|
|
 |
| Andreas Hutter |
Andreas Hutter wurde 1964 in München
geboren, maturierte an der deutschen Schule Madrid und studierte Theater-
und Musikwissenschaft an der Universität Wien. In seiner Diplomarbeit
arbeitete er über Semiologie und Transitorik in der Theaterwissenschaft.
Von 1995 bis 2007 war er leitender Dramaturg und Hausregisseur am
Vorarlberger Landestheater in Bregenz. Inszenierungen in Bregenz waren
unter anderem MAUSER von Heiner Müller (1993), GESCHLOSSENE
GESELLSCHAFT von Jean Paul Sartre (1995), ALPENGLÜHEN
von Peter Turrini (1996), DAS SPIEL VON LIEBE UND ZUFALL von
Marivaux (1996), DER STURM von Shakespeare (1996), LYSISTRATE
von Aristophanes (1997), WARTEN AUF GODOT von Samuel Beckett
(1998), LEONCE UND LENA von Georg Büchner (2001) und BAMBILAND
von Elfriede Jelinek (2005).
Im Februar 2008 inszenierte er für das Vorarlberger Landestheater
die Oper DER FREISCHÜTZ von Carl Maria von Weber, mit
Gesamtausstattung und Lichtdesign im Festspielhaus Bregenz. Im Kunsthaus
Bregenz inszenierte er unter dem Titel Das fließende Bild
eine Serie von performativen Rauminstallationen: KUNST von
Yasmina Reza (1997), BILDBESCHREIBUNG von Heiner Müller
(2000), CRAVE/GIER von Sarah Kane (2004) und BETON nach
Heiner Müllers Verkommenes Ufer Medeamaterial Landschaft mit
Argonauten (2006).
Für seine Arbeit im Bereich zwischen darstellender und bildender
Kunst gründete er 2009 die Plattform SPACES in Wien. Als erste
SPACES-Projekte entstehen 2010 der Bilderzyklus THE FACE IN THE
SAND und die performative Rauminstallation UND KEINE HAND.
ZEIT, MÖRDERIN, ALTERSLOSE nach Texten von Heiner Müller
in Koproduktion mit Troubleyn//Jan Fabre - Laboratorium und dem Theater
Monty in Antwerpen. In Wien waren beide Projekte im Museum für
angewandte Kunst (im Rahmen der MAK Nite) und im Palais Kabelwerk
zu sehen. Als drittes SPACES-Projekt entstand im März 2011 die
Inszenierung DISRUPTED : DER ZERRISSENE von Nestroy in Kooperation
mit dem Theater Nestroyhof/Hamakom.
Neben seiner künstlerischen Arbeit lehrte Andreas Hutter von
2003 bis 2007 in den Bereichen Szenografie, Dramaturgie, Inszenieren
und Gestalten im Studiengang Intermedia an der Fachhochschule Vorarlberg.
2006 leitete er einen Heiner-Müller-Workshop in der Szenografie-Klasse
von Erich Wonder an der Akademie der bildenden Künste in Wien.
<
zurück |
|