Kompanie Freispiel (Wien), eine Koprodroduktion
mit dreizurdritten, Wien: Ein junges Ensemble rund um Kajetan Uranitsch
(Regie) entwickelt ein Szenario um zwei Bademeister und eine Videokamera,
das die Risiken und Nebenwirkungen des Überwachungsstaates
zum Thema nimmt.
Weiters werden zwei Kurzproduktionen realisiert, die beim puppet:shorts-call
[rookie-zucki] eingereicht wurden. Davon eine in Form eines
Previews auf eine Koproduktion, deren Uraufführung für
dreizurdritten frühling 2012 geplant ist. Die Vorstellungstermine
dafür sind noch nicht fixiert. (Alle Vorstellungstermine und
-daten mit Vorbehalt. Stand: 28. Juni 2011; A. M.)
dreizurdritten Figurentheaterfestival
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Foxtrott und Moritz
Marie Thèrèse Escribano
Ich bin ein Vorbild
Theater
Theater Drachengasse/ Bar&Co, 15., 16., 18., 19., 22., 23.11.
u. 06. u. 07.12.2011, 20 Uhr
Das Vorbild muss auf jeden Fall ein positives Bild bieten und so
leben, dass die Jungen es kaum erwarten können, in 50 Jahren
eine ebenso erfüllte, weise und gesunde Existenz zu führen.
Auch ein Schuss Extravaganz oder Originalität wird oft von
den geplagten Vorbildern verlangt. Auf keinen Fall das, was man
ohnehin kennt und sieht: Hilflosigkeit, Gedächtnis-, und Zahnverlust.
Ich befinde mich in der für mich unangenehmen Lage, öfter
hören zu müssen: "Du bist mein Vorbild." Der
Satz wird zweifelsohne in der Absicht formuliert, mir eine Freude
zu bereiten. Ich frage mich aber immer sogleich: "Was wird
von mir erwartet?" Dazu plagen mich Schuldgefühle, denn
schließlich lebe ich schon über die von den Statistiken
vorgeschriebene Zeit hinaus. Aber so unbequem es ist, den Titel
"Vorbild" zu tragen, bleibt mir nichts anderes übrig,
als ihn mit Lässigkeit zu ertragen und die gesellschaftliche
Verpflichtung auf mich zu nehmen.
Konzept, Regie, Filmschauspiel, Erzählung, Gesang: Marie Thérèse
Escribano; Kamera, Filmregie, -bearbeitung: Ulrich Kaufmann; Gitarre,
Akkordeon: Rosemarie Radtke
www.escribano.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
IKU
Teams für Wien: Integrationsliga - Theatersport gegen
rechts
mehrmonatiges Projekt in Kooperation mit Jugendzentren Außenbezirke
u. a.
TAG, 26.10.2011, 20 Uhr (Performance); Abschlussevent vorrausichtlich
Mitte Juni 2012 im TAG
Was jedoch in den Randbezirken oft fehlt, ist eine Form der Kultur,
die Möglichkeiten aufzeigt, kulturelle Konflikte und Bruchlinien
im Aufeinandertreffen zur Sprache zu bringen und nach kreativen
Synthesen - und damit auch Antithesen zur rechtspopulistischen Hetze
gegen alles "Multikulti" - zu suchen. Praktiken und Techniken,
die dem Improvisationstheater zugrunde liegen, können hier
"Brückenbaufunktionen" übernehmen. Die Integrationsliga
ist ein Projekt, das junge Menschen (16 bis 26 Jahre) aus jeglicher
Kultur- und Bildungsschicht zusammenbringt, um Migration Mainstreaming
mittels Theatersport sichtbar zu machen. Wien ist eine an und für
sich lebenswerte Stadt mit sichtbarer Multikulturalität.
Projektleitung: Anita Zieher, Georg Schubert; Projektassistenz:
Christina Bauer
Geplant sind eine Zusammenarbeit dem Sozialarbeiter Rainer Zoglauer
sowie dem Improvista Social Club.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
katinka theater_projekte [REALISIERT]
Ina Theißen
Erzähltheater mit Live-Zeichnungen
Ein aufmüpfiges Märchen über Arbeit und Muße.
Frei nach den Gebrüdern Grimm.
Auf der Bühne wird das Grimm'sche Märchen Die drei Spinnerinnen
als Anleitung zum Müßiggang entdeckt. Im Spiel der beiden
DarstellerInnen nehmen Flausen und Fantasiebilder Form an. Mit Stift
und Stimme erzählen sie die vergnügliche Heldenreise eines
eigenwilligen Mädchens und geben damit einen neuen Blick aufs
Faulsein. Eine Einladung zum Spinnen, Schwelgen und Spielen!
Ausatmen, Innehalten, Loslassen - solche Begriffe sind zu Sehnsuchtswörtern
geworden, bei einem Lebensrhythmus, der sich an Terminkalender hält
und in Leveln vorwärtsdrängt. Wettbewerb, Profilbildung
und Bestleistung prägen unser Streben und das Alltagsleben
von Kindern. Grund genug auszuprobieren, was passiert, wenn man
nichts tut, wenn man das Glück kommen lässt, anstatt ihm
nachzujagen.
Regie: Katrin Artl; Bühne, Illustration: Kerstin Rajnar_frau
mag rosa pink; Bühnentechnik: Bettina Fabian; DarstllerInnen:
Ina Theißen, Markus Giefing; dramaturgische Beratung: Philipp
Scholze; Assistenz: Anna-Lena Rode
Dschungel Wien, 09.09.2011, 18 Uhr (Premiere); 10. u. 11.09.2011,
16.30/18 Uhr u. 12.-18.10.2011
www.dschungelwien.at
www.theaterkatinka.theaterblogs.de
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 15.000
kunst)spiel
Ein Gespenst namens Zukunft
Sprechtheater, Schauspiel / 60 Min. / 14+
Tabakfabrik Linz, 26.06.2011, 19 Uhr (Uraufführung), 27.06.2011,
10 Uhr;
weitere Aufführungen Anfang 2012 im Dschungel Wien sowie im
Februar 2012 bei spleen*Graz
Bedeutet Erwachsen werden, einen ewigen Kompromiss einzugehen oder
darf man auch rücksichtslos glücklich sein? Melanie ist
23 Jahre alt und studiert Medizin. Immer schon ein Einserkind. Eine
Tochter, auf die man stolz ist. Aber trotzdem: irgendetwas stimmt
nicht. Ist das wirklich das Leben, das sie sich vorgestellt hat?
Melanie überprüft ihre Position im Rahmen einer Familienaufstellung.
Wo steht sie jetzt, wie weit ist die Distanz zu ihren Eltern und
in welcher Richtung liegt die Zukunft? Die Fragen führen sie
zu einer investigativen Reise in die Vergangenheit, bei der sich
die Erinnerungen auch mal verselbstständigen und ins Surreale
abdriften. Die Grenzen verschwimmen, Perspektiven werden gewechselt
und festgefahrene Muster aufgetaut. Allmählich erkennt Melanie,
dass es nur an ihr liegt, ob sie sich weiterhin von diesem lähmenden
Erwartungsdruck bestimmen lässt oder ihre Träume in die
Tat umsetzt ...
Ein Gespenst namens Zukunft hat beim Jungwild-Theaterwettbewerb
2011 (ausgeschrieben von Dschungel Wien, Szene Bunte Wähne,
schäxpir Festival und spleen*Graz) den 1. Preis gewonnen. Das
Stück richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren. Junge Menschen
stehen in dieser Phase unter einem enormen Druck, alle Augen sind
auf sie gerichtet, alle sind gespannt, was "aus ihnen wird".
Vor allem wird erwartet, dass etwas aus ihnen wird, dass sie es
zu etwas bringen, worauf die Eltern stolz sein können. Es ist
eine Lebensphase, die von innerlicher Zerrissenheit geprägt
ist: auf der einen Seite, will man niemanden enttäuschen, auf
der anderen Seite, weiß man selbst eigentlich noch gar nicht
so genau, wohin man will. Trotzdem muss die Entscheidung getroffen
werden. Dabei wird oft vergessen, dass eine Entscheidung, die man
im Moment trifft, nicht automatisch auch eine für das ganze
Leben sein muss. Mit unserem Stück möchten wir jungen
Menschen etwas von dieser Last und Angst nehmen, möchten ihnen
die Phase der Unentschlossenheit als Freiheit, als Pool von unbegrenzten
Möglichkeiten präsentieren. Unsere Protagonistin befindet
sich an einem Punkt, an dem sie gescheitert ist. Was ihr nicht klar
ist: Scheitern ist okay, Scheitern kann jedem passieren. Scheitern
ist kein Todesurteil, sondern ein Neustart. Es geht darum, sein
Leben in Angriff zu nehmen, den Mut zu haben, seine eigene Richtung
einzuschlagen. Und nicht jede Richtung wird den Eltern Recht sein
- trotzdem müssen sie sie akzeptieren, wohl oder übel.
Text, Regie: Valerie Kattenfeld; Stück- und Figurenentwicklung
in Zusammenarbeit mit dem Ensemble; Produktion, Regieassistenz:
Barbara Dauer, Matthias Asboth; Puppe: Anna Brodacz; Choreografie:
Valerie Klein; Musik: Lukas Thöni; Rap: Simon Dietersdorfer;
Bühne: Birgit Kellner; Kostüm: Elke Tscheliesnig; Licht:
Stefan Enderle; Grafik, Fotografie: Onur Sonmez; Aufstellungscoach:
Michael Thonhauser; DarstellerInnen: Johanna Berger, Fabienne Küther,
Marius Schiener, Alexander T.T. Mueller
Foto:
© Onur Sonmez
Fotos:
© Bettina Frenzel
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Koger Nathalie
Projekt Deflections
Performance
brut Wien
Nähere Informationen in Kürze!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Kompanie Freispiel [REALISIERT]
Kajetan Uranitsch
Lilarum Figurentheater
Sehen wir die prognostizierte Invasion von Quallen oder nur ein
Meer von Luftballons? Zwei bei der Stadt Wien angestellte Bademeister.
Sie verrichten ihre Arbeit an der Alten Donau ordentlich und korrekt.
Eines Tages tritt eine Gesetzesnovelle in Kraft, die ihre Effizienz
in Frage stellt. Auf der Suche nach einem Ausweg aus dieser unangenehmen
Situation stürzen die Bademeister in eine skurrile Welt aus
Plastik und Heuchelei, in der sie selbst große Opfer bringen
müssen.
Konzept, Regie: Kajetan Uranitsch; Puppen: Karin Bayerle; Bühne,
Kostüm: Kompanie Freispiel; mit: Siruan Küng, Simon Schober,
Barbara Juch, Patrick Breiler, Wendi Gessner, Matthias Härtel
Figurentheater LILARUM, 29.09.2011, 20 Uhr (Premiere); 30.09.2011,
20 Uhr;
weitere Vorstellung im Oktober 2011
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 8.000
Kunstverein Archipelago
Moved by Faith
Tanz, Performance
TQW/Halle G, 07. u. 08.10.2011, 20.30 Uhr
The starting point for this creation is the physicality and movement
vocabulary produced while practicing faith and religion i. e. the
movements of prayer and ritualistic dancing. During the research
phase we will attempt to visit Mosques, Synagogues, Churches, Buddhist
temples and Native American cultural centers in order to study and
learn the physical aspects of each belief system's rituals. The
aim is then to place these various physical expressions on stage
in relation to each other and to find the common points and the
differences. The topic of this project has its origin in a wider
question namely: How are thoughts embodied?
Idee und choreografische Leitung: Alexander Gottfarb; Choreografie
und Tanz: Alexander Deutinger, Agnieszka Dmochowska, Radek Hewelt,
Nanina Kotlowksi; Musik/Komposition: Günther Berger, Stephan
Sperlich - 78plus; Kostüme: Hanna Hollmann; Lichtdesign: Peter
Thalhamer
Koproduzent: TQW
Gefördert von MA 7, bm:ukk (angefragt), D.ID/dance identity
and MDT
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
Mayer Simon
Projekt Humorstudien 2011_Kopf hoch
Tanz
N. N.
Nähere Informationen in Kürze!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
na da Lokal - Verein zur Förderung von Kunst in Bewegung
Performancs, Showings, Ausstellungen

Termine: Datum der Ausstellungen und Performancereihe projekte in
na da Lokal sind laufend auf der Website
abrufbar
Ort: na da Lokal, Reindorfgasse 8, 1150 Wien
Im Zeitraum September 2011 bis März 2012 sollen sechs
Veranstaltungen im na da Lokal, zwei davon im Rahmen von Künstlerresidenzen,
stattfinden. Die Reihe der kuratierten öffentlichen Momente
mit KünstlerInnen aus der Performance-, der bildenden Kunst,
Fotografie, Architektur, Film und Musik, die 2009 begann, wird fortgesetzt
und stellt aktuelle kritische Positionen interdisziplinärer
Gegenwartskunst zur Diskussion. Unser künstlerisches Interesse
mit dieser Veranstaltungsreihe im na da Lokal liegt noch immer in
der Frage, wie kann Kunst durch eine Erfahrung zwischen den Menschen
außerhalb vom regulierten Konsummarkt entstehen, außerhalb
eines Institutionellen Rahmens, in einem Schaufensterlokal eines
ehemaligen Zuckerlbäckergeschäfts im 15. Bezirk. Unser
Ziel ist es, einen lebendigen Kulturplatz im Bezirk anzubieten,
sowohl für die AnrainerInnen als auch für international
tätige Kunstschaffende. Ein Ort, an dem Menschen einander treffen,
sich austauschen, diskutieren und forschen. Ein Ort, an dem verschiedene
Sparten der Kunst in Dialog kommen." (Das na-da-Lokal-Team)
Koproduktions-, KooperationspartnerInnen für das Projekt: Bezirkvorstehung
Rudolfsheim-Fünfhaus 1150 Wien. lokal.Int (Kunstraum in Biel,
Schweiz); Musik-Koordination: Christian Dergarabedian
Programm in Planung 2011/2012:
Residenz Filiz Sizanli (TR), Choreografin; Performance notfoundyet
/ Laia Fabre (E) &Thomas Kasebacher (AT); Performance Ewa Bankowska
(PL/AT), Choreografin; Residenz Gabri M. Einsiedl (AT), Choreografin;
Performance Ed Hauswirth (AT), Regisseur sowie Ausstellungen von
Malgorzata Szandala (PL), bildende Künstlerin; Anja Manfredi
(AT), Fotografin; Rosa John (AT), Filmemacherin, Fotografin sind
im Gespräch
Team Elisabeth Hirner, Lisa Hinterreithner, Amanda Piña,
Daniel Zimmermann; Produktion: Angela Vadori; Musik-Koordination:
Christian Dergarabedian
Presse und Links:
Gemüsetanz
mit Hermann Nitsch (Der Standard, 01.04.2011)
Nichts
Fixes in Fünfhaus (Der Standard, 25.06.2010)
Out
of Sight (Monat der Fotografie 2010)
Schöpflöffel
und Gitarre (corpus, 17.03.2010)
Puls4
(Link auf Veranstaltungsort)
eSeL #1 (Ausstellung
Fanni Futterknecht, 2011)
eSeL #2 (Ausstellung Kunstraum
NÖ, 2011)
LastFM.de
(Konzert I TRENI INERTI)
Earzumba
(Live-Mitschnitt Konzert)
> na da Lokal
auf Facebook
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Objekttheater "Rettet die Dinge!"
Peter Ketturkat
Projekt Der Himmel ist so rot
Objekttheater 3+
Dschungel Wien
Nähere Informationen in Kürze!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
PAN Vienna
Otmar Wagner, Noah Holtwiesche u. a. m.
Projekt PANik 3: Performance als Dokumentation
Showings, Performances, Diskurs
Ort N. N., September 2011
Wer (live) performt ist unweigerlich mit dem Thema Dokumentation
konfrontiert. Nach wie vor sind es Fotografie und Video, die speziell
im Bezug auf Liveperformances zur Dokumentation eingesetzt werden,
allerdings entstehen in der Übersetzung des Live-Ereignisses
ins andere Medium, digitaler oder analoger Art, meist Mängel,
da neben dem visuellen und/oder auditivem Moment noch andere Komponenten
zum Tragen kommen. Deshalb begreifen viele KünstlerInnen heute
die Dokumentation nicht mehr nur als Konservierung eines vergangenen
Ereignisses, sondern weisen ihr einen neuen, wichtigen Teil innerhalb
ihrer Arbeit zu. Die Dokumentation wird zum eigenständigen
Beitrag, der es vermag in seiner Referenz eine neue Gegenwart zu
erzeugen. Panik 3 wird Performance-KünstlerInnen präsentieren,
die sich in ihrer Arbeit in besonders hohem Maße mit dieser
Thematik auseinandersetzen.
Organisiert und moderiert von Veronika Merklein und Thomas Geiger
Das Performance Art Network Vienna (PAN Vienna) ist ein offense
Netzwerk von und für KünstlerInnen, die sich mit performativen
Arbeitsweisen beschäftigen. PAN Vienna organisiert den künstlerischen
und theoretischen Austausch und fördert Arbeitsbeziehungen
über die Grenzen Wiens hinaus.
Derzeit läuft bis 5. Juli ein internationaler Call for Application.
Vier Performances werden dann Mitte September im Rahmen von PANik
3 präsentiert. Über den Ort wurde noch nicht entschieden.
http://pan-vienna.at/2011/06/16/panik-3-performance-als-dokumentation/
(Stand: 11.07.2011, N. H.)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Plaisiranstalt [VERSCHOBEN AUF 2012]
Projekt VLAD (Arbeitstitel)
Theater mit Musik
eine Koproduktion mit dem TAG
Veranstaltungsort: TAG
Premiere: April 2012
Seit dem Bau der Umgehungsstraße liegt das Dorf Veilingen
im Sterben. Bauern ziehen weg, ihre Höfe stehen leer, ihre
Felder liegen brach. Nur wenige sind übrig, und auch die spielen
mit dem Gedanken, das Landleben aufzugeben. Wenn sie denn eine Alternative
hätten. Also muss ein Weg gefunden werden, das Dorf zu retten.
Und dafür müssen seine Bewohner zusammenhalten. Was wäre
da besser geeignet als ein gemeinsamer Feind? Eines Morgens werden
tote Kaninchen gefunden, die Vorboten eines sich allnächtlich
wiederholenden Massakers an immer größer werdenden Tieren.
Wer oder was steckt dahinter? Ist es tatsächlich möglich,
dass sich ein Vampir in der Nähe niedergelassen hat, wie manche
vermuten? Und wann wird dieser fremde Blutsauger auch Menschen anfallen?
Oder stimmt es, was das Kino erzählt? Sind Vampire nicht mehr
die blutrünstigen Monster früherer Zeiten? Haben auch
sie sich den modernen Zeiten angepasst? VLAD eine
Dorfkomödie, ein Heimatdrama, ein Vampirmusical
Künstlerische Leitung: Paola Aguilera; Regie: Sven Kaschte;
Dramaturgie: Eva-Maria Schachenhofer; mit: Guiseppe Rizzo, Raoul
Biltgen, Maya Henselek u. a. m.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 25.000
Studio5
Andrea Maurer, Thomas Brandstätter
Projekt The impossible movement series
Performance-Reihe
N. N.
Nähere Informationen in Kürze!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 16.000
Theatercompagnie phenoplast
Cornelia Rainer
Projekt I wanna be made
Theater
Dschungel Wien
Nähere Informationen in Kürze!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000
Theaterverein CLUB TH [REALISIERT]
Peter Strauß
Sprechtheater
Interkulttheater, Herbst 2011 (Premiere Frühling 2011)
Das Stück wurde am 10. Juni 1980 im Royal Shakespeare Company
Warehouse in London uraufgeführt. In der Folge gab es weltweit
zahlreiche Inszenierungen und eine höchst erfolgreiche Verfilmung
mit Julie Walters und Michael Caine. Ein Stück also aus den
Achtzigerjahren. Was wäre ein Grund, das erprobte Stück
heute wieder auf den Spielplan zu setzen? Gerade in Wien?
Mein Konzept geht von zwei entscheidenden gesellschaftspolitischen
Zukunftsfragen aus: Bildung und Integration. Bildung ist der Schlüssel
zu gesellschaftlichem Fortschritt, zu politischer Stabilität,
zur Entwicklung verantwortungs- und selbstbewußter Bürger
und Bürgerinnen und: zur Integration von Menschen, die aus
anderen Ländern und Kulturkreisen nach Österreich gekommen
sind. Educating Rita trifft beide Hauptbegriffe: Bildung
und Integration. Es geht um den bildungsmäßigen Aufstieg
von Rita, ihre individuelle Entscheidung, den vorgezeichneten Lebensweg
in der Unterschicht mit Migrationshintergrund zu verlassen und sich
durch die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten eine Chance
zu erarbeiten. Das Thema des Tages und der Zukunft für die
österreichische, im besonderen wienerische Integrationsproblematik.
Eine Geschichte am Puls der Zeit. Die zweite Komponente der Inszenierung,
warum sie heute und hier Bedeutung hat, liegt in der Rolle der Rita.
Durch die Entscheidung, Rita mit einer Schauspielerin mit türkischen
Wurzeln zu besetzen, wird das Thema Integration / Bildung auf der
Bühne direkt augenfällig und plastisch abgehandelt. Rita
kämpft sich aus eigener Kraft hoch, sie erkennt, dass Bildung
ihre Chancen im Leben erweitert und verbessert. Sie setzt sich ein
Ziel und verwirklicht sich dadurch selbst. Wir sehen ein Beispiel,
wie es gehen könnte. Bühnenbild und Ausstattung sollen
funktionell und einfach sein, da auch die Möglichkeit gegeben
sein soll, an anderen Spielorten, etwa Bildungseinrichtungen, aufzutreten,
sodass die Inszenierung auch außerhalb des festen Theaters
Diskussionsstoff liefern soll.
Besetzung: Özge Dayan, Michael Welz; Regie, Dramaturgie: Peter
Strauss; Bühne: Wilhelm Scherübl; Kostüme, Maske,
Video: Brigitte S-Berchtold; Musik: Fredrik Bobr (externer Link)
Weitere Details zum Projekt auf CLUB
TH
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 7.000
Theaterverein Homunculus
Homunculus.Ein Abschluss 1981-2011/30 Jahre Homunculus
Ort: N. N.
Produktionszeitraum: Herbst 2011; Präsentation in Wien: Dezember
2011
"Ein Abschiedsprojekt: Als Gründer und Leiter der Company
homunculus (ehem. tanztheater homunculus) haben wir uns entschieden,
die Tätigkeit der Company im Dezember 2011 zu beenden. 727
Vorstellungen mit 44 abendfüllenden Produktionen und zahlreichen
short works stehen für die Realisierung unzähliger Ideen
und Visionen. Wir beenden die Theaterarbeit mit der Company homunculus
aus freien Stücken und blicken auf diese Lebensphase mit Zufriedenheit
und Dankbarkeit zurück. Wir sind stolz auf das was gelungen
ist - und das was nicht gelungen ist gehört auch dazu! Wir
haben uns entschieden, keine Abschiedsproduktion zu machen. Stattdessen
produzieren wir eine DVD, die die wichtigsten Stationen unserer
Theaterarbeit dokumentieren soll, ergänzt durch Statements
der beiden Leiter. Diese DVD wird ein Abschiedsgeschenk für
die Mitwirkenden bei homunculus in den vergangenen 30 Jahren, sowie
für WegbegleiterInnen, FörderInnen, KollegInnen, VertreterInnen
der Presse und für unser Stammpublikum sein." (Manfred
Aichinger & Nikolaus Selimov)
Künstlerische Projektleitung: Manfred Aichinger, Nikolaus Selimov;
DVD-Realisierung: N. N.; Tanz: TänzerInnen der Company 1981-2011
Website Company
homunculus
Website
Company homunculus
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 10.000
Two in One
Akos Hargitay
Projekt Home Parkour
Tanz, Parkour, Akrobatik
private/öffentliche Räume
Ein ver-rückter Einblick in ein Apartment: Trautes Heim,
Glück allein!
Aber: für alle von uns? Homeparkour
setzt sich mit dem kleinen Raum eines Wohnzimmers auseinander, wo
die 5 Protagonisten beengt ihr tägliches Leben zubringen. Realistische
Objekte wie Stuhl, Couchtisch, Lampe und Hindernisse wie Fenster,
Tür undWand beeinflussen die Raumwege. Die Charaktere müssen
um von A nach B zu kommen ganzen körperlichen Einsatz leisten,um
sich nicht in die Quere zu kommen und das führt
natürlich zu Schnittpunkten und Konflikten. In der Performance
Homeparkour möchten wir uns an Aspekte des Zirkus anlehnen.
Die Performance aus zeitgenössischem Blickpunkt liebäugelt
humorvoll mit Elementen des Cirque contemporain, wohlwissend, dass
das der Begriff "Entertainment im zeitgenössischen
Performancebereich misstrauisch begutachtet wird.
Choreografie, Konzept, künstlerische Leitung: Ákos Hargitay;
Coach: Johannes Maile; künstlerische Assistenz: Michaela Hargitay;
Bühne, Klangregie-/steuerung: Gammon; PerformerInnen: N. N.
weitere Partner in Verhandlung: Dschungel Wien, WUK
www.companytwoinone.org
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 20.000
Verein Romano Svato
(eingereicht als
Rukeli)
Theater in Romanes und Deutsch
Boxen: Ist das was für Frauen? Ist Boxen was für Roma? Ist Boxen
was für Roma-Frauen? In Ungarn werden Roma und Sinti nicht akzeptiert:
Was passiert, wenn eine Zigeunerin den Ungarischen Meistertitel
im Boxen holen möchte? Demokratie, die keine ist, und ein Frau in
einer Männerdomäne. Arbeitscamps, die an KZs erinnern. In kleinen
ungarischen Dörfern sind Soldaten und Polizisten immer präsent.
Was bedeutet das alles? Sind die Zeiten der Verfolgung zurück? Der
deutsche Boxmeister Johann Rukeli Trollmann hat bereits 1942 das
Gleiche erlebt. Wiederholt sich sein Schicksal? Im Rahmen des Theaterabends
werden unterschiedliche Ebenen der Verfolgung von Roma und Sinti
und deren Diskriminierungen transparent gemacht, aber auch individuelle
Zugänge und Lösungen gezeigt. Im Zentrum der Handlung steht eine
junge Frau von heute, die sich als Boxerin nach oben kämpft und
damit zum politischen Spielball einer rechtsextremistischen Regierung
wird. Als erfolgreiche, integere Sportlerin und Romni wird sie zu
einer Bedrohung, weil gerade ihre Volksgruppe als das »Böse«, »Schmutzige«,
»Faule« gilt. Die Geschichte der Boxerin wird in memoriam Johann
Rukeli Trollmann erzählt, der als deutscher Sinto- Boxer einer furchtbaren
Verfolgung durch die Nazis ausgesetzt war und 1944 im KZ Neuengamme
umgebracht wurde.
Konzept: Simonida Jovanovic & Sandra Selimovic; Text, Buch: Simonida
Jovanovic, Sandra Selimovic, Nehle Dick, Gilda Horvath; Regie: Nehle
Dick; Video: Alexandra Reill; Komposition, Ton: Jürgen Neuhofer;
mit: Sandra Selimovic, Max Hoffmann, Harald Jokesch, Simonida Jovanovic,
Stefan Kurt Reiter, Mariana Catalina Lanza Huidobro, Zvezdana Ramadanovic
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 24.000
Verein der Freunde des Schubert Theaters
Simon Meusburger, Nikolaus Habjan
Projekt Frankenstein
Figurentheater für erwachsenes Publikum
Schubert Theater, 1090 Wien
Schubert
Theater
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 18.000,00
Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit
Gin/i Müller
Politik und Ästhetik in Europa und Lateinamerika
Symposium mit Theater, Film, Debatte, Lecture, Performance und Party
Orte: Mexico City (Laboratorio Arte Alameda, 25.-28.08.2011), Graz
(Eröffnungsproduktion des Festival bestOffstyria 2.11, 06.09.2011),
brut Wien (s. u.)
Im Rahmen der Mexiko-Österreich-Tour 2011 der Produktion Who
shot the Princess? - Boxstop Telenovelas widmet sich ein dreitägiges
Symposion dem Thema Melodrama und Rebellion, Politik und
Ästhetik in Europa und Lateinamerika. Vom 23. bis 25. September
wird in theoretischen und performativen Beiträgen (Diskussion,
Film, Performance und Party) das aktuelle politische Potenzial melodramatischer
Erzähl- und Aktionsformen ausgelotet. Als temporäres Labor
dient Melodrama und Rebellion der Erforschung heutiger Handlungsstrategien
und Formen des leidenschaftlichen Ausagierens im Kampf um Konsens,
Dissens und soziale Rechte. Es kreist um die Fragen, wie sich politisches
Begehren sprachlich und gestisch ausdrücken und verkörpern
lässt, von was Rebellion heute handelt und wie sie in Handlung
umgesetzt wird.
Konzipiert und moderiert von Gin/i Müller und Tom Waibel; mit:
Flor Edwarda Gurrola, Tiosha Bojorquez, , Katia Tirado, Oliver Marchart,
Tina Leisch, Jens Kastner, Tom Waibel, Elisabeth Streit, Latin Lobby
u. a. m.
PartnerInnen: brut Wien, Fundacion Gurrola, Laboratorio Arte Alameda,
Mexico City, Festival bestOffstyria 2.11; mit Unterstützung
der der Creadores Escénicos FONCA 2010, Kulturabteilung der
Stadt Wien und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst
und Kultur
Empfohlener Produktionskostenzuschuss des Herbstprojektes durch
die Kulturabteilung der Stadt Wien: 18.000
Das Herbstprojekt wird im von der Wiederaufnahme von Who shot
the Princess? - Boxstop Telenovelas begleitet!
brut Wien, 16., 17., 23., 24.09.2011, 20 Uhr
Regie, Text, Musik Gin/i Müller Schauspiel Flor Edwarda Gurrola
Videobild Nils Olger Schauspiel, Musik Sabine Marte Schauspiel Philipp
Eisenmann, Katia Tirado, Chris Thaler Bühne Rupert Müller
Text Martin Plattner, Tiosha Bojorquez Stimme Elfriede Jelinek Produktion
Malin Brewi Dramaturgische Beratung Martin Zistler, Chris Standfest
Assistenz Katka Csanyiova, Paula Pfoser
Empfohlener Produktionskostenzuschuss der im Herbst 2010 uraufgeführten
Performance durch die Kulturabteilung der Stadt Wien: 24.000,00
Verein zur Förderung internationaler wissenschaftlicher
und künstlerische Arbeit
MOMO oder die Legende vom Jetzt
Theater mit zeitgenössischer Musik, Tanz und Video nach Michael
Ende
Dschungel Wien, 11.11.2011, 10 u. 18 Uhr (Premiere); 12.11.2011,
16 Uhr; 13.11.2011, 11 u. 16 Uhr; 20.11.2011, 18 Uhr; 21.11.2011,
10.30 u. 14.30 Uhr; 22. u. 23.11.2011, 10.30 Uhr
Ein rasantes Stück über das Rennen, Rauschen, Ruhen, Rasen
und Rasten Menschen versuchen, immer schneller von A nach B zu kommen,
streben danach ihre Zeit immer effizienter und ökonomischer
einzuteilen und vergessen dabei, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren.
Hier setzt unsere Version des bekannten Romans MOMO (Michael
Ende) an. Momo wandelt, anders als im Roman, bereits durch eine
Welt der kapitalistischen Hektik, in der selbst das Verlieben gut
geplant sein will. Alles muss nutzenbringend und sinnstiftend sein
und wenn möglich schnell gehen. 2011 erzählen wir mithilfe
zeitgenössischer Musik, Gesang, Tanz und Video die Geschichte
aus der Sicht der Grauen. In rasantem Tempo, mit viel Spiellust,
befragen vier SchauspielerInnen, drei MusikerInnen und eine Sängerin
eine Welt, in der alles gleichzeitig passiert und Zeit zu einem
flüchtigen Begriff geworden ist.
Konzept/Spielleitung: Sara Ostertag; Konzept/Komposition: Hannes
Dufek; Ausstattung: Birgit Kellner; Konzept/Bühne/Video : Christian
Schlechter; Choreografie: Martina Rösler; Besetzung: Katja
Göhler, David Berger, Simon Dietersdorfer, Michele Rohrbach,
Michael Pöllmann u. a. m.; InstrumentalistInnen: Akkordeon
- Bojana Popovicky; Klarinette - Theresia Schmidinger; Viola - Jelena
Poprzan; Produktionsleitung: Julia Wiggers; Dramaturgie/ Textfassung:
Anne Sophie Meusburgher; Regieassistenz: Amelie Barucha; Liedtexte:
Albert Farkas
Partner: Dschungel Wien, wien modern, werk89
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 25.000

Vitamins of Society
Johann Wolfgang Lampl, Jens Claßen u. a. m.
Drama Slam XVIII, XIX, XX
TAG Wien
Schon seit 2007 veranstalten die Vitamins Of Society die Drama Slam,
einen modernen Agon für dramatische Texte. AutorInnen schreiben
szenisch. SchauspielerInnen spielen prima vista und das Publikum
entscheidet in einem ausgeklügelten basisdemokratischen Auswahlverfahren.
Aus der Poetry Slam-Szene hervorgegangen hat sich Drama
Slam in den letzten Jahren eine eingefleischte Fangemeinde erspielt
und in den bisherigen 17 Slams an die 150 Stücke der unterschiedlichsten
AutorInnen zur Erstlesung gebracht. Im Hinblick auf den 20er im
Jänner 2011 haben wir uns ein neues System ausgedacht, dass
die dramatische Angelegenheit für AutorInnen und ZuschauerInnen
noch spannender macht.
Die Ausschreibung
Im Oktober und Dezember 2011 wird es jeweils eine klassische Drama
Slam im TAG, Theater an der Gumpendorfer Straße geben.
Hierzu sind bis zu den Einreichfristen alle potentiellen DramatikerInnen
und Dramatiker aufgerufen Ihre Stücke mit einem Maximalumfang
bis zu 15 Seiten an die Vorauswahljury unter text@dramaslam.eu zu
schicken.
Der Slam-Abend
Die 7 besten Stücke werden im Zuge der Drama Slam von
den 6 Schauspielern prima vista vor Publikum erstgelesen,
wobei der Verfasser/die Verfasserin 3 Minuten Zeit hat, sein/ihr
Stück vorzustellen, die Rollen zu verteilen und die dramatische
Stoßrichtung vorzugeben. Hernach hat das Stück maximal
10 Minuten Zeit sich durch die SchauspielerInnen zu entfalten.
Der Publikumsentscheid
Am Ende des Abends, entscheidet jede Zuschauerin und jeder Zuschauer
über ihre/seine 3 persönlichen Favoriten und gibt seine
Stimme in der Form von Punktkarten ab. Nach Auszählung aller
Stimmen werden die AutorInnen der Stücke gemäß Ihres
erreichten Platzes prämiert.
Die Preise
Die 2 Bestplatzierten erhalten neben einer Flasche Jameson Whiskey
, 150 Euro, den Auftrag ihr Stück weiterzuschreiben, welches
dann im Finale im Jänner 2012 nochmals aufgeführt wird.
Finale
Im Jänner 2012 kommt es zum großen Showdown. Die 4 besten
Stücke von Drama Slam XVIII un XIX treten nach eine kurzen
Erarbeitungsphase mit den SchauspielerInnen und der Drama Slam-Organisation
noch einmal mit einer maximalen Dauer von bis zu 30 Minuten gegeneinander
an. Das Publikum entscheidet wiederum über das beste Stück
der Saison für das ein Preisgeld von 300 Euro ausgeschrieben
ist.
www.dramaslam.eu
Empfohlener Produktionskostenzuschuss: 5.000
Stand: 25. April 2011
Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung
sind bei allen gelisteten Projekten vorbehalten!
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