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| Empfehlungen zum Einreichtermin 15. Jänner
2010 |
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(insg. 600.000 Euro/Jahr | 8 Empfehlungen)
Dans.Kias
Hölbling, Saskia
Tanz, Performance
Details auf www.dans.kias.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 55.000,00
Im_flieger
Kaya, Anita
Tanz, Performance
Details auf www.imflieger.net
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 60.000,00
Sirene Operntheater
Tornquist, Kristine/Everhartz, Jury
Musiktheater
Details auf http://sirene.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 100.000,00
Theater Foxfire
Eckenstein, Corinne
Sprechtheater, Theater für junges Publikum
Details auf www.theaterfoxfire.org
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 60.000,00
Theater Wozek
Wozek, Karl
Sprechtheater, Theater für junges Publikum
Details auf www.theater-wozek.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 55.000,00
Verein Salto/Cie. Willi Dorner
Dorner, Willi
Performance, Tanz
Details auf www.ciewdorner.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 80.000,00
Wiener Tanz- und Kunstbewegung
Juren, Anne & Seidel, Roland
Tanz, Performance
Details auf http://wienertanzundkunstbewegung.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 60.000,00
WUK/Theater
Programmleiter: Maile, Johannes
Performance, Theater, Tanz
Details auf www.wuk.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss pro Jahr: 130.000,00
(insg. 500.000 Euro/2011 | 12 Empfehlungen)
artificial horizon
Bitterli, Milli
Tanz, Performance
Details auf artificial horizon/Milli Bitterli
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 40.000
God's Entertainment
Kollektiv
Performance
Details auf God's
Entertainment
Projekte u. a. Trans-Europa-Bollywood (WUK Wien, Impulse Festival
NRW); Eröffnung der Spielzeit 2011/12 von WUK Theater
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000
insert
Uhlich, Doris
Tanz, Performance
Details auf insert/Doris
Uhlich
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000
Konfiguration jenseits des Todes (KJDT)
Jahresprojekt WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE XI (2011)
theatrales Forschungsprojekt zum Thema Notation
Veranstaltungsorte: "Als Aufführungsorte werden u. a. das
Az W (www.azw.at), das Festival Wien Modern (www.wienmodern.at), das
Heeresgeschichtliche Museum (www.hgm.or.at), das Palais Kabelwerk
(www.palaiskabelwerk.at), das neu eröffnete 20ER Haus (www.belvedere.at)
und der öffentliche Wiener Stadtraum in Betracht gezogen."
"Anknüpfend an die Arbeits- und Forschungsergebnisse von
WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE X werden fünf mehrtägige Präsentationen
in Form von Performances, Installationen, Diskussionsveranstaltungen,
Videoprojektionen organisiert und der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Osteuropäische KünstlerInnen, die bereits 2010
am Projekt beteiligt waren, werden nach Wien eingeladen, um das erarbeitete
Material im Austausch mit KJDT zu präsentieren. Ab November werden
ausgewählte Teile des Dokumentations- und Notationsmaterials
bei internationalen Festivals eingereicht. Zusätzlich wird anhand
aller schriftlichen und grafischen Dokumente ein Katalog publiziert."
(Stand: 15.05.2010)
Details auf Konfiguration jenseits
des Todes (KJDT)
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 35.000,00
L.E.O.
Fleischhacker, Stefan
Musiktheater
Details auf L.E.O.
- Letztes erfreuliches Operntheater
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 20.000
weiter
Texte zum L.E.O. >>>
M.A.P.
Blaschke, Georg
Performance, Tanz
Details auf www.georgblaschke.com
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000
PHACE | CONTEMPORARY MUSIC (bis Ende 2009 ensemble on_line)
Pironkoff, Simeon/Fuchs, Reinhard
Musiktheater
Details auf www.phace.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000
progetto semiserio
Steker, Georg/Leisner, Andreas
Musiktheater
Details auf www.progettosemiserio.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000
Tanztheaterverein Divers/Kabinett ad Co.
Wenninger, Paul
Tanz, Performance
Details auf www.kabinettadco.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000
Verein Chimera
Aschwanden, Daniel
Projektreihe re:plug&play
Research, Performances u. a. m.
Details auf dadaX.org
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 50.000
weiter
zu Texten zu re:plug&play >>>
Verein für modernes Tanztheater/Tanz Company Gervasi
Gervasi, Elio
Tanz
Details auf www.tanz.company.gervasi.at
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 55.000
Vienna Body Archives
Redaktion: David Ender, Nicole Haitzinger, Jack Hauser, Judith Staudinger/Helmer,
Sabina Holzer, Krassimira Kruschkova, Margit Moisl, Marlies Pillhofer,
Helmut Ploebst, Katrin Roschangar, Martina Ruhsam
Website corpus - internet magazin für tanzochoreografieoperformance
Weiter zur Website Corpus
Empfohlener Jahrestätigkeitszuschuss: 30.000
(verbleibender Förderbetrag aus dem Jahresbudget 2010: gesamt
513.000 Euro | 34 Projekte)
Art*Act Kunstverein/Tanz*Hotel [REALISIERT]
Artist at Resort (AAR)
Tanz, Performance
Tanz*Hotel Resort, 1020 Wien
Künstlerische Leitung: Bert Gstettner
"Für Ende August/Anfang September planen wir eine weitere
Research-Phase [...] Die Auswahl zu Artist At Resort ist bereits
erfolgt und intensive Kommunikation sowie erste Proben finden statt.
[...]
Die fünf KünstlerInnen sind: Steffi Wieser, Howool Baek,
Paolo Baccarani, Michael Turinsky, Tobias Draeger.
Das Studio ist von August bis Ende Dezember mit den Proben und Kursen
komplett ausgelastet.
Die AAR-Präsentationstermine sind:
29.-31. Oktober 2010 (Steffi Wieser, Howool Baek)
3.-5. Dezember 2010 (Paolo Baccarani, Michael Turinsky, Tobias Draeger)
Die Tanz*Hotel-Community gestaltet sich für den Herbst international,
barrierefrei und äußerst lebendig."
(Stand: 20.07.2010)
Weitere Informationen: Teilnahme der ehemaligen AAR Deborah Hazler
beim TQW-Stückwerk 2010; bmukk-Stipendium an Veronika
Mayerböck; Tanzstipendium an die AAR Herbst 2010 Steffi Wieser.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 15.000,00
www.tanzhotel.at
Club Real
Projekt Der geliebte Feind und monumentale Doppelgänger
Installation zur österreichisch-türkischen Wunschbeziehung
geplanter Koproduktionsort: brut Koproduktionshaus Wien, 1010/1030
Wien
Termin: November 2010
Laufzeit: 10 Tage
Die kulturelle und politische Präsenz des "Anderen
als bedeutender psychologischer Referenzpunkt wird von uns als Verdopplung
der monumentalen Goethestatue am Opernring als "Doppelgänger
und "Zwilling sichtbar gemacht. Der Doppelgänger repräsentiert
die andere Seite des monumentalen Geheimrates und deutschen Klassikers
"Goethe. Es ist der "orientalische Goethe, der
uns hier begegnet. In tiefer Liebe zur Literatur des Orients entbrannt,
sogar arabisch schreibend (!), einen intensiven literarischen Dialog
mit seinem persischen Zwilling Hafis führend, steht der weiße
Doppelgänger aus Gips seinem steinerne Monument, einem Symbol
der deutschen Klassik und der westlichen Kultur, gegenüber.
Besetzung: Marianne Ramsay-Sonneck, Georg Reinhardt, Thomas Hauck,
Erol Uysal
Koproduktionspartner: brut Wien
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 12.000,00
http://www.clubreal.de

Copypaste [REALISIERT]
]SCORE[
Performance
brut im Konzerthaus, 15. u. 16.03.2010, 20 Uhr (Showing im Rahmen
von imagetanz/brut Wien); Plesni Teater Ljubljana, 31.09.,
01.10., 02.10.2010; MAK, 18.09.2010 (im Rahmen von MAK NITE)
]SCORE[ testet den Akt der Übersetzung. Die Performerinnen
wandern auf den Spuren von Übertragungsprozessen und machen unmittelbare
Verluste, unvermutete Gewinne und unvermeidbare Differenzen zwischen
Ausgangsmaterial und Übersetzung aus.
Konzept: Martina Ruhsam; exekutive Taktiken: Vlado Gotvan Repnik;
Performance: Lisa Hinterreithner, Katja Kosi, Martina Ruhsam; Dank
an: John Cage, Gabri Einsiedl, Jean-Luc Godard, Janez Jana,
Pika Klancnik und Boris Mihalj
Koproduzenten: Plesni Teater Ljubljana, brut Wien (imagetanz)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 5.000,00

twOf2 + dascollectiv [REALISIERT]
Harald, das wilde Schaf (Harald
will nicht süß sein)
Theaterperformance mit Livemusik
Dschungel Wien, 16.09.2010, 18 Uhr (Uraufführung, Premiere);
17.09.2010, 10 Uhr; 18.09.2010, 16.30 Uhr; 19.09.2010, 16.30 Uhr;
23.10.2010, 16.30 Uhr; 24.10.2010, 16.30 Uhr; 05.11.2010, 10 u. 14.30
Uhr; 06.11.2010, 17 Uhr; 07.11.2010, 17 Uhr; 12.01.2011, 14.30
Uhr; 13.01.2011, 10.30 Uhr; 14.01.2011, 10 u. 14.30 Uhr; 15. u. 16.01.2011,
16.30 Uhr
DSCHUNGEL WIEN, Museumsplatz 1, 1070 Wien, 522 07 20-20,tickets@dschungelwien.at,
www.dschungelwien.at
Bist du mehr Schaf oder mehr Wolf? Vielleicht ein bisschen von beiden!
Manchmal ist man mehr schäfisch, manchmal mehr wölfisch.
Da fragt man sich manchmal: Wer bin ich? Wer will ich sein? Was wünsche
ich mir? Dieses Stück handelt genau davon: von Schafen und Wölfen,
vom Ich-sein und Träumen. Im offenen Bühnen-Raum entsteht
eine Landschaft mit Objekten und improvisierten Begegnungen. Bewegung
und Klang. Stillstand und Bild. Harald Schaf, Ludmilla Wolf und der
Erzähler oder/und eine mitreißende Rockband mit einem wilden
Bassisten, einer hungrigen Sängerin und einem seltsamen Ukulelespieler!
Die drei führen durch einen Abend abstrakter Bilder und konkreter
Situationen, voll Wahrhaftigkeit und Humor. Mit Fantasie ist alles
möglich.
Konzept: TWOF2; Produktion: dascollectiv; von und mit: Giovanni Jussi,
Christof Spanring, Maria Spanring; Regie: Georg Blaschke; Dramaturgie:
Odette Bereska; Bühne, Kostüm: Rebekka Dornhege; Licht:
Stefan Enderle; Grafikdesign: Marie-Theres Gallnbrunner
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000,00
http://www.dascollectiv.com
| http://www.twof2.com | http://www.georgblaschke.com
dreizurdritten [REALISIERT]
Moritz, Andreas
dreizurdritten Figuren- und Theaterfestival
im dritten Bezirk in Wien
Figurentheaterfestival für erwachsenes Publikum
Seit 2007 veranstaltet dreizurdritten Figurentheater-Spielserien für
Erwachsene. Veranstaltungsort ist mit dem LILARUM Österreichs
größte Hand- und Stabpuppenbühne, ein Ort, der eigentlich
den Kindern gewidmet ist. Diese Besonderheit im Wiener Theaterleben
passt blendend zum außergewöhnlichen Programm, das vom
Verein dreizurdritten Figurentheater gestaltet und organisiert wird:
Geboten wird eine Mischung aus internationalen Gastspielen, Koproduktionen
und Nachwuchs-Initiativen. Ziel ist ein der Vielfalt des Genres entsprechender
Querschnitt, der einerseits ein Kennenlernen für NeueinsteigerInnen
leicht macht, andererseits für Profis und "Freaks"
die Stars der Szene nach Wien bringt.
[Siehe zum Programm im Detail "Termine" auf dieser Website]
Figurentheater Lilarum, 1030 Wien
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000,00
http://www.dreizurdritten.at
wennessoweitist/Festival 100 [REALISIERT]
KHM 05 Kunstgeschichten
Performance im (halb)öffentlichen Raum des Kunsthistorischen
Museums Wien
Termine: 15.09.2010, 19 Uhr (Premiere); 22., 29.09.2010, 13. u. 17.10.2010,
03. u. 10.11.2010, 19 Uhr
Das Projekt der Projektgruppe wennessoweitist mit dem Titel khm
05 kunstgeschichten hat am 15. September 2010 Premiere im Kunsthistorischen
Museum in Wien. Weitere Vorstellungen sind geplant für den 22.
u. 29. September, den 13. u. 27. Oktober und den 3. u. 10. November.
Beginn jeweils 19 Uhr. Folgende Autoren beteiligen sich an diesem
Projekt: Thomas Glavinic, Paulus Hochgatterer, Elfriede Jelinek, Walter
Kappacher, Angelika Reitzer, Gerhard Roth, Ferdinand Schmatz, Franz
Schuh, Clemens J. Setz, Lisa Spalt, Marc von Henning, Andrea Winkler
und Juli Zeh. Eine Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum in
Wien. (Stand: 15.05.2010)
[Siehe zum Programm im Detail "Termine" auf dieser Website]
Projektleitung: Jacqueline Kornmüller, Peter Wolf; AutorInnen:
Thomas Glavinic, Paulus Hochgatterer, Elfriede Jelinek, Walter Kappacher,
Angelika Reitzer, Gerhard Roth, Ferdinand Schmatz, Franz Schuh, Clemens
J. Setz, Lisa Spalt, Marc von Henning, Andrea Winkler und Juli Zeh;
mit: N. N.
Kooperationspartner: Kunsthistorisches Museum Wien
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000,00
http://www.wennessoweitist.com
Club Real
Projekt Der geliebte Feind und monumentale Doppelgänger
Installation zur österreichisch-türkischen Wunschbeziehung
geplanter Koproduktionsort: brut Koproduktionshaus Wien, 1010/1030
Wien
Termin: November 2010
Laufzeit: 10 Tage
Die kulturelle und politische Präsenz des "Anderen
als bedeutender psychologischer Referenzpunkt wird von uns als Verdopplung
der monumentalen Goethestatue am Opernring als "Doppelgänger
und "Zwilling sichtbar gemacht. Der Doppelgänger repräsentiert
die andere Seite des monumentalen Geheimrates und deutschen Klassikers
"Goethe. Es ist der "orientalische Goethe, der
uns hier begegnet. In tiefer Liebe zur Literatur des Orients entbrannt,
sogar arabisch schreibend (!), einen intensiven literarischen Dialog
mit seinem persischen Zwilling Hafis führend, steht der weiße
Doppelgänger aus Gips seinem steinerne Monument, einem Symbol
der deutschen Klassik und der westlichen Kultur, gegenüber.
Besetzung: Marianne Ramsay-Sonneck, Georg Reinhardt, Thomas Hauck,
Erol Uysal
Koproduktionspartner: brut Wien
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 12.000,00
http://www.clubreal.de
Copypaste
Projekt ]SCORE[
Performance
(geplante) Koproduktionsorte: brut Koproduktionshaus Wien, 1030 Wien;
MAK, Im_flieger sowie Plesni Teater Ljubljana
brut im Konzerthaus, 15. u. 16.03.2010, 20 Uhr (Showing im Rahmen
von imagetanz/brut Wien);
Plesni Teater Ljubljana, 31.09., 01.10., 02.10.2010;
MAK, Herbst 2010 (im Rahmen von MAK NITE);
Im_flieger, Herbst 2010
]SCORE[ testet den Akt der Übersetzung. Die Performerinnen
wandern auf den Spuren von Übertragungsprozessen und machen unmittelbare
Verluste, unvermutete Gewinne und unvermeidbare Differenzen zwischen
Ausgangsmaterial und Übersetzung aus.
Konzept: Martina Ruhsam; exekutive Taktiken: Vlado Gotvan Repnik;
Performance: Lisa Hinterreithner, Katja Kosi, Martina Ruhsam; Dank
an: John Cage, Gabri Einsiedl, Jean-Luc Godard, Janez Jana,
Pika Klancnik und Boris Mihalj
Koproduzenten: Plesni Teater Ljubljana, brut Wien (imagetanz)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 5.000,00
Casa Del Kung Fu [VERSCHOBEN AUF FEBRUAR 2011, REALISIERT]
Projekt Der schwedische Kommissar
Sprechtheater
geplanter Produktions-/Veranstaltungsort: Garage X, 1010 Wien
Premiere: Februar/März 2011
Der schwedische Kommissar ist eine literarische Improvisation
über Genregesetze. Elemente aus Thriller, Road Movie und bis
in den Irrsinn hochgeschraubte Phrasen des Politfilms vermischen sich
zu einem Flächenbrand aus Melancholie, Verstörung und dunklem
Humor.
Regie: Steffen Höld; Buch & Produktion: Peter Waldeck
Präsentiert von Casa Dell Emozione, dem depressiven Spin
Off der Wiener Theatertruppe Casa Del Kung Fu.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 23.000,00
http://www.facebook.com/Casadelkungfu
Im_flieger [REALISIERT]
Herbst-Projekte von Im_flieger
Tanz, Performance
WUK Im_flieger, Währinger Straße 59, 1090 Wien
Auch in der kommenden Herbstsaison setzt Im_flieger bewährten
Formate wie die unkuratierte Plattform der Wilden Mischung sowie das
nationale Vernetzungsprojekt CHANGING SPACES national - heuer
in Kooperation mit der IG Tanz Steiermark - fort. Zur Weiterentwicklung
transdiziplinärer Forschungs- und Produktionsformate ist ein
Researchprojekt im Rahmen der neuen Schiene In_pro_DUKTION
geplant, die spartenübergreifende Arbeitsbeziehungen und Ergebnisse
induziert und als performatives Kunstprojekt im (halb-)öffentlichen
Raum fungiert. Somit knüpft Im_flieger an seine erfolgreiche
Agenda der letzten Jahre an, um lokalen, nationalen und internationalen
KünstlerInnen eine wichtige Plattform der Präsentation zu
bieten, und inhaltlich sowie strukturell prozessorientierte Arbeit
zu unterstützen und anzuregen. 5 Veröffentlichungstage mit
ca 15 Mitwirkende KünstlerInnen/TheoretikerInnen aus Wien und
den Bundesländern in den unterschiedlichen Projekten/Reihen [sind
für Herbst 2010 geplant].
Im_flieger_Team: Anita Kaya, Markus Bruckner, Katrin Hornek; technische
Koordination: Niki Kopiunik
Kooperationspartner: WUK, ttp WUK, IG Tanz Steiermark
(Stand: 03.08.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 10.000,00
http://www.imflieger.net
Konfiguration jenseits des Todes (KJDT) [REALISIERT]
Projekt WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE X (2010)
Performance-Reihe
geplanter Koproduktionsort: Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120
Wien
Termine: k. Ang.
In einer Recherchephase (März-Juli 2010) arbeiten 25 KünstlerInnen
an der Wolokolamsker Chaussee von Heiner Müller anhand
unterschiedlicher historischer und gegenwärtiger Notationsformen.
Vom 1. bis 31. August findet eine künstlerische Reise von Wien
nach Wolokolamsk statt, die aus Eigenmitteln finanziert wird und auf
der es zu Kooperationen mit osteuropäischen KünstlerInnen
und Institutionen kommt (www.proektfabrika.ru, www.rakusko.eu, Christophe
Ceska Austrian Consulate Kraków u. a.). Im Dezember 2010 findet
im Palais Kabelwerk (www.palaiskabelwerk.at) eine fünftägige
Werkschau statt, bei der alle Rechercheergebnisse und die auf der
Reise gesammelten Materialien dem Publikum vorgestellt werden. (Stand:
15.05.2010)
Mit: Katharina Burger, Beate Hecher, Melanie Hollaus, Barbara Hölzl,
Markus Keim, Andreas Pronegg, columbosnext (www.columbosnext.com),
Carlo Benzi, Burak Büjük, Müge Erarslan, Claudia Miotti,
Zeynep Sarikartal, Evren Yacizi, Günther Zechberger (www.zechberger.at)
u. a.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000,00
http://www.kjdt.at
Loose Collective/Kunstverein Archipelago/Gottfarb, Alexander [VERSCHOBEN
AUF FRÜHJAHR 2011, REALISIERT]
HERE COMES THE CROOK THE MUSICAL OF 2110
zeitgenössisches Musical
Premiere: 02.12.2010, OHO Oberwart (Uraufführung)
Folgevorstellungen: 03. u. 04.12.2010, OHO Oberwart
TQW
Nach einer ersten choreographischen Auftragsarbeit (Endlich.Haydn)
im Rahmen des Haydn-Jahres 09 in der Rotunde in Oberwart aktualisiert
das Loose Collective nun mit Here Comes The Crook erneut eine
historische Bezugsgröße für einen zeitgenössischen
Tanzkontext. Das Skandal-Musical The Black Crook (1866) - der
erste Broadway-Hit der Geschichte - wird mit choreographischen Strategien
des zeitgenössischen Tanzes neu bearbeitet.
Ausgangspunkt für Here Comes the Crook ist die Anwendung
von kommerziellen Musical-Strategien im zeitgenössischen Tanz.
Das Loose Collective ist ein 2009 gegründetes und international
tätiges Tanz- und Performancekollektiv. Die fünf Kernmitglieder
der Gruppe, Alexander Deutinger, Michael Dolan, Alexander Gottfarb,
Marta Navaridas und Anna Maria Nowak stammen aus fünf verschiedenen
Ländern und arbeiten auch unabhängig voneinander als ChorografInnen
und PerformerInnen. Für Here Comes The Crook haben sie
sich mit zwei Mitgliedern der Wiener Band 78plus zusammengetan, die
auch live auf der Bühne agieren werden. (Aufführungstext
Dezember 2010)
"Wenn sich der zeitgenössische Tanz als eine der offensten
Kunstformen des neuen Jahrhunderts präsentieren will, dann sollte
er auch das Potential von Feelgood-Genres wie dem Musical für
sich nutzbar machen können." (Loose Collective)
Eine Kooperation von D.ID/Dance-Identity Burgenland mit Kunstverein
Archipelago Wien und Performanceinitiative 22 Graz
Mit freundlicher Unterstützung von: Kulturamt der Stadt Graz,
Abt. 9 Kultur Land Steiermark, MA 7 Kultur Stadt Wien, bm:ukk, OHO,
Burgenland Kultur, uni-T Graz
The Loose Collective departs from the assumption that it is the year
2110. We will use the original score from the first large-scale Broadway-musical
ever put on stage (The Black Crook, 1866) as a frame for developing
a futuristic musical-performance, staged 245 years after the premiere
of its original. The key idea of leaping forward and backward in time
is to achieve a distanced approach to the current norms and ideas
of stage-art.
How and where do we want to see performance-art in 100 years? What
terrains are left to conquer, which holy cows will need to be slaughtered?
What kind of aesthetics do we want to propose? What is our share of
responsibility in relation to self-fulfilling prophecies? What does
it mean to "pre-enact?
Through these and other burning questions we will set out on a journey
into the world of Art-Fiction. (Konzept v. 15.10.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 10.000,00
Moving People [REALISIERT]
UNIT - Three in One
Tanz
Off Theater, 02. u. 03.10.2010, 20 Uhr
Three in One ist eine Einheit, die immer wieder zerfällt
und sich in unterschiedlichen Formen und Dynamiken neu akkumuliert.
Dabei spannt sich ein Bogen von Dipolaritäten auf, der von einer
dritten Energie so durchschnitten wird, sodass sich eine neue Dreiheit
bilden kann oder alles in kleinere Units zerfällt. Wo beginnt
der Einheitsbegriff sichtbar und spürbar zu werden, wann und
unter welchen Bedingungen zerfallen größere Einheiten in
kleinere, wie bauen sie sich wieder auf?
Inwiefern ein Bühnenbild mit zerfallenden Skulpturen möglich
ist, hängt von der Zu-/Absage des bmukk ab. Geplant ist, auf
einer Leinwand ein Video mit zerfallenden Skulpturen aus Stein zu
projizieren. (Stand: 15.05.2010)
Künstlerische Leitung, Choreografie: Doris Hintsteiner, Florian
Jung; mit: Andrea Maria Handler, Rahel Maria Neuenschwander, Sanna
Lundström
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 14.000,00
http://www.movingart.at | http://www.
ensembleproarte.at
nada productions [REALSIERT FRÜHLING 2011]
Projekt THEATER, realisiert unter dem Titel
TEATRO
Erstaufführung | Performance
brut im Konzerthaus, 12.14.05.2011, 20 Uhr
»Ich bin das Theater. Ich bin alt und nicht mehr so sexy. Ich
bin ein armes Theater, aber habe viel Geschichte. In mir drinnen treffen
sich Menschen. Sie suchen nach etwas, wollen was verstehen, sie singen,
klatschen, lachen, tanzen, sprechen im Chor. Manchmal schreien sie
viel und zeigen ihre nackten Körper. Ich bin irgendwie da, versuche
politisch zu sein, versuche das Leben zu intensivieren, ich weiß,
der Tod ist unausweichlich, das macht mich müde, der Tod. Ich
hoffe, dass ihr mich trotzdem besuchen kommt.« (nadaproductions)
Unter dem programmatischen Titel TEATRO ergründen nadaproductions
vier PerformerInnen, ein bildender Künstler, ein Musiker
und ein Lichttechniker aus Polen, Österreich, Russland, Chile,
Argentinien und der Schweiz mit gemeinsamer Stimme das gängige
Verständnis von Theater. TEATRO beschäftigt sich mit der
Institution Theater, dem Theater als Ort und Gebäude sowie mit
dem Akt des Performens vor Publikum. Die verschiedenen Vorstellungen
von Theater werden selbst zur Vorstellung. Es kommen Fragen auf wie:
Warum arbeiten wir für das Theater? Was ist Theater für
uns? Was motiviert uns dazu, weiter zu machen? Die PerformerInnen
stehen vor unmöglichen Aufgaben, sie versagen und finden zu befreiendem
Gelächter. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Techniken des
Synchron-Sprechens. Es werden Chöre gebildet und dem kollektiven
Geist des Theaters nachgespürt.
Idee, Konzept, Regie: Amanda Piña; Choreografie, Performance:
Ewa Bankowska, Amanda Piña, Andrei Andrianov, Raphael Michón;
künstlerische Leitung, Dramaturgie: Daniel Zimmermann; Musik:
Christian Dergarabedian, Aka Earzumba
http://nada-productions.blogspot.com
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 14.000,00
Narrenterrasse [REALISIERT]
1. Projekt Einbau
Komisches Solo | Uraufführung
Theater in der Drachengasse, 10.01.2011 (!); weitere Aufführungen:
11.-15. u. 18.-22.01.2011, 20 Uhr
Europa. Jahrtausendealte sichere Festung im stürmischen Ozean
der Welt. Friedliches und sicheres Zuhause. Ihr Zuhause. Und das Ihrer
Lieben. Aber Frieden und Sicherheit sind bedroht. Denn dunkle Kräfte
missgönnen den Europäern ihre der europäischen Geschichte
in Jahrtausenden abgerungenen Werte. Dunkle Kräfte dringen über
Zäune und durch Ritzen in das friedvolle Europa. Sie wollen Frieden
und Sicherheit zerstören. Ihren Frieden und Ihre Sicherheit ...
Das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Solo für eine Schauspielerin
über das schöne sichere Europa, performed von der Autorin
herself, inklusive vielem, was das Publikum vom Theater zu sehen wünscht
(Gesang und Tanz und lustig) sowie einigem, was es nicht zu sehen
wünscht ...
Bissig, aberwitzig, ziemlich durchgeknallt und als Blödelei getarnte
Intelligenz. Achtung: Nichts für Ironieresistente!Text, Konzeption,
Regie, Darstellerin: Anne Frütel
Das Projekt erhielt den Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs des Theaters
in der Drachengasse 2010 und war der Preistext beim Wettbewerb Schreiben
zwischen den Kulturen der Edition Exil 2009.
2. Die Legende von Fearless Nadia
Theater, Lesung
Ort: Theater in der Drachengasse, Bar&Co, 1010 Wien
Termine: VERSCHOBEN
Eine frühe Actionheldin der Kinogeschichte. Eine Frau, die korrupte
Maharadschas verprügelte und mit zehn Männern gleichzeitig
kämpfte, stets auf der Seite der Rechtlosen. Ein weiblicher Zorro.
Ihre kräftigen Beine in knappen Shorts wurden zu ihrem sexy Markenzeichen
und sie zu einer Art Nationalheldin, einer Heldin der unteren Klassen
im Indien der dreißiger Jahre, zur Hochphase des indischen Unabhängigkeitskampfes.
Kaum zu glauben: Diese Frau hieß in Wirklichkeit Mary Evans
und war nicht nur weiß, sondern auch noch Britin.
Die sensationelle und berührende Lebensgeschichte der indischen
Kinolegende Fearless Nadia als Theaterstück, gelesen von Indern
und Europäern. Ein Stück Kolonialgeschichte, ein Spiel über
Identität in der globalisierten Welt und ein Muss für alle
Bollywood-Fans. (Stand: 29.07.2010)
Text, Künstlerische Leitung: Anne Frütel; es lesen: N. N.
Das Projekt erhielt das Dramatikerstipendium des bm:ukk 2009.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 6.500,00
notfoundyet [VERSCHOBEN AUF 2011]
Projekt Tod im Moor - a version (Arbeitstitel)
Performance
geplanter Koproduktionsort: brut Koproduktionshaus Wien, 1010 Wien
Termin: k. Ang.
Tod im Moor - a version (Arbeitstitel) beschäftigt sich
mit dem Thema Schuld und der Form des Geständnisses. Wie kann
ein Schuldeingeständnis zelebriert werden? Was traut man sich
öffentlich zu gestehen und was nicht? Heißt, sich nicht
schuldig zu fühlen, sich besser zu fühlen? Wie kann man
Schuld mit anderen teilen? Wie steht es mit der Verbindung zwischen
Schuld, Geständnis und Moral? Und hat nicht jeder von uns Schuld
auf sich geladen? Wie steht es mit unserer Moral und unseren Werten?
Brauchen wir das Gefühl der Schuld, um besser zusammenleben zu
können? Das Stück setzt sich spielerisch-ironisch mit dem
Themenkomplex Schuld/Geständnis auseinander, verwendet Zitate
aus der Populärkultur und dem Kriminalroman und scheut sich nicht,
den Mythos des idealen Zusammenlebens inklusive Campfire-Stimmung
mit Gitarren und Gemeinsamkeit zu zelebrieren - wenn auch im Dunkel
der Bühne hinter den ZuseherInnenn vielleicht schreckliche Dinge
lauern ...
Besetzung: N. N. (Stand: 07.06.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000,00
http://www.notfoundyettheatre.com
Oper unterwegs/Utz, Helga [REALISIERT]
Der Jäger Gracchus
Musiktheater

Ankerbrotfabrik, 27.06.-03.07.2010, 21 Uhr
In der Expedithalle der hundertjährigen Ankerbrotfabrik, in der
einst täglich 150 Tonnen Brot verladen wurden, wird der Jäger
Gracchus in Riva anlanden. Wo ist Riva? Riva, das Ufer, das ersehnte
Land? Wird Riva das Ziel sein können dieser schrecklichen, schmerzenden,
Jahrhunderte dauernden Irrfahrt? Es sind Kafkas rätselhafte Worte,
die dem Grauen einen unbestimmten Sog verleihen, weil wir uns durch
ihn verstanden fühlen, ohne dass man es genau benennen könnte.
Jeder fühlt sich von Kafka verstanden, aber an Kafka gleitet
das Verständnis ab wie Regenwasser an Schwertlilienblättern;
die verstehenden Worte ragen nach ihrem Konsum genauso kristallen
jungfräulich in den kalten Nachthimmel, wie Kafka sie geschrieben
hat. Der Jäger wird sich Riva entziehen, dem mehltauigen Frieden,
dem kümmernden Dasein. Er wird sich entziehen auf geheimnisvolle
Weise, er, der Fehlerhafte, der Ausgestoßene, der Hinausgeschleuderte.
Sein Geheimnis versteht nur die Musik, die ihn mit sich nimmt, die
er mit sich nimmt, die uns zurücklässt am Ufer, am Land,
an einem Land, nach dem wir uns nie gesehnt haben.
Olga Neuwirth erhielt für diese Aufführung einen Kompositionsauftrag.
Quelle: www.oper-unterwegs.at/gracchus_home.html
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 14.000,00
Quersinn [REALISIERT]
Hamlet am Meer
Theaterperformance
KosmosTheater, 27.10.2010 (Premiere); 28.-30.10. u. 03.-06.11.2010,
20.30 Uhr
Zufällig landen Ophelia und Hamlet in einem Badehaus am Meer.
In der dortigen Abgeschiedenheit stellt sich bald heraus, dass Hamlet
nur von sich selbst und dem Drama, in dem er gefangen ist, spricht.
Ophelia hingegen, gerade dem Wasser entkommen, sucht nach Worten,
um ihre Geschichte zu erzählen. Ein Dialog scheint unmöglich.
QUERSINN erzählt mit Heiner Müllers Hamletmaschine
und Ingeborg Bachmanns Text Undine geht sowie Tanzelementen
eine alte neue Geschichte von gemeinsamer Einsamkeit, vom Ich und
Du, zu Wasser und Land. Poetisch, sprachgewaltig und sinnlich. (Stand:
Mai 2010)
Texte: Heiner Müller/Ingeborg Bachmann; Idee/Regie: Katharina
Vana; Konzept: Michael Haller/Katharina Vana; Choreografie: Gabriela
Wappel; Ausstattung: Michael Haller/Kaja Dymnicki; Sound: Wir haben
uns lieb bis eine heult (www.myspace.com/biseineheult); Dramaturgie:
Anna Winkler/Stefan Bläske; Regieassistenz: Julia Grevenkamp;
Produktionsassistenz: Sebastian Vana; Hamlet: Felicitas Lukas; Ophelia:
Thomas Weilharter
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 10.000,00
http://www.quersinn.at | http://www.kosmostheater.at
Ragnarhof [REALISIERT]
Padel, Donald
STRATEGIETHEATER MIMAMUSCH
Theater, Tanz, Performance, Festival
Aufführungszeitraum: 1.31.10.2010 jeweils Freitag, Samstag
von 204 Uhr
Veranstaltungsort: Ragnarhof, Grundsteingasse 12, 1160 Wien
Das verrückte Theater, oder vielmehr das Theater für
Verrückte, das Emotionelle, die Liebe, das Benenn-, aber nicht
Greifbare das ist der Ring, der Kreidekreis unseres Wirkens,
der Raum, den wir in voller Länge mit gemessenen Schritten durchschreiten,
seine Möglichkeiten ausschöpfen, wir sind: professionell
verrückt. (A. S. K.)
MIMAMUSCH
Der Verein Kunstraum Ragnarhof, Initiator und Betreiber der unabhängigen
Kulturbasis Ragnarhof, produziert im Oktober 2010 bereits zum fünften
Mal das fünfwöchige Strategietheater MIMAMUSCH. Mimamusch
versteht sich als Plattform, die KünstlerInnen und ZuschauerInnen
eine außergewöhnliche Form des gemeinsamen Erlebens von
Kunst bietet. Dabei halten wir uns an die sehr lebendige und erfolgreiche
Strategie, Kurztheaterstücke zu entwickeln und zu präsentieren.
In den letzten fünf Jahren ist so unsere Innovation, das Konzept
des Strategietheaters, entstanden.
Strategie *1 Aufruf zur Kunst!
MIMAMUSCH lädt AutorInnen, RegisseurInnen, SchauspielerInnen,
MusikerInnen und bildende KünstlerInnen ein, Ideen zu gesellschaftlich
relevanten Themen auszuarbeiten. MIMAMUSCH garantiert den jeweiligen
Kunstschaffenden einen Raum für unabhängige künstlerische
Arbeit und finanzielle Unterstützung. Die unterschiedlichen Herangehensweisen
eröffnen dem Publikum aktuelle Perspektiven in der Kunstwahrnehmung,
innerhalb derer traditionelle Rezeptionsmuster dekonstruiert und neu
zusammengesetzt werden.
Strategie *2 "Jeder Mensch ist ein Künstler (Joseph
Beuys)
Unsere Arbeitsweise zur Entwicklung der jeweiligen Stücke besteht
darin, kleine Produktionsgruppen zu bilden, die aus der AutorIn oder
KonzeptschreiberIn, RegisseurIn und den SchauspielerInnen bestehen,
aber auch Einzelpersonen, die ihre Stücke entwickeln und selbst
aufführen. Im Jahr 2009 gab es 25 Theaterproduktionen, fast zur
Gänze Uraufführungen, zum Thema "tot oder lebendig.
Rückblickend lässt sich ein stetiges Wachstum der Idee des
Strategietheaters erkennen.
30 Uraufführungen von Kurztheaterstücken und Performances
sind in Planung und werden im Oktober 2010 im Ragnarhof und Umgebung
auf 20 Spielorten präsentiert. Dies zeigt uns, dass der Bedarf
an MIMAMUSCH als einer beständigen Institution stetig wächst.
Es ist der perfekte Nährboden, um Kunst aller Sparten zum Leben
zu erwecken, zu hören, zu sehen, wahrzunehmen und zu verstehen.
Das ist das eigentliche Bild des Theaters der Zukunft!
Strategie *3 Kosmisches Chaos!
Alle Stücke finden parallel statt, je nach Nachfrage von 204
Uhr morgens. Jede einzelne Produktion bekommt eine Bühne zugewiesen,
wobei bei 30 Produktionen und 20 zur Verfügung stehenden Spielorten
sich auch einige Produktionen die Bühne teilen müssen, andere
sich wiederum mit Nachbarproduktionen überschneiden und so einen
interessanten Verfremdungseffekt erzielen.
Das Publikum wird im Veranstaltungssaal des Ragnarhofs empfangen,
in dem ein ganznächtiges Unterhaltungsprogramm geboten wird.
Hier treffen SchauspielerInnen und Publikum aufeinander. Über
allem weht der Hauch von Kreativität. Man weiß nicht, wer
Schauspieler oder Künstler ist und wer ist Zuschauer?
Alles ist inszeniert oder täuscht den Anschein dessen
vor!
Strategie *4 KünstlerInnen verkaufen SICH!
SchauspielerInnen bieten ihre Stücke dem Publikum feil: Erst
nachdem man sich über den Preis des jeweiligen Angebotes geeinigt
hat, geht die DarstellerIn mit ihrem Publikum auf die jeweilige Bühne,
um dort das Stück darzubieten. Anschließend kann sich die
ZuschauerIn entweder noch weitere Stücke ansehen, oder sich beim
Abendprogramm im Empfangssaal vergnügen. Die ZuschauerIn trifft
zwar die Wahl welches Stück sie ansieht, jedoch kann sie sich
der Gesamtsituation Kunst nicht entziehen.
Strategie *5 Sehen und gesehen werden
Tilda Swinton war da. Sie auch?
" Der Gast liefert uns das gewollte Spiel, jener Begeisterte,
Berauschte, Nichts ahnende: Er ist der Träger unseres Bewusstseins,
seine Darbietung gibt uns Anlass zu spielen. (A. S. K.)
Alle künstlerischen Werke beschäftigen sich heuer mit dem
Thema: "Die wunderbaren Luftsprünge des Bewusstseins.
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 6.500,00
www.ragnarhof.at/mimamusch10.htm
Ramic, Melika [REALISIERT]
Ramic, Melika
ZEENSUCHT
Sprechtheater/Performance im (halb) öffentlichen Raum
Rinderhalle St. Marx, 08.-10.10.2010
Regie: Melika Ramic; mit: Nele van den Broeck
Auf einem Pfahl.
Draußen am Meer.
Saß ein Mädchen.
Tag und Nacht saß sie dort,
in Wind und Wetter.
Eines Tages geschah etwas Unerwartetes. Er näherte sich ein Schiff
mit einem Mann, der sie anlächelte, doch noch ehe er wirklich
nahe kommt, ist er auch schon wide weg, und das Meer ist seit dem
trostloser denn je!
"Es ist die Geschichte einer Sehnsucht, weit und tief wie das
Meer und ebenso unerchütterlich. Ein Plädoyer auf die Unzerstörbarkeit
der Hoffnung, zugleich eine Liebeserklärung an das Leben."
Mit zarten und poetischen Bildern, Humor und Musik wird die Geschichte
eines kleinen, mutigen Mädchens erzählt. (Stand: 28.06.2010)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 12.000,00
Super 16 [REALISIERT]
SUPER16/Bohun, Stefan | Babelfish Company (Wien/Istanbul)
Cihangir Insomnia
Theater mit Musik und Video von Stefan Bohun und Alper Dogan
Premiere in Istanbul im Rahmen des Europäischen Kulturjahres:
23.09.2010
Palais Kabelwerk, 27.01.2011, 20 Uhr (Wien-Premiere);
28. u. 29.01.2011, 20 Uhr; 30.01.2011, 15 u. 20 Uhr
»Dieser Ort ist ein Traum. Nur für den Träumer
ist er Wirklichkeit.« (Dschelaleddin Rumi)
Cihangir Insomnia, der einzige österreichische Theaterbeitrag
zum offiziellen Programm von Istanbul 2010 Kulturhauptstadt, erzählt
vom multikulturellen Zusammenleben der BewohnerInnen eines heruntergekommenen
Hauses in Tarlabasi, dem zurzeit wegen seiner Kriminalität umstrittensten
Stadtteil Istanbuls, und von Emigration: Wie ist es, Ausländer
im Ausland zu sein?
Eine Hausgemeinschaft junger KünstlerInnen verschiedener Nationalitäten
in einer verfallenen Stadtvilla in Istanbul ist Zentrum der Begegnung
und Verstrickungen der sechs ProtagonistInnen: drei Stockwerke, drei
Geschichten, erzählt in drei verschiedenen Sprachen: Türkisch,
Deutsch und Englisch.
Was die ProtagonistInnen verbindet ist der Traum eines besseren Lebens
im angesagtesten Stadtviertel Istanbuls, Cihangir. Wie funktioniert
das Zusammenleben im mehrsprachigen Alltag der Metropole Istanbul?
Kann Musik als gemeinsame Sprache funktionieren? Cihangir Insomnia
bringt den modernen Soundtrack des Istanbuler Alltags auf die Bühne.
Gleichzeitig ist Cihangir Insomnia aber auch eine Reflexion über
eben diesen Alltag in der kulturell so diversen Stadt Istanbul, die
vielen als Projektionsfläche menschlicher Sehnsüchte dient.
Integration einmal umgedreht: Wie findet man sich als ÖsterreicherIn
in der Türkei zurecht?
Regie, Koproduzent: Stefan Bohun; Musik: Johannes Bohun; Koproduzentin:
Birsen Karacan; Choreografie: Peter Nielsen; Bühnenbild: Kristin
Weißenberger, Pia Greven; Kostüm, Maske: Verena Eichtinger;
Lichtdesign: Sigrid Feldbacher; Videoprojektionen: Vladimir Petkovic;
Sound: Matthias Ermert; Regieassistenz: Renate Vavera, Tansel Uc;
mit: Zeynep Buyrac, Aydin Balli, Ibrahim Öztoplu, Peter Nielsen,
Birsen Karacan, Johannes Bohun
Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien, 802 06 50, tickets@palaiskabelwerk.at
www.palaiskabelwerk.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000,00
www.cihangirinsomnia.com
tanzpool [REALISIERT]
Payer Both, Silvia
tanzwut
Tanzfestival
KosmosTheater, 9.20. November 2010
Koproduzent: KosmosTheater, Wien
tanzwut steht ganz im Zeichen der Vielfalt der zeitgenössischen
Tanz- und Performancekunst. Nach dem gelungen Festivalstart 2009 werden
auch heuer etablierte wie junge Tanz- und Performanceschaffende der
heimischen und internationalen Szene präsentiert. tanzwut
versteht sich als Plattform, die unterschiedlichste ästhetische
Ansätze vereint. So sind die neuesten Produktionen der tanzpool-artists-in-residence
Fanni Futterknecht, Julia Mach und Claudia Wagner ebenso zu sehen
wie
Performances von Roderich Madl, Raul Maia und Elisabeth Tambwe.
Neu im Festivalprogramm: freeride: Von 18.20.November 2010 zeigen
KünstlerInnen Kurzstücke frei und unkuratiert!
15.11.2010, 15 Uhr: tanzwut-Podium: Kulturpolitik und Kuratorium
Richtlinien, Kriterien, Visionen; Eintritt frei!
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 20.000,00
Tanzverein Erdberg/Bold, Andrea [REALISIERT]
Sättigungsbeilage
Performance, Tanz
Koproduktionsort: TanzQuartier Wien/Halle G, MuseumsQuartier, 1070
Wien
geplante Aufführungen: 11. u. 12.11.2010, 20.30 Uhr
KnieKnicken, ZehenSpitzen, SelbstDrehen, BodenBedecken, MenschenSchleppen,
EuphorieTrainieren, HändeHoch, AusDrücken. Drei Menschen
tanzen, endlich und wieder, minimalst und mit Musik. Existenz franst
aus in der wunderbaren Unnütze der bedrohten Gattung Tanz; das
Sein ergibt sich dem losen Sinn.
Performance: Radek Hewelt, Satu Herrala, Martin Tomann; Idee: Andrea
Bold; Musik: Jean-Philippe Rameau/Une Symphonie imaginaire; Produktion:
Tanzverein Erdberg
Koproduktionspartner: TQW
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000,00
Theater Foxfire/Corinne Eckenstein [REALISIERT]
Zazie in der Métro
nach dem Roman von Raymond Queneau
Sprechtheater für junges Publikum
Dschungel Wien, 23. September 2010, 19 Uhr (Premiere); 24.09.2010,
10.30 u. 19 Uhr; 25.09.2010, 19 Uhr;
12., 13., 14.10.2010, 10 Uhr; 15.10.2010, 10 u. 19 Uhr; 16.10.2010,
19 Uhr u. 17.10.2010, 17 Uhr
Die 12-jährige Zazie soll das Wochenende bei ihrem Onkel Gabriel
in Paris verbringen. Ihr größter Wunsch ist es, einmal
mit der Métro zu fahren. Doch ausgerechnet am Tag ihrer Ankunft
wird dort gestreikt und die Métro steht still. Damit beginnt
für Zazie und ihren Onkel eine turbulente Odyssee durch Paris.
Schon am nächsten Morgen entwischt Zazie und erkundet Paris auf
eigene Faust.
Zazie wird von fünf Darstellerinnen zwischen 11 und 13 Jahren
gespielt, die in turbulenten Slapstick-Szenen mit kindlichem Charme
und frühreifem Gehabe die Erwachsenen an der Nase herumführen.
Ganz Paris steht Kopf!
Ein Stück über das Erwachsenwerden.
Zazie wurde 1960 von Louis Malle als surreale Komödie
der "Nouvelle Vague" verfilmt. (Stand: Mai 2010)
Regie Corinne Eckenstein; Dramaturgie und Assistenz: Anna Sonntag;
Bühne: Sophie Lux; Kostüme: Ulli Nö; Musik: Richard
Schmetterer; Videoinstallation/Fotos: Rainer Berson; mit: Leonie Berner,
Anais Mazic-Huber, Clara Krasel, Ayla Mandoj, Marla Wiederhold sowie
Tristan Jorde
Eine Produktion von TheaterFoxfire | Koproduzent: Dschungel Wien
[Siehe zum Programm im Detail "Termine" auf dieser Website]
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 20.000,00
http://www.theaterfoxfire.org
theater.wozek/Karl Wozek [REALISIERT]
Christiane F - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Sprechtheater für junges Publikum
Dschungel Wien, 16. November 2010; Folgevorstellungen: 17. November
bis 2. Dezember 2010
"Mit zwölf kam Christiane F. in einem Jugendheim zum Haschisch,
mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig,
ging morgens zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen
Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für
die Droge zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkte fast zwei Jahre lang
nichts vom Drogenleben ihrer Tochter." (Klappentext von Christiane
F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo)
Konzept/Regie: Karl Wozek; mit: Valerie Pachner, Barbara Sotelsek,
Charly Vozenilek, Martin Oberhauser, Sandra Selimovic, Robert Kahr
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 25.000,00
http://www.theater-wozek.at
Theaterverein homunculus [REALISIERT]
Jennifer oder Die Rückkehr der Willis
Choreografie: Nikolaus Adler
Tanz
geplanter Koproduktionsort: Odeon im Rahmen des Festivals Odeon
Tanz, 1020 Wien
Termin: 04. u. 05.12.2010 (3 Vorstellungen!)
Fast 170 Jahre ist es her, das "Giselle" das erste Mal von
der Männerwelt betrogen wurde, um in der Folge an gebrochenem
Herzen zu sterben. In Giacomo Puccinis Oper Le Villi hieß
das Opfer dann "Anna", welches ebenfalls aus dem Reich der
Toten zurückkehrte, mit dem Vorsatz sich zu rächen. "Willis"
heißen diese untoten Fabelwesen, die alle Voraussetzungen mitbrachten
um die wahrscheinlich erfolgreichsten Vertreterinnen des romantischen
Balletts zu werden. Wesen, transzendierend zwischen Feen und Vampiren,
die durch das Mondlicht schweben, um ihre Opfer durch "wunderbaren"
Tanz zu verlocken und ins Jenseits zu befördern. Nicht nur der
künstlerische Bühnentanz hat sich seit der Uraufführung
von Giselle (Paris 1841) radikal weiterentwickelt; geschwebt
wird eigentlich schon lange nicht mehr. Die gesellschaftlichen und
politischen Entwicklungen bedingten, dass die Rollenbilder von Frauen
und Männern in der Kunst hinterfragt wurden und einen enormen
Wandel durchlaufen haben. Jenifer oder Die Rückkehr der Willis
könnte man als "Sequel" bezeichnen, dass 170 Jahre
später die Frage nach dem heutigen "Erscheinungsbild"
der Willis stellt. Wenn die Willis die idealen Vertreterinnen des
romantischen Balletts waren, wie müssten sie heute sein? Mit
Stilmitteln des Horrorfilms soll eine neue Geschichte erzählt
werden, die die Bilderwelt und die Klischees dieses Genres thematisiert
und hinterfragt. Das Interesse gilt einer zeitgenössischen körperlichen
Manifestation dieser Wesen. Wie kann dieser Film-Stil mit den Ausdrucksmöglichkeiten
des Tanzes funktionieren? Was kann dieser Verfremdungseffekt bewirken?
Die Musik von P. J. Harvey und das Odeon als Aufführungsort bieten
den idealen Rahmen für die Realisierung dieses Projektes mit
zehn TänzerInnen. (Nikolaus Adler, Stand: Juni 2010)
Choreografie: Nikolaus Adler; TänzerInnen: Anna Hein, Kenia Gonzalez,
Esther Koller, Mia Larson, Karin Steinbrugger, Luke Baio, Martin Dvorak,
Simon Maier, Karl Schreiner, Kun Chen Shih; Bühne: Ariana Unfried;
Licht: Silvia Auer; Produktion: Sonja Haupt
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 28.000,00
http://www.homunculus.co.at
| http://www.odeon-theater.at
Presse
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Totales Theater/Markus Kupferblum [REALISIERT]
Das Geheimnis der Alpenstube
Ein Bergdrama in 2 Akten mit Netnakisum (eingereicht als: Berge in
Flammen)
Musiktheater
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, 15.-18.11.2010,
20 Uhr
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, Semperdepot, Lehargasse
6, 1060 Wien
"Das Geheimnis der Alpenstubeist ein atemberaubendes Bergdrama,
dargebracht vom berühmten und wunderbaren Streichquartett "Netnakisum",
das sich einen Namen gemacht hat mit seiner virtuosen und doch respektvollen
Art, Klassik, Volksmusik und amerikanischen Kommerz unter einen Steirer-Hut
zu bringen, und erzählt die atemberaubende Geschichte von Liebe,
Kampf, Glück und Tod, Natur, Stadtleben und Dampflokomotiven.
Das Geheimnis der Alpenstube wird bald gelüftet!" (M. K.)
Geschrieben und inszeniert von Markus Kupferblum; Bühne: Hans
Kudlich; Kostüme: Ingrid Leibezeder; Licht: Werner Zotter; Violine:
Magdalena Zenz; Bratsche: Marie-Theres Härtel; Cello: Linde Härtel
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 30.000,00
http://kupferblum.net
Verein Chimera (neu: DadaX) /Daniel Aschwanden [REALISIERT]
PARCOURS
eine Produktion von DadaX
im Rahmen der Reihe aspern Citylab Art (eingereicht
als: re:plug&play!)
EXPEDITION IN DIE ZUKUNFT EINES ENTSTEHENDEN STADTTEILS
Performance-Parcours im öffentlichen Raum, Installationen, ambulantes
Symposion, Diskussionen

Baustelle von aspern Die Seestadt Wiens,
aspern Infopoint, Ecke Johann Kutschera-Gasse / An den Alten Schanzen,
1220 Wien, 15. u. 16.10.2010
Spekulative Fiktion als künstlerische Vermessungsarbeit gegenwärtiger
urbaner Transformation aus der Perspektive eines Blicks zurück
auf eine Zukunft, wie sie hätte gewesen sein können. PerformerInnen
bringen den Körper ins Verhältnis zum Raum ( Schwerpunkt:
das ehemalige Flugfeld und die entstehende Architektur der Seestadt
Aspern) und erstellen eine subjektive Landkarte als Momentaufnahme
des Geländes im Transformationsprozess. Als Referenz für
dieses physische Tun ist z. B. VALIE EXPORT zu nennen, die bereits
in den 60er mit ihrem Körper Räume und deren Dynamik sichtbar
gemacht und verstärkt hat. Die Erfahrungen mit unterschiedlichen
Methoden subjektiver Raumvermessung werden in bearbeiteter Form wieder
ins Gelände eingespeist: als hybrides Format zwischen Choreografie,
Videoinstallation, physischer Performance, Text, experimenteller Architektur
und Projektion. In die Erzählungen des Ortes fließt
die subjektive Perspektive der Performer ein die sich des Geländes
bemächtigen. Sie kommentieren die bestehenden Erzählungen,
entwickeln aber auch neue und tragen so zwischen Dokument und
Fiktion - zur Formulierung einer lokalen Identität bei. Urbanismus
trifft sich mit performativer Intervention zur Erprobung neuer modellhafter
Praktiken im Hinblick auf das Einbetten "subjektiver Konstruktionen"
von Stadt in ein ganzheitliches Stadtbild. (Daniel Aschwanden, 10/2010)
Von 15. bis 16. Oktober 2010 wurde das Baustellengelände von
aspern Die Seestadt Wiens zur Bühne und Erkundungsstrecke für
das Künstlerlabel DadaX. Nach langen Beobachtungen vor Ort intervenierte
Daniel Aschwanden gemeinsam mit seinen PerformerInnen Laia Fabre,
Sabile Rasiti, Radek Hewelt und Thomas Kasebacher auf dem Baustellengelände
des ehemaligen Flugfeldes. Gespräche mit Bauherren, ArbeiterInnen,
Zielgebietskoordinatoren, AuftraggeberInnen und natürlich den
AspernerInnen selbst inspirierten den Künstler schließlich
dazu, mittels Performance, Installationen und Diskussionen multimedial
und transdisziplinär Blicke in eine fiktionale Zukunft eines
der größten Stadtentwicklungsprogramme Europas zu wagen.
(Pressebericht Herbst 2010)
Idee & künstlerische Leitung: Daniel Aschwanden (DadaX)
Links zu bisherigen Projekten im Rahmen der Reihe: http://www.vimeo.com/16316999;
http://www.vimeo.com/16316181
Weitere Links zum Projekt: http://www.facebook.com/dadaX.Wien; http://www.lisaschmidt.at/parcours
Weitere Pressefotos unter: http://www.flickr.com/dadaX_Wien; Pressekontakt:
http://diejungs.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 17.000,00
http://www.bilderwerfer.com
Verein der Freunde des Schubert Theaters [REALISIERT]
Becoming Peter Pan - an Epilogue to Michael
Jackso
(The MJ Story)
Puppentheater für erwachsenes Publikum
Schubert Theater, ab Dezember 2010
Zum Projekt: Ein Mann, der sich Jackson nennt und zuweilen glaubt,
er sei Peter Pan, wird völlig verwahrlost in einer Garage gefunden
und in eine psychiatrische Anstalt gebracht. Ein junger Psychiater
versucht dort seine Geschichte zu rekonstruieren. Dabei eröffnet
sich ihm das Bild eines Mannes, der seine eigentliche Persönlichkeit
vollkommen verloren hat und nicht mehr weiß, wer er ist. Sein
Gesicht ist voller Narben und fast gänzlich entstellt. Schließlich
wollte er sich selbst neu erschaffen. Dieser Schöpfungsakt hat
seinen Tribut gezollt. Mit Hilfe der Geschichte von Peter Pan, die
Michael Jackson immer wieder zitiert, will der Psychiater Jacksons
eigene Geschichte entschlüsseln und ihn dazu bringen, sich seiner
größten Angst zu stellen: der Konfrontation mit seiner
eigenen Kindheit. Doch je mehr die beiden in die Geschichte eindringen,
umso tiefer verlieren sie sich in den Welten von "Nimmerland".
Zur Umsetzung: Michael Jacksons Biografie rollt sich in diesem fiktivem
Epilog neu auf. Seine eigene Geschichte und die original Erzählung
von Peter Pan bilden die Grundlage. Michael Jackson hat selbst dafür
gesorgt, dass sein Leben "zur größten Show auf der
Welt" wurde. Es gibt unzählige verschiedene Versionen seines
Lebens. Wie sein großes Vorbild, der Zirkusdirektor Phineas
Taylor Barnum, hat auch er bewusst sein Leben zur fiktiven Geschichte
gemacht. Der Konflikt, der sich daraus ergibt, dass diese übermächtige
künstliche Version seiner selbst ein Eigenleben entwickelt, ist
ein großes Thema des Stücks. Was bleibt zurück vom
ursprünglichen Menschen, der sich selbst neu erschaffen hat?
Das zweite große Thema ist die Konfrontation und der Stellenwert
von Michael Jacksons Kindheit und seiner Weigerung, erwachsen zu werden.
Wie sein Vorbild Peter Pan lehnte es Jackson konsequent ab, Verantwortung
zu übernehmen und erwachsen zu werden. Genau wie bei Peter Pan
sind die Konsequenzen daraus Einsamkeit und Isolierung. Jacksons Kindheit
wird in dem Stück lebendig; es kommt zum Dialog zwischen Jackson
und seinem Kind-Alter-Ego. Die Peter-Pan-Geschichte dient als Rahmen
und wird immer wieder zitiert. Wie bei Peter Pan hat auch Michael
Jacksons Schatten in unserer Version ein Eigenleben. Dieser wird mittels
Videoprojektion dargestellt und repräsentiert das perfekte Ebenbild
aus der Vergangenheit, das mittlerweile auch ohne den Menschen Jackson
selbst weitertanzt.
Buch und Regie: Simon Meusburger; Buch und Dramaturige: Nikolaus Habjan/Catharina
Wüst; Bühne: Christian Petz; Kostüme: Höhere Bundeslehranstalt
und Fachschule für Mode und Bekleidungstechnik; Puppendesign:
Nikolaus Habjan; Videoprojektionen: Johannes Hucek; Puppenspiel und
Schauspiel: Nikolaus Habjan; Regieassistenz: Helene Ewert
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 14.000,00
http://www.schuberttheater.at
Verein für modernes Tanztheater [REALISIERT]
F (IN OUT )

RAUM 33, 04.11.2010, 20 Uhr (Premiere); 05.11.2010, 19 Uhr;
06.11.2010, 20 Uhr; 07.11.2010, 19 Uhr;
11., 12., 13.11.2010, 20 Uhr
Nach der Erfüllung von Grundbedürfnissen des Lebens kommt
es zum Gewahrwerden von Lebendigkeit und dem Drang, diese Lebendigkeit
zu entfalten, in Bewegung umzusetzen, körpersprachlich mitzuteilen.
Mit der Erforschung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten
erwacht schließlich die Sehnsucht, in die Welt hinauszugehen,
auf andere Lebewesen zuzugehen.
Das Stück beleuchtet die Versuche der zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme,
ihre Schwierigkeiten und missglückten Annäherungen und das
Eintauchen in die Harmonie der Bewegungen, wenn Ängste und Zweifel
beseitigt wurden.
Tanz ist Suche nach Berührung. Tanz ist Kontakt. Impulse werden
über die Haut weitergegeben. Intensive Begegnungen entstehen.
Vielfältige Bewegungsformen werden kreiert. Geben und nehmen,
tragen und tragen lassen, führen und führen lassen.
Choreografische Leitung: Elio Gervasi; Tanz und Choreografie: Leonie
Wahl, Salvatore La Ferla, Yukie Koji; Bühne/Kostüme: Ricardo
Cosendey; Licht: Markus Schwarz; Fotos: Giuliana Gervasi; Text: Peter
Jeschek
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 17.000,00
www.tanz.company.gervasi.at
Verein Salto/Willi Dorner [REALISIERT]
Projekt tracing
geplanter Koproduktionsort: AzW, MuseumsQuartier Wien, 1010 Wien
geplante Performance im (halb) öffentlichen Raum: 27. November
2010
geplante Ausstellung: 13. Oktober 2010 bis Ende Jänner 2011
tracing ist ein dreiwöchiges Researchprojekt mit Elke
Krasny, Silke Grabinger und fünf Freerunnern und Parkours für
die Ausstellung Platz da! - Public Space im Architekturzentrum
Wien. Die Gesamtdarstellung des Projektes wird im Dezember in die
Ausstellung eingefügt. Weiters werden die Video- und Fotoarbeiten
von bodies in urban spaces - bodytrail und das Dokumentationsvideo
von unserer Liveperformance in Philadelphia im Rahmen der Ausstellung
gezeigt; die BesucherInnen der Ausstellung können unsere Arbeit
an einem "open day" in unserem Researchprojekt vor
Ort verfolgen.
tracing ist das Vorläuferprojekt zu urban drifting
und versucht die Grundlagen zu forschen, zu reflektieren und zu dokumentieren.
Die Fragestellungen werden im gemeinsamen Training und in der Praxis
im städtischen Raum verhandelt und von einer Videokamera und
einer Fotografin aufgezeichnet. Aufbauend auf diesen gemeinsamen Untersuchungen
setzt das für die nächsten beiden Jahre geplante Projekt
urban drifting an.
Konzept, Choreografie: Willi Dorner; Assistenz, Tanz: Michael O'Connor;
Performance: Silke Grabinger, Freerunner, Parkours; Moderation: Elke
Krasny; Fotos: Lisa Rastl; Produktion: Elke Hesse
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 17.000,00
http://www.ciewdorner.at
Verein zur Förderung der Bewegungsfreiheit/Gin/i Müller
[REALISIERT]
Who shot the princess
Theater-Medien-Installation
brut Wien/Künstlerhaus, 25.11.2010, 20 Uhr; 4 weitere Aufführungen
im Februar 2011 sowie: 7 Aufführungen in Mexico City: UNAM Theater/Teatro
El Milagro
Konzept/Regie: Gini Müller; mit: Edwarda Flor Gurrola, Katia
Tirado, Sabine Marte u. a.
Prinzessinnen sind internationale Projektionsbilder. Wer auch immer
sie wirklich sind, Barbies, historische Damen, Filmdiven, Popstars
oder manchmal auch Revolutionärinnen; sie verkaufen sich gut
in Märchen, Boulevardblättern und Melodramen. Eine Theater-/Medieninstallation,
die innerhalb eines mexikanischen und österreichischen Kontextes
in Kooperation mit KünstlerInnen beider Länder stattfindet.
KooperationspartnerInnen: brut Wien, Theater Milagro, Laboratorio
Arte Alameda
FördergeberInnen: MA 7, bmukk, Kulturforum d. österr. Botschaft
in Mexiko, Fundacion Gurrola
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 24.000,00
http://teatroelmilagro.blogspot.com
| http://www.teatro.unam.mx
vierhochdrei/Valerie Oberleithner [REALISIERT]
splendid isolation
Performance
(geplante) Koproduktionorte: TanzQuartier Wien/Studios, WUK
Termine: 24. Juni 2010 (TQW: Showing); Oktober 2010 (WUK Projektraum:
Premiere)
We will make something happening. We will call a ghost. It will make
me do something.
Splendid Isolation deals with questions of originality and
authorship, collaborative working strategies and how to call a ghost
on stage. (Stand: Mai 2010)
Konzept und Performance: Valerie Oberleithner; Sound design: Olivier
Tirmarche; künstlerische Mitarbeit/collaborative artist: Jennifer
Lacey; light design: Henri Emmanuel Doublier; Produktionsleitung:
Lisa Schmidt; Produktion: VierHochDrei
Koproduzent:: WUK/Theater Tanz
Mit Unterstützung von: D.ID Dance Identity, Pinkafeld (Österreich),
WorkSpace Brussels, Brüssel (Belgien), Vooruit, Gent (Belgien),
Wp Zimmer, Antwerpen (Belgien), TanzQuartier Wien (Österreich),
Sommerszene Salzburg (Österreich)
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 8.000,00
WIENER TANZ UND MUSIK BEWEGUNG [REALISIERT]
Ride The Wave Dude
Theatre Performance
geplanter Koproduktionsort: TanzQuartier Wien, 1010 Wien; daneben:
Performing Arts Forum St. Erme, WELD Stockholm
geplante Veranstaltungsorte: TanzQuartier Wien, 1010 Wien; daneben:
Performing Arts Forum St. Erme, WELD Stockholm, Xing Bologna, Kanuti
Gildi SAAL Tallinn, Reactor 1 Stockholm
Termine Wien: 04., 05. u. 06.11.2010
Ride The Wave Dude (RTWD) is an apparatus for different kinds
of production in relation to choreography and performance, a machine
that engages the group in emerging problems that contest the premises
for production. The offspring of RTWD can take on the appearance of
a performance, but independently of what shape RTWD takes it is primarily
a resistance or even a restriction of freedom. RTWD performs a drive
to redefine central concepts such as crisis, representation, wild-life,
city or success and start from the beginning. To start from a place
where nothing has been started implies a certain kind of risk management,
where possible failure refers to reality-status rather than entertainment.
RTWD is willing to take that risk and invites the audience
to share journeys in expression, thought and structure.
Aufbau: 7 Tage
Ein Projekt von Krõõt Juurak & Mårten Spångberg;
Besetzung: Chrisian Töpfner (AT), Carolin Lerch (AT), Melissa
Logan (DE), Marcus Doverud (SE)
Koproduktions-, KooperationspartnerInnen für das Projekt: TQW,
International Festival, WELD Stockholm, Kanuti Gildi SAAL Tallinn,
Performing Arts Forum St. Erme, The Swedish Arts Grants Committee
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 8.000,00
Wiener Vorstadttheater (WVT) - Integratives Theater Österreichs/Manfred
Michalke [REALISIERT]
Leonce und Lena
Sprechtheater
Foto:
Mario Lang
Palais Kabelwerk, 21.12.2010, 19.30 Uhr (Premiere); 22. u. 23.12.2010
sowie 19., 20., 21. u. 22.01.2011, 19.30 Uhr
Gefängnistheater ist Gesellschaftstheater. Es braucht Schauplätze
fernab einer klein karierten Welt, die uns täglich vor Augen
gehalten wird. Es braucht Irritation, verkörpert von Schauspielern,
die - umgeben von außerordentlicher Disziplin, Kontrolle und
Überwachung - außerordentliche Energien freisetzen können.
Und zwar auf der Bühne, sodass der Funke auf das
Publikum überspringt und zu spüren oder gar zu erdenken
ist, dass die alltäglich erscheinende Ordnung der Dinge nur protokolliert
und aufgezeichnet, längst aber nicht legitim und beschlossen
ist.
Das Wiener Vorstadttheater - integratives theater österreichs
legt mit Gerettet von Edward Bond (uraufgeführt 1965)
und jüngst mit Georg Büchners Leonce und Lena
(uraufgeführt 1895) einen wesentlichen Grundstein für ein
Gefängnistheater in Österreich. Seit Jahresbeginn 2010 laufen
die Proben zu Büchners komödiantisch gesellschaftskritischem
Werk in der Justizanstalt Wiener Neustadt. Acht Insassinnen und Insassen
begeben sich bis Ende 2010 auf die Spuren bürgerlicher Abwege,
politischer und kultureller Muster wie die Versuchung von Mann und
Frau, sich aus Langeweile zu binden. Die Inszenierung von Leonce
und Lena möchte auf Aspekte unseres kapitalistisch durchtränkten
Alltags aufmerksam machen, die der Mensch einfach und gemütlich
konsumiert und reproduziert.
Die ausgewählte Musik der dramaturgisch gesetzten Szenenwechsel
unterstützt den Abbau der drohenden Trennwand zwischen Freiheit
und Kunst.
Gefängnistheater bedeutet Mut zur Selbstkonfrontation und Reflexion
von scheinbar Gegebenem, sowohl aufseiten der Insassen als auch aufseiten
der Zuschauer.
Kontakt: wr.vorstadttheater@chello.at
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung
der Stadt Wien: 15.000,00
Werk 89 [REALISIERT]
Projekt DIRTY RICH
Schauspiel mit Tanz und Musik für junges Publikum | 14+
Premiere: 21. Februar 2011
Dschungel Wien/Saal 2, Museumsquartier, Fürstenhof, 1010 Wien
80 Min.
"Stell dir vor du läufst Amok und keiner läuft mit."
Richard ist Außenseiter: hässlich, ungelenk und glücklos
bei Frauen. Er fühlt sich von der Natur und seinem Umfeld betrogen.
Um das zu ändern, um Macht und Ruhm zu erlangen, beginnt er eine
mörderische Intrige zu spinnen, die einem von langer Hand vorbereiteten,
detailliert geplanten, nicht enden wollenden Amoklauf gleichkommt.
Durch die verzweifelte Suche nach Anerkennung und das rücksichtslose
Streben nach Macht wird eine Spirale der Gewalt in Gang gesetzt, die
ihren Ursprung in der erlebten Ausgrenzung hat.
In DIRTY RICH, einer Inszenierung, in der Sprechtheater und
Tanz rasant ineinander überwechseln und sich ergänzen, werden
der Stoff von Shakespeares Richard III der Thematik des "School
Shootings gegenübergestellt. Dabei wird der klassische
Text durch moderne Jugendsprache gebrochen und somit eine Verbindung
zwischen moderner Jugendkultur und zeitgenössischem Theater gebildet.
Ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt DIRTY RICH durchaus auch
auf unterhaltsame Weise Hintergründe, zeigt Zusammenhänge
auf und regt zum Nachdenken an.
Das Konzept von DIRTY RICH wurde mit dem ersten Preis des
OFFSPRING.contest 2010 ausgezeichnet!
Regie: Michael Pöllmann; Bühne und Kostüm: Agnes Burghardt;
Choreografie: Bärbel Strehlau; mit: Maria Spanring, Simon Dietersdorfer,
Florian Kaufmann; Produktion: Anna Müller-Funk, Claus Zweythurm
Empfohlener Produktionskostenzuschuss durch die Kulturabteilung der
Stadt Wien: 14.000,00
*******************************
Stand: 30.01.2011**
*Änderungen innerhalb der künstlerischen Projektentwicklung
sind bei allen gelisteten Projekten vorbehalten!
*- 2-Jahres-Empfehlungen 2009/2010: siehe dazu die Empfehlungen aus
dem Jänner 2009 der Kuratoren Theater & Tanz 2007-2009; insg.
650.000 Euro (von 2.500.000 Euro Gesamtjahresbudget) für 8 Empfehlungen
- 1-Jahres-Empfehlungen 2010: siehe dazu die Empfehlungen aus dem
Jänner 2009 der Kuratoren Theater & Tanz 2007-2009; insg.
422.000 Euro (von 2.500.000 Euro Gesamtjahresbudget) für 14 Empfehlungen
- Projekt-Empfehlungen für den Zeitraum von Jänner bis August
2010: siehe dazu die Empfehlungen aus dem Juni 2009 des Kuratoroums
Theater | Tanz | Performance 2009-2011; insg. 915.000 Euro (von 2.500.000
Euro Gesamtjahresbudget) für 70 Empfehlungen
- Projekt-Empfehlungen für den Zeitraum von September bis Dezember
2010: siehe dazu die Empfehlungen aus dem Jänner 2010 des Kuratoroums
Theater | Tanz | Performance 2009-2011; insg. 513.000 Euro (von 2.500.000
Euro Gesamtjahresbudget) für 34 Empfehlungen
Zusammensetzung: 650.000+422.000+915.000+513.000 = 2.500.000 Euro
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weiter zu den Jahresempfehlungen 2011 (Budgetjahr 2011)
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weiter zu den Zweijahresempfehlungen (Budgetjahre 2011 und 2012)
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